Die Goldenen Verse des PYTHAGORAS

Untertitel: Lebensregeln zur Meditation
Herausgegeben und eingeleitet von Inge von Wedemeyer


Ich habe dieses kleine Büchlein (1983 wohl erstmals erschienen) erst sehr spät entdeckt, doch es war gleich „Liebe auf´s erste Lesen“.

Inge von Wedemeyer hat mehr als nur ein Vorwort und eine Einleitung geschrieben (S. 1-12), sondern die Verse auch sehr einfühlsam und kenntnisreich interpretiert (S. 23 – 56) Das Literaturverzeichnis selbst (S. 57 – 60) zeichnet wichtige Spuren zu dem „großen Lehrmeister der Griechen, ja des Abendlandes“ (S. 1) auf.

Die 71 „Goldenen Verse“ sind durch Gerda von Gerlach aus dem Griechischen übersetzt und in eine zeitnahe Sprache gebracht (S. 13 – 22), und das ist wahrlich eine Kunst!

„Bei Pythagoras bilden Religion, Leben und Wissenschaft eine Einheit“ (S. 1)

Das ist für mich einer der Kernsätze von Inge von Wedemeyer, der klar auf den Punkt bringt, was an Pathagoras für die heutige Zeit so faszinierend ist. Wenige Seiten weiter schreibt sie: „Glauben, Wissen und Leben bilden eine dynamische Einheit.“ (S. 5) Genau auf der Suche sind wir heute in der völlig desintegrierten Welt wieder.

Von Pythagoras ist – anders als bei Platon – im Grunde kein authentisches Schrifzeugnis hinterblieben. Es war nicht nur die „Geheimlehre“ seiner Mysterienschule, deren Lehre nur mündlich an einen engen Kreis weiter gegeben wurden. Es gab sicher auch Bücher von ihm, und von Platon ist die Aussage bekannt, dass er für die Bücher von Pythagoras ein Vermögen ausgeben wollte, so groß war seine Wertschätzung ihm gegenüber.

Die Goldenen Verse sind das, was noch am authentischsten von Pythagoras ist, unabhängig, ob die Verse von ihm selbst aufgezeichnet wurden oder von seinen Schülern. Sie beinhalten vor allem geistige Lebensregeln für die Pythagoreer, vergleichbar mit den 7 Lebensprinzipien, die Hermes Trismegistos zugeschrieben werden. Die Goldenen Verse erinnern mich auch an das Tao Te-King des Lao-Tse.

Es ist (neben der Übersetzung durch Gerda von Gerlach) eine Kunst von Inge von Wedemeyer, die Grundzüge der Lebensphilosophie von Pythagoras aus den Goldenen Versen heraus gearbeitet zu haben:

  • Das Universum ist eine Einheit (S. 31 – 32)
  • Die Seele ist unsterblich (S. 32 – 33)
  • Der Weg zur Vollkommenheit und Unsterblichkeit (S. 33 – 35)
  • Schicksal und freier Wille (S. 35 – 37)
  • Die Lehre von der Freundschaft, von den Entsprechungen und von den Elementen (S. 37 – 41)
  • „Alles ist Zahl“ (S. 41 – 47)
  • Musik und Heilkunst (S. 47 – 52)
  • Halte Maß! Erkenne dich selbst! (S. 52 – 56)

Gründer der abendländischen Esoterik

Man hat in der wissenschaftlichen Forschung Inge von Wedemayer vorgeworfen, sie sei zu „esoterisch“. Richtig! Genau das ist das Problem – und dieses Problem zu verstehen ist gleichzeitig der Schlüssel, um überhaupt einen tiefen Zugang zu Pythagoras zu finden. Pythagoras selbst war es, der in seiner Mysterienschule die „Novizen“ unterschied von den „Adepten“. Die Novizen waren die „Anfänger“, die oft 5 Jahre und mehr im „äußeren, exoterischen Kreis“ seiner Schule verbrachten, die Adepten hatten sich als Schüler qualifiziert und gehörten zum „inneren, esoterischen Kreis“.

Ein Esoteriker zu sein, war für Pythagoras also eine Auszeichnung. Und so schreibt Inge von Wedemeyer auch zur „Einsicht des Interpreten“:

Und wenn es um die großen Persönlichkeiten der Vergangenheit geht, kommt hinzu, daß sie eigentlich nur von Menschen gleichen Formats verstanden werden können. (S. 2)

Mit anderen Worten: Nur ein Esoteriker kann einen Esoteriker erkennen. Oder mit etwas für die heutige Zeit unverfälschteren Begriffen: Nur ein Mystiker kann einen Mystiker erkennen. Und das war Pythagoras mit Sicherheit.

So ist auch der Hinweis von Inge von Wedemeyer zur Übersetzerin Gerda von Gerlach gut zu verstehen: „Es ging der Übersetzerin sowohl um sprachliche als auch um esoterische Genauigkeit.“ (S. 11)

Was an den Pythagoras zugeschriebenen Weisheiten ist wirklich authentisch?

Inge von Wedemeyer geht auch der Frage nach, ob all die Pythagoras zugeschriebenen Erkenntnisse (wie der „Satz des Pythagoras“) wirklich von ihm sind oder älteren ägyptischen, babylonischen oder indischen Ursprungs. Ihre Antwort ist sehr weise:

Man sagt, er habe an den bedeutendsten heiligen Stätten in Phönizien, Ägypten, Babylon und Griechenland hohe Einweihungen empfangen, vielleicht auch in Indien. Man sagt, er habe alles Wissen und alle Weisheit seiner Zeit in sich aufgenommen, und bezeichnet ihn als einen „universellen Geist von welthistorischem Format“. (S. 4) …
Die Bedeutung des Pythagoras liegt nicht darin, ob er diese oder jene Lehre als erster gebracht hat … Die Bedeutung und Universalität der Geistesheroen liegt in ihrer Fähigkeit, ihr hoch entwickeltes Bewusstsein schöpferisch einzusetzen und damit nicht nur auf die Mitwelt und Nachwelt zu wirken, sondern die Menschheit in ihrer Evolution auf eine neue Stufe zu heben.“ (S. 6)

Der österreichische Philosoph, Mathematiker und Schriftsteller Egmont Colerus (1888 – 1936) sieht in Pythagoras sogar den Geburtshelfer für „Die Geburt des Abendlandes“.

Mein Fazit: Sich Pythagoras authentisch zu nähern, setzt selbst ein gewisses spirituelles Bewusstsein voraus, das über das streng rationale Bewusstsein der „objektiven Wissenschaft“ weit hinaus geht. Jeder in diesem Bewusstsein hat mehr Chancen, Pythagoras authentisch zu verstehen als mit einem wissenschaftlich begrenzten Horizont.

Das Buch von Inge von Wedemeyer ist beides: eine Prüfung für dieses erweiterte Bewusstsein (hast du Zugang zu diesem Büchlein?) und – dies vorausgesetzt – ein Generalschlüssel zum Verständnis des Wirkens von Pythagoras, den ich in eine Reihe wie Buddha und Lao-Tse stelle.



Die Goldenen Verse des Pythagoras (Klick)

Omraam M. Aivanov: Hommage an Meister Peter Deunov

Omraam Mikhaël Aïvanhov ist wohl der bekanntest Schüler von Meister Peter Deunnov. Diese Hommage an seinen Meister, dem er als 17-Jähriger erstmals begegnet ist, ist keine Biographie und man findet hier auch keine sensationellen Enthüllungen, wenn man dies erwartet hat. Was mich an diesem Buch am meisten fasziniert hat, ist diese eindrückliche Liebe und Verehrung seinem Meister gegenüber, die wirklich aus dem Herzen kommt. Es ist überhaupt ein schönes Büchlein über ein Meister-Schüler-Verhältnis. Wer hat heute schon noch „seinen Meister“? Der esoterische Markt ist so groß, dass sich ständig neue „Erleuchtete“ als Wegweiser anbieten. Doch einen lebendigen Meister zum Anfassen, den man Jahre und Jahrzehntelang begleitet? Das ist wohl immer mehr zur Ausnahme geworden.

Aber ich war glücklich, denn ich fühlte mich reich, sagenhaft reich; reich, weil ich wusste, dass es meinen Meister gab. Ich hatte das Gefühl, dass mein Kopf und mein Herz alle Schätze des Universums enthielten. Einen Meister zu haben, begreift ihr das! Ich wusste, dass ich durch ihn Himmel und Erde besitzen würde, dass ich die mir kostbarsten Wünsche verwirklichen würde. (S. 11 f.)

Es sind nicht die Worte und Lehren eines Meisters (die man auch über ein Buch oder ein Video aufnehmen kann), sondern seine Präsenz.

Das Wichtigste, das war nicht die Lehre, die er uns durch das Wort vermittelte. Das Wichtigste, das war die intensive Schwingung seines Geistes, die uns erfüllte. (S. 26) …
Die Schüler sind mit dem Meister verbunden, wie der Fötus mit der Mutter. Wenn der Meister Kräfte des Himmels empfängt, so profitiert der Schüler davon. Auf diese Weise habe ich mich jahrelang beim Meister ernährt. (S. 34)

Omraam Mikhaël Aïvanhov predigt wahrlich nicht die Abhängigkeit von einem Meister. Solange man Schüler ist, ist ein gewisser Gehorsam im eigenen Interesse wichtig (wie der von Kindern den Eltern gegenüber). Er schreibt selbst, dass er der Aufforderung seines Meisters im Jahr 1937, nach Frankreich zu gehen, um die Lehre im freien Westen weiter zu führen, gehorsam gefolgt ist (S. 43)

Natürlich ist es gut, einen weisen und liebevollen Meister zu haben, aber vergesst niemals, dass ihr selbst das Wichtigste dabei seid, denn letztlich zieht man immer die Dinge an, die dem entsprechen, was man in seinem Kopf und seinem Herzen trägt. (S. 51)

Noch ein Zitat aus der Hommage an seinen Meister:

Universelle Weiße Bruderschaft, diese Wörter geben zu verstehen, dass auf der ganzen Welt alle Menschen Brüder und Schwestern sind, Söhne und Töchter des Himmlischen Vaters und der Göttlichen Mutter, der Natur, und dass sie eine gemeinsame Arbeit zu verrichten haben, eine Arbeit für das Gute, für das Licht. Denn das ist die Bedeutung des Wortes „weiß“, eine spirituelle Bedeutung: das Gute, das Licht. (S. 69)

Das Büchlein enthält einige schöne Anekdoten und Lehrgeschichten. Das Wichtigste aber: Einen wahren Meister macht nicht die Anzahl seiner Schüler aus, sondern die Anzahl der Meister, die er hervorgebracht hat. Und Omraam Mikhaël Aïvanhov ist sicher ein herausragender Schüler, der selbst zum Meister geworden ist. Das dokumentiert auch diese „Hommage“ auf eindrucksvolle Weise.


Hommage an Meister Peter Deunov (Izvor) (Klick)

Peter Dânov: Der Weg des Schülers

Untertitel: Das Wort  der hohen, universellen Brüderschaft


Peter Dânov (oder Peter Deunov oder Beinsa Douno) ist ein in Bulgarien bekannter spiritueller Lehrer (1864 – 1944). Seine spirituelle Einweihung hat er während seiner 7-jährigen Studienzeit in Amerika erhalten (1888 – 1895), er studierte dort Theologie und Medizin und hatte Kontakt auch zur Theosophischen Gesellschaft (H.P. Blavatzki). Die TG hatte hohe Ziele, die auch Peter Dânov faszinierten: 1. Die Herstellung der Einheit der Weltreligionen, insbesondere Christentum, Hinduismus und Buddhismus, 2. Die Herstellung der Einheit von Religion, Philosophie und Wissenschaft, 3. Die Einheit der Menschheit in Freiheit unter ihrer geistigen Führung der „Weißen Bruderschaft“.

Nach seinem Amerika-Aufenthalt  hatte Peter Dânov nur das eine Ziel: Er wollte geistiger Lehrer in seinem Heimatland Bulgarien werden. (S. 238) Hier hatte er mit der Zeit einen Namen und war angesehen wie bei uns Rudolf Steiner oder Krishnamurti (die auch beide aus der TG hervorgingen). 1900 begann er die ersten Schüler zu lehren, von 1922 bis 1944 betreute er seine Schule. Seine Gemeinschaft umfasste in Bulgarien zeitweise 40.000 Mitglieder.

Peter Dânov prophezeite, dass die neue Wissenschaft eine Wissenschaft des Lichtes sei. Und so unterschiedlich dann Einsteins Relativitätstheorie im Makro- und die Quantenphysik nach Max Planck im Mikrokosmos auch waren: beide sind Aspekte einer Wissenschaft des Lichtes. Einstein sagte einmal: „Die ganze Welt verbeugt sich vor mir, doch ich verbeuge mich vor Peter Deunov von Bulgarien.“

Dieses Buch „Der Weg des Schülers“ (wobei ER dieser „Schüler Gottes“ ist) ist eine Art Essenz seiner Lehre. Es ist wahrlich kein leicht zu lesendes Buch, eher eine „esoterische Offenbarung“ der großen Geheimnisse und will Satz für Satz studiert werden. Ich las „zufällig“ seinen Beitrag „II. Die Seele“ (S. 14 – 20) und war von der Tiefe seiner Gedanken augenblicklich fasziniert. Seitdem begleitet mich das Buch als Inspiration bei den Grundfragen des Lebens.

Es macht wenig Sinn, etwas aus dem Buch zu zitieren. Jeder spirituell offene Mensch wird darin seine Botschaft finden, hier nur die 21 Themen des Buches:

  1. Das Leben
  2. Die Seele
  3. Die Wahrheit
  4. Die Liebe
  5. Die Weisheit
  6. Die Gerechtigkeit
  7. Gott
  8. Der Mensch
  9. Der Geist
  10. Das Gute
  11. Die Freiheit
  12. Das Licht
  13. Der Kern der Göttlichen Lehre
  14. Die lebendige Natur
  15. Die hohe, universelle Brüderschaft
  16. Die vier Dinge
  17. Der Meister
  18. Der Weg des Schülers
  19. Das heilige Feuer
  20. Der Körper der Liebe
  21. Christus

Der Verlag schreibt zum Buch (Text der Rückseite): „Ein Buch, welches die Seele erfrischt – ein Geschenk Bulgariens an den westlichen Menschen!“ So soll es sein!


Der Weg des Schülers: Das Wort der hohen universalen Bruderschaft (Klick)

Omraam Mikhaël Aïvanhov: Die Aura

Untertitel: Unsere geistige Haut


Ich habe den bulgarischen Meister Omram M. Aivanhov, der den Großteil seines Lebens in Südfrankreich verbracht hat,  für mich neu entdeckt. Es lohnt sich, Bücher von ihm zu uns vertrauten spirituellen Themen „gegenzulesen“. Es ist für mich immer wieder verblüffend, wie er den geistigen Horizont zu erweitern hilft, die Themen kurz auf den Punkt bringt und leicht verständlich zu schreiben in der Lage ist.

So ist zur „Aura“ doch sicher schon alles gesagt, oder? Nach dem Lesen dieser kleinen Broschüre zweifle ich daran. Die Aura scheint mir eines der größten Mysterien zu sein. 37 Seiten, doch ich habe über die Aura noch nie in einem so großen Zusammenhang gelesen:

Die Aura besitzt dieselben Funktionen wie die Haut. Man kann sagen, dass sie die Haut der Seele ist. Sie unterstützt und beschützt diese, gibt ihr die Sensibilität, und schließlich ist sie es, die es den kosmischen Strömungen ermöglicht einzudringen. Sie ist es auch, die den Austausch zwischen der menschlichen Seele und allen Geschöpfen zulässt, bis hin zu den Sternen, zwischen der Seele eines Geschöpfs und der Universalseele. (S. 6)

Er vergleicht die Aura auch mit der Atmosphäre der Erde (als lebendiges, intelligentes Geschöpf, S. 23) oder einem Lebensbuch, das das ganze Leben energetisch dokumentiert. ALLES zeigt sich in der Aura (die Akasha-Chronik der einzelnen, in-dividuellen Seele sozusagen), mehr noch: „… die Aura stellt die Gesamtheit eines Menschen dar.“ (S. 12) Diese Aussage impliziert ein ganz anderes, GEISTIGES Menschenbild!

An unterscheidet verschiedene Funktionen der Aura, aber in Wirklichkeit sind alle miteinander verbunden: Die Empfindungsfähigkeit, der Austausch und der Schutz. (S. 8)

Ganz besonders inspirierend fand ich die Erklärung des „Glorienleibs“: 

Es sind die Ausstrahlungen dieser drei höheren Körper, die den Glorienleib formen … Man nennt ihn auch den Leib der Unsterblichkeit, den Lichtkörper oder den Leib Christi. (S. 10)

Wichtig ist auch der 2. Teil der Broschüre: „Eine Funktion der Aura ist es, den Austausch zwischen den äußeren Gestirnen und den Gestirnen in uns zu ermöglichen.“ (S. 27) Hier geht es um den Zusammenhang der Aura mit den äußeren und inneren Planeten, also einer ganz anderen Art der Astrologie.

Das Buch angemessen zu besprechen, heißt mehr oder weniger, es vollständig zu zitieren. Das macht natürlich keinen Sinn! Vielleicht eines noch: Meister Omram M. Aivanhov sieht den Schlüssel für die Selbstbemeisterung in der Arbeit an der Aura:

All dieser Segen kann euch nicht einfach so zufällig in den Schoß fallen. Das beste Mittel, um ihn anzuziehen, ist die Arbeit an der Aura. Durch die Liebe belebt ihr sie, durch die Weisheit lasst ihr sie lichtvoller werden, durch die Kraft eures Charakters macht ihr sie stark, durch euer reines Leben wird sie durchsichtig und klar. Die Eigenschaften, die ihr eurer Aura gebt, hängt von den Tugenden ab, die ihr zu entwickeln imstande seid. (S. 36)

 

Die Aura: Unsere geistige Haut (Broschüren) (Klick)

Bahar Yilmaz: Aura Coaching

Untertitel: Die Transformation des Planeten und ihr Einfluss auf den Energiekörper des Menschen

Ich habe das Buch „Der Ruf der geistigen Welt“ der Autorin vor ziemlich genau einem Jahr gelesen und besprochen (> meine Buchbesprechung) – und war hellauf begeistert. Es hatte mir eine ganz neue Welt, die Geistige, eröffnet. Jetzt hat mich auch das ältere Buch angesprochen, und das nicht ohne Grund. Irgendwann ist das Informationsbedürfnis gesättigt und man will die eigenen medialen Fähigkeiten systematisch trainieren und entwickeln. Dafür ist dieses Buch als Hand- und Trainingsbuch hervorragend geeignet. Es kommt ganz ohne esoterische Höhenflüge aus und bringt einem das Aura-Lesen und vor allem Aura-Coaching über 29 einfache Übungen nahe. 

Das Buch beginnt mit der „Transformation der Erde“

Die Erhöhung der Schwingungsfrequenz der Erde wird heute gar nicht mehr groß thematisiert. Es ist schon einmal ein großes Plus des Buches, die ganze Thematik in diesen globalen Rahmen einzuordnen und daran zu erinnern. Die Autorin schreibt selbst:

(Das Buch ist) ein Muss für jeden, der in diesen Zeiten der Transformation in vollkommener Erfüllung auf jeglicher Ebene leben möchte. (S. 36)

Ich kann dieser Selbstbewerbung der Autorin nur zustimmen! Die Transformation der Erde wird nicht nur leichter verstanden, es werden auch die einfachsten Übungen dargeboten, sich diesen globalen Herausforderungen zu stellen.

Grundwissen und Übungen zur Aura und den Chakren

Zunächst wird die Aura als „elektromagnetisches Feld des Menschen“ erklärt. Dabei unterscheidet die Autorin:

  • das Schwarzfeld,
  • die Vital-Hülle
  • das eigentliche Aura-Feld,
  • das Morpho-Feld (Ahnen, Familienmitglieder, Rasse) und
  • das Nirwana-Feld (Verbindung zum Kosmos und der geistigen Welt)

Diese Differenzierung der einzelnen Felder erinnert mich an die mögliche Differenzierung der Seele und ihre unterschiedliche Anteile. Viele Aussagen der Autorin sind auch erhellend für ein entwickeltes Verständnis der Seele.

Je erwachter die Seele ist, desto stärker strahlt das Nirwana-Feld, der Mensch wird eine lebendige Sonne auf Erdern. (S. 62)

Bei der eigentlichen Aura wird unterschieden zwischen

  • den einzelnen Aurafeldern
  • Aura-Typen (Puls-Aura, expansive Aura)

Viele spirituelle Menschen arbeiten noch mit alten Lehren der Aura, doch mit der Transformation der Erde haben sich auch die Aurafelder und Chakren verändert. Hier ist es wichtig, sich an diese Veränderung auch im Lesen der Aura oder der Chakren anzupassen.

Eine sehr wichtige Unterscheidung ist, das die Menschen heute einen leichteren Zugang zu ihrem „höheren Selbst“ bekommen. Dies ist neben dem physischen Körper und dem kosmischen Prana die dritte Versorgungsquelle der Aurafelder.

Du kannst dir das Höhere Selbst als ein Abbild deiner ewigen Seele in der Geistigen Welt vorstellen … Es verfügt über die absolute Kenntnis über die Seelenfamilie, die seelische Herkunft und den Seelenplan. Auch ist es die alleinige Instanz, die über diese Dinge verfügen und auch Änderungen im Seelenplan vornehmen kann. (S. 71 f.)

Neben der klassischen Erklärung der Chakren, erläutert die Autorin auch das Marma-System (Energiepunkte) und die Nadis (feinstoffliche Energiebahnen) … und auch hier wieder ihre Veränderungen mit der Transformation der Erde.

Praxis-Training: Verstärkung der Hellsinnigkeit

Hier (S. 119) beginnt der eigentliche Praxisteil des Buches. In der Vorbereitung zum Aura-Coaching unterscheidet die Autorin die verschieden Kanäle der Hellsinnigkeit:

  • Hellsehen
  • Hellfühlen,
  • Hellhören
  • Hellschmecken,
  • Hellwissen

Die Aura kann man über die verschiedenen Hellsinne unterschiedliche wahrnehmen. Hier ein eigenes Deutungsmuster zu entwickeln, ist entscheidend für den Erfolg des Aura-Coachings. Am Ende des Abschnitts steht das Aura- und Chakra-Scannen (bis S. 161) Interessanter Hinweis:

Die Chakras schwingen nämlich etwas niedriger als die Aura und die anderen energetischen Felder. (S. 158)

[Ich verwende im Plural lieber den Begriff „Chakren“ statt „Chakras“ wie die Autorin.]

Das eigentliche Aura-Coaching

(von S. 162 bis 240) will nicht nur die Aura wahrnehmen, sondern „das, was dort wahrgenommen wird, in heilsamer Weise zu beeinflussen“ (S. 163) Ganz wichtiger Hinweis:

Der Aura-Coach ist immer nur so gut in seiner Arbeit, wie der Klient es zulassen kann. (S. 163)

Es werden praktische und einfache Hinweise gegeben, das Unterbewusste durch sinnvolle Affirmationen zu beeinflussen, die eigene Schwingung zu erhöhen und hoch zu halten und sein System zu reinigen. Sehr spannend ist auch die Wahrnehmung unterschiedlicher Fremdenergien und die Erlösung davon.

Alles das wird bei einem für die meisten sicher wichtigen Thema „Partnerschaft und Liebe“ erprobt.

Aura-Diät und Hybridseelen

Die Autorin misst der körperlichen Energie eine große Bedeutung bei und gibt gute Tipps für eine „Aura-Diät“. Viele geistig erwachte Seele haben einen Verkrampften Bezug zum Körper (bis hin zur Magersucht), was nicht förderlich ist.

Ein Höhepunkt des Buches ist sicher die Darstellung der Hybridseelen:

Eine Hybridseele besteht nämlich in der Tat aus zwei verschiedenen Seelenformen, die eine komplett unterschiedliche Herkunft aufweisen. (S. 271)

Gemeint ist einmal die irdische Herkunft als Mensch und zum anderen die kosmische Herkunft als Lichtwesen.

Viele Hybridseelen haben keine individuelle Seele, sondern eine Gruppenseele. Aus dieser Gruppenseele können gleichzeitig verschiedene Existenzen entspringen, das heißt Parallelexistenzen, die zum Teil auch auf anderen Planeten leben mögen. (S. 273)

Am Ende stellt die Autorin 18 Kriterien auf um zu erkennen, ob man als Leser/in eine Hybridseele ist.

r-pfeil-reMein Fazit: Allen Menschen sind in ihrer Anlage hellsichtig. Die aktuelle Transformationszeit auf dem Planeten Erde erfordert es, diese hellen Sinne immer mehr zu spüren und zu trainieren. Das Buch Aura-Coaching stellt die Grundlagen sehr klar und einfach dar. Die Praxisübungen sind ohne Hokuspokus leicht durchzuführen und sollten eigentlich schon Kindern in der Grundschule beigebracht werden, damit sie gleich mit den „neuen Energien“ umgehen können. Wir würden wahrlich in einer anderen Zeit leben, wenn unsere Kinder die Inhalte dieses Buches bereits gelehrt bekämen (in China werden hochsensible Kinder staatlich ganz anders gefördert!). Ein wirklich not-weniges Buch, ein MUSS für die aktive Nutzung der neuen Energien zum eigenen Wohlbefinden, dem der eigenen Klienten und letztlich Mutter Erde selbst.


Bahar Yilmaz: Aura-Coaching: Die Transformation des Planeten und ihr Einfluss auf den Energiekörper des Menschen. Praxisbuch (Klick)

Eva-Maria Mora: Cosmic Recoding

Untertitel: Lichtvolle kosmische Codes für Heilung, Liebe und wahre Freiheit

Das Buch ist in wahrstem Sinne ein Quantensprung! Es ist ein ganz frischer Wind aus der Ecke „Engelheilung“, „Heilung aus der Geistigen Welt“. Es ist kaum noch die Rede von Engel und Geistiger Welt, und die Autorin erklärt auch gleich zu Beginn, dass wir diese „Stützräder“ nicht mehr brauchen:

Doch wozu haben wir einen freien Willen? Wozu haben wir die schöpferische Kraft unserer Seele, wenn wir sie nicht nutzen? Es ist unter anderem der himmlische Auftrag der Engel, die Menschen daran zu erinnern, dass sie selbst göttliche Schöpfer sind. (S. 17)

Was ist Cosmic Recoding?

Wie die Methode Cosmic Recoding (Neucodierung von Licht-Codes) genau funktioniert, wird erst im 4. Teil nach mehr als 150 Seiten erklärt. Es geht tatsächlich um ganz persönliche Zahlencodes, um Schwingungsfelder zu erhöhen und wieder in kosmische Ordnung zu bringen. Solche „Heilungs-Codes“ sind keine allgemeinen, für jeden gültigen, sondern ganz persönliche Codes aus der eigenen Seele „gechannelt.“

Cosmic Codes sind gespeicherte Lichtinformationen aus dem Kosmos, die energetische Schwingungsmuster entstehen lassen. (S. 39)

Die Methode ist „ganz einfach“ und besteht aus drei Schritten:

  1. störende Informationen aus dem System zu löschen (Decodieren)
  2. das System neu einzustimmen (Reset)
  3. fehlende Informationen zu integrieren (Download)

Schon an diesen Begriffen ist zu erkennen, dass die Autorin Analogie-Begriffe aus der Computerwelt verwendet, um ihr System verständlich zu machen. So spricht sie nicht mehr von „Geistiger Welt“, sondern vom „Kosmischen Internet“.

Wir brauchen eine energetische Reinigung und Transformation des menschlichen Biocomputers (des Quanten- und Energiekörpers), eine neue funktionierende Software, eine Firewall, ein Virenschutzprogramm und den uneingeschränkten Zugang zum Internet, zur kosmischen Datenbank, zu den positiven Energiefeldern für Updats und Downloads, damit wir in jeder Hinsicht funktionsfähig und auf dem neuesten Stand sind. (S. 37)

Der „Haken an der Methode“ ist, dass man dafür einen sicheren Zugang zur eigenen kosmischen Seele findet (jenseits der vier Dimensionen der Raumzeit), um die persönlichen Zahlen-Codes empfangen zu können. Um dieses Feld für den Verstand und das Herz zu öffnen, sind die ersten drei Teile des Buches gedacht mit 10 Entdeckungsreisen in die eigene kosmische Seele. Darüber hinaus werden werden viele wichtige (oft revolutionäre) wissenschaftliche Erkenntnisse aus den letzten Jahrzehnten herangezogen, um ihre Methode wissenschaftlich zu untermauert (vom holographischen Paradigma, der Mathematik der Fraktale, der Quantenphysik, Biophotonen, der Biologie der Epigenetik, der Telepathie und einiges mehr noch).

Im 4. Teil ist auch die Anleitung zu einer Praxiswoche zu finden und die Schlüssel, um die eigenen Lebensbereiche zu heilen:

  • gute Gesundheit
  • liebevolle Partnerschaft
  • finanzielle Freiheit
  • dauerhaften Erfolg in allen Lebensbereichen
  • wahre Freiheit

r-pfeil-reMein Fazit: Das Buch ist in meinen Augen wirklich eine Revolution. Die „digitale Revolution“ mit ihrem binären Code wird auch auf die geistige Welt bezogen. Viele alte esoterische Konzepte (sogar das System der Chakren) kann völlig neu und einfacher interpretiert werden. Auch die Grenzen des „positive Denkens“ werden aufgezeigt, weil die ursächliche Änderung der eigenen Wirklichkeit tiefer geht als die Veränderung von Gedanken (Glaubenssätzen). Die Veränderung findet im „Quantenfeld“ statt, in den Ursprungsinformationen, in den Lichtcodes (S. 118).
Dieses Buch ist in der Thematik der Selbstheilung und Transformation wirklich ein revolutionärer Sprung in die Welt des Lichtes mit einer „Lichtsprache“, die der Computersprache nicht zufällig ähnlich ist.

 

Cosmic Recoding – Die neue Energiemedizin: Lichtvolle kosmische Codes für Heilung, Liebe und wahre Freiheit (Klick)

Eva Maria Mora: Medium zwischen Himmel und Erde

Untertitel: Das Handbuch für feinfühlige, mediale Menschen


Die Autorin Eva Mara Mora ist nicht einfach nur ein Medium, das Botschaften aus der Geistigen Welt channelt. Sie hat mit Hilfe der Geistigen Welt zwei Heilmethoden entwickelt: „Quantum Engel Heilung (QEH)“ als Energietherapie in der Kommunikation mit Engeln und „Cosmic Recording (CRC)“ als neue Energiemedizin mit kosmischen Licht-Codes „für Heilung, Liebe und wahrer Freiheit“. Es geht bei ihr als Medium nicht einfach darum, spezielle Wesenheiten zu channeln, sondern Heilungssysteme der Neuen Energiemedizin in der Kooperation mit der Geistigen Welt zu entwickeln. Das ist in meinen Augen etwas Besonderes. Sie gibt dazu auch Ausbildungen für Heiler und Coaches.

Das Handbuch selbst richtet sich jedoch an alle Menschen, die ihre Feinfühligkeit und Übersinnlichkeit entdeckt haben und entwickeln wollen. Die Autorin macht auch gleich klar:

Alle Menschen sind hellsichtig, hellfühlig, hellhörig und hellwissend. Über diese vier Kanäle kann man Energie -. man kann sie auch Botschaften aus der geistigen Welt bezeichnen – intuitiv wahrnehmen. (S. 27)

Heute erkennen immer mehr Menschen ihre Feinfühligkeit. Das Buch kann sicher eine Ausbildung zum Medium nicht ersetzen, doch Begabungen helfen zu verfeinern. Es ist heute auch nicht mehr nötig, eine Nahtoderfahrung zu machen, um dieses Potenzial zu wecken.

Es ist die Einheit mit der Quelle der Liebe, die es jedem möglich macht, bewusster Schöpfer seines Lebens zu sein. Mediale Botschaften zu empfangen ist ganz einfach. Es sind quasi Selbstgespräche – Gespräche mit dem göttlichen Selbst auf der Seelenebene. (S. 44)

Das Buch enthält dazu 22 Basis-Übungen und viele Fallbeispiele aus dem Leben der Autorin.

Der 1. Teil beschreibt den „abenteuerlichen Alltag eines Mediums“, natürlich vor allem Beispiele aus ihrem eigenen Leben.

Im 2. Teil „Mediale Lebenspraxis“, dem theoretischen und praktischen Hauptteil beschreibt sie die vier Kanäle genauer (mediales Fühlen, Wissen, Sehen, Hören) und gibt Übungen, um diese vier „medialen Sinne“ zu trainieren.

Im 3. Teil „Den Spagat zwischen geistiger Welt und Alltag meistern“ gibt sie praktische Ratschläge für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten einer medialen Begabung wie Ernährung, Männlichkeit, Sexualität, Schwangerschaft, hochsensible Kinder und Sterbebegleitung.

Der Schluss enthält auch noch einige Perle wie „Ratschläge für Angehörige“ oder „Der Beruf als Medium“. Hier ist der Satz zu lesen: „Es gibt nichts Unvernünftigeres, als Medium zu sein.“ (S. 240)

r-pfeil-re
Mein Fazit:
 Wer in sich eine Feinfühligkeit entdeckt und diese nicht nur verstehen, sondern auch trainieren will, für den ist dieses Buch ein guter Einstieg, ein Handbuch, wie es im Untertitel heißt. Es ist sicher auch eine Hilfe zu erkennen, ob der Beruf als MEDIUM die eigene Berufung werden kann. Und es werden immer mehr Menschen sein, die diese Feinfühligkeit in sich zu schätzen wissen und ihre Berufung als „Medium zwischen Himmel und Erde“ erkennen.

Das Buch ersetzt sicher keine Ausbildung zum Medium, kann aber bei der Selbsterkenntnis, der Weiterentwicklung und der Entscheidungsfindung auf dem medialen Weg sehr hilfreich sein. 

 

Medium zwischen Himmel und Erde: Das Handbuch für feinfühlige, mediale Menschen (Klick)

Paul Ferrini: Das Geheimnis deiner 9 Lebenszyklen

Untertitel: Die universellen Rhythmen des Lebens verstehen und nutzen

Das Buch hat mich wirklich überrascht! Ich bin ein langjähriger Fan von > Paul Ferrini (Klick) und hätte nicht auch noch von ihm ein Buch über Numerologie erwartet. So kann man sich täuschen! Die zweite Überraschung: Es ist ein Praxisbuch, neuartig und unglaublich gut!
Numerologie ist eine sehr einfache Interpretationstechnik von Symbolen im eigenen Leben. Wir sagen ja oft „Es gibt keine Zufälle!“, dann werden unser Geburtstag und unser Name sicher auch kein Zufall sein, sondern schon wesentliche Botschaften des Lebens verbergen, um unseren Platz im Leben zu erkennen. Doch was haben sie zu bedeuten? Wie sind Geburtstag und Name symbolisch zu deuten? Numerologie geht sicher nicht so tief wie Astrologie – doch das ist für den ersten Schritt in die Selbstdeutung des eigenen Lebens gar nicht notwendig. Numerologie ist ein leicht anzuwendendes Deutungssystem, die Grundschule sozusagen.  Wenn man diese Grundschule bewältigt hat, findet man auch den Zugang zu tieferen Deutungssystemen wie der Astrologie.

Was an dem Buch von Paul Ferrini ist anders als andere Bücher zur Numerologie?

Es gibt viele numerologische Bücher. Warum empfehle ich gerade dieses von Paul Ferrini als Einführung?

  1. Das Buch ist reduziert auf das Wesentliche.
  2. Es ist leicht handhabbar und leicht verständlich, ein echtes Praxisbuch.
  3. Es gibt keinen großen „theoretischen Überbau“, sondern alles ist sofort umzusetzen.
  4. Es gibt die Zahl der Seelenschwingung (errechnet aus dem Geburtsnamen), die Zahl des Lebensweges (errechnet aus dem Geburtstag) und die numerologische Signatur (die Summe aus Seelenschwingung und Lebensweg).
  5. Das Buch geht von einem Neuner-Rhythmus aus (mit der Neun als Vollendung eines Zyklus). Die Qualität der Zahlen ergibt sich nicht isoliert, sondern immer im Verhältnis zu Lebens-Rhythmen.
  6. Der Basis-Rhythmus ist ein 9-Monats-Rhythmus. Für mich ein wichtiges Kriterium: Das „Jahr 0“ beginnt neun Monate vor der Geburt. Die 0 ist der Anfang (viele numerologischen Systeme beginnen mit der 1).
  7. Zahlen stehen nicht für sich alleine, sondern sind Doppelzahlen. So repräsentiert das erste Lebensjahr (oder der Anfang eines Zyklus) die 0-1. Somit wiederholen sich die Themen der 9 Zyklen immer wieder auf einem neuen Niveau, einem neuen Neuner-Zyklus. Daraus ergeben sich 9 „essentielle Zahlen“ bzw. Zahlenpaare: 0-1, 10-11, …, 80-81.
  8. Die besprochenen 9 mal 9 Lebenszyklen (bis ins 81. Lebensjahr) werden in ihrem Charakter für das spirituelle Wachstum bestimmt. Jeder findet im 3. Teil des Buches leicht die Hauptaufgaben seines nächsten Lebensjahres.
  9. Die Astrologie ist überaus komplex, erkennt im „Geburtshoroskop“ alle Anlagen. Die Numerologie der Lebenszyklen nach Paul Ferrini berücksichtigt nicht nur den Geburtstag, den Geburtsnamen, sondern gibt jedem Geburtsjahr eine eigene Qualität und hat damit einen sehr dynamischen Aspekt.


Mein Fazit:  ein großartiges Buch, um symbolische Grunddaten des Lebens für den eigenen Lebensweg zu bestimmen aus: Name, Geburtstag, numerologische Signatur und Aufgabe des aktuellen Geburtsjahres-Zyklus. Wichtig auch der Hinweis des Autoren: „Alle symbolischen Systeme einschließlich des hier präsentierten sind lediglich als Werkzeug gedacht, die uns helfen können, uns selbst und andere besser zu verstehen. Sie sollten keinesfalls auf eine starre oder engstirnige Weise angewandt werden.“ (S. 218)

In diesem Sinne gibt das Buch sehr praktischen Antworten auf Grundfragen des eigenen Lebens. Sehr zu empfehlen, auch für Numerologie-Kenner!

Ralf Rößner: Die Lichtwurzel

Ich möchte diese Buchbesprechung meinem Enkel Mika widmen, der heute Geburtstag hat und 8 Jahre alt wird. Er ist auch eine so feine Seele.

Untertitel: Ernährung der Zukunft – eine spirituelle Studie


Das Buch von Ralf Rößner ist ein ganz besonderes Buch zur Yamswurzel als Lichtwurzel (atl. „nos“). Es geht der Lichtwurzel ganz im Sinne Rudolf Steiners als Seelenwesen nach.

Das Buch richtet sich an Menschen, „die sich in besonderer Weise von der Lichtwurzel berührt fühlen und den Wunsch haben, mehr über das Wesen der Lichtwurzel und ihrer geistigen Mission als „Entwicklungshelfer“ zu erfahren.“ (S. 1)

Das Buch ist so feinfühlig wie das besprochene Lichtwesen.
Und: Ich fühle mich angesprochen!

In der „ersten Annäherung“ heißt es bereits:

Lichtwurzel und Biene befinden sich nicht auf derselben geistigen Ebene (Devachan) wie andere Pflanzen bzw. Tiere, sie sind vielmehr von Menschen (Mysterienmeistern) in alten Zeiten „erzeugte“ Wesen. Ihr „Eigentliches“ urständet woanders. Beide sind in den atlantischen Mysterienstätten aus magischen Verbindungen von sich-hinein-opfernden Tier- bzw. Pflanzengeistern mit Geistwesen (Venuswesen) hervorgegangen. (S. 4)

Der Autor hat dir ursprüngliche Lichtwurzel mit ihrem starken Lichtäther nur noch in China angetroffen (chin. Shanyao), doch auch dort wird sie bereits durch die Süßkartoffel wegen des leichteren Anbaus verdrängt.

Der Autor versteht es als seine Mission, die Lichtwurzel ohne Zuchtentartung in ihrem ursprünglichen Wesen als Kulturpflanze zu retten und für Europa anbaufähig zu machen. Hier liefert das Buch präzise Anleitungen.

Gerne beende ich die Besprechung mit dem letzten Zitat des Buches:

Wenn unser Leib in richtiger Weise ernährt wird, bildet dieser die Grundlage für einen harmonischen Seelenraum, der sich dem Umkreis zu öffnen vermag, in dem sich Menschengeist und Weltengeist verbinden können. (Ehrenfried Pfeiffer)


Mein Fazit: Mich erfüllt einen große Dankbarkeit dem Autor und seiner Mission gegenüber. Was er schreibt, mag heute aus „wissenschaftlicher Sicht“ noch als großer Humbug gewertet werden. Doch wer ein Buch in seiner Seele erkennen kann, der erkennt die Seelen-Botschaft aus dieser kleinen Broschüre. Es gibt so vieles, was wir bewahren und retten müssen für eine einst wirklich spirituellen Planeten Erde. Die Lichtwurzel gehört für mein Empfinden mit Sicherheit dazu. Wenn es dann einmal ein Hauptnahrungsmittel einer spirituellen Menschheit wird, wird die Leistung Ralf Rößners dafür sicher auch anerkannt sein.

 

Ralf Rößner: Die Lichtwurzel.

Neal D. Walsch: Die Essenz

Untertitel: Die 25 Botschaften aus den „Gesprächen mit Gott“


Ich habe den ersten Band von „Gespräche mit Gott“ schon gelesen, da war der zweite Band (auf Deutsch) noch gar nicht erschienen. Inzwischen habe fast alle Bücher dieser 9-teiligen Reihe gelesen. Und ich sage gleich: Ja, diese ESSENZ aus 444 Seiten ist mehr als die Summe aller Teile und ein krönender „Abschluss“ – hätte ich fast geschrieben. Doch da hat mich der Autor Neal D. Walsch schon mehrfach eines Besseren belehrt. Gerade am Anfang waren immer wieder Sätze zu lesen wie: Jetzt ist alles gesagt und geschrieben. Mehr Bücher brauchst du nicht mehr zu lesen. … Den Rest kennt jeder seiner Fans: Tausende weitere Seiten folgten. Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass dieser Band jetzt der „krönende Abschluss“ ist. Vielleicht ist er ja wieder der Anfang eines neuen Buch-Zyklus. Wie dem auch sei:

Die Essenz

Trotz der 444 Seiten ist das Buch eine meisterhafte Konzentration auf die wesentlichen Botschaften aus „GmG“, genau genommen 25 Botschaften (im 2. Kapitel auf 5 Ein-Drittel Seiten essentiell zusammen gefasst). Kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig. Jedes Wort kraftvoll wie in Stein gemeißelt. Was immer „am Anfang“ gewesen sein mag. DAS WORT gehört mit dazu: Manifestationen mögen anfänglich ein Wirbel von Gedanken-Energie sein. Im WORT wird daraus eine in Erscheinung tretende Manifestation.
Diese Qualität hat das Buch. Wenn es NEUER WORTE eines jetzt richtig verstandenen Gottes bedarf, hier stehen sie, hier sind sie zu lesen, hier ist das Programm für eine ganz neue Kulturgeschichte der Menschheit, einem Evolutionssprung für das Paradies auf Erden.

Einem aufmerksamen Leser der bisherigen Botschaften ist alles „irgendwie vertraut“, und doch gibt es wieder so viele schöne Formulierungen – wie

Was jetzt auf Erden gebraucht wird, ist eine Bürgerrechtsbewegung für die Seele. (S. 36)

Das Buch ist ein leidenschaftlicher Aufruf, all diese „zum Himmel schreienden Missstände“ zu beheben. Es ist aber keinesfalls eine Anklage, sondern ein Appell, das Leben wirklich zu ändern. Wir sind eine Generation, die eine NEUE ERDE hervor bringen können. Jedes Kapitel enthält Anwendungen für den Alltag. Jede Woche eine Botschaft studieren (sich ihrer Wahrheit zu erinnern) und in den Alltag umsetzen – wer sollte uns als Botschafter der NEUEN ERDE aufhalten können? Wir brauchen eine so kraftvolle „Bürgerrechtsbewegung für die Seele“, ein Heldenepos, wie es seinerzeit die frühen Christen und Gnostiker geschrieben haben. Es ist Zeit, dass dieses „Christliche Zentrum“ in unseren Seelen erwacht und zu einem unaufhaltsamen Lebensstrom werde.

Ich bin als langjähriger Leser der GmG für dieses Buch sehr dankbar und weiß erst jetzt, dass ich es bisher vermisst habe! Gut, dass es in die Existenz getreten ist.

Mein Fazit: Ob es als „Neues Evangelium“ ein „Heiliges Buch“ ist? Ich glaube, das entscheidet jeder für sich selbst. Und wahrscheinlich ist jede Etikettierung „heilig“ bereits ein Schritt in die „falsche“ Richtung. Denn wo das Heilige angenommen wird, da wird auch das Sündige verfolgt. Keine „heiligen Bücher“ mehr … und keine „heiligen Kriege“ mehr. Lassen wir uns von niemand anderem etwas „vor-schreiben“ außer von unserer Seele.

DIE ESSENZ ist ein Seelenbuch – das Buch unserer Seele als Menschheit. 

Jeder hat sicher einen anderen Zugang zum Buch und nutzt es auf seine Weise. Ich habe mich entschieden, es als „göttliches Selbstgespräch“ (das Göttliche im Gespräch mit sich selbst) zu lesen, in dem ich selbst ein Teil des Gespräches bin. 

 

1 2 3