Ruediger Schache: Das Gott-Geheimnis

Ein sehr MUTIGES Buch! Ruediger Schache versucht, die letzten (Gottes-) Geheimnisse des Lebens „alltagstauglich“ zu machen. Er durchbricht das „Tabu“, über das Unbegreifbare und Unbeschreibliche zu schreiben und macht es auf eine Weise, dass die letzten Geheimnisse des Lebens in einem einfachen Buch für unseren menschlichen Verstand begreifbar werden. Mehr noch, es geht um „die Reise der Seele durch die Schöpfung“. Also ein wirklich beeindruckendes Thema.

Der Autor entfaltet das Thema über 10 „Schöpfungsgeheimnisse“:

Das erste „Schöpfungsgeheimnis“ behandelt
die „erste Schöpfungsebene“ …

… aus unserer Sicht der Welt (also nicht die zuerst entstandene), das was uns vertraut ist: die materielle Welt, die Welt unseres Körpers. Es ist gleichzeitig auch die Welt der Naturwissenschaften. Die Naturwissenschaft ist dabei offensichtlich an ihre Grenzen gekommen, erkennt sie sowohl im Kleinen (Quantenphysik) wie im Großen (Kosmologie) das LICHT als „letzte Wahrheit“.

Die gesamte materielle Welt ist bei genauer Untersuchung eine Art Illusion aus Licht. … Die Grenzen lösen sich auf. Statt der möglicherweise erträumten letzten „Gottbausteine“ ist da nur noch Energie, die uns vorgaukelt, es gäbe eine feste Form. (S. 28)

Das zweite Schöpfungsgeheimnis behandelt
die „zweite Schöpfungsebene“ …

… die Ebene „hinter“ der materiellen Welt: die feinstoffliche Ebene. Es ist die Lichtwelt, die Welt der „Engel, Seelen und Schicksalsbegegnungen, innere Stimmen, Klarträume und Traumbotschaften, kleine und große scheinbare „Wunder“, Rückführugserlebnisse und eintreffende Zukunftsvorhersagen, Geistererscheinungen und göttliche Kräfte …“ (S. 36). Auch auf dieser Ebene gibt es verschiedene Niveaus, die durch unterschiedliche Schwingungsniveaus bestimmt werden.

In der feinstofflichen Welt gibt es alle Arten von Bewusstseinszuständen, die in der materiellen Welt auch vorkommen können. Das heißt, nicht alles, was aus dieser Schöpfungsebene kommt, muss automatisch auch „gut“ für Ihr spirituelles Wachstum sein. (S. 42)

Das dritte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die „dritte Schöpfungsebene“ …

… den leeren Raum, dem „Raum zwischen den Objekten“ (S. 50). Wir wissen inzwischen aus den Naturwissenschaften, dass sowohl im Kleinsten wie im Größten weder Materie noch Energie „raumfüllend“ sind, sondern die LEERE. Zwischen allem, was ist, erstreckt sich ein unendlich erscheinender leerer Raum.

Das vierte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die „vierte Schöpfungsebene“ …

… die Ebene des Beobachters: „So nimmt Gott seine Schöpfung wahr. Das Betrachten der Materie, des Lichtes und des Raums zwischen allem findet einfach nur statt. Sonst geschieht nichts.“ (S. 58)

„Der Beobachter“ ist keine Person und kein Wesen, sondern eine Schöpfungsebene. Es ist ein „Zustand“. … Das Auge Gottes sieht durch Sie hindurch in die Welt, so wie es durch jeden Menschen und jedes lebende Wesen hindurchsieht. (S. 59)

Das fünfte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die „fünfte Schöpfungsebene“ …

das SEIN. „Es ist der Unendliche. Die Quelle von allem. Das, was alles erschaffen hat und ständig neu erschafft.“ (S. 66)

Diese fünfte Schöpfungsebene wird oft „das Meer des unendlichen Bewusstseins“ genannt. Oder kurz: „das Sein“.
Die Quelle von allem, das Meer aus Göttlichem Bewusstsein, befindet sich noch hinter dem „Beobachter“. Gott ist das, was dies alles träumt und dabei den eigenen Traum beobachtet. Das Meer bewertet nichts in Gut oder Schlecht. Es ist einfach nur das Meer, das alles enthält. (S. 66)

Alleine diese Darstellung der fünf Schöpfungsebenen für unseren alltäglichen Menschenverstand ist schon sehr beeindruckend, leicht nachvollziehbar und in sich schlüssig. Doch wir haben gerade erst ein Drittel des Buches gemeistert.

Das sechste Schöpfungegeheimnis behandelt
die Kernwahrheit aller Religionen

Der Autor prüft wesentliche Schöpfungsmythen (Buddha, Genesis) und entschlüsselt sie gemäß den oben dargestellten Schöpfungsebenen. Er weist allen einen bestimmten Platz zu und eine spezifische Sichtweise.

Dieser Mittelteil des Buches gefällt mir ganz besonders, da der Autor und hier in symbolischen, analogen Denken schult. Wenn man den „Übersetzungsschlüssel“ hat, dann kann man in den großen Schöpfungsmythen der Menschheit einen KERN „ewiger Wahrheit“ aller Religionen finden.

Erst nachdem Sie eingeweiht worden sind, können Sie die wahre Botschaft in der Geschichte verstehen. Mit Ihrem Wissen um den Schöpfungsaufbau haben Sie eine solcher Einweihung erhalten. (S. 96)

Das siebte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die Menschwerdung: das Abbild Gottes

Hier wird sehr kursorisch Phylogenese und Ontogenese beschrieben, die „kleine“ und die „große“ Evolution des Menschen.

Gott hat die gesamte Schöpfungsgeschichte in Ihnen versteckt. Sie selbst hier und jetzt sind nicht das Ende der Evolution. Sie sind die gesamte Evolution. (S. 140)

Dieses Kapitel enthält eigentlich nichts aufregend Neues. Doch es ist ein notwendiger Übergang zum nächsten Kapitel: die Evolution der Seele. Gott ist nicht nur ein „Beobachter“, sondern er erfährt seine Schöpfung durch die SEELE.

Das achte Schöpfungsgeheimnis behandelt
die Entstehung der Seele und ihre Reise durch die Schöpfung

Dieses Kapitel ist das Hauptkapitel des Buches. Alles ist jetzt vorbereitet, um diesem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen. Diese Reise verfolgen wir nun in 9 Schritten (S. 147 – 170):

  1. Der erste Schritt zur Seele – Ein Tropfen erhebt sich aus dem Meer
  2. Das Bewusstsein betritt seine eigene Schöpfung
  3. Das Eintauchen in die Welt der polarität
  4. Die Seele entsteht
  5. Die Dualseelen entstehen
  6. Die Seelenfamilie entsteht
  7. Es werde Mensch – die Geschichtsschreibung von Handlung und Ausgleich beginnt
  8. Das erste Menschenleben endet – Der Seelenweg geht weiter
  9. Gegen Ende der Reise – Die wahre Seelenaufgabe kommt zum Tragen

Ja, in diesem Kapitel geht es um Themen wie „Dharma“, „Karma“, Wiedergeburt, Dualseelen, Seelenpartner … sehr schlüssig dargestellt.

Und als ob dies nicht genug wäre, stellt der Autor noch „eine Kurzreise der Erleuchtung“ dar (S. 171 – 180) über vier Zustände. Eine Zusammenfassung „Der Reiseplan Ihrer Seele“ beendet dieses wohl „atemberaubende“ Kapitel.

Das neunte Schöpfungsgeheimnis behandelt
den Unterschied zwischen Menschen- und Seelengefühlen

Auch dieses Kapitel ist noch einmal sehr spannend und hilft, viele Verwirrungen zu lösen. Emotionen sind konditionierte Menschengefühle. „Echte Gefühle“ dagegen sind Seelengefühle. (Das, was wir häufig fälschlicherweise „schlechte und gute / negative und positive“ Gefühle nennen.)

Der Autor sieht fünf Seelengefühle und beschreibt sie in ihrer Qualität:

  1. die Einsamkeit
  2. die Liebe
  3. die Schwere (Leid)
  4. die Freude (Glückseligkeit)
  5. die Klarheit

Das zehnte Schöpfungegeheimnis gibt
Orientierung für den (spirituellen) Alltag

Dieses Kapitel gibt uns „12 Wegbegleiter“ mit auf die Reise in den neuen Bewusstseinszustand (dem Gottesbewusstsein), um uns in diesen oft schwierigen Erfahrungen zurecht zu finden (S. 211 – 230):

  1. Loslassen findet statt
  2. Die großen Gefühlswellen nehmen zu
  3. Die „kleinen“ Gefühle verschwinden
  4. Ihre neue Mitte entsteht
  5. Ihre Beziehungen verändern sich
  6. Die Wahrnehmung Ihrer Sinne verändert sich
  7. Ihre Fähigkeiten verändern sich
  8. Die Ereignisse in Ihrem Umfeld verändern sich
  9. Ihr Bewusstsein erweitert sich immer schneller
  10. Das letzte Aufräumen
  11. Ihr Ichgefühl verändert sich
  12. Das große Vergessen

Zu diesen „Alltagshilfen“ des letzten Kapitels gehören noch Fragen und Antworten zur Schöpfung (S. 238 – 261) sowie Praxistipps zum Umgang mit den Seelengefühlen (S. 262 – 268). Das Buch lässt nichts zu wünschen übrig!

Mein Fazit: Wer sich Gedanken über Gott und die Schöpfung macht, der findet in diesem Buch Antworten und vor allem eine ORIENTIERUNG. Es ist wie eine Landkarte für eine Lebensreise, die die Entfaltung der Seele zum Ziel hat.
Ich will nicht sagen, dass ich mit jeder These übereinstimme, doch an diesem Buch führt kein Weg mehr vorbei. Es ist einfach „wundervoll“!
Ich selbst freue mich ganz besonders, dass dieses Buch sich NICHT als „gechannelt“ ausgibt, sondern der Autor ganz die Verantwortung für die Autorenschaft übernimmt.
Das Buch ist ein Meilenstein in der Evolution unseres menschlichen Gottesbewusstseins.

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Das Gottgeheimnis -: Die Reise Ihrer Seele durch die Schöpfung

T. Harv Eker: So denken Millionäre

Es gibt sicher kein so dankbares Gebiet des Mental-Trainings wie das Thema finanzieller Wohlstand. Reichtum ist Einstellungssache und etwas für den KOPF.
T. Harv Eker ist hier ein Meister des Mental-Trainings.

Ihr Denken zu schulen und zu handhaben ist die wichtigste Fähigkeit, die Sie jemals besitzen können … (S. 245)

Wenn Sie nicht wirklich reich und wirklich glücklich sind, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie noch eine ganze Menge über Geld, Erfolg und das Leben lernen müssen. (S. 251)

Und dafür ist das Buch „So denken Millionäre“ genau das richtige Lehrbuch.

Meine Mission ist es, Menschen zu schulen und zu inspirieren, in ihrem „Höheren Selbst“ zu leben, gegründet auf Mut, Sinngebung und Freude, im Gegensatz zu Furcht, Bedürftigkeit und Zwang. (S. 267)

Der Autor schreibt aus dieser HÖHEREN PERRSPEKTIVE. Man könnte auch sagen: Es ist ein spirituelles Buch, ohne dass es an allen Ecken und Enden ausposaunt wird. Wenn wir Meister(in) unsere Lebens werden, so geht es nicht nur um Seele, Gesundheit, Partnerschaft, sondern auch darum, einen BEITRAG für den Wohl-Stand der Menschheit zu leisten. Und das setzt eigenen (inneren wie äußeren) Wohlstand voraus.

Das Ziel, reich zu werden, soll Ihnen vielmehr dabei helfen, sich selbst zum bestmöglichen Menschen zu entwickeln, der Sie sein können. (S. 257)

Das Buch untergliedert sich in zwei Teile:

  1. Das Aufdecken des (unbewussten) finanziellen Verhaltenmusters
    und ihrer Neuprogrammierung (der Prozess der Manifestation)
  2. Das Löschen (Verlernen) von „Armutsdateien“ und
    Ersetzen von Vermögensdateien

Im 1. Teil zeigt T. Harv Eker wie sich Veränderungsprozesse, Neuprogrammierungen unseres Gehirns (Manifestationen) grundsätzlich vollziehen.

Der normale Manifestationsprozess ist:
Gedanken > Gefühle > Handlungen > Ergebnisse

Wenn aber Misserfolgsgedanken zu Misserfolgen führen, dann sind die Gedanken neu zu programmieren und der neue Manifestationsprozess ist:
Programmierung > Gedanken > Gefühle > Handlung > Ergebnis

Der Autor gibt uns die Werkzeuge der Neuprogrammierung der Gedanken an die Hand, nämlich über

  • Bewusstsein (sich über alte Muster bewusst werden)
  • Verständnis (ihren damaligen Sinn verstehen)
  • Dissoziation (die Identifikation mit dem alten Muster beenden) und
  • Deklaration (das NEUE bewusst als Schöpfungs-Absicht laut deklarieren).

Der Autor arbeitet nicht mehr (wie es im Mental-Training üblich ist) mit Affirmationen, sondern mit Deklarationen. (Erklärung S. 29)

Im ersten Teil zeigt der Autor, wie diese Umprogrammierung der alten Verhaltensmuster in den Bereichen Glaubenssätze (verbale Propgrammierung), Vorbilder und einzelne Ereignisse funktioniert.

Im 2. Teil zeigt T. Harv Eker an 17 Punkten auf, wie sich „Armutsdateien“ bei den meisten Menschen von den „Vermögensdateien“ bei reichen Menschen unterscheidet. Ich führe diese Unterscheidungen gerne auf:

  1. Reiche Menschen glauben: „Ich gestalte mein Leben selbst.“
    Arme Menschen glauben: „Leben ist etwas, das mir zustößt.“
  2. Reiche Menschen befassen sich mit Geld, um zu gewinnen.
    Arme Menschen befassen sich mit Geld, um nicht zu verlieren.
  3. Reiche Menschen sind ganz und gar dem Reichtum verpflichtet.
    Armen Menschen möchten lediglich reich sein.
  4. Reiche Menschen denken im großen Maßstab.
    Arme Menschen denken in kleinem Maßstab.
  5. Reiche Menschen konzentrieren sich auf Chancen.
    Arme Menschen konzentrieren sich auf Hindernisse.
  6. Reiche Menschen bewundern andere reiche und erfolgreiche Menschen.
    Arme Menschen grollen reichen und erfolgreichen Menschen.
  7. Reiche Menschen verkehren mit positiven, erfolgreichen Menschen.
    Arme Menschen verkehren mit negativen oder erfolglosen Menschen.
  8. Reiche Menschen sind bereit, für sich selbst und ihren Wert zu werben.
    Arme Menschen denken schlecht über Werbung und Verkauf.
  9. Reiche Menschen beherrschen ihre Probleme.
    Arme Menschen werden von ihren Problemen beherrscht.
  10. Reiche Menschen sind ausgezeichnete Empfänger.
    Arme Menschen sind schlechte Empfänger.
  11. Reiche Menschen wählen ihre Bezahlung basierend auf ihren Ergebnissen.
    Arme Menschen wählen ihre Bezahlung basierend auf Zeit.
  12. Reich Menschen denken „beides“.
    Arme Menschen denken „entweder/oder“.
  13. Reiche Menschen konzentrieren sich auf ihr Nettovermögen.
    Arme Menschen konzentrieren sich auf ihr Arbeitseinkommen.
  14. Reiche Menschen gehen gut mit ihrem Geld um.
    Arme Menschen gehen schlecht mit ihrem Geld um.
  15. Reiche Menschen sorgen dafür, dass ihr Geld hart für sie arbeitet.
    Arme Menschen arbeiten hart für ihr Geld.
  16. Reiche Menschen handel trotz ihrer Furcht.
    Arme Menschen lassen zu, dass ihre Furcht sie aufhält.
  17. Reiche Menschen lernen und wachsen ständig.
    Arme Menschen glauben, dass sie bereits alles wissen.

Der Autor zeigt selbstverständlich auf, durch welche Deklarationen und Maßnahmen diese „Armutsdateien“ in Vermögenddateien umprogrammiert werden.

Eine weitere Erneuerung des Mental-Trainings findet sich am Ende des Buches. T. Harv Eker spricht nicht mehr vom „Positiven Denken“, sondern vom „Power-Denken“ (S. 247).

Mein Fazit: Das Buch von T. Harv Eker ist ein wirkliches Lehrbuch des Lebens, der Weg aus dem Mangeldenken ins Fülle-Bewusstsein. Und das über ganz einfache, konkrete Schritte. Es ist auch ein Stück Heilung esoterischen Selbstbetrugs im Umgang mit Geld und Reichtum. Beten alleine hilft nicht. „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“ – ein Selbsthilfebuch bester Art!

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So denken Millionäre. Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand

Kurt Tepperwein: Praxisbuch Mental-Training

Was hat Kurt Tepperwein, der Altmeister des Mentaltrainings, NEUES zu sagen – über 20 Jahre nachdem sein Klassiker „Kraftquelle Mentaltraining“ (1989) (>> meine Buchbesprechung) erscheinen ist?

Sein neues Buch über Mental-Training gibt eine Antwort darauf.

Kurt Tepperwein schreibt im VORWORT selbst:

Mittlerweile ist es genau 20 Jahre her, dass mein Standardwerk „Kraftquelle Mental-Training“ erstmals veröffentlicht wurde. Es wurde inzwischen in zahlreichen Auflagen immer wieder bestätigt und ist heute noch genauso gültig wie damals, da es sich letztlich bei den Gesetzen des Geistes um ewige Wahrheiten handelt.
Allerdings hat gerade das menschliche Bewusstsein in den letzten 20 Jahren eine enorme Entwicklung erfahren. Das Mental-Training hat seinen Gang in die Praxis gut bestanden, ist heute weltweit populär und durch eine ganze Reihe von Erfahrungen, Beispielen und neuen Techniken erweitert worden. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen heute, nach 20 Jahren weiterer Erfahrung ein neues Buch in die Hand geben, das Sie auf Ihrem Lebens- und Erfolgsweg unterstützen soll. (S. 9)

Das Buch kennt keine Wiederholungen des alten Buches, sondern ist gut als Fortsetzung zu lesen.  Dieses Mal geht es über 8 Stufen:

  1. Zu sich selbst finden
  2. Annehmen, was ist
  3. Die Aufmerksamkeit steuern
  4. Selbst-Bewusst leben
  5. Konzentrationsfähigkeit entwickeln
  6. Die Kraft der Imagination nutzen
  7. Ziele gestalten und verwirklichen
  8. Mitgestalten

Das Buch vereinigt 49 spezielle Übungen (Auflistung im Anhang S. 157 f.), die auf keinen Fall „Übung für Übung“ durchzuarbeiten sind. Der Autor sieht es vielmehr so:

Als Microsoft vor vielen Jahren das Betriebssystem WINDOWS herausgebracht hatte, war dies eine Sensation. Es war das erste System, das dem Anwender gestattete, auf vielerlei Funktionen und Wegen zu seinem jeweils wichtigen Dokument, Menü oder nächsten Arbeitsschritt zu gelangen. Vielleicht ist dieses Buch vergleichbar mit WINDOWS, da Sie in dem reichhaltigen Menü vor- und zurückblättern können, wie es Ihnen beliebt. Vielleicht ist es aber auch noch aus einem weiteren Grund vergleichbar: Weil es Ihnen möglicherweise Fenster zu einer anderen Wirklichkeit öffnet. (S. 11)

Mit gefällt dieser Vergleich! Unser MIND, unser MENTALES ist wie ein Betriebssystem. Doch wir sind für sein „Update“ selbst verantwortlich! Viele Dateien sind veraltet und nicht auf Erfolg programmiert. Mental-Training ist ja letztlich als Um- und Neuprogrammierung unseres mentalen Betriebssystems zu verstehen. Das Buch ist hervorragend geeignet, unser MIND-Betriebssystem auf den neuesten Stand zu bringen und auf Lebenserfolg zu programmieren.

Mein Fazit: Ein schönes Buch (auch von der Gestaltung her sehr ungewöhnlich ansprechend), um auf die Höhe der Zeit des modernen Mental-Trainings zu kommen, sein MIND-Betriebssystem mit einem ultimativen UPDATE zu versorgen.

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Praxisbuch Mental-Training: Entspannen – Neue Kraft schöpfen – Das Leben gestalten

Hans Jecklin: Wirtschaft – wozu?

Hans Jecklin, selbst Jahrzehnte erfolgreicher Unternehmer einer Schweizer Musikladenkette, hat seine unternehmerischen Erfahrungen in einem Buch zusammen gefasst, das in die Hände jedes Menschen gehört, der sich über den Sinn des Wirtschaftens Gedanken machen möchte: sei es als Unternehmer, Führungskraft, Selbstständiger, aber auch als Konsument, der diese Art des Mangel-Wirtschaftens am Laufen hält und nicht einfach nur Opfer ist.

Das Buch ist wahrhaft visionär – und seine Botschaft wird immer dringender: Wir müssen eine Antwort auf die Frage finden, wozu wir wirtschaften wollen. Lassen wir den „Sachzwängen“ weiterhin freien Lauf, haben wir als Menschheit bald abgewirtschaftet.
Hans Jecklins Buch macht uns bewusst, dass unser ganzes (globales) Wirtschaften auf nichts anderem als Angst und Mangel beruht! Die Ökonomen definieren ihr eigenes Handwerk sogar selbst als „Verwalten von Knappheit und Mangel“. Doch gerade diese Weltanschauung bringt eine Wirtschaft hervor, die von Bedürftigkeit und Ausbeutung geprägt ist. Die einen nehmen möglichst viel, die anderen haben kaum genug zum würdigen Leben. Und die Schere geht weiter und weiter auseinander.

Hans Jecklins Vision ist ein Wirtschaften aus Liebe und Fülle. Das mag sehr romantisch klingen, ist aber ein Lebensprinzip, das Erfolgsprinzip der Evolution selbst. Je mehr unser Wirtschaften sich an diesen Evolutions-Prinzipien orientiert, desto eher realisieren wir die Vision einer Wirtschaft, deren Gewinn auf dem Wohlergehen der menschlichen Gemeinschaft und der Umwelt beruht: ein Wirtschaften für ALLER Wohlergehen und ALLER Wohlstand! Mal ehrlich: Wozu sollte Wirtschaft denn sonst da sein?!

Hans Jecklin hat dies in seinem eigenen Unternehmen im Kleinen erfolgreich praktiziert und beschreibt sehr einfühlsam notwendige Schritte einer Führungskraft, damit Liebe, Demut und Gnade sich auch im Wirtschaften manifestieren. Nach diesem Buch gibt es keine Ausreden mehr: Bist du ein Teil des globalen Problems oder ein Teil der globalen Lösung?

Mein Fazit: Eines der dringendsten Fragen zur Lösung der globalen Probleme ist, zu welchem ZWECK wir wirtschaften. Die Antwort kann nur lauten: Wohlstand für alle, wohlgemerkt: ALLE auf dem Planeten. Jeder von uns kann seinen Beitrag leisten, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

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Wirtschaft wozu?: Abschied vom Mangel

Marilyn Ferguson: Die sanfte Revolution

Marilyn Ferguson wurde vor fast 30 Jahren mit Ihrem Weltbestseller „Die Sanfte Verschwörung. Transformation im Zeitalter des Wassermanns“ weltbekannt. Ihr Buch wurde zu einem Kultbuch des „New Age“.

Jetzt meldet sie sich mit dem neuen Buch „Die sanfte Revolution. Gelebte Visionen für eine menschlichere Welt“ wieder. Das Buch gehört in die Handbibliothek eines jeden Visionärs – und wir brauchen wahrlich eine „Armee von Visionären“ (S. 242), damit das neue Zeitalter geschaffen werden kann.

Das Buch fordert nicht mit oberflächlichen Appellen zum Handeln, gar zum Aktionismus auf. Die Aufforderung des Buches ist viel subtiler, Knoten im Kopf zu lösen, damit sich eine neue Menschheit und Welt durch jeden einzelnen hindurch gestalten kann.

Wenn wir lernen, aufmerksam auf unsere eigene Aufmerksamkeit zu achten, werden wir zu unseren eigenen Lehrerinnen und Lehrern. (S. 122)

Marilyn Ferguson analysiert die gegebenen Verhältnisse durchaus scharfsinnig und bissig:

Wir haben uns in einen geistlosen Materialismus verrannt, und die Ironie ist, dass dieser unsere materielle Existenz bedroht.
(S. 50)

Oder wenn sie schreibt:

Aus welchen Gründen auch immer scheinen sich Menschen anzuziehen, die es meisterhaft verstehen, aus allem das Beste für sich heraus zu schlagen, und sie machen gemeinsam erfolgreich krumme Geschäfte. Doch die Weisen und Gutherzigen haben sich bislang nicht auf einer ähnlich hohen Ebene zusammengeschlossen. (S. 181)

Wir sind uns bewusst, das nur noch ein radikaler und globaler Bewusstseinswandel unsere Zukunft menschlich gestalten kann. Aber was für eine Art spirituelles Bewusstsein brauchen wir? Und wie kann es von möglichst vielen Menschen möglichst bald erreicht werden?

Die Antwort von Marilyn Ferguson ist durchaus verblüffend wie einfach:

Nur der radikale gesunde Menschenverstand kann das Steuer übernehmen. Das Boot sinkt. Sinkt nicht nur aufgrund realer Stürme oder weil Gott Rache nimmt, sondern weil wir Löscher hinein schlagen. Wir ertrinken – wenn Sie mir den Metaphermix bitte entschuldigen wollen – in der globalen Erwärmung. Wenn wir die Grundlagen für unser eigenes Überleben allmählich zerstören, ist es egal, ob wir am Ende erfrieren oder verbrennen. Tot sind wir auf jeden Fall. (S. 243)

Die Rettung der Menschheit braucht keine Millionen erleuchteter Meister, der rebellische radikale gesunde Menschenverstand ist in jedem angelegt, durch die Intuition jederzeit verfügbar. Der Feind ist eigentlich nur die eigene Bequemlichkeit und Passivität:

Wenn wir zu bequem sind, um (unsere politischen) Freiheiten für uns zu nutzen, könnten wir ebenso gut in einer totalitären Gesellschaft leben. (S. 213)

Sie kritisiert dabei auch die „spiritualisierte“ Passivität:

Manche Menschen vertreten beharrlich die Meinung, es gäbe nichts zu tun, die Transformation der Welt sei bereits im Gange ‚Es passiert sowieso, was passieren soll!‘ Diese Selbstgefälligkeit ist naiv und nimmt uns die Kraft … . Aufwachen ist kein passiver Sport. (S. 203)

Wie dieser „radikale gesunde Menschenverstand“ im wirklich tief verstandenen Sinne geschult werden kann, das beschreibt Marilyn Ferguson in ihrem neuen Buch. Da gilt es ein Bündnis mit den „neuen Helden des SELBST“, den Archetypen des gesunden Menschenverstandes zu schließen: dem Athleten, dem Kundschafter, dem Wünschelrutengänger, dem Feuermacher, dem Künstler und Wissenschaftler, dem heiligen Krieger, dem Narr, dem freien Geist und dem Steuermann.

Das Erwecken des gesunden Menschenverstandes ist auch eine pädagogische Aufgabe:

Ab einem bestimmten Punkt ist alle Bildung Selbstbildung. Wir lernen nur langsam Neues, es sei denn, wir entscheiden uns dafür. Selbst gestellte Herausforderungen sind unwiderstehliche Lehrer. Da er die simplen Geheimnisse eines visionären Lebens einbezieht, kann der gesunde Menschenverstand zum lang gesuchten Gral werden, zum machtvollen Gefäß, mit dem wir uns selbst eine Form geben und geformt werden. (S. 28)

Und vergessen wir nicht: Wie sollte die Gesellschaft sich ändern, wenn wir selbst nicht in der Lage sind, uns zu ändern?

Mein Fazit: Merilyn Fergusonss Buch ein ein wohltuender und erfrischender Aufruf zur „sanften inneren und äußeren Revolution“ mit vielen neuen Perspektiven und praktischen Hinweisen. Es ist ein Handbuch für das Werkzeug jeder Visionärin und jedes Visionärs, die da sind: Vision, Werte, Sinn, gesunder Menschenverstand, Handeln.

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Die sanfte Revolution: Gelebte Visionen für eine menschlichere Welt. Mit einem Vorwort von Franz Alt

Andreas Moritz: Krebs ist keine Krankheit …

… sondern ein Überlebensmechanismus!

Das ist doch eine fast unglaubliche These des Autos, das unser ganzes Bild von Gesundheit und Krankheit verändern könnte!!

Ich liebe dieses Buch …, weil ich vor etwa 20 Jahren schon einmal die gleiche Idee hatte: Krebs ist keine Krankheit, sondern ein Überlebensmechanismus des Körpers.

Damals (als ich mich in der Gesundheitsbranche selbstständig machte), arbeitete ich im Bereich der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapien nach Prof. Manfred von Ardenne. Mir war deshalb auch die Forschungsergebnisse von Otto Warburg bekannt, der erkannte (und dafür den Nobelpreis bekam), dass Krebs in Gewebe entsteht, das Sauerstoff-unterversorgt ist. Darüber hinaus erkannte er, dass die Krebszelle vom aeroben Energiestoffwechsel (mit Sauerstoff) zum anaeroben (mit „Zucker“, der s.g. Glukosestoffwechsel) umschaltete.

Wenn das eine INTELLIGENZ hat (und die Natur IST intelligent!), dann geschieht dieser SYSTEM-WECHSEL in der Energiestoff-Versorgung unseres Körpers zu unserem WOHL und nicht zu unserem Schaden.

Die entscheidende Frage für mich war damals: Was würde denn passieren, wenn der Körper NICHT auf diese andere (primitivere!) Art der Energieversorgung umschalten würde? Die Zellatmung des mit Sauestoff unterversorgten Gewebes würde zum Erliegen kommen, die Zelle „ersticken“ und das Gewebe vor sich hin faulen. Wir würden sehr bald an dieser inneren Vergiftung sterben, SEHR BALD!

Das Umschalten der ZELLE IN PANIK (sie ist dabei zu ERSTICKEN!) auf eine archaische Energiegewinnung des Einzellers – RETTET sie! Sie stirbt nicht, sondern überlebt in einer primitiven Form. Nachteil: Nicht nur ihr Energiesystem ist das eines Einzellers, sondern ihr ganzes Verhalten wird absolut selbstbezogen und sie kommuniziert nicht mehr mit anderen Zellen. Sie ist in einem „egoistischen“ Überlebensmodus und Quasi-EINZELLER. DAS nennen wir dann KREBS und interpretieren dieses Verhalten als BÖSARTIG. Dabei tut die Zelle nur das, was jedes Lebenssystem tun würde: überleben wollen.

Und da ein ganzes Gewebe mit Sauerstoff unterversorgt ist, ist es auch kein Wunder, dass nicht nur EINE, sondern ein ganzer HAUFEN von erstickenden Zellen zu diesem Überlebensmechanismus greift. UND ist es ein Wunder, dass der KÖRPER diese Zellen UNTERSTÜTZT und sie mit Blut versorgt, das Kapillarsystem dafür sogar ausweitet?!

Wie gesagt: Das waren meine eigenen (laienhaften!) Erkenntnisse vor 20 Jahren. Ich schreibe es in eigenen Worten, weil ich so vielleicht die Thematik und Botschaft des Buches klarer vermitteln kann.

Um so dankbarer habe ich dann das Buch aufgenommen, weil es meine AHNUNG von damals jetzt „wissenschaftlich“ bestätigte (ich schreibe „wissenschaftlich“ in Anführungszeichen, weil dies sicher von der Schulmedizin noch nicht anerkannt ist – aber was für ein Zeug hat die Schulmedizin vor 20 Jahren noch über Krebs geschrieben und warum sollte man noch 20 Jahre warten, bis die Schulmedizin auf diesem Niveau ist?).

Andreas Moritz stellt sich die Frage:

Wenn die Bestimmung des Körpers das Leben und nicht die Selbstzerstörung ist, warum sollte er dann auf einmal Zellwucherung erlauben und sich selbst vernichten wollen? Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Das Hauptproblem im Zusammenhang mit der modernen Krebsbehandlung besteht in der Annahme, dass der Körper sich selbst zerstört. … Geht man der Sache jedoch auf den Grund, ist dieselbe Krankheit eine Bemühung des Körpers, sich selbst zu reinigen und zu heilen, oder zumindest sein Leben zu verlängern. (S. 26)

Ich denke an Fieber: Galt es früher als Krankheit, weiß man heute, das es ein Selbstheilungsmechanismus des Körpers ist.

Ist der nächste Satz von Andreas Moritz nicht zutiefst bemerkenswert?!:

Eine Krebszelle ist überhaupt nicht in der Lage,
irgendwas zu töten. (S. 27)

Fürwahr! Was dichten wir dieser Zelle an?! Machen sie zu einem bösartigen Feind, zu einem Monster, das wir bekämpfen müssen. (Kann das gut gehen?!)

Und denken wir an Spontanheilung! Plötzlich wird diese Monsterzelle wieder zu einer Heiligen. Bei unserem Modell der Krebsursache ist eine Spontanheilung natürlich leicht zu erklären! WENN denn die Krebszelle wieder genügend Sauerstoff und Vitalstoffe bekommt, „erinnert“ sie sich daran, dass sie als „gesunde Zelle“ mit Sauerstoff ein viel effizienteres Energieversorgungssystem hat und schaltet wieder auf den aeroben Energiestoffwechsel um!

Was schlussendlich zum Tod eines Organs oder eines gesamten Körpers führt, ist der Verfall von Zellgewebe aufgrund eines andauernden Nährstoff- und Lebensenergiemangels.
Eine dramatische Verschlechterung oder ein Abbruch der Versorgung mit vielen Nährstoffen für die Zellen eines Organs, ist nicht vorwiegende die FOLGE eines Krebstumors, sondern eher seine HAUPTURSACHE. (Hervorhebung des Autors). (S. 27 f.)

Anders als Prof. Manfred von Ardenne, der die Krebsbehandlung nun „eindimensional“ in der Sauerstoffbehandlung sah, schlägt Andreas Moritz eine ganzheitliche Heilung vor, die Körper, Geist und Seele wieder integriert. Denn diese DESINTEGRATION von Körper, Geist und Seele ist die letztendliche Ursache, dass BESTIMMTE Organe und Gewebe (warum DIESE?) ihre Lebensvitatlität verlieren und DADURCH die Sauerstoffversorgung reduzieren.

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich kein Mediziner bin, sondern ein an meiner eigenen Gesundheit interessierter Laie, der sich selbst Gedanken macht, sich selbst ein Urteil fällt (es geht um meinen Körper!) und sich des GESUNDEN Menschenverstandes gerne bedient.

Mein Fazit: Jeder dem die gängigen Theorien über Krankheit (nicht nur Krebs!) nicht ganz geheuer sind, sollte dieses Buch lesen, um einmal eine ganz andere Perspektive einnehmen zu können. Lesen Sie dieses Buch ganz einfach HYPOTHETISCH: Was wäre, wenn … Krebs keine Krankheit wäre, sondern ein Überlebensmechanismus des Körpers, des Lebens?
Ich denke, das Buch wird nicht nur Ihre Augen öffnen, sonder auch Ihr Herz für die Weisheit der Schöpfung.

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Moritz, A: Krebs ist keine Krankheit

Hans Jecklin: Eine Welt oder keine

Hans Jecklins Buch „EINE Welt oder keine“ ist kein übliches Sachbuch mit neuen Fakten über den Zustand der Menschheit auf dem Planet Erde; die Fakten kennen wir. Wir finden in dem Buch kein Katastrophen-Szenario; die wachsende Gefahr für die Zukunft der Menschheit ist uns bewusst.

Es geht um etwas anderes: Lange schon wissen wir, dass nur noch ein globaler Bewusstseinswandel der Menschheit uns eine lebenswerte Zukunft auf dem Planten sichern kann. Die dringendste Frage also lautet: Wie kann sich dieser Bewusstseinswandel vollziehen? Was kann jeder einzelne für diesen Bewusstseinssprung der Menschheit tun? Darauf gibt Hans Jecklins Buch eine herzergreifende Antwort. Deswegen ist es so lesens- und auch erlebenswert!

Die Wende zur EINEN Welt setzt bewussten Wandel voraus. Ein Wandel, der nur geschehen kann, wenn wir sterben lassen, was nicht mehr lebensfähig ist. Also gilt es, schonungslos, aber mit wissendem Herzen zu ergründen, was sterben will, was in uns – individuell wie gesellschaftlich – der Geburt des Neuen im Wege steht. Dies kann kein einfacher Befreiungsakt sein, geht es doch um nicht weniger als um die Verlagerung des Ortes unserer tiefsten Aufgehobenheit und Sicherheit von den äußeren Gebilden zum Urgrund unseres Seins. (S. 12 f.)

Das Einzigartige an dem Buch „EINE Welt oder keine“ ist seine Einladung zu einem PROZESS der Selbsterfahrung und Selbstläuterung. Jeder trägt die Dämonen in sich, hat sich mit seinen eigenen Schatten auseinander zu setzen, um reinen Herzens ein wirklich verantwortungsbewusster Weltbürger zu werden. Hans Jecklin ist diesen Weg der Selbstläuterung gegangen und lässt uns an diesem Prozess teilhaben, lässt uns diesen Prozess selbst erleben. Das Buch öffnet Herzen, alleine schon durch die Ästhetik und Subtilität seiner Sprache. Es schafft Vertrauen aus der Weisheit des Herzens. Das Buch kann auch als Exzerpt einer ganzen Weisheitsbibliothek gelesen werden, Satz für Satz bringt es weise und liebevolle Klärung, ohne an irgendeiner Stelle aufdringlich zu sein. Die subtilen Schätze öffnen sich einem achtsamen Herzen.

Die positive Vision der EINEN WELT entsteht für Hans Jecklin aus einem Tsunami von Liebe und Weisheit:

Was ich dagegenhalten kann, ist – je nach Sichtweise – wenig und viel zugleich: Das Vertrauen in die Intelligenz der Evolution und die Kraft ihres Sogs sowie die ganz normale Vernünftigkeit der Idee einer bewussten globalen Kooperation. In vielen Menschen brennt ein Feuer der Begeisterung für die Vision und die Gestaltungsmöglichkeit der Einen Welt. (S. 163)

Von einem Tsunami der Liebe und Weisheit, des Mitgefühls und der Solidarität träume ist, der – ähnlich dem Tsunami aus dem Meeresgrund – aus der Entladung einer Spannung im Urgrund des kollektiven Unbewussten herrührend, alles wegschwemmt, was die Menschheit an der globalen Gemeinschaft hindert. (S. 164)

Mein Fazit: Jedem, der seine eigene VISION sucht, sei das Buch empfohlen. Jede, die den Weg der Berufung geht, sei das Buch ans Herz gelegt. Denn es gibt für uns Menschen letztlich nur noch EINE Vision: die EINE Welt. Es gibt für uns Menschen nur noch EINE Berufung: unser aller Heilung, damit die Menschheit ihr wahres Potenzial auf dem Planeten Erde entfalten kann. Das Buch von Hans Jecklin ist ein Prozessbegleiter für das Leben der eigenen Vision und der eigenen Berufung – in unserer EINEN Welt. DANKE für dieses wundervolle Buch.

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Eine Welt oder keine: Plädoyer für einen globalen Bewusstseinswandel

Brian Swimme: Das Universumn ist ein grüner Drache

Das hier ist – ehrlich gesagt – eines meiner Lieblingsbücher. Wer ein Bewusstsein hat, das über den „Tellerrand“ hinausreicht, der wird das Buch LIEBEN! Mit „Tellerrand“ meine ich hier sogar unser Menschsein auf dem Planeten Erde: Es geht um den KOSMOS, den belebten Kosmos, unser Dasein im Universum selbst!

Wir erwachen zu einem globalen und planetaren Bewusstsein – und zynische Autoren erkennen die Menschheit dabei erschrocken als Fehlentwicklung, ja Missbildung der Natur. Wir neigen schon dazu, uns als Geschwulst oder Krebsgeschwür auf dem Planeten Erde zu sehen. So tief geht unsere Scham beim Erkennen der von uns verursachten Zerstörung der Biosphäre. Und beruhigen uns schon: Auch wenn die Menschheit sich selbst zerstören sollte, die Natur, die Erde werde überleben.

Brian Swimmes Sicht ist eine wohltuend andere: Wenn der Kosmos Jahresmilliarden gebraucht hat, um die Menschheit hervorzubringen, dann wird er der Menschheit einen Platz in der Schöpfung und Evolution zugedacht und sie einen Auftrag haben. Es gehe darum, unser anthropozentrisches modernes Zeitalter zu verlassen, um in das erwachende kosmozentrische Universum einzutauchen.

Wenn wir das Menschsein als eine Dimension des erwachenden Universums neu erfinden, werden wir entdecken, dass uns eine größere Rolle zugedacht ist. (S.14)

Uns erscheint die Erde wie ein Lebewesen, wir sprechen ehrfürchtig von „Mutter Erde“. Doch nicht nur die Erde lebt, sondern der ganze Kosmos. „Dies ist mit einem Satz das Herzstück unserer kosmischen Revolution.“ (S. 120)

Das Buch beschreibt „ein Gesamtbild der kosmischen Schöpfungsgeschichte“ in Dialogform und macht diese Letztheiten, „die erste und letzte Quelle aller Dinge“, in einer Sprache voller Poesie für jeden verständlich. Das Herz als sich erinnerndes Wissen weiß um diese tiefen Wahrheiten – und Brian Schwimme gelingt es in diesem Buch, sie zum Schwingen zu bringen. Die technisch-wissenschaftliche Weltsicht hat uns den Kosmos entzaubert, nur seine physische Dimension als Realität gelten lassen. Brian Schwimme verzaubert uns und das Leben wieder:

Du bist dieser Stern, in eine Lebensform gebracht, die es dem Leben ermöglicht, sich selbst zu erkennen. … Der Stern weiß um seine große Leistung, um seine Hingabe an die Verlockung, um seinen gewaltigen Beitrag an das Leben – aber nur durch seine nachfolgende Ausdrucksform, durch dich. (S. 51)

Wer das Universum studiert, studiert sich selbst. (S.97)

Brian Swimmes Antwort auf die Frage, was die letztendliche Bestimmung des Menschen auf der Erde sei, ist: „Liebe zu werden – in menschlicher Form.“ Es geht um unser Menschsein aus kosmischer Perspektive, die Aufgabe, zum Menschsein heranzureifen. Das Buch ist eine Liebeserklärung an das All, den Kosmos, das Universum – aber auch eine Liebeserklärung an die Menschheit und ihrer kosmischen Bestimmung.

Den größten Nachdruck legt das Leben darauf, dass du dich auf das Abenteuer einlässt, dich selbst zu erschaffen. (S. 103)

Die Erde braucht dich, um sich auf eine selbstbewusste Art neu zu organisieren, wie es vor dem Auftauchen der Menschheit nicht möglich war. Du bist ein Teil der neuen Selbst-Bildung der Erde.

Mein Fazit: Das Buch behandelt die Grundfrage unseres Lebens im Kosmos und kommt dem Sinn unserer menschlichen Existenz im Universum so nahe, wie ich es kaum woanders gelesen habe. Es ist Wissenschaft, Mystik (Spiritualität) und Poesie (Kunst) in EINEM – wie es einem solchen Thema angemessen ist.

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Kurt Tepperwein: So geben Sie Ihr Bestes

Ich finde das Buch in seiner Idee genial, auch wenn Titel und Untertitel diese Genialität leider NICHT verraten (und so die EIGENTLICHE Zielgruppe des Buches wahrscheinlich nicht wirklich erreicht). Das Buch richtet sich eigentlich an Freizeitsportler (Zielgruppe), um ihnen zu helfen, ihre Leistung durch Mentaltraining  zu steigern (Problemlösung).

Den richtigen professionellen Durchbruch hatte das Mentaltraining ja zunächst im Spitzensport. Gerade hier hat es seine Leistungsfähigkeit bewiesen. Später eroberte Mentaltraining professionell andere Bereiche wie Business oder Persönlichkeitsentwicklung und ist eigentlich die Kernidee des Coachings. (Sporttrainer nennen sich in Amerika ja „Coachs“.)

Mentaltraining ist aber nicht nur etwas für sportliche oder berufliche Spitzenleistungen, sondern ein Instrument für jeden, sein Leben bewusster zu gestalten. Wie könnte man Mentaltraining also für ein breites Publikum in seiner Effektivität erfahrbar machen?

Diese Frage beantwortet das Buch auf geniale Weise! Das Kerngebiet des Mentaltrainings, Sport, wird für Freizeitsportler geöffnet. So heißt der erste Teil auch: Sport als Trainingsfeld für mentale Stärke. Aus der Einleitung des Buches, dem „Warming-up“:

Sie mögen Sport und haben anderen Menschen damit eine wesentliche Stärke voraus: Wo andere noch den „inneren Schweinehund“ überwinden müssen, um sich überhaupt sportlich in Bewegung zu setzen, da haben Sie die erste Hürde schon gemeistert! Sie haben ein gutes, sportliches Verhältnis zu Ihrem Körper. Das ist eine Stärke, auf der Sie ein erfolgreiches Leben aufbauen können! (S. 9)

Das Buch verfolgt im Grunde zwei Ziele: die LeserInnen als Freizeitsportler da abzuholen, wo sie sind und ihnen dabei zu helfen, ihre sportlichen Leistungsfähigkeiten zu verbessern. Ihnen gleichzeitig aber auch über den Sport die Erfolgsprinzipien des Lebens selbst nah zu bringen.

Das Buch arbeitet im zweiten Teil mit 7 Techniken des Mentaltraininigs:

  1. Zielsetzung und Selbstmotivation
  2. Atemtraining
  3. Körperliche Entspannung
  4. Energiemanagement
  5. Affirmationen
  6. Positive Einstellung und Denkgewohnheiten
  7. Visualisierungs- und Imaginationstechniken

Im 3. Teil sind noch einige Tabellen und Checklisten zu finden.

Mein Fazit: Ein geniales Buch für Freizeitsportler, die Mentaltraining lernen wollen, um ihre sportlichen Leistungen zu verbessern und mit diesen Prinzipien ihr ganzes Leben auf Erfolgskurs zu bringen.

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So Geben Sie Ihr Bestes. Ein ganzheitliches Mentaltraining in 7 Stufen (MVG Verlag bei Redline)

Kurt Tepperwein: Kraftquelle Mentaltraining

Die Erstauflage des Buches ist 1986 erschienen und erfährt heute noch Neuauflagen! Es ist das, was man einen „Longseller“ nennt. Auch dieses Buch von Kurt Tepperwein gehört zu den KLASSIKERN. Wenn mich nicht alles täuscht, ist es sogar das erste deutschsprachige Buch über Mentaltraining überhaupt – aus einer Zeit, als Mentaltraining noch zu „esoterischen Spinnerei“ gezählt wurde. … und ist heute noch aktuell!

Heute gehört Mentaltraining zu den zentralen Techniken der Persönlichkeitsentwicklung. Wer sein Leben bewusst in die Hände nimmt, kommt an Mentaltraining nicht vorbei. Dieses Buch von Kurt Tepperwein ist als KLASSIKER eine geeignete Einführung – die QUELLE sozusagen.

Der Kern der in den letzten Jahren so häufig beschriebenen „Schritte der Wunscherfüllung“ sind in 12 klaren Schritten im ersten Kapitel dargestellt und werden in den  weiteren Kapiteln ausführlicher behandelt. Um die Aktualität des Buches zu dokumentieren, führe ich diese 12 Schritte auf:

  1. Sie verschaffen sich Klarheit über Ihr Ziel oder Ihren wichtigsten Wunsch.
  2. Sie legen Ort und Zeit Ihrer täglichen Übung fest.
  3. Sie nehmen die richtige Körperhaltung an.
  4. Entspannen Sie sich körperlich und geistig.
  5. Schalten Sie ab und vergegenwärtigen Sie sich Ihren Wunsch.
  6. Achten Sie auf die richtige Atemtechnik.
  7. Begeben Sie sich in den „schöperischen Bewusstseinszustand“.
  8. Suchen Sie den Ort der inneren Wandlung auf.
  9. Laden Sie Ihr Vorstellungsbild mit Vitalkraft und einem Gefühl der Freude auf.
  10. Identifizieren Sie sich vollständig mit dem Inhalt Ihres Wunschbildes.
  11. Wiederholen Sie Ihren Wunsch immer wieder.
  12. Stehen Sie der Erfüllung Ihres Wunsches nicht im Wege und handeln Sie.

Diese 12 Schritte werden im Buch dann genauer besprochen. Im Abschnitt über die Praxis des Mentaltrainings werden diese theoretischen Schritte auf die 8 Schritte für den Alltag komprimiert und in einen 21-Tage-Plan integriert.

Es ist Zweck dieses Buches, Sie dazu anzuspornen, Meister Ihres Schicksals zu werden. Um jedoch ein Meister zu werden, brauchen Sie nicht Ihre Familie, Ihren Beruf und Ihren Wohnsitz aufzugeben, um sich von einem indischen Guru in die Geheimnisse des Lebens einweihen zu lassen. Wenn dies Ihr Weg wäre, so wären Sie sich in Indien zur Welt gekommen. Meister werden kann man überall, nämlich Meister zunächst über sich selbst – über Ärger, Angst, Neid, Eitelkeit, Haß – und sodann über das eigene Leben. Meister sein heißt, das zu tun, wovon im Grunde jeder Mensch weiß, daß es das Richtige und Wesentliche ist, und dieses Wissen im Alltag praktisch zu leben. (S. 246)

Mein Fazit: Als Klassiker des Mentaltrainings ist dieses Buch heute noch lesenswert, ja eine gute Einführung ist Thema. Sicher ist Kurt Tepperwein selbst derjenige, der das ursprüngliche Mentaltraining inzwischen weiterentwickelt, zentrale Begriffe z.T. umbenannt, das Ganze noch einmal auf das Wesentliche vereinfacht hat. Doch gerade für den Einstieg in die Methodik des Mentaltrainings ist diese Urfassung und in den Kern bestens geeignet.

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Kraftquelle Mentaltraining: Eine umfassende Methode, das Leben selbst zu gestalten

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