Ruediger Dahlke: Wenn wir gegen uns selbst kämpfen

Untertitel: Die seelischen Muster hinter Infektionen, Allergien, Hyperaktivität bis zu Impfproblemen

Bücher von Ruediger Dahlke sind richtungsweisend und gesellschaftsverändernd. Er ist der „Papst“ des Fastens und der veganen Ernährung. Mich selbst haben auch seine Bücher zu den „Lebensprinzipien“ stark beeinflusst. Man kann zur (Horoskop-) Astrologie stehen wie man will, doch dahinter stecken Urprinzipien und archetypische Urbilder (ich nenne es „Heilige Astrologie“), mit denen sich jeder auseinandersetzen sollte, wenn er seine Seele verstehen will. Dahlke, von Hause aus Mediziner („Integrale Medizin“), ist für mich auch der „Guru“ einer wahrhaften Seelen-Psychologie, die die Seele wieder im ursprünglichen Sinne versteht (Stichwort: Pythagoras).

Auch das hier besprochene Buch ist ein solches richtungsweisendes Buch mit dem Potential der Gesellschaftsveränderung. Es war ursprünglich als Männerbuch gedacht, trugt den Titel „Aggression als Chance“ (2003) und widmet sich einem der größten Probleme (wenn nicht DAS größte) unserer Gesellschaft: dem „unerlösten Mars-Prinzip“. Das ist natürlich schon die Diagnose. Die Erscheinung ist vielfältig:

  • Weltweite Kriege, Zuspitzung im „Terrorismus“
  • Glaubenskriege
  • Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit
  • Aggression im Alltag, von der Straße bis zur Familie
  • Schuldzuweisungen in Politik und Religion
  • Autoaggression von Selbstverbrennung bis Autoimunerkrankungen

Das Buch hat zwei Teile:

Teil 1 fragt nach dem Urprinzip der Aggression, des Männlichen und Mars als dessen archetypisches Urbild (und Pluto als Urbild für weibliche Aggression)

Teil 2 behandelt die Krankheitsbilder und Lernaufgaben aus einer fehlgeleiteten und unerlösten Aggressivität.

Der Autor geht den gängigen Aggressionstheorien nach und kommt zu dem Schluss:

Wir haben lediglich die Wahl, ob wir die unerlöste brutale Aggressionsvariante leben oder die entwickeltere, erlöstere. Die Wahl, ob wir uns überhaupt mit dem Aggressions- oder Marsprinzip beschäftigen, haben wir dagegen nicht. (S. 55)

Das Aggressionsthema ist ganz offensichtlich ein Männerthema, doch wenn der Autor vom „Marsprinzip“ spricht, dann ist damit nicht der Mann gemeint, sondern das männliche Prinzip in jedem Menschen, natürlich meistens bei Männern ausgeprägt. Doch man muss grundsätzlich aufpassen, dies nicht zu verwechseln. Ich möchte dazu ein längeres Zitat einfügen, weil es zentral und bedeutsam ist:

Bei der Beantwortung der Frage „Wie männlich ist Aggression?“ empfehlen sich zwei Schritte. Zum einen ginge es darum, die Wertung aufzuheben und zu erkennen, dass alles und eben auch Aggression zwei Seiten hat: die der mutigen und positiv eingeschätzten Selbstverwirklichung und die der negativ erlebten zerstörerischen Gewalt. Zum anderen löst die Erkenntnis der Urprinzipien und ihre Akzeptanz das Problem. Wer sehen kann, dass die marische Aggression archetypisch mehr dem Männlichen entspricht und die (…) plutonische Aggression mehr dem weiblichen, wer bei beiden schließlich noch zwischen mehr oder weniger erlösten Ebenen unterschieden lernt, kann sich von dem unergiebigen Hickhack bei der Geschlechterfrage lösen. Eine „männliche“ Frau kann also auch einmal zerstörerisch und aggressiv auftreten als ein sehr „weiblicher“ Mann. (S. 90 f.)

Wann ist Mann ein Mann?

Die Liedermacherin Ina Deter sprühte es auf jede Wand: „Neue Männer braucht das Land!“ Und Herbert Grönemeyer widmete der Jahrhundertfrage den Song: „Wann ist Mann ein Mann?“

Der „neue Mann“ macht sich – noch etwas unsicher – auf den Weg. Er entsteht nicht wie Phönix aus der Asche. Es ist eher eine Heldenreise. Doch diese „neuen Männer“ (weder Machos noch Softies) sind einem Hohn der „ganzen Kerle“ ausgesetzt. In diesem Kapitel (S. 98 – 104) geht der Autor extrem sarkastisch und entlavend mit den abfälligen Bemerkung der „neuen Männer“ durch seine Geschlechtsgenossen um. Eine Kostprobe:

Im Socken- und Unterhosenwechsler wird jede Form von Hygiene heruntergeputzt, der richtige Mann hat eben zum Himmel zu stinken, wobei dies in der Regel sein einziger Bezug zu dieser Region bleibt. (S. 103)

Autoaggressionskrankheiten

Aggressionen finden nicht „da draußen“ statt, sondern letztlich nur in uns selbst. So wie die Kriege in uns toben, so kann der Friede auch nur in uns selbst herbeigeführt werden.

Wenn wir mit dem Aggressionsprinzip nicht zurecht kommen, wird es immer auf uns zurückfallen, und letztlich können wir überhaupt nur gegen uns selbst kämpfen. (S. 14)

Während der erste Zeil des Buchs die Aggression als Lebensprinzip erklärt und verständlich macht, geht es im zweiten Teil darum, ihre fehlgeleitete Energie in Krankheit und Lernaufgaben zu erkennen. Es ist ja auch der Haupttitel des Buches: Wenn wir gegen uns selbst kämpfen. Der Autor konzentriert sich hierbei auf folgende Themen-Felder:

  • Infektiionen
  • Allergien
  • Autoaggressionskrankheiten wie Rheuma, Fibromyalgie und Krebs
  • Zähne und Gebiss
  • Hyperaktivität bei Kindern

Ich will hier ein eindrucksvolles Beispiel geben, wie der Autor dies am Beispiel Krebs behandelt:

Krebs könnte man als eine Art Intifada im eigenen Körper verstehen, als einen Bürgerkrieg von gut getarnten und vom Abwehrsystem nicht zu identifizierenden Zellen, die jede Solidarität mit dem eigenen Körperland aufgegeben haben und nur noch für die eigenen Ziele kämpfen und wachsen. … (S. 113)
In gewissem Sinne könnte man hier sogar von einer Art heiligem Krieg (gegen den Krebs, JS) sprechen, den schließlich geht es ums Ganze und darum, heil und ganz zu werden. … (S. 115)
Der Patient sollte sich seinen Lebensbereich erkämpfen – anstelle der Körperzelle, die sich auf den Weg macht und das Körperreich erobert. Der Patient könnte zu seinen Ursprüngen  zurückkommen und seinen ursprünglichen Lebenssinn wiederfinden – anstelle der Körperzelle, die sich bei Krebs zurück zu ursprünglichen (embryonalen) Mustern entwickelt. (S. 267)

Typisch Dahlke ist der Hinweis und Bewusstmachung auf Worte aus dem „Kriegsarsenal“: Es ist kaum zu glauben, mit welch kriegerischen Worten unsere Alltagssprache durchsetzt ist.

Das Buch gehört zu den großen Werken von Ruediger Dahlte und wird sicher noch eine lange Zeit aktuell und wegweisend sein. Wer immer ein Thema mit fehlgeleiteter und krankmachender Aggressivität hat, wer immer von einem unerlösten Mars-Prinzip geleitet wird (sicher die Mehrheit der Männer als Täter wie Opfer), der findet in diesem Buch die prinzipiellen Erklärungen und heilsamen Antworten. Es ist sehr verständlich geschrieben, nimmt kein Blatt vor den Mund, ist mutig und ehrlich.

Das Buch enthält auch eine eingetütete CD mit zwei Meditationen „Ärger und Wut loslassen“ – mit einer Gesamtspieldauer von ca. 70 Minuten. Nicht zu vergessen: Dieses Kombipack hat einen wirklich „unschlagbaren“ Preis!

Ruediger Dahlke: Wenn wir gegen uns selbst kämpfen: Die seelischen Muster hinter Infektionen, Allergien, Hyperaktivität bis zu Impfproblemen – Mit CD „Wut und Ärger“ (Klick)

 


Nachtrag

Um nicht missverstanden zu werden: Meine „Bedenken“ gelten nur einem einzigen Punkt – ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich da selbst eine „Schatten-Macke“ habe. Doch ich will dies offen darstellen – als MEIN Problem und nicht als Kritik am Buch.

Der heilige Krieg gegen das Ego?

Ich tue mir wirklich sehr schwer, irgendeine Form von „heiligen Krieg“ anzunehmen und will dies hier etwas thematisieren.

Die Darstellung von Krebs als eine Art „Bürgerkrieg“ im eigenen Körper, auch das plutonische der Krebszelllen, hat mir gefallen! Für mein Verständnis ist es gerade noch grenzwertig, hier vom „heiligem Krieg“ zu sprechen – auch wenn es wirklich um „Heilung“ geht. Es geht im „Kampf gegen Krebs“ um Leben und Tod. Es ist sicher leicht als „Kriegsverhältnisse“ zwischen gesunden Zellen und „kranken“ Zellen zu deuten. Und jeder Betroffene hat sicher das Gefühl, in einem Kriegszustand zu leben, einem Krieg, den er möglicherweise gar nicht gewinnen kann.

Ich habe hier einige Bücher zum Krebs besprochen. Da ist ein ehemaliger Soldat (Uwe Kapfer, „Krebs go home!“), der auf seine Krankheit einen „militärischen Blick“ hat (> meine Buchbesprechung). Selbst er führt als ehemaliger Soldat keinen Vernichtungsfeldzug gegen seinen Krebs, sondern führt Friedens-Verhandlungen: Selbstheilung geschieht durch Versöhnung.  Der Autor Andreas Moritz geht noch einen Schritt weiter und sieht im Krebs gar keine Krankheit (Titel seines Buches, > meine Besprechung), sondern gar ein Überlebens-Mechanismus des Körpers. Es ist also durchaus fraglich, selbst bei Krebs von einem „heiligen Krieg“ zu sprechen. Was wäre, wenn Krebs ein Ausdruck des Mangels an Selbstliebe wäre? Lässt sich das durch einen „heiligen Krieg“ beheben?

Rüdiger Dahlke sieht in allen Religionen den „heiligen Krieg“ letztlich als Krieg gegen das Ego. Sein Buch endet mit den Worten:

Schließlich folgt das große Retreat, der Tod, mit der Chance der großen Bewusstheit für die Seele und der Erkenntnis, worum es im Leben wirklich gegangen wäre. Diese Erfahrung ließe sich auch schon vorziehen und wird mit Worten wie Erleuchtung, Befreiung, Nirvana, Samadhi oder Himmelreich Gottes umschrieben – letztlich bezeichnen diese Ausdrücke immer dasselbe: den Sieg über das Ego im heiligen Krieg. (S. 373 f.)

Die große Frage ist nur: Wer führt denn diesen „heiligen Krieg“ gegen das Ego? Die Antwort kann doch eigentlich nur sein: die Seele. Die Seele bestraft das Ego im heiligen Krieg für sein pubertäres Verhalten. Für mein Verständnis ist die Seele aber keine „kriegführende Partei“ oder eine strafende Instanz. Die andere Antwort wäre: der Körper. Der Körper wehrt sich gegen das Ego. Dann wären die Krebszellen aber selbst die Partisanen des Körpers gegen das Ego, um ihn zu Vernunft zu bringen, ihn aufzuwecken. Was wäre also, wenn Krebs der „heilige Krieg der Körper-Seele“ gegen das selbstsüchtige Ego wäre? Es ist nicht mehr als ein Gedankenspiel. Sinn macht auch das am Ende nicht. Was bleibt dann noch von „heiligen Kriegen“?

Alain Stalder: Elementare Sternzeichen

Wir brauchen im Wassermann-Zeitalter eine neue, an das neue Zeitalter angepasste Astrologie! Die alte Horoskop-Astrologie ist patriarchalisch verzerrt und eine Sonnen-Astrologie, d.h. in der Geburtsstunde zählt der Stand der Sonne, aber nicht der des Mondes. Darüber hinaus werden durch moderne Computer-Horoskope der Sinn der astrologischen Deutung völlig verzerrt.

Ein sehr spannender Versuch, hier einen neuen und erstaunlich einfachen Zugang zur Astrologie zu leisten, ist das Buch von Alain Stalder. Die 12 Tierkreiszeichen werden den 4 Elementen zugeordnet, also Feuer, Erde, Luft und Wasser. Dabei gibt es eine bestimmte Reihenfolge von Feuer > Erde > Luft zu > Wasser.

In der Antike suchten die Philosophen (insbesondere Pythagoras) nach der Harmonie im Kosmos, um so auch zur göttlichen Ordnung in der Welt zurück zu finden. Dabei spielten die Zahlen und Zahlenverhältnisse eine große Rolle. Der große Astronom des Mittelalters Johannes Kepler war auch ein großer Astrologe, von seinen Zeitgenossen als wiedergeborener Pythagoras verehrt. Auch er versuchte noch die Sphärenharmonie auf Grundzahlen zurück zu führen. Der Autor Alain Stalder knüpft an die Zuordnung der Elemente zu Zahlen an und überträgt die antike Elementenlehre wieder auf die Zahlensymbolik. Es erinnert an den Tetraktys des Pythagoras. Das 5. Element ist das Element der Wandlung: 1 + 4 = 2 + 3. Dabei spielt bei diesem neuen astrologischen Ansatz auch die Alchemie als Lehre der Wandlung und Veredelung eine große Rolle. Dieser Ansatz beabsichtigt auch, Astrologie und Wissenschaft durch die Rückführung auf einfache Zahlen wieder anzunähern.

Es ist nicht zu vergessen, dass das Buch auch mit den Urarchetypen arbeitet, den Urbildern der Seele. Auch hier reichen ein paar wenige, die für den eigenen Seelenweg wichtig sind. Man muss nicht gleich die ganze Mythologie des Altertums studieren, um die Sprache der eigenen Seele zu verstehen.
Das für mich Entscheidende des Buches aber ist: Es fordert den Leser wieder auf, seine eigenen astrologischen Daten (auch ohne Kenntnis der Geburtsstunde) über die einfachen Elemente, die Zahlensymbolik und die alchemischen Gesetzen der Wandlung selbst zu deuten – durchaus auch im ursprünglichen Sinne einer Prognose: Wie kann ich mich mit den gegebenen Seelen-Qualitäten veredlen? Denn der „edele Mensch“ war immer das Ziel der antiken Persönlichkeitsbildung, bevor diese Seelenreise des Lebens in der Moderne psychologisiert und verflacht wurde.

Manche Fachpsychologen werden über das Büchlein wohl die Nase rümpfen. So einfach darf es ja wohl nicht sein! Derjenige aber, der seine astrologischen Daten im Sinne der Veredelung seiner Seele selbst deuten will, hält mit dem Buch den Schlüssel in den Händen: nicht nur einen neuen Zugang zur Astrologie, sondern auch zu seiner eigenen Seele und ihre Veredelung.

 

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Thomas Künne: Heilen mit kosmischen Farben

Untertitel: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden

Farblehre und Farbtherapie haben eine unumstößliche Tradition in Leben der Menschheit. Die 7 Farben des Regenbogens und die entsprechenden Farben der Chakren (Energiezentren) sind fast schon zum Allgemeinwissen geworden. Neben direkter Farbtherapie wird auch in der Innenarchitektur bewusst mit dem Charakter von Farben gearbeitet, um Räumen über die Farbe einen bestimmten Charakter zu verleihen. Oder an Farben orientierte „Typberatung“. Großen Einfluss hatte darauf auch Goethe und seine Farbenlehre, vor allem bei den Anthroposophen.
Wenn wir bisher von Farben gesprochen haben, so meinen wir (ohne uns dessen immer bewusst gewesen zu sein), das in sein Spektrum aufgeteilte Licht der Sonne. Unsere Augen sind sozusagen ein Organ der Sonne.

Das neue Buch von Thomas Künne erweitert nun unsere Sicht der Farben in die kosmische Dimension: Es ist nicht nur die Sonne, die ihr sichtbares Licht ausstrahlt, sondern auch die Planeten unseres Sonnensystems schwingen in für unser menschliches Auge unsichtbare Farbfrequenzen, die das Buch von Thomas Künne jetzt in unsere Augen sichtbare Farben „oktaviert“ („ableitet“, um einen unkorrekten, doch zunächst verständlicheren Begriff zu verwenden). Das Buch enthält 11 Farbkarten (9 Planeten plus Sonne und Erde), die einen überraschend harmonischen Farbfächer ausmachen. Im ersten Moment gibt es einige Irritationen! Für Mars würden wir als Farbe Rot erwarten, es ist aber (in seiner Wellenlänge) Blau. Dagegen ist Jupiter rot. Der Mond ist gelb anstatt das zu erwartende silbern, die Sonne ist grün anstatt golden. Das macht deutlich, dass wir es hierbei nicht um die Spektralfarben der Sonne zu tun haben, sondern um kosmische Farben, um Seelen-Farben. Es ist, als ob unsere Seele sich in diesen Farbkarten an etwas erinnert.

Der Durchbruch des Buches besteht darin, die spezifischen Eigenfrequenzen der Planeten unseres Sonnensystems in für uns sichtbare Farben „oktaviert“ (Erklärung im Buch). In dieser Dimension könnten wir von den Wesens- oder Seelenfarben der neun Planeten, der Sonne und Erde sprechen. Das Buch leitet im theoretischen Teil dieses „Sichtbarwerden“ der Seelenfarben unseres Sonnensystems her – und dieser Teil (bis S. 73) ist nicht nur für Laien gut zu lesen, sondern auch sehr spannend, wann man sich auf diese neue Welt der kosmischen Farben einlassen kann und will.

Praxis-Teil: Arbeit mit den „kosmischen Farbtafeln“

Der Autor hat das Stichwort in Worten von Maria Montessori (einer großen Kinder-Pädagogin) selbst gegeben (S. 41):

Hilf mir, es selbst zu tun.

Das Buch ist eine Hilfe zur „Selbsttätigkeit“. Um die „Schwingungstherapie“ des Buches umzusetzen, braucht es keine Stimmgabeln, keine Klangschalen, keiner spezieller Farblampen, nichts dergleichen. Das „Werkzeug der Heilung“ liegt in Form der 11 kosmischen Farbtafeln den Buch bei. Okay, es geht nicht um die Heilung grobstofflicher Krankheiten, sondern das Heilen auf feistofflicher Ebene. Es sind eher Disharmonien, denen hier der Energie-Impuls einer speziellen Farbfrequenz „fehlt“.  Es sind „Beschwerden“, bei denen man nicht direkt zum Arzt oder Psychotherapeuten gehen würde. Es sind die kleinen „Unstimmigkeiten“. Der eigene „Klangkörper“ hat fühlbare Dissonanzen, man ist „aus der eigenen (Umlauf-) Bahn“ (!) geworfen, die Eigenfrequenz tönt aktuell etwas schrill.

Neben solche feinstofflichen Beschwerden empfiehlt das Buch als Anwendung: die Stärkung der „astrologischen Signatur“, das Spiel mit den Farben des eigenen Tierkreiszeichens und Aszendenten. Auch jeder Wochentag hat seine eigene „Signatur“, und der „Montag“ trägt gar nicht so viel „Startenergie“, wie wir dem Montag zuschreiben. Montag ist der Tag des Mondes (das gefühlige Stimmigwerden für die Woche) und nicht des Mars, das ist eher der Dienstag (frz. Mardi) als Impulstag für Neues.

Der Autor gibt als Empfehlung (S. 76):

Das Buch möchte Horizonte erweitern und nichts „vorschreiben“ oder gar einschränken. Deshalb ist es nur klug, wenn Sie Ihre ganz persönliche Vorgehensweise finden. Denn jeder Mensch ist ein Individuum. Finden Sie Ihren eigenen Weg wie Sie mit diesem Buch und den kosmischen Farbtafeln „arbeiten“ möchten.

Jede Farbtafel hat im Buch 4 Seiten mit körperlich, geistigen und seelischen Wesensanteilen, einer Checkliste und eine Anregung zur Farb-Meditation (S. 94 – 137). Es werden auch Anregungen gegeben, mit diesem neuen, kosmischen Farbbewusstsein Kleidung und Wohnräume der Eigenfrequenz gemäß zu gestalten entsprechend der Aufforderung des Buches: „Bekennen Sie Farbe!“

 Mein Fazit: Wer eine besondere Affinität zu Farben hat und seinem Leben in jeder Hinsicht Farbe gibt, für den wird dieses Buch sehr viele neue Inspirationen geben, weil es hier den Samen einer kosmischen Farbenlehre ausbreitet. Wer gelernt hat, sein Leben als seelisches Schwingungsfeld wahrzunehmen, der wird in diesem Buch auch viele Anregungen finden. Das Buch schließt hier sogar einen Kreis des Heilens mit Schwingungen (der Autor Thomas Künne hat es in allen diesen Bereichen zur Meisterschaft gebracht): Die Erhöhung seelischer Schwingungen durch Klänge (Ohr), Farben (Auge), Düfte (Nase) und Vibrationen mit Schwingungsliegen im direkten Haut- und Körperkontakt.


 

Heilen mit kosmischen Farben: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit 11 Farbtafeln


 

Hans Cousto | Thomas Künne: Heilsame Frequenzen

Untertitel: Wie kosmische Schwingungen unser Wohlbefinden fördern

Kleine Einführung (4)

Als ich meine kleine Buch-Reihe über die „Blume des Lebens“ begann, ahnte ich noch nicht, was hier aufblühen will. Das Buch, das ich heute bespreche, hat im ersten Moment eigentlich nichts mit Heiliger Geometrie zu tun. Es geht darin um Ton- und Farb-Schwingungen in besonderen Frequenzen. In der Geometrie geht es um RAUM, bei Schwingungen und Frequenzen geht es um Rhythmen in der ZEIT. Doch beides hängt miteinander zusammen: Wo ein Raum ist, da ist auch Zeit. Und wo es Zeit gibt, da stellt sich ihr ein Raum zur Verfügung. Es ist sicher kein Wunder, dass das Buch „Heilsame Frequenzen“ gleich auf S. 16 die „Blume des Lebens“ präsentiert.

Die ursprüngliche Innenkreise wird mit den ersten sechs Außenkreisen in 6 Kreisabschnitte geteilt. Diese lassen sich leicht wieder halbieren, so dass ein Kreis 12 Kreisabschnitte enthält, bei der nächsten Halbierung sind es 24 Kreisabschnitte. Damit haben wir einen Kreis-Lauf von einem Tag in 24 Stunden unterteilt. Kurz: Die Maße der Zeiteinheit kommen aus der Heiligen Geometrie des Kreises. 

Wenn wir von Heiliger Geometrie sprechen, dann ist dieses Buch von Hans Cousto und Thomas Künne auch ein Heiliges Buch, nicht im Sinne einer Bibel, sondern in der Offenlegung Heiliger Verhältnisse. In der Heiligen Geometrie ist es der Goldene Schnitt, in diesem Buch ist es die Oktavierung. Eine Oktav ist in der Musik („Tonleiter“) die 8. Stufe einer Tonfolge und gleichzeitig der 1. Oberton des Grundtons. Mit der „Oktavierung“ nun lassen sich alle Frequenzen (als Ton oder Farbe) in unser Wahrnehmungsspekrtum übersetzen und damit für unsere menschlichen Sinne seh- und hörbar machen. Die Autoren „oktavieren“ die kosmischen Schwingungen der harmonischen Sphären in unsere Klangwelt. So können wir die Umdrehung der Erde um die Sonne oder die Umdrehung des Mondes um die Erde in einer bestimmten Frequenz HÖREN. Die Bewegung der Planeten und Gestirne kann so zu einer kosmischen Symphonie werden. 
Das Buch ist für mich ein richtiger Durchbruch in der spirituellen Wissenschaft, ein Jahrhundertwerk.
Die Heilige Geometrie hat ihr Pendant in der Himmlischen Schwingungslehre gefunden. Pythagoras und Keppler hätten an diesem Buch ihre helle Freude!

Ich gebe zu, dass dies große Worte sind, doch sie sind dem Buch in seiner BEWERTUNG angemessen. NICHT angemessen dagegen ist es, das Buch mit Worten selbst beschreiben zu wollen. Ich kann jedem Leser nur raten, das Buch in der nächsten Buchhandlung aufzusuchen, es in die Hände zu nehmen und durchzublättern. Es ist so wunder-voll, dass man sich von seinem magischen Zauber nicht lösen kann. Man kann sich das Buch angemessen nur „erspüren“.

Die Lebendigkeit spiritueller Wissenschaft

Spirituelle Wissenschaft ist lebendig: Sie will immer nur helfen, unser Leben BEWUSSTER zu führen, ist niemals Selbstzweck. Sie entsteht aus dem Leben für das Leben. Und alles, was Leben ist, das ist SEELE. Der Kern spiritueller Wissenschaft ist die Seele. Wir wissen mit Matthew Fox und Rupert Sheldrake, dass die Seele ein Feld ist (> MEHR), ein Ozean von Schwingungen. Dieses Wissen wird in dem Buch der Autoren lebendig: Es lässt einen einerseits von der Harmonie des Kosmos ehrfürchtig erstaunen, andererseits aber auch auf heilsame Weise erfahrbar machen.

Wir erwachen zum kosmischen Menschen. Und hierfür ist das Buch ein Wegweiser und praktisches Handbuch. Auch die scheinbar unversöhnliche Trennung von messbarer Astronomie und erfahrbarer Astrologie findet in dem Buch ein Brückenschlag. „Die Planeten“ sind mehr als nur astrologische Archetypen (Urbilder der kosmischen Seele), sondern auch messbar in ihren Schwingungen und Frequenzen. Sie haben eine mathematische Schönheit, die die wissenschaftliche Astronomie noch gar nicht wahrgenommen hat.

Ich würde jedem Leser des Buches wünschen, die mathematischen Ableitungen vor allem im ersten Teil des Buches nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern wirklich praktisch nachzuvollziehen. (So könnte schon der 1. Grundlagenteil zu einer mathematischen Praxis werden.) Das ist kein geheimes Hexenwerk, sondern mit mathematischer Grundbildung zu „praktizieren“. Es könnte eine Neue Liebe zur Mathematik als einer Heiligen Wissenschaft erwecken! Die Schönheit von Mathematik und Geometrie ist ja „nur“ ein Abbild der harmonischen Schönheit der Schöpfung. 

Handbuch für den kosmischen Menschen zur Selbst-Heilung

Eigentlich macht Spiritualität keine Trennung zwischen Wissenschaft und Leben, zwischen Theorie und Praxis. Ich bin gar nicht glücklich darüber, wenn der Verlag den einen Autor als „Theoretiker“ herausstellt („der führende Theoretiker der Planetenschwingungen“) und den anderen als „Praktiker“ („der erfahrene Praktiker der Stimmgabeltherapie“). BEIDE sind Theoretiker und Praktiker zugleich. Und so würde ich den „Praxisteil“ des Buches lieber als Anleitung zum Handeln für den Leser verstehen, die kosmischen Gesetzmäßigkeiten an sich und in seinem Leben wiederzuerkennen und bewusst zu nutzen. Auf diese Weise können wir den Missklang, die disharmonischen Schwingungsfeldern in uns und um uns herum wieder einschwingen in den Ein-Klang des Kosmos. Dann spielen wir unser Lied im Chorgesang des Kosmos. Wir haben unseren ureigenen Ton gefunden (unsere ganz individuelle Eigen-Frequenz) und schwingen uns ein in die Große Symphonie des Lebens.

 

Ich möchte hier meine anfänglich gemachte Empfehlung wiederholen: Das Buch muss man in seiner ganzen Kraft und Schwingungsdichte „erspüren“. Wenn man es auch nur in den Händen hält und überblättert, macht es etwas mit einem: „Wohlbefinden“ stellt sich umgehend ein, als ob man endlich zu Hause angekommen sei. Diese Erfahrung wünsche ich jedem Leser!

Nicht zuletzt: Wenn Krankheit im Wesen Disharmonie und Dissonanz bedeutet, dann ist das Einschwingen in die Kosmische Harmonie nichts anderes als Heilung pur. Und das ist wirklich heilig! Das Buch ist so verstanden ein Reiseführer auf diesem heiligen Pfad der Selbstheilung.


Heilsame Frequenzen: Wie kosmische Schwingungen unser Wohlbefinden fördern (Klick mich)

Paul Ferrini: Das Geheimnis deiner 9 Lebenszyklen

Untertitel: Die universellen Rhythmen des Lebens verstehen und nutzen

Das Buch hat mich wirklich überrascht! Ich bin ein langjähriger Fan von > Paul Ferrini (Klick) und hätte nicht auch noch von ihm ein Buch über Numerologie erwartet. So kann man sich täuschen! Die zweite Überraschung: Es ist ein Praxisbuch, neuartig und unglaublich gut!
Numerologie ist eine sehr einfache Interpretationstechnik von Symbolen im eigenen Leben. Wir sagen ja oft „Es gibt keine Zufälle!“, dann werden unser Geburtstag und unser Name sicher auch kein Zufall sein, sondern schon wesentliche Botschaften des Lebens verbergen, um unseren Platz im Leben zu erkennen. Doch was haben sie zu bedeuten? Wie sind Geburtstag und Name symbolisch zu deuten? Numerologie geht sicher nicht so tief wie Astrologie – doch das ist für den ersten Schritt in die Selbstdeutung des eigenen Lebens gar nicht notwendig. Numerologie ist ein leicht anzuwendendes Deutungssystem, die Grundschule sozusagen.  Wenn man diese Grundschule bewältigt hat, findet man auch den Zugang zu tieferen Deutungssystemen wie der Astrologie.

Was an dem Buch von Paul Ferrini ist anders als andere Bücher zur Numerologie?

Es gibt viele numerologische Bücher. Warum empfehle ich gerade dieses von Paul Ferrini als Einführung?

  1. Das Buch ist reduziert auf das Wesentliche.
  2. Es ist leicht handhabbar und leicht verständlich, ein echtes Praxisbuch.
  3. Es gibt keinen großen „theoretischen Überbau“, sondern alles ist sofort umzusetzen.
  4. Es gibt die Zahl der Seelenschwingung (errechnet aus dem Geburtsnamen), die Zahl des Lebensweges (errechnet aus dem Geburtstag) und die numerologische Signatur (die Summe aus Seelenschwingung und Lebensweg).
  5. Das Buch geht von einem Neuner-Rhythmus aus (mit der Neun als Vollendung eines Zyklus). Die Qualität der Zahlen ergibt sich nicht isoliert, sondern immer im Verhältnis zu Lebens-Rhythmen.
  6. Der Basis-Rhythmus ist ein 9-Monats-Rhythmus. Für mich ein wichtiges Kriterium: Das „Jahr 0“ beginnt neun Monate vor der Geburt. Die 0 ist der Anfang (viele numerologischen Systeme beginnen mit der 1).
  7. Zahlen stehen nicht für sich alleine, sondern sind Doppelzahlen. So repräsentiert das erste Lebensjahr (oder der Anfang eines Zyklus) die 0-1. Somit wiederholen sich die Themen der 9 Zyklen immer wieder auf einem neuen Niveau, einem neuen Neuner-Zyklus. Daraus ergeben sich 9 „essentielle Zahlen“ bzw. Zahlenpaare: 0-1, 10-11, …, 80-81.
  8. Die besprochenen 9 mal 9 Lebenszyklen (bis ins 81. Lebensjahr) werden in ihrem Charakter für das spirituelle Wachstum bestimmt. Jeder findet im 3. Teil des Buches leicht die Hauptaufgaben seines nächsten Lebensjahres.
  9. Die Astrologie ist überaus komplex, erkennt im „Geburtshoroskop“ alle Anlagen. Die Numerologie der Lebenszyklen nach Paul Ferrini berücksichtigt nicht nur den Geburtstag, den Geburtsnamen, sondern gibt jedem Geburtsjahr eine eigene Qualität und hat damit einen sehr dynamischen Aspekt.


Mein Fazit:  ein großartiges Buch, um symbolische Grunddaten des Lebens für den eigenen Lebensweg zu bestimmen aus: Name, Geburtstag, numerologische Signatur und Aufgabe des aktuellen Geburtsjahres-Zyklus. Wichtig auch der Hinweis des Autoren: „Alle symbolischen Systeme einschließlich des hier präsentierten sind lediglich als Werkzeug gedacht, die uns helfen können, uns selbst und andere besser zu verstehen. Sie sollten keinesfalls auf eine starre oder engstirnige Weise angewandt werden.“ (S. 218)

In diesem Sinne gibt das Buch sehr praktischen Antworten auf Grundfragen des eigenen Lebens. Sehr zu empfehlen, auch für Numerologie-Kenner!

Ursula Erbacher: Vernetzte Phythotherapie

Untertitel: Eine Synthese von moderner Forschung und überlieferter Erfahrung


Das Buch ist zwar schon 2006 erschienen, scheint mir aber in seinem Bereich nach wie vor ein Klassiker zu sein, war seinerzeit jedenfalls bahnbrechend.

Die Kräuterheilkunde der Traditionellen Abendländischen Medizin (TAM) bekommt in unserer Zeit endlich wieder die Anerkennung, die ihr gebührt. Und dazu hat dieses reichlich bebilderte Büchlein sicher auch seinen Beitrag geleistet. Es ist kein Lehrbuch, sondern ein Handbuch, das nicht nur in der grundsätzlichen Einleitung, sondern auch in er Kurzcharakteristik der einzelnen Heilpflanzen essentiell auf den Punkt kommt. Insofern ist es auch in für den (der Spagyrik oder Anthroposophie gegenüber aufgeschlossenen) Laien hilfreicher Wegbegleiter.

Die Synthese

Jede Kultur hat ihre Urväter, in unserer abendländischen Kultur ist es zweifellos HERMES Trismegistos, der dreifache Meister. Er war eine Legende in der ägyptischen Kultur, manche verbinden ihn mit dem biblischen Namen „Moses“ und war auch im klassischen Altertum als der Götterbote Hermes oder Mercurius hoch angesehen. Es war wohl vor allem Paracelsus, der als Universalgenie diese alchemischen Lehren in die Neuzeit gerettet und weiterentwickelt hat. Bei ihm waren Medizin, Alchemie und Astrologie noch eins. Daran knüpft das Buch an und verbindet diese traditionelle Weisheit mit moderner Phytotherapie.

Ganz im Sinne der Alten werden in diesem Buch die Heilpflanzen nicht nur mit ihrer pharmakologischen Wirkungsweise, Botanik und Herkunft betrachtet, sondern nach ihrer Zuordnung zu den Denksystemen

 

  • der Signaturenlehre,
  • der Planetenkräfte,
  • der Keimblattentwicklung und
  • dem biosynthetischen Ansatz (S. 10)

Für mich herausragend (richtig spannend) war hierbei der Zusammenhang der Keimblattentwicklung im Sinne von embryologischen Organisationsprinzipien und der biosynthetischen Sichtweise. Kostbarkeiten!

Die 20 besprochenen heimischen Heilpflanzen:

Jede dieser Heilpflanzen wird punktgenau in ihren Aspekten besprochen
(einschließlich eines tabellarischen Überblicks über die „Systematik der Wirkprinzipien“):

  • Botanik und Herkunft
  • Inhalt und Hauptwirkstoffe
  • Pharmakologie und Toxizität
  • Wirkung und Anwendung
  • Keimschicht und Organe (!)
  • Signatur und Wesen
  • Planetenkräfte und Qualität
  • Dosierung und Rezepturen

Ein sehr schöner Reiseführer auf unserm Seelenweg, der uns auf Seelenebene mit den wichtigsten heimischen Heilpflanzen verbindet:

  • Birke
  • Brennnessel
  • Efeu
  • Gänsefingerkraut
  • Holunder
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Lavendel
  • Löwenzahn
  • Mariendistel
  • Mistel
  • Schachtelhalm
  • (bittere) Schlefenblume
  • Steinklee
  • Süßholzwurzel
  • Tausendgüldenkraut
  • Thymian
  • Wachholder
  • Weißdorn
  • Wermut

Die Widmung der Autorin für mich möchte ich an alle Leserinnen meiner Rezension weiter geben:

„Mögen sich die Geheimnisse des Lebens durch das Wesen und die Signaturen von Pflanzen, Menschen und Dingen erschließen.“

Der Verlag hat – und das ist der vollständigkeitshalber auch zu erwähnen – zu einzelnen Heilpflanzen kontextbezogene Produktwerbung geschaltet. Nachdem ich – nach erster Irritation – dann die Schätze des Buches entdeckt hatte, wurden die werbenden Hinweise für mich eher ein guter Kundenservice für den Leser. Denn wer hier etwas für sich entdeckt hat, der findet in seiner Apotheke sicher schnell ein apothekenpflichtiges, pharmakologisches Produkt zur „Selbstmedikation“ in Absprache mit dem Apotheker.

Es sollte dann aber auch erwähnt sein, dass es auch entsprechende spagyrische und homöopathische Heilpflanzen-Essenzen gibt, die es dann aber eher selten in der Apotheke um die Ecke gibt.


Ursula Erbacher: Vernetzte Phytotherapie: Eine Synthese von moderner Forschung und überlieferter Erfahrung (Klick)

Hannes Sprado: Der Klang des Weltalls

Untertitel: Wie Planetentön, heilige Klänge und die Musik der Natur heilen können

Es liegt 2.500 Jahre zurück, dass Pythagoras die Sphärenklänge als Harmonie des Kosmos und der Musik gehört hat. Alles nur esoterischer Schwindel? Den Klang der Planeten GEHÖRT?!

Das Buch von Hannes Sprado behandelt umfassend das Thema „Das Universum ist harmonischer Klang“. Nicht nur Pythagoras war so feinsinnig, auch indische Mystiker haben vor Tausenden von Jahren die Klänge der Sterne wahrgenommen und zur Grundlage ihrer Schöpfungsmythologie gemacht. Oder Beethoven? Gerade weil er taub war, war er feinsinnig für Klänge, die wir über unsere Ohren nicht wahrnehmen können.

Der Autor schließt den alten Graben zwischen Wissenschaft und Esoterik über dieses fundamentale Thema. Er führt uns über dieses Thema, die Symphonie der kosmischen Bewegungen, in eine Zeit zurück, in der Wissenschaft und Esoterik noch EINS waren. Und dafür steht PYTHAGORAS im Abendland. „Wissenschaft und Esoterik rücken auf eine Weise zusammen, die vor wenigen Jahrzehnten niemand für möglich gehalten hätte.“ (S. 244) Sein Buch ist populärwissenschaftlich, was ihm aber keinen Abbruch tut – im Gegenteil: Es ist leicht lesbar, an manchen stellen überaus spannend. Es führt in neue Kenntnisse der Kosmologie ein, ist ein Kompendium all der großen Zahlen, die man über das Weltall wissen sollte, um eine Ahnung von den Größenordnungen zu bekommen.

Wo Bewegung ist, da ist auch Energie. Sie und ich, wir rotieren – ohne dass uns dadurch schwindelig würde – mit rund 900 Stundenkilometern um die Erdachse, unser Planet kreist mit mehr als 100.000 Stundenkilometern um die Sonne, unser Sonnensystem mit 800.000 Stundenkilometern um das Zentrum der Milchstraße. (S. 12)

… rund 380.000 Jahre nach dem Urknall begann das Universum zu singen. (S. 17)

Und wo Schwingungen sind, existieren Töne. „Es sind, sagt der Physiker Johann Wilhelm Ritter (1776 – 1810), „also die Himmelsbewegungen nichts anderes als eine fortlaufende mehrstimmige Musik, durch den Verstand – nicht das Ohr – erfassbar. (S. 44)

Der Autor verfolgt diese These „alle Energie ist Schwingung, ist Bewegung, ist Musik“ im Makrokosmos wie im Mirkokosmos: Sterne, Planeten, molekulare Vibrationen:

Man hat die Vibration von Eiweißen gemessen und erkannt, dass sie mit tausend Milliarden Oszillationen und mehr pro Sekunde schwingen. Mit diesen „Klängen“ geben sie Informationen weiter. (S. 85)

Interessant auch ein Gedanke über Parallelwelten oder Multiversen. Der Beobachtungsradius des uns sichtbaren Universums ist durch das Licht und die Lichtgeschwindigkeit begrenzt. Welten, von denen wir kein Licht empfangen können, sind nicht mehr wahrnehmbar. Es gibt sogar die Möglichkeit, dass in anderen Universen auch andere physikalische Gesetze wirken. Doch eines wird überall gleich sein: die Mathematik!

Vielleicht lassen sich Parallelwelten eines Tages durch schlüssige Formeln der Mathematik erklären, denn die würdigen Wahrheiten der Zahlen sind ewig. Sie gelten bis in die kleinsten Winkel des Universums. Keine Frage, das Konzept des Multiversums liegt an der Grenze zwischen Wissenschaft und Esoterik. (S. 102) Die sicherste gemeinsame Kultur wäre zweifellos die Mathematik … (S. 104)

Und das erinnert wieder an PYTHAGORAS: Alles ist Zahl, alles ist harmonische Musik. Der Autor geht noch tiefer in das Thema „Schwingung“ ein:

Nirgendwo ist Stille, nur die Unfähigkeit zu hören. (S. 109) … Eine Schwingung ist die sich ständig wiederholende Bewegung eines Körpers um einen Ruhepunkt. (S. 119) „Schwingung ist das ursprünglichste Leben, das man sich vorstellen kann. (S. 124)

HÖREN KÖNNEN ist das Geheimnis, Schwingungen wahrnehmen. Es ist „das Wissen unserer Ahnen, die schon immer von den Sphärenharmonien wussten, aber noch nicht die geeigneten Hilfsmittel zur exakten Bestimmung besaßen“ (S. 136) Diesen Geheimnis ist der Naturforscher und Esoteriker Hans Cousto mit den Erkenntnissen seiner „kosmischen Oktave“ auf die Spur gekommen.

Aufgrund der universellen Gesetzmäßigkeiten wird es möglich, durch fortgesetzes mathematisches Oktavieren astronomische und musikalische Periodizitäten miteinander zu verbinden und so Mathematik, Musik, Astronomie, ja selbst Farben auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. (S. 137)

Der Autor geht im letzten Teil des Buches auf die Erkenntnisse der indischen Spiritualität ein. NADA ist nicht nur der Urklang, sondern auch das NICHTS. Hier wurden über Mantras oder Meditationen spirituelle Techniken entwickelt, die uns das Einschwingen in die harmonischen universellen Schwingungen ermöglichen. HEILUNG geschieht über Schwingungstherapie (die Klangheilung oder Phonophorese). Alles, was schwingt, hat ein eigenes Schwingungsmuster. Jede Galaxie, jeder Stern, jedes menschliche Wesen hat eine eigene, einzigartige Schwingungsfrequenz, die wieder harmonisiert werden kann.

Mein Fazit: Die Beschäftigung mit dem Kosmos ist faszinierender dann je und man kann sich in der Flut neuer Erkenntnisse verlieren. Es geht schon längst an die Grenzen des Verstehbaren. Mehr denn je stellt sich die Frage: Was hält das alles  zusammen? Der Autor gibt eine Antwort, die die Mystiker vor Jahrtausenden schon wussten: das unendliche Klingen einer göttlichen Symphonie. Der Kosmos ist ein singendes Herz – das wir in seiner Schönheit, einer Harmonie, seiner Musik mit unserem Herzen wahrnehmen können. Das Buch öffnet eine Sichtweise, die uns mit dem Großen und Ganzen versöhnen.

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Frederic Lionel: Die heilige Astrologie

Untertitel: Kosmische Architektur – Einsichten in eine verborgene Welt

Das Buch von Frederic Lionel geht auf die Uranfänge abendländischer Astrologie zurück, die der legendären Gestalt Toth Hermes Trismegistos zugeschrieben wird,
deswegen spricht man auch von „hermetischer“ Astrologie noch jenseits der Archetypen.
Diese Astrologie ist „heilig“, weil sie noch ganzheitlich war, es noch keine Trennung zwischen Astrologie und Astrono-mie gab. Aufgabe der ursprünglichen, babylonischen Astrologie war noch, Zugang zur überweltlichen Ordnung, zur transzendenter Harmonie herzustellen. Diese Astrologie war noch zweckfrei. Es ging weder um Horoskope noch um Vorhersagen. Es ging ausschließlich darum, die Struktur des Universums zu verstehen und keine Schicksale zu manipulieren.

Die Heilige Astrologie hingegen bemüht sich um die wirkliche Vermittlung der Botschaft einer alles umfassenden Ordnung. (S. 26)

In Ägypten wurde die Astrologie dann zur Geheimwissenschaft der Priesterastrologen der letzten Pharaonen-Dynastien ausschließlich für die Pharaonen und die Weissagung ihres Schicksals. In Griechenland wurde die Astrologie „demokratisiert“, wurden jedem zugänglich. Im römischen Reich wurden Horoskope zu einem lukrativen Geschäft. „Horoskophändler erwarben großen Reichtum. Es kam zu Auswüchsen, die viel Unheil stifteten.“ (S. 36) Es sind in der Zeit sicher viele Menschen ermordet worden, um einem geweissagten Schicksal entgehen zu können.

Die Auswüchse astrologischer Praktiken nahm die junge christliche Kirche zum Anlaß, die Astrologie, deren heidnisch-teuflischen Einfluss den Gläubigen nur verblenden konnten, zu verbieten und ihre Betreiber zu ächten. (S. 37)

Heilige Astrologie und Zahlenmystik

Folgende Sätze sind für mich so fundamental, dass ich sie sehr ausführlich zitieren möchte:

Wir sind heute gewohnt, Zahlen lediglich quantitativ zu gebrauchen und zu sehen. Unbekannt scheint uns geworden zu sein, daß jede Zahl auch qualitativ erfahren werden kann. Letzteres zeigt sich in der auf Pythagoras zurückgehenden Zahlenmystik, deren Symbolik in streng ästetischem Sinn den Gesetzen der Harmonie Ausdruck verleiht. Zahlen als solche bleiben rein numerische Zeichen, geometrische Formen dagegen verbildlichen ihre Proportionen. Meditierend, im Spiel der Zahl ihr mystisches Element erkennend, offenbaren sich uns Beziehungen, die dem Lebensrhythmus auf allen Ebenen der geoffenbarten Welt ihre Wirkungskraft zueignen. Letztlich bleibt der nur quantitativ betonte Umgang mit der Zahl ein rein mechanisch-materielles Verhalten, während das Erfassen der qualitativen Zahlenstruktur zur eigentlichen Lebensdynamik führt. Entspringt alles Geschehen dem Wort, wird Zahlenmystik zum Bindeglied zwischen beiden. Heilige Astrologie – grandiose Vision einer „überweltlichen“ Ordnung – übermittelt ein Weltbild, in dem Philosophie, Naturwissenschaften, Religion, Psychologie und alle Künste, harmonisch untereinander verbunden, eine Einheit bilden. (S. 45)

Astrologische Zeitalter

Der Ansatz der Heiligen Astrologie finden wir im „kosmischen Jahr“, einem Zyklus von ca. 25.778 Jahren (aktuell exakte Berechnung).

Pythagoras soll den Zyklus von 25.92o Jahren als „kosmisches Jahr“ bezeichnet haben und die Zwölfteilung dieser Periode als den „kosmischen Monat“. (S. 67)

Ein kosmischer Monat ist das, was wir ein „astrologisches Zeitalter“ nennen. Bekanntlich sind wir heute am Beginn des Wassermann-Zeitalters.

Die 12 Tierkreiszeichen im Jahreszyklus beginnen mit Widder – Stier – Zwillinge – Krebs – Löwe – Jungfrau – Waage – Skorpion – Schütze –  Steinbock – Wassermann – Fische. Der Zyklus der astrologischen Zeitalter ist „rückläufig“ und beginnt mit Jungfrau –  Löwe – Krebs – Zwillinge – Stier – Widder – Fische – Wassermann – Steinbock – Schütze – Skorpion – Waage. Deswegen war das letzte astrologische Zeitalter das der Fische, das aktuell beginnende Wassermann und das künftige das Steinbock-Zeitalter.

Es hat eine ganz besondere Bedeutung wenn der „große Zyklus“ eines kosmischen Jahres mit der Jungfrau beginnt und mit der Waage endet.

Am Anfang ist die empfangsbereite Jungfrau und keinesfalls der zustoßende Widder. All das ist vieldeutig zu deuten. „Der Symbolgehalt der Jungfrau ist vielschichtig und ohne Möglichkeit der exakten Deutung.“ (S. 69) Und plötzlich bekommt die Geburt des Jesus durch die Jungfrau Maria eine kosmische Dimension, ist eine Manifestation der Heiligen Astrologie. Denn in der Heiligen Astrologie steht das Urweibliche am Anfang, ist durch patriarchalische Verzerrungen griechischer Mythologie noch nicht verzerrt. Die Jungfrau ist das Symbol göttlicher Potenz. Am Ende des Zyklus der Heiligen Astrologie steht die Waage, die Wiederherstellung des Ausgleichs, die kosmischen Harmonie. Jungfrau und Waage sind keine Tiere in den „Tierkreiszeichen“. Auch der Wassermann ist kein Tier, ein tiefes Symbol der Einheit von Männlichem und Weiblichem.

Die archetypische Astrologie des Jahreszyklus um die Sonne teilt den Zyklus in 4 Quadranten mit jeweils 3 Tierkreiszeichen ein: den körperlichen Quadranten (Widder, Stier, Zwillinge), den seelischen Quadranten (Krebs, Löwe, Jungfrau), den geistigen Quadranten (Waage, Skorpion, Schütze) und den spirituellen Quadranten (Steinbock, Wassermann, Fische).
Die Heiligen Astrologie des kosmischen Jahres dagegen unterscheidet 3 große Etappen (die „kosmische Triade“) durch 4 Stufen:  die Etappe der Involution (Jungfrau – Löwe – Krebs – Zwillinge), die Etappe der Evolution (Stier – Widder – Fische – Wassermann) und die Etappe der Initiation (Steinbock – Schütze – Skorpion – Waage). Demnach sind wir mit dem Wassermann-Zeitalter am Ende der Etappe der Evolution. Es ist das Zeitalter des Dramas der Dualität und der Polarität. In der Etappe der Initiation (mit dem Steinbock-Zeitalter) wird die Menschheit durch die Verschmelzung der Dualität und Polarität göttlich.

Die 10 pythagoräischen Lehren

Alleine die bisherige Besprechung des Buches zeigt sicher seine Tiefe. Die 186 Seiten (inkl. Anmerkungen) sind Essenz und kaum noch einmal zusammen zu fassen. Ich wage es, indem ich die 10 Buchkapitel in 10 pythagoräische Lehrsätze bringe:

  1. Die Harmonie und der Rhythmus des Kosmos offenbart sich uns in der Heiligen Astrologie, der Zahlenmystik, der Heiligen Geometrie, der Musik als „sphärischer Gesang“. „Rhythmus ist durch eine dynamische Aufeinanderfolge von Impulsen gekennzeichnet. Jede Aufeinanderfolge entspricht einer Frequenz, die sich in Zahlen ausdrücken lässt.“ (S. 46)
  2. Die zentralen (alchemischen) Gesetze sind das Gesetz der Analogie, das Gesetz der Umkehrung und das Gesetz der Verschmelzung. „Das ganze Universum lässt sich symbolmäßig entziffern.“ (S. 53)
  3. Der Zodiak ist ein Kreis und symbolisiert (wie ein Mandala) das „Urprinzip der kosmischen Bewegung“. „Ließe sich das Wort TIER mit dem Wort ZYKLUS ersetzen?“ (S. 139) „Bewegungslos in seiner Bewegung, wird der Punkt zum Kreis – ohne Anfang und ohne Ende.“ (S. 81)
  4. Aus der natürlichen Zukunftsangst des Menschen wird das Vorhersagen der Heiligen Astrologie zur Klärung des göttlichen Potenzials in jedem Augenblick und Entscheidungshilfe, den göttlichen Plan zu erkennen und zu manifestieren. „Mit einer derartigen Schulung der Sinne und des Geistes würden jene schöpferischen Kräfte freigesetzt, die sich nur den bereits im Universum waltenden schöpferischen Kräfte anschließen brauchten, damit Energien wirksam werden, die nicht nur ein Menscheitsproblem wie das unsrige heute lösen, sondern mithelfen,das Reich Gottes auf Erden zu offenbaren.“ (S. 100)
  5. Magie ist eine höhere Naturwissenschaft. Der wahre Magier bringt „die Ordnung des Makrokosmos mit den Gegebenheiten des Mikrokosmos“ (S. 109) in Einklang. „Jede dem göttlichen Gesetz zuwiderlaufende Beweggrund wird entsprechend, wenn überhaupt, nur kurzfristig von Erfolg sein.“ „Alchimie war und ist die Wissenschaft der Wandlung … Kein Sterblicher vermag es – aber ein Unsterblicher soll es versuchen, und unsterblich ist das SEIN in jedem. Ihm die Zügel zu überlassen, heißt zu lernen, lebend zu sterben.“ (S. 111)
  6. Das Drama der Dualität ist eine göttliche Komödie, um aus der Tierseele (Tierkreiszeichen) als Kreatur zum wahren Menschen zu erwachen. Die Dualität ist ein Versteckspiel der Einheit, um im Menschen erkannt zu werden. „Alle Dinge, die in Erscheinung treten, haben als Erscheinung zwei Seiten, zwei Aspekte, zwei Pole. Doch bereits dies ist ein weiter Weg, den Erkenntnis zurückzulegen hat, um von der erdrückenden Fülle der Gegensätze zum Prinzip der Polarität zu gelangen …“ (S. 121) „Das Sein und die Kreatur … sei eine unteilbare Dualität im In-dividuum.“ (S. 122)
  7. Alles Lebende ist EINS in der Weltenseele. „Das Drama der Dualität verfängt sich in den Erscheinungen, doch Gott fängt es auf. Unter dieser Voraussetzung entstehen die Phänomene, unter diesen Voraussetzungen wandeln sie sich, nur unter diesen Voraussetzungen wird der Gedanke des alchemischen Prozesses in der Entwicklung der Menschheit verständlich.“ (S. 135) „Es gibt nichts Verborgenes, dass nicht offenbar werden sollte.“ (S. 146)
  8. GLÜCK ist das Erleben des Schönen, Guten und Wahren. Wir heilen, werden ganz und als Menschen heilig, wenn wir wieder zu diesem Einklang des Schönen, Guten und Wahren finden. Es ist die Essenz unserer Seele. Sie ist schön, gut und wahr. „Der initialische Weg passiert die Gegensätze dieser Welt, als seinen sie der Weg selbst. … Es sind keine unversöhnliche Gegensätze, ihre Versöhnung ist immer schon gegeben. Nur sehen wir sie nicht, andere haben sie gesehen, die Heilige Astrologie hat sie gesehen.“ (S. 151)
  9. Die Schöpfung als allgegenwärtige Bewegung, als Bewegung des All ist Abstieg und Aufstieg der Seele. Auch die astrale Welt hat einen Lebensrhythmus. Die göttliche Einbildungskraft ist die Urkraft, die sich in die Formen einbildet. Unsere Einbildungskraft der Imagination schwingt sich in diesen Widerhall als Echo ein. „Zahlen, Runen, Hieroglyphen, Schriftzeichen, geometirsche Formen – als Ergebnisse der schöpferischen Einbildungskraft finden sie den Weg zu uns wiederum nur über die Einbildungskraft, die sich auf ihre Tiefe einläßt.“ (S. 162)
  10. Alle religiösen, mystischen und spirituellen System sind von der Metanoia, der Umkehr und Rückkehr zum Ursprung geprägt. Der Mensch wurde durch sein Bewusstsein aus der Einheit entlassen und muss sich diese Einheit wieder zurück erobern. „Pythagoras zufolge sind die Leiden, die die Menschheit bedrücken, die Früchte ihrer Wahl. Wir haben gewählt, motiviert durch all die vielen Formen und Gesichter unserer Egozentrik. ERKENNE DICH SELBST UND DU WIRST DS UNIVERSUM UND DIE GÖTTER ERKENNEN – so hieß es im antiken Griechenland.“ (S. 179)

Vielleicht zusammenfassend:

In der Heiligen Astrologie versinnbildlicht das Element FEUER die Lebensenergie, das Element ERDE das Erschaffene, das Element LUFT das Verbindende oder auch Polarisierende, das Element WASSER das Formlose, das Virtuelle, das Läuternde. UNd selbst heute sprechen wir von der Biosphäre, die dem Feuer gleichkäme, von einer Atmosphäre, die der Luft gleichkäme, von einer Hydrosphäre, die dem Wasser gleichkäme, von einer Lithosphäre, die der Erde gleichkäme. (S. 168)

Mein Fazit: Wir werden im Wassermann-Zeitalter wohl wieder eine Integration von Astrologie und Astronomie erleben, eine Integration von Immanenz (Astronomie) und Transparenz (Astrologie). Da macht es sehr viel Sinn, sich zurückzubesinnen auf eine Zeit, da beide Geschwister von Wissen und Weisheit noch nicht im Streit lagen.
Das Buch von Frederic Lionel führt alles zurück auf die zahlenmystischen und archetypischen Essenz. Sehr empfehlenswert für die Grundlegung einer integralen Sternenkunde des Wassermann-Zeitalters.

 

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Frederic Lionel: Das Vermächtnis des Pythagoras

Ich bin mir bewusst, dass ich hier wieder ein Buch besprechen, das 25 Jahre alt (1990) und längst vergriffen ist. Als ich mich vor einigen Jahren sehr intensiv mit der Zahlenmystik beschäftigt hatte, führte kein Weg an Pythagoras vorbei. Auch mit meiner Nähe zur „archetypischen Astrologie“ ist für mich die Harmonie des Kosmos (wie es auch Keppler vertreten hat) fundamental. Ich kenne kein Buch, das Pythagoras dermaßen tiefsinnig würdigt. Und diesen Bogbeitrag verstehe ich als vor allem als Würdigung dieses wertvollen Buches von Frederic Lionel.

1. Die Zahl und der Rhythmus des Lebens

Da das Leben sich in einer rhythmischen Aufeinanderfolge von Impulsen offenbart, ist die Erkenntnis der Gesetze seines Rhythmus die Erkenntnis der Gesetze des Lebens. Jede Aufeinanderfolge von Impulsen kann als Frequenz in Zahlen ausgedrückt werden, und so führt die von Pythagoras erdachte Zahlenmystik zu einer wesentlichen Bewusstseinserweiterung.
Die Entdeckung der rhythmischen Beziehungen, die im Kosmos, ein griechisches Wort für Ordnung und Harmonie, walten, enthüllen die Geheimnisse der offenbarten Welt. (S. 15)

Der Gesang der Sphären ist eine von Pythagoras geprägte Metapher, die das im Universum pulsierende Leben mit einer unhörbaren Symphonie, die den Menschen mit einbezieht, vergleicht. (S. 20)

Pythagoras verglich die überweltliche Ordnung, ihren Rhythmus und ihre Harmonie mit der erhabenen Liebe, Widerhall des göttlichen Wortes, den der Mensch dank seiner Vernunft als übersinnliche Wirklichkeit erfassen kann. Somit muß die Mysterienwissenschaft der Zahlen, der Figuren und der Sterne als eine Meditation gesehen werden. (S. 21)

Die pharaonische Kultur, das griechische Mysterium, die christliche Offenbarung haben unsere Zivilisation erblühen lassen. (S. 23)

2. Die Notwendigkeitsgesetze

Drei Notwendigkeitsgesetze sind besonders zu beachten. Das Gesetz der Analogie oder der Gleichartigkeit, das Gesetz der Umkehrung, auch Magie der Umkehrung genannt, und das Gesetz der Verschmelzung. … Wenn „n“ die Länge der Saite und „1/n“ die Schwingungsfrequenz des Klanges ist, den sie hervorruft, so bilden Saite und Klang ein Binom, eine Zwei-Einheit. (S. 27)
Der Rhythmus bildet das aktive Bindeglied, welches die Weiterentwicklung beider Aspekte ermöglicht, so zum Beispiel die Melodie. Die Formel (n+1) : n kennzeichnet diesen Vorgang. Selbstverständlich kann man nur Elemente verschmelzen, die eine Beziehung zueinander haben. … Die Harmonie ist stets und auf allen Ebenen der Sinneswelt der Ausdruck einfacher Beziehungen. (S. 28)

Eine von der Natur bevorzugte Beziehung ist der „Goldene Schnitt“, der von Paccioli „göttliche Beziehung“ genannt wurde.
Eines ist gewiss: Zahlen, Oberflächen und Volumen bilden eine Triade, die die geometrische Schöpfung des Universums veranschaulicht. (S. 30)

Die Gesetze der Natur gehorchen nicht äußeren Kräften, sondern inneren. Diese bekunden eine innenwohnende, „immanente“ Ordnung“, welche die transzendentale Ordnung widerspiegelt. (S. 37)

3. Das Sternenpentagon und sein Mysterium

Die Zahlenmystik spiegelt die sichtbaren und unsichtbaren Beziehungen wider, die alles mit allem einen. Sie verbildlicht die transzendentale Wirklichkeit, die dem erwachten Menschen eine Vision der Ewigkeit erschließt. Da er bewußt vitale Krafte leiten kann, vermag der „erwachte“ Mensch auf der von ihm gewählten Ebene harmonisch zu wirken. Allerdings muß er den Rhythmus seiner Seele mit dem Rhythmus der Weltseele in Einklang bringen, denn in einer gigantischen Sistole und Diastole pulsiert ohne Unterlass das kosmische All. (S. 41)

Pythagoras lehrte, daß jede Zahl drei Aspekte versinnbildlicht: dan archetypischen, den symbolischen und den wissenschaftlichen. … Eine Zahl im pythagoräischen Sinne ist keine mathematische Größe und dient nicht dem Zählen. Seien wir bewusst, daß „Eins“ keine Zahl ist. (S. 41 f.)

Die Zahlenmystik ist keineswegs eine Numerologie. In ihrem Sinne ist die Zahl Übermittlerin einer Botschaft. Sie vermag das Erwachen zum Wesentlichen hervorzurufen, weil die Vision der Architektur des Universums überwältigt und das Erwachen fördert. Dementsprechend wurde die archetypische Zahl göttlich genannt, da sie die Wurzel der symbolischen und wissenschaftlichen Zahl war. (S. 45)

Auf der Ebene der Geometrie bezeugt analog das Sternenpentagramm – der fünfzackige Stern – die Bedeutung einfacher Beziehungen. Er soll symbolisch das irdische Spiegelbild der Vollkommenheit des Makrokosmos sein sowie auch seiner Harmonie, seiner Ordnung und deren schöpferische Kraft. In dieser Hinsicht versinnbildlicht das Sternenpentagramm auf der Ebene des Makrokosmos die Gesundheit, also den Einklang der menschlichen Seele und der Weltenseele. (S. 46)

Gott schöpft als Geometer, sagten wir. Somit ist die Geometrie die Wurzel der Philosophie, welche wiederum die Wurzel der Mathematik darstellt. … Die Wurzel ist ein Element der Wandlung … (S. 50 f.)

Ich denke die bisherigen Zitate zu den Kapiteln geben schon einen Hinweis darauf, welche Tiefen dieses Buch erschließt. Ich will es jetzt nicht kapitelweise weiter zitieren, sondern nur noch auf einige besondere Aspekte hinweisen:

Der Autor weist darauf hin, dass Pythagoras „in Ägypten in die Geheimnisse der heiligen Astrologie eingeweiht (wurde). Platon entwickelte sie später.“ (S. 83)

Von Geheimnis umgeben, als Wissenschaft der Wissenschaften angesehen, sollte die heilige Astrologie nicht der Vorhersage der Zukunft dienen, sondern dazu verhelfen, ein lichtes Morgen vorzubereiten, das der transzendentalen Ordnung entspräche, um das göttliche Gesetz jenseits des Anscheins der Phänomene der Welt zu erkennen. (S. 89)

Schon Pythagoras kannte den großen kosmischen Rhythmus über 25.150 Jahre, die er das „große kosmische Jahr“ (S. 90) nannte. Wir kennen es als das „Platonische Jahr“.

Wahrlich überrascht hat mich der Zusammenhang zwischen Pythagoras, Platon, dem mystischen Jesus, den Essener und Gnostikern. Viele spekulieren, dass Jesus in den Zeiten seines „Verschwindens“ vielleicht in Indien gewesen ist, um vom Buddhismus geprägt zu werden. Frederic Lionel weist dagegen darauf hin, dass es auch Gemeinschaften im Geiste Pythagoras und Platons („Mysterienschulen“) gab, in denen Jesus gelernt haben könnte – möglicherweise sogar in Galiläa selbst.

Wenn man aufhört, das Opfer der Duallität zu sein, öffnet man sich dem Licht des Geistes, dem Christus-Licht, das vielleicht vom Stern versinnbildlicht wird, der die drei Könige zur Krippe des göttlichen Kindes leitete. (S. 102)

Das Buch endet mit den „zehn Botschaften der fundamentalen Zahlen“ (S. 115 – 119) – in ihrem Wesen auf die Gleichung zusammengebracht: 1 + 2 + 3 + 4 = 10

Wenn man dem Leben vertraut, ohne eine logische Erklärung des „Warum“ zu suchen, beschreitet man den ganzen Weg, der vom stolzen, egozentrischen Intellekt zur geistigen Reife und somit vom mentalen Zweifel zum übermentalen Verständnis führt. (S. 125)

Fazit: Wer ein wirklich ernsthaftes Interesse an Pythagoras als einen großen Weisheitslehrer der Menschheit hat, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Bücher, die Pythagoras wirklich zu würdigen wissen, sind sehr dünn gesät. Es gibt „Gott sei Dank“ noch einige gebrauchte Exemplare des Buches von Frederic Lionel bei Amazon:

Bestell-Link: Das Vermächtnis des Pythagoras

Seiler-Hugova: Sternenkunde integral

Untertitel: Den Sternenhimmel beobachten,
astronomisch und astrologisch deuten, seine Botschaft verstehen.

Die Integration von Spiritualität und Wissenschaft ist ein großes geistiges Abenteuer unserer Zeit. Doch die Integration von Astrologie und Astronomie ist dabei sicher eine ganz besondere Herausforderung. Und das ist dem Autor  auf bewundernswerte und vorbildliche Weise gelungen!
Ich denke, an diesem Buch kommt niemand vorbei, der sich einer  ähnlich großen intellektuellen Herausforderung in der Sternenkunde stellen will.
Es gibt wieder eine Brücke zwischen Astronomie und Astrologie – und mit diesem Buch betreten wir sie. Es ist sogar eine alte Brücke, die es nur wiederzuentdecken gilt.

Die integrale Sichtweise der Sterne

Die „alte Brücke“ ist die der Wegbereiter der modernen Astronomie selbst, Tycho Bahne und Johannes Kepler. Auf diese Begründer der Astronomie beruft sich der Autor:

Dieses Buch soll eine elementar Einführung in die Sternenwelt vermitteln. … Mit meiner integralen Sternenkunde möchte ich eine Fähigkeit aufgreifen, wie sie noch von Tycho Bahne (1546 – 1601)  und Johannes Kepler (1571 – 1630) vertreten wurde. Zwar waren sie beide Astronomen, die die neuere Wissenschaft von den Sternen revolutioniert haben, doch sie selbst lebten gleichzeitig in astrologischen und göttlichen Zusammenhängen. (S. 9)

„Integrale Sternenkunde hat das Anliegen, alle Aspekte der Sternenwelt unter einer ganzheitlichen Sicht zu zeigen.“ (S. 13)

  • Die Sicht der Erscheinungen, der Phänomene. Das ist der Blick in den Nachhimmel selbst – mit allen Sinnen, das „Sich-beeindrucken-Lassen“ von der Sternenwelt. (Der Autor selbst hat ein Gerät zur Himmelsbeobachtung anfertigen lassen, sein „Tycho-Bahne-Astrolabium“.)
    „Mit dem Leib die Sterne wahrzunehmen heißt, sich den Energien dieser ‚Astrowelt‘ hinzugeben, sie aufzunehmen, sie sinnlich zu ‚verdauen‘.“ (S. 14)
  • Die Sicht der inneren mythischen Bilder des Kosmos (Astrologie).
    Das ist die mythische Welt der Seele der Astrologie. „Es st die älteste Psychologie.“ (S. 14)
    „Diese Bewusstseinsschicht der Astrologie ist noch irrational. Hier gilt das Gesetz der Analogien, des mythischen Bewusstseins, noch nicht des rationalen Bewusstseins.“ (S. 14)
  • Die Sicht des mentalen, rationalen Bewusstseins (Astronomie).
    Es ist die „objektive“, „distanzierte“ Sicht.
    „Der Mensch verschwindet aus dieser Welt. Er wäre auch nur ein Störfaktor. … Die rationale Astronomie ist zwar beeindruckend …, doch dort, wo Astronomie totalitär wird und nur diese rationale Bewusstseinsschicht zulässt, verhindert sie uns den Zugang zu einem ganzheitlichen spirituellen Erfassen der Sternenwelt. (S. 15)

Aus dieser integralen Sicht ergibt sich (gemäß der integralen Weltsicht nach Jan Gebser) die Astrosophie, die ganzheitliche Sicht des Himmels als Weisheitslehre.

Ein paar Lichtblitze aus dem Buch:

Die alchemische Trinität und ihre Bedeutung:

So kennen wir grundsätzlich drei verschiedene Himmelser-scheinungen: die Fixsternbilder, die Planeten und die Sternschnuppen bzw. Kometen. Die Fixsterne bilden den uralten perfekten Leib des Himmels. Die Planeten sind die Seele der Sternenwelt in ständig veränderten Konstellationen. Die Sternschnuppen und Kometen geben dem Himmel und der Erde geistige Impulse. Leib, Seele und Geist ist die trinitäre Gestaltung des Sternenhimmels. (S. 26)

Der Autor verweist danach auf Paracelsus und die alchemische Trinität Sal-Merkur-Sulphur von Kosmos und Mensch: Sal ist der Leib (Sternenbilder), Merkur ist die Seele (Planeten) und Sulphur der Geist (Kometen, Sternschnuppen).

Ein integrales Horoskop:

Das Buch setzt an der hermetischen Astrologie an und unterscheidet die siderische, tropische und heleozentrische Astrologioe und Astronomie. Der bekannten unterscheidung zwischen geozentrischem und heleozentrischem Weltbild widersetzte sich schon Tycho Bahne. Er schuf das tychonische System:

Sonne und Mond bewegen sich um die Erde; gleichzeitig bewegen sie sich um die Sonne, als Zentrum, auch die Planeten … Dieses sowohl geo- als auch heliozentrische Weltbild ist in seinem Ansatz bereits ein integrales System. …
(Daraus ergibt sich eine Art) Astrologie, die in verschiedenen Dimensionen forscht, das heißt seelisch (geozentrisch) und geistig (heleozentrisch). (S. 119)

So bekommt man ein integrales Horoskop: siderisch und tropisch. Die Frage der Richtigkeit der Systeme stellt sich nicht. Es gilt nur ein „Sowohl-als-auch“. Im 20. Jahrhundert haben … Willi Sucher und Robert Powell das hermetische Horoskop entwickelt, das sowohl geozentrisch (innen) wie auch heleozentrisch (außen) ist. Tycho Brahe hatte dieses geo- wie auch heleozentrische System seinerzeit gewissermaßen entdeckt. Das hermetische Horoskop … zeigt das Schaubild der Seele (geozentrisch) und der Individualität (heleozentrisch). (S. 138)

„Der Weg zum Paradies geht durch die Hölle.“

Es braucht der Mensch zur Trinität zusätzlich diese vierte böse Kraft, die es bewusst zu machen gilt, um ein Ganzes, ein Selbst zu bilden. Dieser Gang durch die Hölle, die ja dem modernen Menschen schon im Leben nicht erspart bleibt, ist die Voraussetzung der Läuterung im Fegefeuer, die dann erst zur Ganzwerdung des Selbst führt. Die von C. G. Jung geförderte Quaternität, diese vierte luzifersche Dimension, ist oft auch als das weiblich Ergänzende gesehen und in der Geliebten Beatrice als Anima, als Führerin zum paradiesischen Selbst gesehen wird, zeigt die Möglichkeit der Ganzwerdung des Menschen. (S. 179)

Engel als Sternwesen

Die Planeten sind Synonyme dieser Erzengel. Schon die Bibel spricht von den Engeln als Sternwesen. Die astronomischen Sterne sind die physischen Leiber der Engelwesen. (S. 195)

Die Zwölf und die Sieben

Die Zahl Zwölf ist die Grundzahl des Raums. Was im Raum Gestalt gewinnt, ist dieser Zahl unterworfen; was hingegen in der Zeit verläuft, richtet sich nach der Zahl Sieben. (S. 204)

Mein Fazit: Zur Würdigung des Buches gehört es, die reichhaltig farbige Bebilderung besondere hervorzuheben. Es ist selbst sehr sinnlich, greift auf viele mythologische Bilder zurück, weist farbige Zeichnungen des Autoren vom Sternenhimmel auf. Es ist nicht nur anschaulich, sondern auch sehr authentisch. Ich möchte nicht wissen, wie viele Hobby-Astrologen die einfachsten Sternenbilder am Himmel nicht erkennen können. Nicht zuletzt – und das gehört auch zu einer integralen Sicht auf den Himmel – sind auch die Engel in dieser Astrosophie im Sinne der Anthroposophie nach Rudolf Steiner integriert.

Ein Buch, das alle Hochachtung aus anthroposophischer und integraler Sicht verdient!

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