Das Göttliche

12 Bücher, die helfen, das Göttliche
verstehbar und erlebbar zu machen


Ein Jahres-Programm der Bewusstwerdung

Uns faszinieren Bücher wie „Schöpfer der Wirklichkeit“. Darf ich es erst einmal provokativ fragen: Wie willst du die Wirklichkeit schöpfungsgerecht mitgestalten, wenn du die Schöpfung gar nicht verstehst? Müssen wir nicht eine minimale Ahnung davon haben, was in der Schöpfung/Evolution überhaupt abgeht, um sie mitgestalten zu können?
Zweitens: Wir werden dem „Göttlichen“ nicht einfach ins Handwerk pfuschen können. Wenn wir Ko-Schöpfer, also Mit-Schöpfer sind, dann werden wir dies nur in ständigem Dialog mit dem Göttlichen vollziehen können. Ko-Schöpfer ko-mmunizieren miteinander! Wir sind nur Mitschöpfer in ständigen „Gesprächen mit Gott“ (Walsch).
Drittens: Als Mit-Schöpfer sind wir „Werkzeuge der Schöpfung“. Ich glaube, es war Meister Eckhart, der meinte: „Gott hat keine anderen Hände als meine.“ Gott muss sich meiner Hände bedienen – ICH BIN die Hände Gottes. Damit bin ich ein TEIL des Göttlichen.
Das Göttliche hat also 3 Aspekte: das ES (= die Schöpfung), das DU (im Dialog), das ICH (als Werkzeug des Göttlichen).

Meine erste Wahl für diese drei Aspekte des Göttlichen ist:

1. Die Schöpfung verstehen (ES)

2. Im Gespräch mit der Seele sein (DU)

3. Die Schöpfung mitgestalten (ICH)

Ich will diese Auswahl gerne begründen:

1. Die Schöpfung verstehen (das Göttliche als ES)

 

Evolution ist nicht etwas, das mit uns geschieht, sondern ist ein Auftrag an den bewusst werdenden Menschen, bewusster Mitschöpfer der Schöpfung zu werden. Seine Vision ist die „Humanifestation“, die Realisierung unseres Menschseins.
Das Buch liefert eine große Perspektive für den nächsten “Quantensprung der Menschheit”: der Sprung zum “Superorganismus Menschheit”.
Und da gilt die alte Weisheit: Bei der Heilung des Ganzen beginne jeder (als zelluläre Seele) bei sich selbst und seinen Beziehungen.

> Meine Buchbesprechung

 


Ich glaube, wir haben diesen Sprung ins neue Weltbild vollzogen, wenn wir in unserem Bewusstsein “Zuhause” angekommen sind: Zuhause im Universum. Es ist kein kalter, toter Ort, der uns feindlich gesonnen ist, sondern unser Zuhause. Wir sind keine zufälligen und möglicherweise gar Missbildungen in diesem unendlichen All, sondern Kinder einer allumfassenden Gottheit, das Göttlicher als Mutter und Vater.
Unser altes, inneres und mythisches Wissen darum findet immer mehr auch wissenschaftliche Anerkennung. Die großen Supermächte des menschlichen Denkens, Wissenschaft und Spiritualität, versöhnen sich wieder.

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Ken Wilber die der Philosoph der Gegenwart, der die Plattform für die Integration der „Supermächte menschlichen Geistes“ bereit stellt. Er selbst nennt es „integrales Betriebssystem“.
Wenn wir das Göttliche als ES – DU – ICH verstehen wollen, führt an diesem Buch kein Weg vorbei.
Ich denke, man sollte heute Laszlo und Wilber parallel lesen, so erkennt man die „blinden Flecken“ des jeweils anderen besser. (Für mich kommt die SEELE bei Wilber zu kurz, das LASZLO im Konzept des A-Feldes in die „Theorie von allem“ schon eingebracht hat.
Das Buch ist Pflicht, wenn auch noch nicht das letzte Wort.

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Die „Spiral-Dynamik“ hat als Entwicklungstheorie des Sozialen und Kulturellen für Furore gesorgt (Graves / Beck).
Das Buch ist nicht nur eine gut zu lesende Einführung in diese Entwicklungstheorie, sondern wendet sie gleich auf unser „Gottesbild“ an, die kulturelle Wandlung unseres Gottesbildes.
Grob gesagt: Gott 1.0 ist der ursprünglich archaische Gottheit (Tiere, Naturkräfte), Gott 9.0 ist das Göttliche des Mystikers.
Das Buch beschreibt auch „die Kunst des Erwachens“ und verwendet dabei das „Wilber-Combs-Raster“ (Stufen und Zustände).
Das Buch schafft auch einen guten Zugang zur integralen Theorie von Ken Wilber.


2. „Per Du“ mit der Schöpfung (das Göttliche als DU)

 

Die drei Bände „Gespräche mit Gott“ von Walsch sind Weltbestseller geworden. Was für eine „frohe Botschaft“:
Wir brauchen keine religiösen „Vermittler“ zu Gott, um mit dem Göttlichen in Dialog zu kommen. Wir brauchen aber auch keine Mystiker sein, die EINS mit dem Göttlichen sind. Wir brauchen auch keine „Auserwählten“ zu sein.
Wir können als „Kinder Gottes“ jederzeit mit unseren göttlichen Eltern „ins Gespräch kommen“. Gott wird uns zum Freund, das ist wirklich eine Revolution im Gottesbild. (Ich würde sagen Gott 6.0 in einer neuen Verbundenheit)

 


 

Ein wichtiger Zeit des Dialogs mit dem Göttlichen ist die INTUITION. Wenn wir uns vom Göttlichen, von der Seele, von der „inneren Stimme“ führen lassen wollen, dann nehmen wir dies als „Intuition“ wahr.
Das Buch von Laura Day ist für mich der Klassiker zum praktischen Erlernen der Intuition. Gerade weil es voll praktischer Übungen ohne „esoterischen Überbau“ ist, kann ich es nur wärmstens ans Herz legen.

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Im Dialog mit dem Göttlichen zu sein heißt für mich, im Dialog mit der eigenen Seele zu sein, im Einklang mit der eigene Seele zu leben, sich von ihr führen lassen.
Das Buch von Penny Peirce bringt die Einheit von Körper-Geist-Seele in eine neue Dimension. Das Buch ist für mich maßgebend dafür, sich in die eigene Selenfrequenz einzuschwingen und im Einklang mit der Seele zu leben.

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Widerstände sind auch eine Sprache des Lebens und unserer Seele, die wir deuten können. Diese Widerstände kommen aus dem Schattenreich, sind nicht zufällig, sondern haben ein bestimmtes Muster. Widerstände sind “Schatten-Impulse”, die einer bestimmten Aufmerksamkeit für unsere Bewusstwerdung bedürfen. Ein großer Widerstand ist es übrigens, in der Schule des Lebens zu lernen, die Lektionen des Lebens zu meistern. Wie leicht “spiritualisieren” wir unsere Neigung, Widerständen aus dem Weg zu gehen. Widerstände scheinen dann STOPP-Impulse zu sein und nicht Wegweiser, wo es lang geht. Im lebendigen Fluss des Lebens stößt das Wasser immer wieder auf Widerstände.

Das Buch von Dahlke ist ein Grundlagenwerk, den Sinn von Widerständen im Leben zu verstehen und zum Wachsen zu benutzen. Je bewusster wir mit unseren inneren Widerständen umgehen können, desto mehr sind unsere inneren Fesseln gelöst.

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3. Die Schöpfung als ICH-BIN miterschaffen

 

 

Unser Wirken in der Welt im ICH-BIN-Bewusstsein ist vor allem heilsam. Wir ermächtigen uns selbst als HEILER und HEILERINNEN unseres Umfeldes, unserer Lebensgemeinschaften, unseres Planeten.
Deepak Chopra ist als Aryuveda-Arzt prädestiniert, ein neues Verständnis der Heilung in die Welt zu bringen. Jede befreite Seele ist ein Instrument der Liebe und Heilung.
Ist unsere einheit von Körper-Geist-Seele heil, dann wird auch die Welt heil.

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GEIST ist nicht nur das erkennende Bewusstsein, sondern auch das erschaffende Bewusstsein. Auch wenn wir uns intuitiv von unserer Seele führen lassen, so bedarf es immer noch der Intention unserer Gedanken, um als Mit-Schöpfer unseren Beitrag zur Schöpfung zu leisten.

Gedanken als „mentale Energie“ können die Welt verändern und bedürfen einer gewissen Fokussierung. Das Buch von Lynne McTaggart ist ein gutes Trainingsbuch dafür, das auch die Erkenntnisse der Quantenphysik in ihr Konzept integriert.

 

 


 

 

Ich liebe dieses Buch von Eckhart Tolle, weil es deutlich macht, was es heißt, in der Präsenz des JETZT zu leben und „gleichzeitig“ einen Beitrag für die „neue Erde“ zu leisten. Die Demaskierung des Ego und seinem Schmerzkörper ist in dem Buch wohlgelungen. Es ist eine „kollektive Funktuioinsstö-rung, ja Geistesstörung des Menschen“. Es ist ein großartiges Buch zur „Transformation des Ego“. Es IST HANDELN angesagt, doch „erwachtes Handeln für die neue Erde“.

> Meine Buchbesprechung

 


 

Das „alte Ich“ ist das von Angst und Abwehr in der Trennung eingekapselte Ego.
Das „neue Ich“ ist das transpersonale Ich, das nicht mehr in der Maske der Persönlichkeit gefangen ist, sondern ein transpersonales Bewusstsein, das sich eines Körpers bedient.
Jo Dispenza schafft in dem Buch den Spagat zwischen Wissenschaft (auch Quantenphysik), Alltag und Mystik.
Ohne „neues Ich“ keine „neue Erde“.

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