Matthias Beck: Krebs

Untertitel: Körper, Geist und Seele einer Krankheit

Im Grunde ahnt es jeder: Jede Krankheit ist einzigartig und der Weg der Heilung genau so unvergleichbar und individuell. Doch „Einzigartigkeit“ ist natürlich ein riesiges Problem für eine naturwissenschaftliche Medizin. Hier zählt Vergleichbares, Normierbares, Statistik, allgemein gültige Therapie-Methoden. Die naturwissenschaftliche Medizin kennt bei Krebs bekanntlich nur 3 Therapien: Operation, Bestrahlung, Medikamente („Chemo-Therapie“).

Lange Zeit schien Krebs nahezu ausschließlich durch einen genetischen Defekt verursacht zu sein, genetisch determiniert. Das Aufkommen der Epigenetik hat die deterministische Sicht der Genetik auch in der Sicht und Behandlung von Krebs „über den Haufen geworfen“. Diese recht respektlosen Worte passen zum dramatischen „Paradigmenwechsel“ in der Genetik. Epigenetik hat inzwischen über 1,5 Millionen Faktoren unterschieden, die Einfluss auf das Abschalten und Aktivieren der Gene nehmen können. Gott sei Dank! War es doch beängstigend, dass wir 99% gleiche Gene wie Affen und sogar noch 95% gleiche Gene wie Mäuse haben. Da muss es doch noch etwas ganz anderes geben, als nur die Gene! Die Epigenetik öffnet uns die Welt des „ganz anderen“ als Menschen jenseits der Genetik. Die Epigenetik hat so auch das Verständnis von Krebs als Geisel der Menschheit grundlegend verändert: Epigenetik erweitert das Verständnis für die Ursachen der Krankheit Krebs, ermöglicht aber auch dem Patienten, den eigenen Beitrag zur Heilung aktiv mitzugestalten, einen grundsätzlich neuen Weg im Leben einzuschlagen.

Wir brauchen eine personalisierte Medizin   

Um nicht missverstanden zu werden: Der Autor Univ.-Prof., Dr. med., Dr. theol. Matthias Beck wirft nun die naturwissenschaftliche Krebs-Therapie keinesfalls „über den Haufen“, sondern erweitert die Sichtweise der Krankheit und ihrer Heilung weit über das Naturwissenschaftlich-Medizinische hinaus. Er macht mit der Forderung ernst, die Disziplinen müssen bei der Bekämpfung von Krebs zusammenarbeiten. Denn Krebs ist letztlich immer eine Krankheit von Körper, Geist und Seele – also bedarf auch der Heilungsprozess immer auch die Beachtung aller drei Dimensionen: Körper, Geist und Seele. Und so ist im Heilungsprozess nicht nur die Naturwissenschaft gefordert, sondern auch die Geisteswissenschaft wir Psychoonkologie, ja auch die Philosophie und die Theologie, wenn es um die Seele geht. Hier ist allerdings auch der Patient in hohem Maße selbst gefordert, sich auf den Weg der Heilung bis zur Heilung seiner Geist-Seele zu machen.Das Wichtigste des Weges der Heilung kann ihm letztlich niemand abnehmen.

Teil 1: Krebs – Naturwissenschaft und Philosophie im Dialog

Krebs ist mehr als eine persönliche Krankheit oder eine Zivilisationskrankheit. KREBS ist DAS Symptom für fehlgesteuertes Leben, für Lebensverweigerung. 

Auch Krebszellen sind lebendige Zellen, aber sie leben an der Ordnung des Gesamtorganismus vorbei. (S. 13)

Lebt nicht auch die Menschheit an der Ordnung der Schöpfung vorbei? KREBS als Symptom kann alles in Frage stellen … bis zu der Frage hin, ob die Menschheit sich zum Krebsgeschwür auf Mutter Erde entwickelt hat. (So weit geht der Autor nicht!)

Doch der Autor diskutiert in diesem Teil des Phänomen des Lebens, um diese „krankhafte“ Trennung zwischen LEIB und SEELE endlich in unserem Denken zu überwinden, auch die Trennung zwischen Natur- , Geisteswissenschaft und an der Seele orientierte Philosophie und Theologie:

Zur Beantwortung derartiger Fragen müssen Erkenntnisse der Medizin, Psychologie, Philosophie, Theologie, Spiritualität integrativ zusammengebracht werden. (S. 18)

Der Autor beschreibt die Seele als das Lebensprinzip bei Aristoteles und vor allem bei Thomas von Aquin, in dessen Theologie Körper, Geist und Seele noch eine Einheit waren:

Die Seele formt also in dieser Philosophie den Körper zum Leib. Nur in der Einheit von (Geist-) Seele und Leib kann der Mensch (sich) erkennen. Damit ist jeder Leib-Seele-Dualismus ausgeschlossen. (S. 29) …
Während in der Sichtweise des Thomas von Aquin die Seele noch als innerste Mitte des Menschen mit Vernunft, Verstand, Gefühl, Emotion, Intuition und den Blick auf Absolutes umfasste, beschreibt der Seelenbegriff Freuds und jeder der nachfolgenden Psychologie nur noch die Welt der Gefühle, des Erlebens und Verhaltens. (S. 32)

Unsere „moderne“ Psychologie ist sozusagen seelenlos geworden., hat ihre steuernde Mitte verloren. So wird die Krankheit des Denkens und unseres ganzen medizinischen Systems zur Krankheit der Seele in der Lebensverweigerung von Krebs. Krebs als unsterbliche Zelle erinnert darin nur noch an die Unsterblichkeit der Seele, ihre Ausrichtung auf Höheres als eine endliche Zeitspanne zwischen Leben und Tod.

Teil 2: Die Bedeutung von Geist und Seele bei Krebserkrankungen

Im zweiten Teil geht der Autor an das Wesen der Krebserkrankung als

  • Desintegration und Zerstreuung statt Integration
  • Isolation statt Kommunikation auch mit der eigenen Seele
  • Außensteuerung statt Selbsterkenntnis
  • mangelnde Abgrenzung statt Eigenstand

Genau genommen findet der Mensch nicht in sich selbst seinen Eigenstand, sondern in seinem Seelengrund. Je mehr er dort ankommt, desto mehr ist er bei sich. (S. 78)

Teil 3: Die Spirituelle Dimension des Menschen

Auch wenn das Buch eine klare theologische Ausrichtung hat, so ist es nicht auf eine bestimmte Religion orientiert, sondern allgemeiner auf Spiritualität, die persönliche Antwort jedes einzelnen auf die GOTTESFRAGE.

Auch wenn der Begriff der Spiritualität sehr vieldeutig geworden ist:

Es soll nur so viel angemerkt werden, dass Spiritualität … etwas mit der Ausrichtung des Menschen auf die Dimension des zugrunde liegenden Seins zu tun hat: sei dies eine kosmische Dimension, die Dimension der Natur, das Leerwerden des Menschen in asiatischen Meditationsmethoden oder der Bezug zu einem personalen Gott wie im Judentum, Christentum, Islam. Spiritualität hat also – wie der Begriff sagt – mit Geist zu tun, mit menschlichem und „göttlichem“. (S. 83)

Es ist dabei wichtig, ein Gefühl für „Unstimmigkeit im Leben“ zu bekommen. „Entscheidend ist, wie der Mensch von der Unstimmigkeit zur Stimmigkeit findet.“ (S. 90) Diese Unstimmigkeit kann bis zur „Verfinsterung der Seele“ (S. 92) gehen. Um diese Zerstreuung durch „finstere, dubiose Kräfte“ zu überwinden, gilt es sich einzustimmen auf die „innere Wahrheitsstimme“, die göttlichen Antriebe im Menschen.

Auf dieser Ebene geht es darum, dass der Mensch seine tiefste Wahrheit, Berufung und Identität findet und nicht an ihr vorbei lebt. (S. 96)

Krebs kann ein Weckruf zur Wende im Leben sein, doch die Krankheit ist nicht völlig zu enträtseln, und das Buch macht keine Heilsversprechen.

So ist nicht jedes Leiden und jede Krankheit ein Indiz für das Herausfallen aus der innersten Mitte und nicht jeder, der mit seiner Wahrheitsstimme im Einklang lebt, ist immer gesund und leidfrei. (S. 115)
Die offenen Fragen wollten nicht beantwortet werden, es sollte auch nicht der Eindruck erweckt werden, dass man Spiritualität oder christlichen Glauben instrumentalisieren kann, um gesund zu werden. (S. 122)

Letztlich geht es um „eine größere Resillienz, also eine bessere Widerstandskraft gegen die Herausforderungen der Zeit“ (S. 122). Ja, und das leistet das Buch!

Weit mehr als nur ein Buch über Krebs, ein Buch über das LEBEN

Der Autor schreibt selbst im Vorwort: Das Buch „ist aber kein Ratgeber, den denen gibt es genug.“ (S. 7) Das Buch steht über allen Ratgebern zum Krebs, ordnet sie quasi ein … und es geht viel tiefer – bis an das Wesentliche im Leben. Es ist an keiner Stelle ein trockenes Fachbuch, auch wenn es einen sehr ausführlichen Anhang zur fachlichen Vertiefung hat. Das Buch liest sich für einen Laien leicht. Ich kann es nicht nur Menschen empfehlen, die direkt oder indirekt als Angehörige von Krebs betroffen sind oder sich ernsthaft um eine Krebs-Prophylaxe bemühen. Das Buch ist empfehlenswert für Fachkräfte wie Seelsorger, die Krebs-Patienten begleiten. Das Buch ist sogar eine wunderbare Einführung in die theologisch orientierte Philosophie des Lebens am konkreten Beispiel der Krankheit Krebs. Jeder, der sich ernsthaft Gedanken über das Leben macht, über den Zusammenhang von Körper, Geist und Seele, kann das Buch mit großem Gewinn lesen.

 

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Paul Ferrini: Weckruf der Seele

Untertitel: Wie wir selbsterschaffenes Leid erkennen, transformieren und heilen


Das neue Buch von Paul Ferrini ist wieder ein „Weckruf“, sich nicht in den Strukturen des Ego zu verheddern, sich nicht selbst zu täuschen, sondern den Weg zur Befreiung aus Leid und Schmerz konsequent weiter zu verfolgen. Ein großes Thema des Buches ist es, sinnvoll mit Schmerz und Leid umzugehen. Weder das Identifizieren mit dem Leiden in einer Opfermentalität noch das Ignorieren des Leidens in Gefühlskälte und Ego-Aktionismus können uns aus dem Leiden befreien.

Oft sind wir blind für die eigenen Unzulänglichkeiten. Da kann die Seele mit ihrer Unruhe zu einem „Weckruf“ werden.  In diesem Buch von Paul Ferrini steht die SEELE im Mittelpunkt der Gedanken.

Die Seele ist geduldig, doch wenn wir ihre Signale nicht hören, kann sie immer „unruhiger“ werden, immer mehr auf Lösungen hindrängen – bis es beim Nichtbeachten des Weckrufs der Seele zu einem Erdbeben im Leben kommen kann. „Aber wenn du zu lange im Gefängnis sitzt, wird deine Seele vielleicht unruhig. Und ein Gefängnis ist kein passender Ort für eine unruhige Seele.“ (S. 60)

Wenn Schmerz wirklich ein Weckruf ist, dann ist unser Schmerz nicht länger nötig, sobald wir aufwachen. Wenn die Botschaft gehört wurde, kann der Überbringer nach Hause gehen. Und es ist immer eine Botschaft der Liebe. Liebe dich selbst, und liebe deinen Nächsten, und all das wird vorbei sein. Krieg und Hunger werden ein Ende haben. Schwerter werden zu Pflugscharen. (S. 21)

Es ist vor allem wichtig, auf die Wachstumsbedürfnisse der Seele zu achten:

Freiwillige Veränderung in Kooperation mit dem Wachstumsbedürfnis unserer Seele kann ohne Kollateralschäden vonstattengehen. Aber unfreiwillige Veränderungen – Veränderungen, die passieren, nachdem wir uns wiederholt geweigert haben, dem Weckruf unserer Seele zu folgen – können unser Leben in seinen Grundfesten erschüttern. (S. 61)

Es geht immer und immer wieder darum, seine Lektionen zu lernen.

Auf welchem Weg du dich auch befindest, es gibt keinen Ersatz für die spirituelle Praxis. Uns spirituelle Praxis erfordert ein hohes Maß an Geduld und Disziplin. Es bedeutet, täglich präsent zu sein, auch wenn es schwer oder unbequem wird. (S. 22)

Ein großes Thema des Buches ist es, sich bewusst zu sein, dass nicht von Gott die Hölle erschaffen wurde, sondern dass jeder sie sich selbst erschafft.

Die meisten Scharlatane, die in der Verkleidung eines spirituellen Lehrers daherkommen, versprechen dir den Himmel und schicken dich zur Hölle. (S. 37)

Nur musst du die Verantwortung selbst übernehmen, dass du dich blenden und in die Hölle hast schicken lassen. Denn am Ende betrügt jeder nur sich selbst.

Gott hat dir einen freien Willen gegeben. Dieses wunderbare Geschenk ließ dir die Wahl, ob du im Himmel oder in der Hölle leben willst. (S. 98)

Das Buch ist wieder typisch Ferrini: Es liest sich sanft wie eine Meditation. Als Leser fühlst du dich nicht angeklagt, sondern nur erinnert und wie von liebevollen Eltern ans Licht geführt. Es ist durchaus nicht einlullend, warnt vor „spiritueller Arroganz“, spricht klare Worte.

Viele Hinweise, deinen Weg zu gehen, auch mit Verzweiflung umzugehen, mit Groll dem Göttlichen gegenüber. Es bedarf keiner Reparatur. Du bist von Grund auf Gut und ein Kind Gottes. Es gilt nur den ganzen Müll beiseite zu räumen, um deine wahre Natur wieder leuchten zu lassen. „Du brauchst Gott nicht, um heil zu werden. Alles, was du brauchst, ist die Erinnerung an deine Unschuld.“ (S. 107)

Am Ende geht es um das bedingungslose Vertrauen in den Fluss des Lebens, aber auch um den Respekt vor ihm als Naturgewalt. Auch wenn ein Fluss gefährlich und Übermut unangebracht sein kann, der Fluss ist es, der uns ans Ziel der Reise trägt.

Es gibt auf dieser Reise keine Rezepte: „Ich vertraue darauf, dass du den Weg findest, der für dich funktioniert.“ (S. 168) Außer zwei Tipps:

  • Erstens: Senke deine Erwartungen
  • Zweitens: Sei dankbar für das, was du hast (S. 184)

 

Weckruf der Seele: Wie wir selbsterschaffenes Leid erkennen, transformieren und heilen (Klick)

 

Uwe Böschemeyer: Gottestleuchten

Untertitel: Begegnungen mit dem unbewussten Gott in unserer Seele

Der Autor ist Psychotherapeut und arbeitet mit seinen Klienten mit geführten Imaginationsreisen in die Seele. Die Entdeckung, die er dabei gemacht hat, ist faszinierend: Alle seine Klienten – ob im religiösen Sinne gläubig, ob spirituell oder agnostisch – haben im Inneren Bilder, die eindeutig Symbole auf den „unbewussten Gott“ (Victor Frankl) in uns verweisen.

Auch in diesem Buch geht es um den Sinn des Lebens. Alles Leiden kommt daher, dass wir keine Antwort auf diese Frage gefunden haben. Denn nur die Antwort nach dem Sinn gibt dem Leben Halt. Es gibt das Göttliche in uns. Es ist meist unbewusst, kann aber bewusst gemacht werden! Die Grundthese des Buches ist: Die Beziehung zu Gott und dem Göttlichen kann man nicht machen, sondern sich dafür nur öffnen.

Der Autor und Therapeut hat solche Imaginationsreisen in die „Mitte der Seele“ als einen universellen Weg gefunden, das Göttliche in sich zu erfahren und über „ausgebildete Bilder“ bewusst zu machen. Es ist sozusagen der „mystische Weg für jeden“.

Der Autor nennt dies „Wertimaginationen“ und weist ausdrücklich darauf hin, dass dies kein neuer „Heilsweg“ ist oder eine therapeutische Technik, sondern ein „jedem Menschen möglicher Zugang zur geistigen Basis seines eigenen Lebens und damit zum Grund des Seins.“ (S. 23)

Der unbewusste Geist ist die Basis des bewussten Geistes, mehr als das: er ist die Basis menschlichen Daseins überhaupt. Er ist Dreh- und Angelpunkt des Frankl’schen Menschenbildes. Es ist die „Mitte“ der Seele. er ist zugleich der Grund, die Mitte und das Ziel der Weltimagination. (S. 25)

Alle Klienten haben „innere Verbündete“, die oft als männlich und weibliche Verbündete die Menschen auf ihre innere Seelenreise begleiten. Diese Reisen führen sie zu Seelenqualitäten wie dem verborgenen Lachen, der neuen Freiheit, der Mitte der Seele, zum Sinn des Lebens, zur Unverletzbarkeit, zum Ort der bedingungslosen Liebe, zum Lebenstraum, zum Tor der Transparenz, zum Urvertrauen. Dabei begegnen einem persönliche Gestalten wie Engel und andere Vertraute. Das Göttliche wird persönlich erfahrbar. Es sind „personifizierte, reale Gefühlskräfte, die darauf warten, endlich wirken zu dürfen. Sie sind nur darauf aus, sich mit unserem Bewusstsein zu verbinden.“ (S. 124)

Viele spirituelle Bilder zeigen, dass alles Leben trotz seiner unüberschaubaren Vielfalt zusammengehört und eine belebte Einheit und Ganzheit, ein Netzwerk bildet. (S. 127)

Es ist dabei durchaus nicht alles Licht. „Nach dem Studium mehrerer Tausend Wertimaginationen, in denen das Licht eine besondere Rolle einnahm, habe ich die Überzeugung gewonnen, dass im Unbewussten die Dunkelheit zwar quantitativ überwiegt, qualitativ jedoch das Licht stärker ist als sie, jedenfalls für den, der es sucht und sich nach ihm ausrichtet. … Das Dunkle im Leben drängt sich von selbst auf – das Helle muss man suchen … Die dunklen Kräfte kommen ungerufen – für die ‚guten Mächte‘ muss ich mich öffnen.“ (S. 129)

Und wer sich öffnet, der kann das „Gottesleuchten“ erleben! Ein wirklich sehr beeindruckendes Buch, das einen die „Geist-Seele“ in sich erleben lässt: der unbewusste Geist, der sich in den Symbolen der Seele erfahrbar macht.

 

Gottesleuchten: Begegnungen mit dem unbewussten Gott in unserer Seele (Klick)

Fritjof Capra: Synthese

Neue Bausteine für das Weltbild von morgen
Herausgeber: Franz-Theo Gottwald

 

Fritjof Capra (1939 in Wien geboren und Kernphysiker) ist sicher einer der großen Vordenker der neuen Zeit. Franz-Theo Gottwald, der Herausgeber dieses Bandes, nennt ihn den „Wegbereiter einer neuen Kultur“ (Einleitung). Er sei „Kulturwissenschaftler und Kulturstifter in einem“ (S. 11). Die neue Kultur, um die es geht, ist das „grüne Paradigma“, eine globale „grüne Politik“, die tiefenökologische Kultur. Capra ist sozusagen ihr Theoretiker und Visionär.  Bei ihm geht es aber um mehr als eine Konvergenz von Wissenschaft und Spiritualität („Tao der Physik“), sondern um die Wissenschaft und Kultur des LEBENS selbst.

Das Buch „Synthese“ ist eine Anthologie der Schriften von Fritjof Capra. Der Band (416 Seiten) enthält insgesamt 16 Beiträge in 4 Teilen:

  1.  Das TAO – in der Konvergenz von westlicher Wissenschaft und östlicher Philosophie
  2. Das Netz – Parallelen zwischen biologischen und sozialen Strukturen
  3. Die Wende – in Wahrnehmung und Handeln
  4. Der Wandel in den Perspektiven von Politik und Religion.

8 der Beiträge sind Auszüge aus den bekannten Werken von Fritjof Capra wie „Das Tao der Physik“, „Wendezeit“ oder „Lebensnetz“. 8 der Beiträge sind aus verstreuten Artikeln zusammen getragen.

Wer Bücher von Capra nicht kennt, dem kann ich diesen Band als Einführung wirklich empfehlen. Die Texte sind sehr kenntnisreich von dem Herausgeber Franz-Theo Gottwald zusammen getragen.

 

Fritjof Capra: Synthese. Neue Bausteine für das Weltbild von morgen. Herausgeber: Franz-Theo Gottwald

 

Thomas Künne: Heilen mit kosmischen Farben

Untertitel: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden

Farblehre und Farbtherapie haben eine unumstößliche Tradition in Leben der Menschheit. Die 7 Farben des Regenbogens und die entsprechenden Farben der Chakren (Energiezentren) sind fast schon zum Allgemeinwissen geworden. Neben direkter Farbtherapie wird auch in der Innenarchitektur bewusst mit dem Charakter von Farben gearbeitet, um Räumen über die Farbe einen bestimmten Charakter zu verleihen. Oder an Farben orientierte „Typberatung“. Großen Einfluss hatte darauf auch Goethe und seine Farbenlehre, vor allem bei den Anthroposophen.
Wenn wir bisher von Farben gesprochen haben, so meinen wir (ohne uns dessen immer bewusst gewesen zu sein), das in sein Spektrum aufgeteilte Licht der Sonne. Unsere Augen sind sozusagen ein Organ der Sonne.

Das neue Buch von Thomas Künne erweitert nun unsere Sicht der Farben in die kosmische Dimension: Es ist nicht nur die Sonne, die ihr sichtbares Licht ausstrahlt, sondern auch die Planeten unseres Sonnensystems schwingen in für unser menschliches Auge unsichtbare Farbfrequenzen, die das Buch von Thomas Künne jetzt in unsere Augen sichtbare Farben „oktaviert“ („ableitet“, um einen unkorrekten, doch zunächst verständlicheren Begriff zu verwenden). Das Buch enthält 11 Farbkarten (9 Planeten plus Sonne und Erde), die einen überraschend harmonischen Farbfächer ausmachen. Im ersten Moment gibt es einige Irritationen! Für Mars würden wir als Farbe Rot erwarten, es ist aber (in seiner Wellenlänge) Blau. Dagegen ist Jupiter rot. Der Mond ist gelb anstatt das zu erwartende silbern, die Sonne ist grün anstatt golden. Das macht deutlich, dass wir es hierbei nicht um die Spektralfarben der Sonne zu tun haben, sondern um kosmische Farben, um Seelen-Farben. Es ist, als ob unsere Seele sich in diesen Farbkarten an etwas erinnert.

Der Durchbruch des Buches besteht darin, die spezifischen Eigenfrequenzen der Planeten unseres Sonnensystems in für uns sichtbare Farben „oktaviert“ (Erklärung im Buch). In dieser Dimension könnten wir von den Wesens- oder Seelenfarben der neun Planeten, der Sonne und Erde sprechen. Das Buch leitet im theoretischen Teil dieses „Sichtbarwerden“ der Seelenfarben unseres Sonnensystems her – und dieser Teil (bis S. 73) ist nicht nur für Laien gut zu lesen, sondern auch sehr spannend, wann man sich auf diese neue Welt der kosmischen Farben einlassen kann und will.

Praxis-Teil: Arbeit mit den „kosmischen Farbtafeln“

Der Autor hat das Stichwort in Worten von Maria Montessori (einer großen Kinder-Pädagogin) selbst gegeben (S. 41):

Hilf mir, es selbst zu tun.

Das Buch ist eine Hilfe zur „Selbsttätigkeit“. Um die „Schwingungstherapie“ des Buches umzusetzen, braucht es keine Stimmgabeln, keine Klangschalen, keiner spezieller Farblampen, nichts dergleichen. Das „Werkzeug der Heilung“ liegt in Form der 11 kosmischen Farbtafeln den Buch bei. Okay, es geht nicht um die Heilung grobstofflicher Krankheiten, sondern das Heilen auf feistofflicher Ebene. Es sind eher Disharmonien, denen hier der Energie-Impuls einer speziellen Farbfrequenz „fehlt“.  Es sind „Beschwerden“, bei denen man nicht direkt zum Arzt oder Psychotherapeuten gehen würde. Es sind die kleinen „Unstimmigkeiten“. Der eigene „Klangkörper“ hat fühlbare Dissonanzen, man ist „aus der eigenen (Umlauf-) Bahn“ (!) geworfen, die Eigenfrequenz tönt aktuell etwas schrill.

Neben solche feinstofflichen Beschwerden empfiehlt das Buch als Anwendung: die Stärkung der „astrologischen Signatur“, das Spiel mit den Farben des eigenen Tierkreiszeichens und Aszendenten. Auch jeder Wochentag hat seine eigene „Signatur“, und der „Montag“ trägt gar nicht so viel „Startenergie“, wie wir dem Montag zuschreiben. Montag ist der Tag des Mondes (das gefühlige Stimmigwerden für die Woche) und nicht des Mars, das ist eher der Dienstag (frz. Mardi) als Impulstag für Neues.

Der Autor gibt als Empfehlung (S. 76):

Das Buch möchte Horizonte erweitern und nichts „vorschreiben“ oder gar einschränken. Deshalb ist es nur klug, wenn Sie Ihre ganz persönliche Vorgehensweise finden. Denn jeder Mensch ist ein Individuum. Finden Sie Ihren eigenen Weg wie Sie mit diesem Buch und den kosmischen Farbtafeln „arbeiten“ möchten.

Jede Farbtafel hat im Buch 4 Seiten mit körperlich, geistigen und seelischen Wesensanteilen, einer Checkliste und eine Anregung zur Farb-Meditation (S. 94 – 137). Es werden auch Anregungen gegeben, mit diesem neuen, kosmischen Farbbewusstsein Kleidung und Wohnräume der Eigenfrequenz gemäß zu gestalten entsprechend der Aufforderung des Buches: „Bekennen Sie Farbe!“

 Mein Fazit: Wer eine besondere Affinität zu Farben hat und seinem Leben in jeder Hinsicht Farbe gibt, für den wird dieses Buch sehr viele neue Inspirationen geben, weil es hier den Samen einer kosmischen Farbenlehre ausbreitet. Wer gelernt hat, sein Leben als seelisches Schwingungsfeld wahrzunehmen, der wird in diesem Buch auch viele Anregungen finden. Das Buch schließt hier sogar einen Kreis des Heilens mit Schwingungen (der Autor Thomas Künne hat es in allen diesen Bereichen zur Meisterschaft gebracht): Die Erhöhung seelischer Schwingungen durch Klänge (Ohr), Farben (Auge), Düfte (Nase) und Vibrationen mit Schwingungsliegen im direkten Haut- und Körperkontakt.


 

Heilen mit kosmischen Farben: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit 11 Farbtafeln


 

Linda Giese: Die Geheimnisse der Heiligen Geometrie

Untertitel: Die Sprache der Schöpfung

Kleine Einführung (3)


Aller guten Dinge sind DREI. Nachdem ich das Buch von Jeanne Ruland „Die Entfaltung der Blume des Lebens“ (2010) (> mehr) und von Andreas Beutel „Die Blume des Lebens in dir“ (2012) (> mehr) besprochen habe, kommt jetzt ein drittes und ganz aktuelles Buch von Linda Giese hinzu: „Die Geheimnisse der Heiligen Geometrie“ (2017). Das Buch hat wieder einen anderen Zugang (die Freie Ur-Energie) und stellt noch mehr den Aspekt der Heilung mit energetischen Kraftfeldern und Symbolen in den Mittelpunkt. Es behandelt das Thema noch umfassender als die ersten beiden.

Das Buch

Die Autorin geht in einer großen Gesamtschau wissenschaftlicher und philosophischer Konzepte in einer herzlichen Unbekümmertheit an, die überaus sympathisch ist. Sie zeigt Zusammenhänge auf, ohne auf Details dann im einzelnen einzugehen. Ihr Ansatz als energetische Heilerin und Künstlerin zu Heiligen Geometrie ist die Urenergie, die „Freie Energie“. Dazu gibt es mehrere Ansätze:

  • die Orgon-Energie
  • die Nullpunktenergie
  • Tachyonen
  • Biophotonen

All das erwähnt sie, wie diese unterschiedlichen Theorien jedoch selbst wieder miteinander und untereinander in Einklang zu bringen sind, das überlässt sie anderen, die sich dafür berufen fühlen. Und das finde ich sehr sympathisch! Es geht jetzt vor allem um die gesamte Vision, Einzelheiten können mit der Zeit geklärt werden.

Mir hat inhaltlich die Darstellung des Torus als pulsierende Energie besonders gefallen. Wir dürfen uns die Heilige Geometrie nicht einfach nur als schönes Bild auf einem zweidimensionalen Blatt vorstellen, sondern immer auch die dritte Dimension mit wahrnehmen, die Schwingung, die Bewegung, die Pulsation. Am Anfang allen Lebens ist der Puls, das Ausdehnen und das Wiederzusammenziehen. Als energetische Heilerin hat die Autorin diese Energiequalität in der Heiligen Geometrie besonders schön heraus gestellt.

Ihr Zugang als energetische Heilerin und Künstlerin zeigt sich vor allem darin, dass sie besonders die „Platonischen Körper“ und die Yantras (Mandala-Bilder) heraus stellt. Die Verbindung der Heiligen Geometrie mit den hinduistischen Yantras bringt noch eine besondere Tiefe in das Buch.

Die Autorin lädt uns zu einer Reise ein, „dich mit einem der spannendsten Themen in der spirituellen Arbeit zu beschäftigen“ (S. 9) und schreibt im Vorwort weiter (S. 10):

Das Wissen um die Heilige Geometrie, die Freie Energie und die Kraft der Symbole ist essentiell für das energetische Arbeiten. Im Zusammenhang betrachtet, leiten sie uns auf den Weg zu einer ganzheitlichen Erkenntnis. Meiner Ansicht nach spielen diese Themen für die friedliche Entwicklung der gesamten Menschheit eine tragende Rolle.

Alle drei Bücher über die Blume des Lebens und die Heilige Geometrie sind reichlich bebildert uns sehr ästhetisch aufgemacht. Die Bücher selbst repräsentieren in ihrer Form die Schönheit des Themas.

Das Buch der Künstlerin Linda Giese berührt den Leser in seiner Form noch einmal ganz besonders. Auch der energetische Zugang zur Heiligen Geometrie ist sehr zeitgerecht. Hier machen die „5 Jahre Altersunterschied“ zu den anderen beiden Bücher die allgemeine Bewusstseinsentwicklung deutlich. Das Buch der Autorin hat eine gute Chance, die Blume des Lebens und die Heilige Geometrie aus einem „Nischen-Bewusstsein“ heraus zu heben und größeren Kreisen zugänglich zu machen. Nicht zu vergessen: Das Buch hat einen sehr umfangreichen Anhang an Quellennachweisen und Anmerkungen. Es lädt damit zur Vertiefung des Themas ein. Mir fällt besonders auf, dass die Quellenverweise nicht einfach nur Bücher sind, sondern ganz im Sinne der Neuen Medien auf Internet-Seiten und YouTube-Videos verweisen – auf der Wellenlänge der jungen Generation.


 Linda Giese:
Die Geheimnisse der heiligen Geometrie: Die Sprache der Schöpfung
(Klick mich)


 

Monnica Hackl: Kraftquelle Ahnen

Untertitel: Wie wir uns mit den Vorfahren versöhnen und ihren Schutz und Beistand gewinnen


Wir sind uns heute bewusst, dass die meisten Krankheiten ihre Ursache in der Seele und im Geist haben, sich diese Konflikte im Körper nur als Symptome ausdrücken. Für diese seelisch-geistige Sichtweise liefert die Autorin noch eine ganz andere, weitgehend unbedachte Dimension: unsere seelische Verbundenheit zu unseren Ahnen, die Seele Verstorbener. Mehr noch: Manche Krankheiten oder Belastungen sind gar nicht anders zu verstehen und auch nur auf dieser Ebene der Ahnen zu heilen. Der bewusst gesuchte Seelen-Kontakt zu unseren Ahnen kann uns stärken (Wir sind Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen), aber auch belasten, wenn wir diese seelischen Beziehungen nicht geklärt haben.

Der erste Teil des Buches macht diesen Zusammenhang so eindringlich bewusst, dass es unmittelbar einleuchtend ist, dass eine ganzheitliche Heilung der Seele die – wie die Autorin es nennt – „Stammbaumheilung“ einschließen sollte.

Und so leben auch die verstorbenen Ahnen weiter, allerdings nicht in der stofflichen Form, die wir kennen, sondern eher in einer energetischen, feinstofflichen. Seit alters her sprechen die Menschen daher von den Verstorbenen nicht unbedingt als Toten, sondern als Seelen. (S. 20) …

Wenn wir uns mit ihnen versöhnen und uns gut mit ihnen stellen, geben sie uns beinahe so etwas wie eine Garantie für ein glückliches und erfolgreiches Leben. (S.12)

So wie wir eine „Renaissance der Seele“ erleben, so auch all der Themen, die mit der Seele zusammen hängen, damit auch einen neuen Zugang zu unseren Ahnen und: einem immer populärer werdenden seelischen Heilungsweise, die sich diesem Thema verschieben hat: dem Schamanismus (die Autorin ist eine schamanische Heilerin aus Süddeutschland).

Techniken der „Stammbaumheilung“ (ab S. 88)

Während einer schamanischen Reise hat die Autorin eine unangenehme Beziehung zu einer Verwandten mit einem Geistführer klären können. Sie hat dieses Ritual dann so weit modifiziert, dass es auch ohne lange schamanische Ausbildung für jeden praktikabel ist. Es bedarf dazu eines feinfühligen Menschen (der „Schamane“), eines Klienten und 2 bis 3 Helfer, die dieses Ritual gemeinsam durchführen. Genaue Beschreibung im Buch S. 95 – 104

Die tiefe Bedeutung des Rituals erklärt die Autorin mit den Worten einer befreundeten Ärztin:

Durch dieses Ritual wird all die Liebe wieder zugeführt, die einem Menschen verweigert worden ist. (S. 108)

Dieses Ritual steht im Mittelpunkt, doch die Autorin beschreibt noch weitere Hilfen:

  • „Die heilige Magie der Säulen und Pfeiler“ von z.B. gotischen Kirchen
  • Andere Seelen intuitiv „erspüren“
  • Eine (selbst initiierte) schamanische Reise durchführen
  • Eine Begleitung von professionellen Schamanen selbst
  • Die Seelenreise zu den eigenen Kindern
  • Die schamanische Arbeit mit dem Zellgedächtnis
  • Die Stammbaumheilung (nach Dr. Kenneth MacAll)
  • Die Arbeit mit den magischen Pflanzen der Schamanen
  • und nicht zuletzt: „Selbst zu guten Ahnen werden“

Zur Bedeutung dieser Heilung der Seelenbeziehung zu den Ahnen schreibt die Autorin:

Meiner Erfahrung nach ist es nur ein- bis zweimal im Leben nötig, diese Zeremonie zu zelebrieren. … Ein bis zwei tief greifende schamanische Behandlungen im Leben verändern die seelische Konstitution so positiv, dass es wieder möglich wird, gestärkt durchs Leben zu gehen und auch schwierige Probleme unbeschadet zu überstehen. Psychologen würden dazu sagen, dass der Betreffende eine gesunde Resilienz aufbauen konnte. Der Begriff bedeutet die seelische Widerstandskraft, Krisen zu überstehen, und die Eigenschaft, trotz widriger Ereignisse seinen Lebensmut zu behalten. (S. 109)


Mein Fazit: Was mich an dem Buch vielleicht am meisten fasziniert ist die Leichtigkeit, mit der die Autorin das Thema behandelt. Es gibt dort keine großen „esoterischen Geheimnisse“ oder „wilde schamanische Praktiken“. Alles ist unaufgeregt dargestellt, so dass jeder einen leichten Zugang zur Thematik bekommen kann und angeregt ist, die verblüffend einfachen Heilungstechniken „einfach“ einmal auszuprobieren. Nicht zuletzt machen viele unglaubliche „Fallgeschichten“ das Buch so lebendig, dass man den Eindruck bekommen kann, die Ahnen schauen einem beim Lesen über die Schulter. Das Buch schafft einen leichten Zugang zu einer sehr vernachlässigten Welt, deren Heilung so bedeutsam sein kann. Wunder-voll!


 

Kraftquelle Ahnen: Wie wir uns mit den Vorfahren versöhnen und ihren Schutz und Beistand gewinnen (Klick mich)


 

Amy B. Scher: Heile dich selbst, wenn es sonst keiner kann

Untertitel: Ganzheitliche Energieheilung bei inneren Blockaden, Stress und gesundheitlichen Beschwerden

Heute ist immer mehr Menschen bewusst: Jeder tiefgehende und nachhaltige Heilungsverlauf ist vor allem auch ein Selbstheilungsprozess. Heilung kann man nicht einfach „machen lassen“. Echte Heilung ist fast so etwas wie eine selbstverantwortliche Lebensaufgabe, zu sich selbst zu finden, sein WAHRES SELBST zu finden. Der Körper heilt aus der Kraft gesunder Gedanken, einem offenem Herzen, angemessener Selbstliebe und die Führung der Seele. Es gibt wunderbare Bücher von Menschen, die ihren ganz persönlichen und oft wundervollen Weg der Selbstheilung beschreiben. Oft werden Menschen, die den Weg der Selbstheilung konsequent gehen, zu Experten der Heilung, selbst Heiler mit einem eigenen Klientel (wie auch die Autorin selbst). Doch häufig sind die Umstände und die verwendeten Methoden der Selbstheilung zu speziell, um sie für den eigenen „Fall“ einfach 1:1  nachmachen zu können: „Bei dem Autor mag es funktioniert haben, doch nicht bei mir …“ sind dann die resignierenden Einschätzungen.

Ich glaube, das Buch von Amy B. Scher schließt hier eine große Lücke, um Anleitung für nahezu JEDEN Fall der Selbstheilung zu geben. Sagen wir es erst einmal so: Es wäre doch stark, wenn es ein Buch gäbe, einen Werkzeugkasten, der alles enthält, was man braucht, nichts fehlt für eine eigenverantwortliche Selbstheilung. Das Buch der Autorin ist ein solcher „Werkzeugkasten der Selbstheilung“, der offen lässt, wie man damit arbeitet. Jeder kann damit seinen ganz persönlichen Plan zur Selbstheilung erstellen.

Der Weg der Heilung von Amy B. Scher

Die Autorin ist an Lyme-Borreliose erkrankt (Auswirkung eines Zeckenbisses).

Da meine Krankheit nicht korrekt diagnostiziert und daher über lange Zeit unbehandelt geblieben war, hatten die Schäden an meinem Körper ein gigantisches Ausmaß angenommen. … (S. 32)
Nachdem einige Jahre verstrichen waren, an denen sich eine Fehldiagnose an die andere reihte und ich Behandlungen über mich hatte ergehen lassen, die mich beinahe umbrachten, erhielt ich – endlich! – meine korrekte Diagnose. Im Leben eines chronisch erkrankten Patienten ist das sozusagen der Sechser im Lotto mit Zusatzzahl. (S. 33)

Noch einmal: eine korrekte Diagnose als Sechser im Lotto mit Zusatzzahl! 

Es folgt eine unendlich lange Geschichte der Selbstfindung und Selbstheilung. Ihr wird bewusst, dass körperliche Beschwerden nicht durch „körperliche Reparatur“ beseitigt werden, sondern um etwas ganz anderes geht, nämlich sich selbst an Seele, Geist und Körper (etwa in dieser Reihenfolge) zu heilen.

Die Autorin schreibt:

Ich möchte Ihnen mit meinem Leben und meiner Lebensführung wirklich ein Beispiel für Ihre eigene Heilung geben. (S. 49)

Diese „coolste Reise des Lebens“ ist nicht weltabgewandt und asketisch, im Gegenteil, geprägt von wachsender Lebensfreude und zunehmenden Glücksmomenten. Der Schlüssel ist das, was man heute „Energie-Medizin“ nennt. Dazu bedarf es keines großen Fachwissens, sondern eine Handvoll energetischer Techniken und vertrauensvolle Heilungsdisziplin (also Durchhaltevermögen und Geduld).

Für den Heilungserfolg brauchen wir nur eines zu tun: unsere innere Arbeit machen. Auch wenn wir uns obendrein die Unterstützung durch die Medizin oder alternative Heilweisen sichern, den Löwenanteil des Prozesses müssen wir selbst bewältigen. Daran führt kein Weg vorbei. (S. 67)

Im Gegenteil: Damit fängt erst der einzigartige Weg der eigenen Heilung an! Der Weg ist einzigartig, auch wenn er allgemeinen regeln folgt:

  1. Widerstände auflösen und wieder in den Fluss des Lebens kommen
  2. innere Blockaden aufspüren (wie innere emotionale Muster aus der Vergangenheit) und lösen
  3. angstbesetztes Stressverhalten auflösen

Der Werkzeugkasten der Selbstheilung

1.1 Sich dem Prozess des Heilens hingeben statt zu kämpfen durch

  • singen (chanten)
  • wohlgesetztes Bitten (Gebet)

1.2. Die energetische Heilungsgrundlage schaffen durch

  • Ausrichtung der Energiepole des Körpers (erden)
  • Rechts-Links-Balance (Augen-Acht)
  • Thymusdrüse aktivieren (klopfen)
  • Gedanken und Gefühle optimieren (Selbstbeobachtung)

2. Innere Blockaden aufspüren und lösen durch

  • unbewusste Programmierungen erkennen (Muskeltest)
  • die Sprache des Körpers (Symptome) verstehen (Chakren und Organe)

3. Stressverhalten ändern durch

  • unverarbeitete Erlebnisse klären (EFT-Klopfakupunktur)
  • schädliche Grundüberzeugungen loslassen
    (energetische Reinigung „The Sweep“ / Chakra-Punkte beklopfen)
  • ungesunde emotionale Verhaltensmuster umwandeln (3 Herzen-Methode)
  • Ängste ausräumen (die gelernten Methoden kombinieren)

4. Den eigenen Heilungsleitfaden erstellen (der Baum der Heilung)

Der eigene Heilungsplan darf nicht kompliziert sein und sich so leicht wie „Zähneputzen“ in den Alltag integrieren lassen. Der „Baum der Heilung“ ist dabei eine gute Orientierungshilfe.

Was aber noch wichtiger ist, die „Logik der Heilung“ zu kennen, um nicht zu früh aufzugeben. Wie Krankwerden einem Muster folgt, so auch die Heilung:

Vergessen Sie nicht: Zu dem Zeitpunkt, als ihr Körper die ersten sicht- und spürbaren Symptome produziert hat, waren Ihre energetischen Dysbalancen ja schon (mindestens) eine ganze Weile vorhanden! Dasselbe gilt für das Offenbarwerden der physischen Heilung: Die „Reparaturarbeiten“ in Ihrem Körper sind oft schon längere Zeit im Gang, bevor sich irgendwelche Veränderungen zeigen.“ (S. 346)

Sie erkennt letztlich in ihrem Heilungsprozess, was ihre Ärztin ihr zur Aufgabe gegeben hat:

Sie müssen Ihren Daseinszweck für sich finden. Wenn Sie das geschafft haben, werden Sie heilen. Wenn Sie Ihrem Herzen folgen, ,werden Sie heilen. (S. 364)

Mein Fazit: Alle geniale Lösungen müssen leicht einsehbar und irgendwie einfach zum Umsetzen sein. Das ist bei diesem Buch der Selbstheilung bestimmt der Fall! Der Schlüssel ist die energetische Neuausrichtung aus der Seele (die Seele ist ein großes Energiefeld).  Die Autorin weist auch ausdrücklich darauf hin, dass nicht alle Werkzeuge benutzt werden müssen. Vielleicht reicht auch eine EINZIGE, die mit der richtigen Hingabe durchgeführt wird. Bei allem ist es auch wichtig, Hilfe zu suchen und um Hilfe zu bitten. Das geht bis hin zu Anregungen von „Heile dich selbst“-Gruppen und wie sie mit dem Buch arbeiten können.


 

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Rüdiger Dahlke und Christoph Hornik: Die 4 Seiten der Medaille

Untertitel: Eine einfache Methode, um unsere wahre Mitte zu finden


Gleich vorweg: Das Buch ist ein reines Praxisbuch zur Selbsterforschung, eine Methode, sich aus der Schwarz-Weiß-Polarität und -Dualität zu befreien. Es ist nicht ganz voraussetzungslos. Hilfreich ist, „Die Schicksalsgesetze“ und „Schatten-Prinzip“ von Ruediger Dahlke zu kennen bzw. mit dieser Thematik vertraut zu sein. Das Buch führt zwar noch kurz in die „Grundlagen der Spielregeln des Lebens“ ein (1. Teil) – für Kenner eine kurze Wiederholung bzw. Zusammenfassung von Vertrautem – doch im Wesentlichen ist es ein Führer für die ernsthafte Selbsterforschung und Überwindung von Energieblockaden durch festgefahrene emotionale und mentale Muster.

2. Teil: Warum hat die Medaille jetzt 4 Seiten?

Dass alles seine 2 Seiten hat, ist ja sprichwörtlich. Diese Schwarz-Weiß-Sichtweise greift für einen tiefgreifenden Heilungsprozess aber zu kurz. Das, worunter wir leiden (Seite 1) hat nicht nur einen erwünschten Gegenpol (Seite 2). Auch unsere Wünsche und Sehnsüchte (also: Seite 2) haben ihre Schattenseiten (Seite 3). Hier verbirgt sich der wirkliche, nämlich noch unbewusste Schatten. Doch in diesem Prozess ist es im 4. Schritt sogar möglich, auch dem ursprünglichen Leiden (also Seite 1) eine positive Seite (die Seite 4) abzugewinnen. Erst wenn alle 4 Aspekte berücksichtigt sind, finden wir in unsere MITTE und damit zur Gelassenheit.

Wir können nicht nur in Opposition zu jemandem stehen, sondern auch mit ihm über Kreuz sein.  Durch den direkten Gegenpol werden Schattenthemen meist sofort deutlich, aber das, womit wir über Kreuz sind, enthüllt noch mehr und manchmal tiefere Schattenaspekte. (S. 41)
Das Spiel mit der Opposition haben wir oft im Schatten-Prinzip  geübt, die dritte und vierte Seite der Medaille, die nun ebenfalls einbezogen und gewürdigt werden, erleichtern es, klarer zu sehen und schließlich in die Mitte zu gelangen. (S. 42)

3. Teil: Mit den vier Seiten der Medaille arbeiten

Dieser Hauptteil erläutert – noch recht abstrakt – den vierstufigen Prozess:

  • Das Thema benennen und die emotionale Ladung einschätzen
  • Die vier Seiten aufschlüsseln und im Tetragramm (4 Quadranten-Tabelle mit 4 Feldern im Kreuz) darstellen
  • Durch Symbole die Botschaft der Seele in den einzelnen Feldern wahrnehmen und den SINN des Ganzen wahrnehmen
  • Das Erkannte körperlich und energetisch integrieren.

Beim Aufbau und Weg durch das Tetragramm beziehen Sie die inneren Bilderwelten und den intuitiven Zugang ein sowie die Gefühlsebene. … Wenn der Weg durch das Tetragramm erfolgreich abgeschlossen ist, erfolgt automatisch die Integration auf physischer und feinstofflicher Ebene. Somit wirkt die Methode ganzheitlich und nachhaltig. (S. 56)

4. Teil: Praktische Beispiele zu 12 Stressfeldern

Dieser 4. Teil (ab S. 57) umfasst die Hälfte des Buches, legt also großen Wert auf anschauliche Fallbeispiele aus 12 typischen beruflichen und privaten Stressfeldern, die ich hier gerne aufführe:

  • Desinteresse – Interesse
  • Rücksichtslosigkeit – Rücksichtsnahme
  • Launenhaftigkeit – Ausgeglichenheit
  • Egoismus – Selbstlosigkeit
  • Unordnung – Ordnung
  • Lustlosigkeit – Lust
  • Misstrauen (Eifersucht) – Vertrauen
  • Maßlosigkeit – Bescheidenheit
  • Härte/Strenge – Weichheit/Milde
  • Ohnmacht – Macht
  • Abseits stehen – Zugehörig sein
  • Festhalten – Loslassen

Wer hier ein emotionales Stressthema erkennt, was einen immer wieder aus der Mitte bringt, dem ist dieses Buch auf jeden Fall empfohlen. Und wer ein berufliches oder privates Stressthema hat, der mag sich fragen, ob er das Thema in diesem Polaritäten vielleicht wiederfindet. Das kann ja schon der erste Schritt der Erkenntnis sein!

Dieser gnadenvolle Prozess bedarf der Zeit der Besinnung und Übung, ja!, doch er ist so genial, dass es eine praktische „Kurzzeit-Selbsthilfe“ ist. Ein aktuelles Thema kann somit in ein bis zwei Stunden erlöst sein. Das Buch führt durch den Ausgleich der Spannungspole zu einem inneren Frieden und emotionaler Gelassenheit – und damit zur bewussten Selbstentwicklung.



Ruediger Dahlke und Christoph Hornik:  Die 4 Seiten der Medaille: Eine einfache Methode, um unsere wahre Mitte zu finden (Klick mich)

 

Bahar Yilmaz: Empower yourself

Untertitel: Werde zum glücklichsten Menschen, den du kennst.

Wenn Bahar Yilmaz ein Buch schreibt, so kann es durchaus ein in der spirituellen Szene „gängiges Thema“ sein, sie bringt es aber immer auf ein höheres Niveau. So auch ihr neues Buch.

Das Buch gehört in das bekannte Genre „Ratgeber – Selbstverwirklichung“, oder etwas konkreter: Komm in deine Macht, ermächtige dich selbst!

Das Englichsprachige des Titels zieht sich im Buch durch, was mich anfangs etwas befremdet hat. Da ist die Rede von „Lifestyle“, „Challenge“, „good habits“, „bad habits“, „Power Move“, Feel-Good-Ansätze“, „Black-List“, „White-List“, „Why-Diamond“, „Believe Gap“ und andere. Darüber hinaus hat sie auch im Deutschen neue Begriffe definiert. So spricht sie statt von „Komfortzone“ von Gravitationszone. Gut, jüngere Menschen gehen mit dem Englischen leichter um, doch ich habe für mich einen anderen Effekt festgestellt, der mich eher überrascht hat: Für mich ist z.B. ein Begriff „Challange“ neutraler als „Herausforderung“, „Power Move“ etwas anderes als „Körperübung“. Mit anderen Worten: Das Begriffs-System der Autorin hat für das Buch eine große Bedeutung! Sie können in einem zunächst neutralen Status neu besetzt werden. Das Buch bringt vieles erst einmal auf NULL, auf NEUSTART.

Es ist für mich sogar mehr als „Software-Aktualisierung“ (danach ist in der Regel auch ein Neustart notwendig), eher – wenn wir in diesem Bild bleiben – die Installation eines neuen Betriebssystems. Das neue Betriebssystem ist DIE SEELE. Ein Schlüsselsatz:

Ich glaube nicht nur, sondern ich weiß, dass du aus einem höheren Grund hier bist, dass du dich für dieses Leben entschieden hast, weil du ganz genau wusstest, dass du hier wachsen und einen Beitrag leisten kannst für mehr Frieden und Liebe auf der Erde. Ich weiß, dass deine Seele, dein Höheres Selbst, dein Herz oder wie auch immer du diese höhere Instanz in dir nennen möchtest, danach lechzt, deine ganz persönliche seelische Signatur auf der Erde zu hinterlassen, um sie zu einem besseren Ort werden zu lassen. Ich weiß das. Und ich denke, du weißt das auch. (S. 64)

Gleichzeitig ist dieses Buch wohl das „geerdetste“ Buch von Bahar Yilmaz, wenn ein Vergleich überhaupt sinnvoll ist. ENERGIE und GEIST (ihre Hauptthemen) ergreifen in diesem Buch das ganz konkrete LEBEN, bis hin zur Einflussnahme auf Zwirbeldrüse, Mitochondrien und DNA. Darum geht es letztlich: Die Einheit von Körper, Geist und Seele in einem Leben in innerem Frieden, Demut und Liebe. Das ist für mich sehr überzeugend. Und Bahar Yilmaz weist darauf hin, dass der mentale Wechsel von Überzeugungen (oder gar nur neue Informationen) nicht ausreicht: Es geht um das TUN und das HANDELN. Das Buch von ihr ist ein Praxis-Buch im besten Sinne. Es ist von 21 Challange-Übungen begleitet, die es in sich haben!

Was mir besonders gefällt:

  • Bahar Yilmaz ist seit Jahrzehnten Yogalehrerin. Das Wort YOGA lässt sich grob auch übersetzen mit DISZIPLIN. Ja, um das Buch in das eigene Leben zu integrieren, bedarf es Disziplin. „Für mich war Disziplin schon immer der kraftvollste Ausdruck von Selbstliebe.“ (S. 154)
  • Es ist verblüffend, wie die Autorin „alte Zöpfe“ abschneidet: „Dieses Vorgehen löst die Affirmationen ab.“ (S. 75)
  • Wir haben alle einen falschen Stolz, der uns in Ego-Programmen fest hält. „Also denkst du: Augen zu und durch. Nur nicht das Gesicht verlieren. Doch es geht nicht gut. Irgendwann zwingt dich das Leben in die Knie und fordert dich auf, die Situation zu verlassen. (S. 29). Wenn wir selbst nicht freiwillig DEMUT lernen, dann zwingt das Leben uns selsbt in die Knie.
  • Eines der großen Unterschiede zwischen Esoterik und Spiritualität ist die Einstellung zur Dualität. Bahar Yilmaz schreibt klar und deutlich: „Doch egal, was gewisse spirituelle Feel-Good-Ansätze behaupten: Als Menschen dürfen und müssen wir auch die Dualität erleben und von ihr Lernen.“ (S. 28) „Wir leben in einer polaren Welt. … Dies ganz zu verstehen, könnte bereits dein komplettes Leben verwandeln.“ (S. 27)
  • Ihr Verständnis von „Spiritualität“ ist sehr schön: „Es ist deine Liebesgeschichte mit dem unendlichen und wie ihr es schafft, miteinander eine spannende und transformierende Beziehung zu führen.“ (S. 222)
  • Das Buch ist eine bestimmte „Roadmap“ (Straßenkarte), um ein nächstes Level, eine neue Bewusstsensstufe zu erreichen. Das Schöne daran: Gleichgültig, wo du stehst und was die nächste Stufe ist, es gilt immer alle vier Ebenen zu berücksichtigen, und genau auch in dieser Reihenfolge: die Ebene des Geistes, die Ebene des Herzens, die Ebene des Körpers und die Ebene der Seele (in diesen Kapiteln ist das Buch auch aufgebaut). Es ist eine Aufwärtsspirale, die diese Bereiche not-wendiger-weise durchläuft. Das ist sehr allgemeingültig und ein klares Praxis-Konzept!
  • Bei der Frage „Warum lebe ich überhaupt?“ ist der „Warum-Diamant“ (Why-Diamond) ein Schatz, der feingeschliffen werden will. (S. 65 ff)
  • „Das Frequenz-Chart“ (S. 197 ff) ist sehr hilfreich, eine sehr realistische Einschätzung, wo man gerade wirklich steht zwischen den Polen des falschen und des wahren Selbst in der Messung der eigenen Gesamtschwingung.

Vor welchen Herausforderungen stehst du gerade?

Man kann das Buch nur lesen oder auch umsetzen. Ich selbst bin absolut verblüfft, dass sich in meinem Leben zwei große auch emotionale „Herausforderungen“ auftun, seitdem ich das Buch in den Händen halte. Ich „weiß“, dass das Buch genau er Schlüssel ist, um diese Herausforderungen zu meistern. (Es gibt ja keine „Zufälle“, oder alles ist ein Zu-Fall.) Vielleicht sollte jeder Leser des Buches sich zunächst fragen, vor welchen Herausforderungen er gerade steht, für die das Buch der Schlüssel der Lösung sein könnte. So liest es sich gleich anders, gleich praxisbezogen.

Astrologisch gesehen leben wir 2017 in einem Sonnenjahr, das uns auffordert, den Löwen in uns zu wecken, unsere Potenziale wie eine Sonne ans Licht zu bringen, Löwenmut zu haben und eine Sonne für andere zu sein. Das Titelbild des Buches ist richtig magisch für dieses Sonnenjahr. Es ist für mich DAS BUCH dazu.


Bahar Yilmaz:

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