Thomas Künne: Heilen mit kosmischen Farben

Untertitel: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden

Farblehre und Farbtherapie haben eine unumstößliche Tradition in Leben der Menschheit. Die 7 Farben des Regenbogens und die entsprechenden Farben der Chakren (Energiezentren) sind fast schon zum Allgemeinwissen geworden. Neben direkter Farbtherapie wird auch in der Innenarchitektur bewusst mit dem Charakter von Farben gearbeitet, um Räumen über die Farbe einen bestimmten Charakter zu verleihen. Oder an Farben orientierte „Typberatung“. Großen Einfluss hatte darauf auch Goethe und seine Farbenlehre, vor allem bei den Anthroposophen.
Wenn wir bisher von Farben gesprochen haben, so meinen wir (ohne uns dessen immer bewusst gewesen zu sein), das in sein Spektrum aufgeteilte Licht der Sonne. Unsere Augen sind sozusagen ein Organ der Sonne.

Das neue Buch von Thomas Künne erweitert nun unsere Sicht der Farben in die kosmische Dimension: Es ist nicht nur die Sonne, die ihr sichtbares Licht ausstrahlt, sondern auch die Planeten unseres Sonnensystems schwingen in für unser menschliches Auge unsichtbare Farbfrequenzen, die das Buch von Thomas Künne jetzt in unsere Augen sichtbare Farben „oktaviert“ („ableitet“, um einen unkorrekten, doch zunächst verständlicheren Begriff zu verwenden). Das Buch enthält 11 Farbkarten (9 Planeten plus Sonne und Erde), die einen überraschend harmonischen Farbfächer ausmachen. Im ersten Moment gibt es einige Irritationen! Für Mars würden wir als Farbe Rot erwarten, es ist aber (in seiner Wellenlänge) Blau. Dagegen ist Jupiter rot. Der Mond ist gelb anstatt das zu erwartende silbern, die Sonne ist grün anstatt golden. Das macht deutlich, dass wir es hierbei nicht um die Spektralfarben der Sonne zu tun haben, sondern um kosmische Farben, um Seelen-Farben. Es ist, als ob unsere Seele sich in diesen Farbkarten an etwas erinnert.

Der Durchbruch des Buches besteht darin, die spezifischen Eigenfrequenzen der Planeten unseres Sonnensystems in für uns sichtbare Farben „oktaviert“ (Erklärung im Buch). In dieser Dimension könnten wir von den Wesens- oder Seelenfarben der neun Planeten, der Sonne und Erde sprechen. Das Buch leitet im theoretischen Teil dieses „Sichtbarwerden“ der Seelenfarben unseres Sonnensystems her – und dieser Teil (bis S. 73) ist nicht nur für Laien gut zu lesen, sondern auch sehr spannend, wann man sich auf diese neue Welt der kosmischen Farben einlassen kann und will.

Praxis-Teil: Arbeit mit den „kosmischen Farbtafeln“

Der Autor hat das Stichwort in Worten von Maria Montessori (einer großen Kinder-Pädagogin) selbst gegeben (S. 41):

Hilf mir, es selbst zu tun.

Das Buch ist eine Hilfe zur „Selbsttätigkeit“. Um die „Schwingungstherapie“ des Buches umzusetzen, braucht es keine Stimmgabeln, keine Klangschalen, keiner spezieller Farblampen, nichts dergleichen. Das „Werkzeug der Heilung“ liegt in Form der 11 kosmischen Farbtafeln den Buch bei. Okay, es geht nicht um die Heilung grobstofflicher Krankheiten, sondern das Heilen auf feistofflicher Ebene. Es sind eher Disharmonien, denen hier der Energie-Impuls einer speziellen Farbfrequenz „fehlt“.  Es sind „Beschwerden“, bei denen man nicht direkt zum Arzt oder Psychotherapeuten gehen würde. Es sind die kleinen „Unstimmigkeiten“. Der eigene „Klangkörper“ hat fühlbare Dissonanzen, man ist „aus der eigenen (Umlauf-) Bahn“ (!) geworfen, die Eigenfrequenz tönt aktuell etwas schrill.

Neben solche feinstofflichen Beschwerden empfiehlt das Buch als Anwendung: die Stärkung der „astrologischen Signatur“, das Spiel mit den Farben des eigenen Tierkreiszeichens und Aszendenten. Auch jeder Wochentag hat seine eigene „Signatur“, und der „Montag“ trägt gar nicht so viel „Startenergie“, wie wir dem Montag zuschreiben. Montag ist der Tag des Mondes (das gefühlige Stimmigwerden für die Woche) und nicht des Mars, das ist eher der Dienstag (frz. Mardi) als Impulstag für Neues.

Der Autor gibt als Empfehlung (S. 76):

Das Buch möchte Horizonte erweitern und nichts „vorschreiben“ oder gar einschränken. Deshalb ist es nur klug, wenn Sie Ihre ganz persönliche Vorgehensweise finden. Denn jeder Mensch ist ein Individuum. Finden Sie Ihren eigenen Weg wie Sie mit diesem Buch und den kosmischen Farbtafeln „arbeiten“ möchten.

Jede Farbtafel hat im Buch 4 Seiten mit körperlich, geistigen und seelischen Wesensanteilen, einer Checkliste und eine Anregung zur Farb-Meditation (S. 94 – 137). Es werden auch Anregungen gegeben, mit diesem neuen, kosmischen Farbbewusstsein Kleidung und Wohnräume der Eigenfrequenz gemäß zu gestalten entsprechend der Aufforderung des Buches: „Bekennen Sie Farbe!“

 Mein Fazit: Wer eine besondere Affinität zu Farben hat und seinem Leben in jeder Hinsicht Farbe gibt, für den wird dieses Buch sehr viele neue Inspirationen geben, weil es hier den Samen einer kosmischen Farbenlehre ausbreitet. Wer gelernt hat, sein Leben als seelisches Schwingungsfeld wahrzunehmen, der wird in diesem Buch auch viele Anregungen finden. Das Buch schließt hier sogar einen Kreis des Heilens mit Schwingungen (der Autor Thomas Künne hat es in allen diesen Bereichen zur Meisterschaft gebracht): Die Erhöhung seelischer Schwingungen durch Klänge (Ohr), Farben (Auge), Düfte (Nase) und Vibrationen mit Schwingungsliegen im direkten Haut- und Körperkontakt.


 

Heilen mit kosmischen Farben: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit 11 Farbtafeln


 

Hans Cousto | Thomas Künne: Heilsame Frequenzen

Untertitel: Wie kosmische Schwingungen unser Wohlbefinden fördern

Kleine Einführung (4)

Als ich meine kleine Buch-Reihe über die „Blume des Lebens“ begann, ahnte ich noch nicht, was hier aufblühen will. Das Buch, das ich heute bespreche, hat im ersten Moment eigentlich nichts mit Heiliger Geometrie zu tun. Es geht darin um Ton- und Farb-Schwingungen in besonderen Frequenzen. In der Geometrie geht es um RAUM, bei Schwingungen und Frequenzen geht es um Rhythmen in der ZEIT. Doch beides hängt miteinander zusammen: Wo ein Raum ist, da ist auch Zeit. Und wo es Zeit gibt, da stellt sich ihr ein Raum zur Verfügung. Es ist sicher kein Wunder, dass das Buch „Heilsame Frequenzen“ gleich auf S. 16 die „Blume des Lebens“ präsentiert.

Die ursprüngliche Innenkreise wird mit den ersten sechs Außenkreisen in 6 Kreisabschnitte geteilt. Diese lassen sich leicht wieder halbieren, so dass ein Kreis 12 Kreisabschnitte enthält, bei der nächsten Halbierung sind es 24 Kreisabschnitte. Damit haben wir einen Kreis-Lauf von einem Tag in 24 Stunden unterteilt. Kurz: Die Maße der Zeiteinheit kommen aus der Heiligen Geometrie des Kreises. 

Wenn wir von Heiliger Geometrie sprechen, dann ist dieses Buch von Hans Cousto und Thomas Künne auch ein Heiliges Buch, nicht im Sinne einer Bibel, sondern in der Offenlegung Heiliger Verhältnisse. In der Heiligen Geometrie ist es der Goldene Schnitt, in diesem Buch ist es die Oktavierung. Eine Oktav ist in der Musik („Tonleiter“) die 8. Stufe einer Tonfolge und gleichzeitig der 1. Oberton des Grundtons. Mit der „Oktavierung“ nun lassen sich alle Frequenzen (als Ton oder Farbe) in unser Wahrnehmungsspekrtum übersetzen und damit für unsere menschlichen Sinne seh- und hörbar machen. Die Autoren „oktavieren“ die kosmischen Schwingungen der harmonischen Sphären in unsere Klangwelt. So können wir die Umdrehung der Erde um die Sonne oder die Umdrehung des Mondes um die Erde in einer bestimmten Frequenz HÖREN. Die Bewegung der Planeten und Gestirne kann so zu einer kosmischen Symphonie werden. 
Das Buch ist für mich ein richtiger Durchbruch in der spirituellen Wissenschaft, ein Jahrhundertwerk.
Die Heilige Geometrie hat ihr Pendant in der Himmlischen Schwingungslehre gefunden. Pythagoras und Keppler hätten an diesem Buch ihre helle Freude!

Ich gebe zu, dass dies große Worte sind, doch sie sind dem Buch in seiner BEWERTUNG angemessen. NICHT angemessen dagegen ist es, das Buch mit Worten selbst beschreiben zu wollen. Ich kann jedem Leser nur raten, das Buch in der nächsten Buchhandlung aufzusuchen, es in die Hände zu nehmen und durchzublättern. Es ist so wunder-voll, dass man sich von seinem magischen Zauber nicht lösen kann. Man kann sich das Buch angemessen nur „erspüren“.

Die Lebendigkeit spiritueller Wissenschaft

Spirituelle Wissenschaft ist lebendig: Sie will immer nur helfen, unser Leben BEWUSSTER zu führen, ist niemals Selbstzweck. Sie entsteht aus dem Leben für das Leben. Und alles, was Leben ist, das ist SEELE. Der Kern spiritueller Wissenschaft ist die Seele. Wir wissen mit Matthew Fox und Rupert Sheldrake, dass die Seele ein Feld ist (> MEHR), ein Ozean von Schwingungen. Dieses Wissen wird in dem Buch der Autoren lebendig: Es lässt einen einerseits von der Harmonie des Kosmos ehrfürchtig erstaunen, andererseits aber auch auf heilsame Weise erfahrbar machen.

Wir erwachen zum kosmischen Menschen. Und hierfür ist das Buch ein Wegweiser und praktisches Handbuch. Auch die scheinbar unversöhnliche Trennung von messbarer Astronomie und erfahrbarer Astrologie findet in dem Buch ein Brückenschlag. „Die Planeten“ sind mehr als nur astrologische Archetypen (Urbilder der kosmischen Seele), sondern auch messbar in ihren Schwingungen und Frequenzen. Sie haben eine mathematische Schönheit, die die wissenschaftliche Astronomie noch gar nicht wahrgenommen hat.

Ich würde jedem Leser des Buches wünschen, die mathematischen Ableitungen vor allem im ersten Teil des Buches nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern wirklich praktisch nachzuvollziehen. (So könnte schon der 1. Grundlagenteil zu einer mathematischen Praxis werden.) Das ist kein geheimes Hexenwerk, sondern mit mathematischer Grundbildung zu „praktizieren“. Es könnte eine Neue Liebe zur Mathematik als einer Heiligen Wissenschaft erwecken! Die Schönheit von Mathematik und Geometrie ist ja „nur“ ein Abbild der harmonischen Schönheit der Schöpfung. 

Handbuch für den kosmischen Menschen zur Selbst-Heilung

Eigentlich macht Spiritualität keine Trennung zwischen Wissenschaft und Leben, zwischen Theorie und Praxis. Ich bin gar nicht glücklich darüber, wenn der Verlag den einen Autor als „Theoretiker“ herausstellt („der führende Theoretiker der Planetenschwingungen“) und den anderen als „Praktiker“ („der erfahrene Praktiker der Stimmgabeltherapie“). BEIDE sind Theoretiker und Praktiker zugleich. Und so würde ich den „Praxisteil“ des Buches lieber als Anleitung zum Handeln für den Leser verstehen, die kosmischen Gesetzmäßigkeiten an sich und in seinem Leben wiederzuerkennen und bewusst zu nutzen. Auf diese Weise können wir den Missklang, die disharmonischen Schwingungsfeldern in uns und um uns herum wieder einschwingen in den Ein-Klang des Kosmos. Dann spielen wir unser Lied im Chorgesang des Kosmos. Wir haben unseren ureigenen Ton gefunden (unsere ganz individuelle Eigen-Frequenz) und schwingen uns ein in die Große Symphonie des Lebens.

 

Ich möchte hier meine anfänglich gemachte Empfehlung wiederholen: Das Buch muss man in seiner ganzen Kraft und Schwingungsdichte „erspüren“. Wenn man es auch nur in den Händen hält und überblättert, macht es etwas mit einem: „Wohlbefinden“ stellt sich umgehend ein, als ob man endlich zu Hause angekommen sei. Diese Erfahrung wünsche ich jedem Leser!

Nicht zuletzt: Wenn Krankheit im Wesen Disharmonie und Dissonanz bedeutet, dann ist das Einschwingen in die Kosmische Harmonie nichts anderes als Heilung pur. Und das ist wirklich heilig! Das Buch ist so verstanden ein Reiseführer auf diesem heiligen Pfad der Selbstheilung.


Heilsame Frequenzen: Wie kosmische Schwingungen unser Wohlbefinden fördern (Klick mich)

Linda Giese: Die Geheimnisse der Heiligen Geometrie

Untertitel: Die Sprache der Schöpfung

Kleine Einführung (3)


Aller guten Dinge sind DREI. Nachdem ich das Buch von Jeanne Ruland „Die Entfaltung der Blume des Lebens“ (2010) (> mehr) und von Andreas Beutel „Die Blume des Lebens in dir“ (2012) (> mehr) besprochen habe, kommt jetzt ein drittes und ganz aktuelles Buch von Linda Giese hinzu: „Die Geheimnisse der Heiligen Geometrie“ (2017). Das Buch hat wieder einen anderen Zugang (die Freie Ur-Energie) und stellt noch mehr den Aspekt der Heilung mit energetischen Kraftfeldern und Symbolen in den Mittelpunkt. Es behandelt das Thema noch umfassender als die ersten beiden.

Das Buch

Die Autorin geht in einer großen Gesamtschau wissenschaftlicher und philosophischer Konzepte in einer herzlichen Unbekümmertheit an, die überaus sympathisch ist. Sie zeigt Zusammenhänge auf, ohne auf Details dann im einzelnen einzugehen. Ihr Ansatz als energetische Heilerin und Künstlerin zu Heiligen Geometrie ist die Urenergie, die „Freie Energie“. Dazu gibt es mehrere Ansätze:

  • die Orgon-Energie
  • die Nullpunktenergie
  • Tachyonen
  • Biophotonen

All das erwähnt sie, wie diese unterschiedlichen Theorien jedoch selbst wieder miteinander und untereinander in Einklang zu bringen sind, das überlässt sie anderen, die sich dafür berufen fühlen. Und das finde ich sehr sympathisch! Es geht jetzt vor allem um die gesamte Vision, Einzelheiten können mit der Zeit geklärt werden.

Mir hat inhaltlich die Darstellung des Torus als pulsierende Energie besonders gefallen. Wir dürfen uns die Heilige Geometrie nicht einfach nur als schönes Bild auf einem zweidimensionalen Blatt vorstellen, sondern immer auch die dritte Dimension mit wahrnehmen, die Schwingung, die Bewegung, die Pulsation. Am Anfang allen Lebens ist der Puls, das Ausdehnen und das Wiederzusammenziehen. Als energetische Heilerin hat die Autorin diese Energiequalität in der Heiligen Geometrie besonders schön heraus gestellt.

Ihr Zugang als energetische Heilerin und Künstlerin zeigt sich vor allem darin, dass sie besonders die „Platonischen Körper“ und die Yantras (Mandala-Bilder) heraus stellt. Die Verbindung der Heiligen Geometrie mit den hinduistischen Yantras bringt noch eine besondere Tiefe in das Buch.

Die Autorin lädt uns zu einer Reise ein, „dich mit einem der spannendsten Themen in der spirituellen Arbeit zu beschäftigen“ (S. 9) und schreibt im Vorwort weiter (S. 10):

Das Wissen um die Heilige Geometrie, die Freie Energie und die Kraft der Symbole ist essentiell für das energetische Arbeiten. Im Zusammenhang betrachtet, leiten sie uns auf den Weg zu einer ganzheitlichen Erkenntnis. Meiner Ansicht nach spielen diese Themen für die friedliche Entwicklung der gesamten Menschheit eine tragende Rolle.

Alle drei Bücher über die Blume des Lebens und die Heilige Geometrie sind reichlich bebildert uns sehr ästhetisch aufgemacht. Die Bücher selbst repräsentieren in ihrer Form die Schönheit des Themas.

Das Buch der Künstlerin Linda Giese berührt den Leser in seiner Form noch einmal ganz besonders. Auch der energetische Zugang zur Heiligen Geometrie ist sehr zeitgerecht. Hier machen die „5 Jahre Altersunterschied“ zu den anderen beiden Bücher die allgemeine Bewusstseinsentwicklung deutlich. Das Buch der Autorin hat eine gute Chance, die Blume des Lebens und die Heilige Geometrie aus einem „Nischen-Bewusstsein“ heraus zu heben und größeren Kreisen zugänglich zu machen. Nicht zu vergessen: Das Buch hat einen sehr umfangreichen Anhang an Quellennachweisen und Anmerkungen. Es lädt damit zur Vertiefung des Themas ein. Mir fällt besonders auf, dass die Quellenverweise nicht einfach nur Bücher sind, sondern ganz im Sinne der Neuen Medien auf Internet-Seiten und YouTube-Videos verweisen – auf der Wellenlänge der jungen Generation.


 Linda Giese:
Die Geheimnisse der heiligen Geometrie: Die Sprache der Schöpfung
(Klick mich)


 

Andreas Beutel: Die Blume des Lebens in dir

Kleine Einführung (2)

Andreas Beutel vom Pythagoras-Institut in Dresden ist sicherlich in Deutschland DER EXPERTE für die Heilige Geometrie und die Blume des Lebens. Nun ist auch von seiner Seite nahezu im gleichen Format wie das Buch von Jeanne Ruland (> meine Rezension) ein kleines Taschenbuch (A6) zur Blume des Lebens erschienen. Obwohl es beiden Autoren um DAS EINE geht, sind beide Bücher grundverschieden, kaum zu vergleichen. Der Zugang zum gleichen Thema könnte in der Darstellung kaum unterschiedlicher sein. Doch genau das macht den Vergleich zwischen beiden Büchern so faszinierend: ein Thema – zwei so unterschiedliche Zugänge. Ich bin geneigt von einem weiblichen Zugang über die eigene bewusstseinserweiternde Erfahrung und einem männlichen Zugang über ein faszinierendes Wissen zu sprechen.

Das Buch

Das Buch von Andreas Beutel ist sehr wissenschaftlich-philosophisch gehalten. Es gibt einen Einblick über all die Zusammenhänge der „Logik der Schöpfung“ aus der Sicht der Heiligen Geometrie. Es liest sich spannend wie ein Krimi. Und am Ende gibt es wirklich ein paar verblüffende Auflösungen von Rätseln wie „die Quadratur des Kreises“.

Bei Andreas Beutel beginnt alles (die Schöpfung) in der Dunkelheit. Die ersten sechs Lichtstrahlen der Schöpfung erschaffen vom Mittelpunkt aus den Raum: nach oben, nach unten | nach rechts, nach links | nach hinten, nach vorne. Das göttliche Bewusstsein bewegt sich durch das Licht vom ersten Kreis der Dunkelheit in den zweiten Kreis der Helle. Das berühmte „Vesica Pisces“ (Fischblase) ist erschaffen, die Schnittmenge zweier Kreise, der Bezug zum Yin-Yang-Symbol ist offensichtlich.

Themen, die das Buch zusammen bringt:

  • die Mysterienschulen und die Heilige Geometrie
  • der lichtvolle Raum-Oktaeder mit einer ihn begrenzenden „Membran“
  • die Omnipräsenz des „Vesica Pisces“ in unserem Körper und in der Natur
  • die Zahl 3 als stabile „Tribüne“ für die Schöpfung
  • der Torus als universelles einheitliches Feld
  • die Saat und das EI des Lebens und die Embryologie
  • die Entfaltung der Ei-Struktur in Farbe, Musik, Chemie, dem chinesischen I Ging
  • die Blume und der Baum des Lebens mit 10 Kreisen / Kugeln wie in der Kabbala und den 22 Linien (an die „große Arkana“ des Tarot erinnernd)
  • die Frucht des Lebens und der Metatron-Würfel
  • die Platonischen Körper
  • der goldene Schnitt (die Zahl Phi) und seine Omnipräsenz
  • die Fibonacci-Reihe
  • das unendliche Netz der Blume des Lebens und die Mer-Ka-Ba
  • die Illusion der Wahrnehmung
  • die Quadratur des Kreises

Es ist kaum zu fassen, dass diese Thematik in ein kleines Büchlein von kaum mehr als 100 Seiten passt. Andreas Beutel ist es gelungen. Es kommt mir vor wie die Grundthesen einer spirituellen Wissenschaft basierend auf der Heiligen Geometrie.

Wenn man in die Thematik der „Blume des Lebens“ eintauchen will, dann empfehle ich unbedingt beide von mir besprochenen Bücher zu lesen, das von Jeanne Ruland (> Link) und das von Andreas Beutel. Es ist wie ein Paar und „als Paar“ für sich wieder sehr symbolträchtig.


Andreas Beutel:

Die Blume des Lebens in dir (Klick mich)


 

Jeanne Ruland: Die Entfaltung der Blume des Lebens

Untertitel: Praktische Anwendung und neue Zugänge

Kleine Einführung (1):

Die Entdeckung der „Blume des Lebens“ ist für mich selbst ein Schlüssel, wie geistige Mächte in unser Leben durch hohes Wissen und Förderung des Bewusstseins eingreifen. 

Der amerikanische spirituelle Lehrer Drunvalo Melchizedek ist vor mehr als 40 Jahren durch ein hohes Geistwesen (Thot) auf die Existenz dieser „Blume des Lebens“ per „Channeling“ aufmerksam gemacht worden. Drunvalo hat darauf hin viele Studien unternommen und die ganze „Heilige Geometrie“ enthüllt. Seitdem gehört dieses Symbol zu den zentralen Mustern, die die Logik der Schöpfung symbolisch verständlich machen. Das ist „Atlantis-Wissen“, an das wir uns mit Hilfe der geistigen Welt wieder erinnern können.

Das Buch:

Das Buch von Jeanne Ruland gehört zu den vielen inzwischen veröffentlichten Büchern, die die Blume des Lebens „populär“ machen. Die Stärke dieses Büchleins liegt darin, eine sehr praktische Einführung  über die Blume des Lebens zu eigenen Bewusstseinserweiterung zu bieten. Die Sphären der Schöpfung werden erfahrbar; wir erinnern uns, „wie Schöpfung geht“. Der Sinn der ersten sieben Kreise (der innere und 6 äußere) wird Kreis für Kreis und Schritt für Schritt mit vielen Übungen und Meditationen erschlossen. Man ist beim Lesen fasziniert, wie wir uns durch eigene Erfahrung in die Ordnung, Symmetrie und Harmonie der Schöpfung neu einschwingen. Damit wird die Blume des Lebens als Schlüssel für das eigene Schöpferdasein benutzbar.

Ich kann der Autorin nur zustimmen, wenn sie gleich im Vorwort schreibt:

„Mit diesem Büchlein möchte ich Ihnen … neue Impulse geben, mit deren Hilfe Sie ihr Leben neu ordnen und gestalten können. Sie erfahren, wie Sie die Blume des Lebens entfalten und so vom Opfer zum Schöpfer werden können. … Die Heilige Geometrie ermöglicht uns einen anderen Zugang zur Quelle, zu Gott, zur Einheit und zum Einssein mit allem. …   Nicht Gott muss zu uns kommen, denn wir sind es, die sich der Einheit wieder zuwenden müssen. Durch die Arbeit mit der Heiligen Geometrie können Dinge in ihre ursprüngliche Harmonie zurückgebracht werden, und wir können so Kraft, Heilung, Gesundheit und Frieden auf allen Ebenen des Seins erlangen. (S. 7-8)

Mein Fazit: Das Buch gehört zu den kleinen geistigen Schätzen, die im Leben viel verändern können. Ich denke dabei an den anderen Schatz von Doreen Virtue „Wie oben so unten“, die auch von Thot gechannelt und die 7 Grundgesetze des Lebens enthüllen (> Meine Buchbesprechung). Ich kann dieses Buch von Jeanne Ruland nur jedem empfehlen, der sich von der Schönheit und Harmonie der Schöpfung ergreifen lassen und in sich selbst wie eine Blume zu Entfaltung kommen lassen will. Auch junge Menschen (Pubertät aufwärts) werden schon einen leichten Zugang zum Büchlein und zur Blume des Lebens in sich und in der Welt finden.


Die Entfaltung der Blume des Lebens – Praktische Anwendung und neue Zugänge – (neue Auflage) (Klick mich)


 

Hasselmann/Schmolke: Junge Seelen – alte Seelen

Untertitel: Die große Inkarnationsreise des Menschen

Das Buch ist wohl das vorläufig letzte und der Höhepunkt eines Lebenswerkes von Varda Hasselmann und Frank Schmolke: die Entwicklung eine ganze Buch-Reihe über das Wesen der menschlichen Seele, publiziert in einem Zeitraum von etwa 20 Jahren über acht Bücher (ohne die Romane).

Es ist für mein Verständnis das beste und umfassendste einer „neuen Seelelehre“, die wir Menschen so dringend brauchen. Und es ist überhaupt kein Wunder, dass diese Lehre aus der „Kausalen Welt“ (ein hoher Bereich der „Geistigen Welt“) übertragen („gechannelt“) wird: Aus keiner anderen Perspektive ist die Größe der menschlichen Seele zu übersehen wie aus der kausalen Welt, weil sie bis in diese Sphäre hineinreicht.

Die Autoren vermuten, dass es 500 Jahre dauern kann, bis diese Lehre die ganze Menschheit erfasst hat. Ich will von mir auch nicht behaupten, dass ich alles „verstanden“ hätte (was für eine Anmaßung wäre dies!). Doch ich weiß wohl, dass ich bisher nichts Umfassenderes gelesen habe – und mein eigenes Denken über die Seele hier mehr als genügend Raum findet.

Die letzte große Seelenlehre in unserem Kulturkreis ist aus meiner Sich die von Pythagoras (von ca. 2.500 Jahren), die aber nur sehr bruchstückhaft überliefert ist. Für mich ist die Buchreihe der Neuen Seelenlehre von Hasselmann/Schmolke eine wunderbare Brücke zu Pythagoras zurück und für diesen Zeitraum menschlicher Evolution in der Größe angemessen. Ich glaube, wir können aus dieser Neuen (und alten!) Seelenlehre heraus vieles besser verstehen.

Die Struktur des Buches:
5 Seelenalter mit 35 Inkarnations-Stufen

Grundsätzlich sind Seelen unterscheidbare Energie-„Körper“. Das Besondere an uns Menschen ist, dass unsere Seele einen individuellen Aspekt hat, wir unsere „In-Dividualität“ über die Inkarnationen hinweg nicht verlieren. Der Mensch (als homo sapiens sapiens) ist ca. 40.000 Jahre alt. Wir müssen in diesem „Inkarnationszeitraum“ denken – und vielleicht leben Menschen „der ersten Generation“ noch unter uns, natürlich als sehr alte und nahezu königliche Seelen. Und selbst wenn es „nur“ Menschen der letzten 2.000 Jahre wären! Wir müssen uns bewusst sein, dass wir in der Welt der Seelen mit diesen „Seelen-Zeiträumen“ rechnen müssen.

Das Buch unterscheidet 5 Inkarnationsalter:

  • die Säuglings-Seele
  • die Kind-Seele
  • die Junge Seele
  • die Reife Seele
  • die Alte Seele

Jedes Seelen-Alter kann in 7 universelle Grundenergien differenziert werden (ich verwende hier die Adjektive statt der Berufe, also „heilend“ statt „Heiler“; ich denke, es beschreibt die Qualität einer Energie besser als ein kulturell misszuverstehender „Beruf“ wie Heiler oder gar König):

  • Energie 1: heilend
  • Energie 2: künstlerisch
  • Energie 3: kriegerisch
  • Energie 4: gelehrsam
  • Energie 5: weise
  • Energie 6: priesterhaft
  • Energie 7: königlich

Eine Säuglings-Seele geht dann 7 Inkarnationsstufen durch, bis sie zu einer „Kind-Seele“ wird:

  • Säugling 1 (lies: Säuglings-Seele mit der dominierenden Grundenergie 1 = heilend)
  • Säugling 2 (lies: Säuglings-Seele mit der dominierenden Grundenergie 2 = künstlerisch)
  • und so weiter

Zu Ende gedacht ergibt das 35 Inkarnationsstufen (5×7). Die Autoren differenzieren noch weiter: Jede Inkarnationsstufe hat in der Regel ein Früh-, Mittel- und Endstadium, so dass wir rein rechnerisch auf 105 Inkarnationsstadien kommen (35×3). Das ist schon eine „Hausnummer“, mit der wir die Inkarnation von menschlichen Seelen über Jahrtausende „klassifizieren“ können. Das Buch enthält Beispiele von Persönlichkeiten von „Jung 1“ (lies: Junge Seele mit der Grundenergie 1) bis „Alt 7“ (lies: Alte Seele mit der Grundenergie 7), also wie Paris Hilton (S. 534) bis Jesus und Sokrates (S. 539).

Was mich besonders beeindruckt hat:

Das ist natürlich abhängig von meinem Bewusstseinsstand und ganz subjektiv:

  • Dass der Menschen ein „Kind von Mutter Erde und Vater Himmel“ ist, hat für mich eine neue Bedeutung bekommen: Die Evolution von Mutter Erde hat uns KÖRPERLICH zum „homo sapiens“ geführt. Das ist unser (beseelter!) Mutter-Anteil. Wenn diese Wesen sich dann mit einem väterlichen Seelenvolk (Energie 2) vom Himmel verbunden haben, dass ist das eine Hochzeit von Mutter Erde und Vater Himmel, irdischer und himmlischer Seele, die uns Menschen als „homo sapiens sapiens“ hervorgebracht hat. „Die Seele“ ist also nicht einfach nur weiblich: sie ist weiblich in ihrem mater-ialistischen Aspekt (die „Mater“), sie ist männlich in ihrem himmlischen Aspekt.
  • Endlich auch eine für mich schlüssige Erklärung, warum der Neandertaler ausgestorben ist:  Es war eine Verbindung von Frühmenschen mit einem anderen Seelenvolk, das ihre Mission offensichtlich erfüllt hat.
  • Alleine die Unterscheidung zwischen menschlicher und tierischer Seele im Anhang des Buches lässt wissen, dass wir das Thema SEELE nicht „anthropozentrisch“ mit der „menschlichen Seele“ identifizieren dürfen, und erahnen, dass DIE SEELE ein noch viel umfangreicheres FELD letztlich ALLER ENERGIEN ist. Denken wir nur beispielsweise an „die Seele der Galaxien“ oder „die Seele der Universen“ (auch jenseits des uns bekannten). Das bedeutet: Das Buch (die ganze Buchreihe) ist KEINE „universelle Seelenlehre“, sondern „nur“ eine Lehre der menschlichen Seele auf dem Planeten Erde. Das ist doch schon „allerhand!“.
  • Was ich an dem Buch vielleicht nach dem ersten Eindruck am meisten bewundere (ich habe es noch lange nicht „verdaut“), ist die feinsinnige Sprache und die Sprache der angemessenen Analogie: Wir müssen uns beim Lesen des Buches immer gewusst sein, dass hier (mindestens 35) unterschiedliche Energiequalitäten in Sprache ausgedrückt („verbalisiert“) werden. Man darf beim Lesen des Buches nicht an der Oberfläche der Worte bleiben, sondern muss die Energiequalität dahinter (über-) sinnlich erfahren. Dass dies so gut gelingen kann, ist schon Ausdruck einer hohen Qualität des Buches! Das Buch ist in diesem Sinne „energetisch packend“!

 

Mein Fazit: Ich kann nur Bewunderung für dieses Buch (und die ganze Buch-Reihe) zum Ausdruck bringen und bin dankbar, dass uns diese neue Seelenlehre in der turbulenten Zeit der menschlichen Evolution und Geschichte als Orientierungsrahmen vor liegt.

Ich will zustimmend die letzten Worte zitieren: „Versucht, das Gesagte zu verstehen, bevor ihr tiefer und gegebenenfalls mit anderen Methoden in diese Zusammenhänge eindringt.“ (S. 526)

Mich selbst hat das Buch um Meilensteine voran gebracht. Es wird alle Seelen erreichen, die jetzt reif dafür sind und unser Wirken koordinieren.


 

Junge Seelen – Alte Seelen: Die große Inkarnationsreise des Menschen (klick mich)

Stephen Hawking: Eine wunderbare Zeit zu leben

Bei dem Besuch einer Sylter Buchhandlung sind mir zwei kleinen Büchlein in die Hände gefallen, die das große Denken der heutigen Zeit in sehr einfachen Worten, also leicht verständlich vermitteln: von dem bekanntesten Flüchtling der Welt (dem Dalai Lama und seinem Appell an die Welt; > meine Buchbesprechung) und dem bekanntesten „Behinderten“ dieser Welt, Stephen Hawking. Zwei geistige Giganten unserer Zeit.


Das Buch von Stephan Hawkings erschien zu seinem 75. Geburtstag am 8. Januar 2017. Es enthält ein paar kleine Auszüge aus seinem Leben und seinen wissenschaftlichen Arbeiten: Vier Artikel erzählen aus seinem Leben und seiner Erfahrung mit seiner Erkrankung (Kindheit / St. Albans / Oxford / ASL, S. 11 – 47), drei Artikel sind wissenschaftlicher Art (S. 49 – 92) und am Ende des Buches eine Resümé seines bisherigen Lebens „Keine Grenzen“ (S. 137 – 140).

Der Exkurs von Bernd Schuh „Die Haare der schwarzen Löcher. Stephen Hawking und die Erforschung der kosmischen Monster“ (S. 93 – 135) ist sehr wertvoll, da er hilft, das ganze theoretische Gebäude der Kosmologie von Stephen Hawking zu umfassen und zu verstehen.

 

Die biografischen Artikel

Hier gefällt mir besonders der stille (vielleicht britische?) Humor von Stephan Hawkins. Das Lesen seiner biografischen Auszüge zaubern dem Leser ein Lächeln ins Gesicht. Es ist einfach packend zu erfahren, wie aus einem „ganz normalen Jungen“ dann der „zweifellos berühmteste Wissenschaftler unserer Zeit“ (S. 7) geworden ist.

Beispiel für diesen süffisanten Humor:

Ich bin nie über einen mittleren Platz in der Klasse hinausgekommen. Meine Arbeiten machte ich sehr unordentlich, und mit meiner Handschrift brachte ich die Lehrer zur Verzweiflung. Doch meine Klassenkameraden gaben mir den Spitznamen „Einstein“, also sahen sie offenbar irgendwo Anlass zur Hoffnung. (S. 26 f.)

Es ist ein Glück, dass ich kein Beamter geworden bin. Mit meiner Behinderung hätte ich das nicht geschafft. (S. 36)

Was schreibt er zu seiner Krankheit ALS (amyotrophe Lateralsklerose, eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems)?

Die Erkenntnis, dass ich an einer unheilbaren Krankheit litt, an der ich wahrscheinlich in ein paar Jahren sterben würde, war ein ziemlicher Schock. …
Bevor meine Krankheit erkannt worden war, hatte mich mein Leben gelangweilt. Nichts schien mir irgendeiner Mühe wert zu sein. Doch kurz nachdem ich aus dem Krankenhaus gekommen war, träumte ich, ich solle hingerichtet werden. Plötzlich begriff ich, dass es eine Reihe wertvoller Dinge gab, die ich tun könnte, wenn mir ein Aufschub gewährt würde. In einem anderen Traum, der sich mehrfach wiederholte, opferte ich mein Leben, um andere zu retten. Wenn ich schon sterben musste, konnte ich noch etwas Gutes tun. (S. 40 f.)

Die wissenschaftlichen Artikel

Von dem Artikel „Was ist Wirklichkeit?“ (S. 49 – 70) war ich hellauf begeistert! Mit dem populärwissenschaftlichen Missverständnis der Quantenphysik gibt es sozusagen keine „objektive Wirklichkeit“ der Realisten mehr, jeder erschaffe sich seine Wirklichkeit selbst, der pure Subjektivismus oder gar Solipsismus.

Hawkins Begriff ist der „modellabhängige Realismus“:

Modellabhängiger Realismus umgeht all diese Streitereien zwischen der realistischen und antirealistischen Schule. (S. 57)
Modellabhängiger Realismus entspricht der Art und Weise, wie wir Objekte wahrnehmen. (S. 58)

Alleine dieser Artikel ist das ganze Büchlein wert. Der Artikel „Schwarze Löcher und Baby-Universen“ (S. 71 – 86) ermöglicht es auch einem wissenschaftlichen Laien eine Ahnung von dem, mit dem sich Stephen Hawkins zweit seines Lebens beschäftigt hat. Der Artikel behält auch für einen Laien seine Faszination. Der Artikel „Informationserhaltung und Wettervorhersage für Schwarze Löcher“ (S. 87 – 92) ist eine Kurzzusammenfassung („Abstract“) einer wissenschaftlichen Arbeit für das Fachpublikum. Muss man nicht verstehen. Man bekommt nur eine Ahnung, wie Astrophysiker miteinander kommunizieren. Dagegen scheint mir Chinesisch leichter verständlich zu sein. Diese wenigen Seiten durften im Buch aber auch nicht fehlen.

Das Resümé: keine Grenzen

Der Abschlussartikel müsste eigentlich vollständig zitiert werden. Hier nur die wichtigsten Sätze:

Meine Behinderung hat meine wissenschaftliche Arbeit nicht wesentlich beeinträchtigt. Tatsächlich war sie in mancherlei Hinsicht eher von Vorteil … (S. 137)
Ich hatte ein gutes und erfülltes Leben. Meiner Meinung nach sollten sich behinderte Menschen auf die Dinge konzentrieren, die ihnen möglich sind, statt solchen hinterherzutrauern, die ihnen nicht möglich sind. (S. 138)
Es war wunderbar in dieser Zeit zu leben und auf dem Gebiet der theoretischen Physik zu forschen. Falls ich etwas zum Verständnis unseres Universums beitragen konnte, wäre mein Glück vollkommen. (S. 140)

Mein Fazit: Ein Buch, das in jeder Oberstufe einer Schule und in der „Behinderten-Pädagogik“ gelesen werden sollte. Es führt leicht verständlich in die aktuelle Kosmologie ein – mit ihrer ganzen Relativität. Es gibt eine Ahnung davon, was wir wissen und was alles noch erforscht werden kann. Es ist sogar hilfreich für das „Alltagsbewusstsein“ und einer zentralen Grundfrage: „Was ist wirklich, was ist nur Schein?“ Das Buch macht vor allem Mut für die eigene Lebensvision und die Bestimmung im Leben. Wir Menschen haben ein dermaßenes Potenzial, dass die scheinbar größte körperliche Behinderung uns nicht davon abhalten muss, geistige Höchstleistungen zu erbringen.

 


Stephen Hawking: «Eine wunderbare Zeit zu leben» (Klick)

Omraam M. Aivanov: Das kosmische Gleichgewicht. Die Zahl 2

Dies ist meine 200. Buchbesprechung in meinem Buchblog. Sicher habe ich das zu diesem Anlass zu besprechende Buch bewusst ausgewählt. Es ist das Buch von Omraam M. Aivanov: „Das kosmische Gleichgewicht. Die Zahl 2“.
Ich möchte diese Buchbesprechung Elke widmen, mit der ich in der ZWEI lebe.

Warum es für mich so bedeutsam ist? Mich hat die Zahlenmystik nach Pathagoras im Mai 2010 gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Dabei ist die Zahl 2 eines der vertracktesten Zahlen und wird leicht mit „Dualität“ und „Dualismus“ verbunden, sehr zwei-felhaft und zwie-lichtig verstanden. Doch wenn das Göttliche immer die EINS geblieben wäre, gäbe es keine Schöpfung. Erst in der ZWEI geht das Göttliche in die Schöpfung. Erst wenn wir zahlenmystisch der ZWEI einen Ehrenplatz zuweisen, kommen wir GEIST und SEELE der Schöpfung näher. 

Obwohl ich in der Zahlenmystik ganz gut zu Hause bin, hat mich das Buch von Omraam M. Aivanov: „Das kosmische Gleichgewicht. Die Zahl 2“ noch einmal sehr inspiriert! Er bezieht sich weder auf Pythagoras noch die Zahlenmystik selbst, doch „verehrt“ die Zahl 2 in den höchsten Tönen:

Die ZWEI entsteht zahlenmystisch nicht durch die Verdopplung der 1 (1 + 1), sondern durch die Polarisierung. Mit anderen Worten: Das Göttliche verdoppelt sich nicht, sondern polarisiert sich in das männliche und das weibliche Prinzip. Das Göttliche ist ein Paar. Alles Erschaffene unterliegt dem Gesetz der Polarität, der Anziehung der Gegensätze, dem Austausch zwischen dem Gegensatzpaar, dem Zusammenspiel zwischen Göttlichem GEIST und universeller SEELE, der NULL und der EINS.

Die beiden Prinzipien Männlich und Weiblich stehen am Anfang der Schöpfung. (S. 50)

Ein großes Symbol von Omraam M. Aivanov ist die Waage (auch als astrologisches Zeichen), das ausgleichende Prinzip. Sehr tief interpretiert er auch die 2. Tarot-Karte: die Hohepriesterin. Auch den Lebensbaum der Kabbala mit seinen 10 Elementen interpretiert er auf der Basis der ZWEI und der DREI. Weitere Symbole und Themen, die den Sinn der ZWEI verständlich machen: Adam und Eva / das Gute und das Böse / Symmetrie und Asymmetrie / der weiße und der schwarze Kopf in der Kabbala / Schlüssel und Schloss / Zepter und Reichsapfel / die VIER (das Kreuz), die ACHT, die Unendlichkeit / Tugend und Laster / die Schlange und der Äskulapstab / Leben und Tod / … und das ist noch nicht alles!

Dabei verleugnet der Autor nicht die „Schattenseite der ZWEI“: 

Die Zahl 2 ist die Zahl der Einswerdung. Die tiefgründigsten, komplexesten, gefährlichsten Fragen sind in der 2 enthalten, sogar das Geheimnis der Existenz des Teufels. Alles, was Bezug zur 2 hat ist schwierig. …
Die Zahl 2 ist die gefährlichste von allen Zahlen, denn in ihr befinden sich alle Möglichkeiten der Teilung, der Abzweigung. Dort beginnt also das Böse. (S. 25)

Polarität als Tanz und „Einheit der Gegensätze“ ist der Schlüssel. Das Übel ist, wenn sich diese Gegensätze bekämpfen, eines sich über das andere erhebt, sich trennen und verselbständigen.

Nur die Philosophie der Einheit erlaubt es uns, die Dinge so zu sehen, wie sie in Wirklichkeit sind. In Gott ist alles 1 und sogar, wenn es die 2 gibt, sollte man diese 2 vom Gesichtspunkt der 1 aus verstehen. Die Zahl 1 ist alles und erhält alles. (S. 110)

 

Mein Fazit: Ja, es macht viel Sinn über die Zahl 2 zu meditieren, wenn man einen Zugang zur Zahlenmystik, zur Zahlensymbolik, zur Numerologie und letztlich auch zur Zahlenmagie erhalten will. ZAHLEN sind die tiefste SYMBOLIK. Wer für sich die Zahl 2 meistert, der hat Zugang zur Tiefe der Zahlenmystik. Die ZWEI ist der SCHLÜSSEL zur Schöpfung, auch der eigenen.
Es ist mir ein besonderes Vergnügen, mit  Omraam M. Aivanov einen „alten Meister“ zu lesen und zu studieren, den man wahrlich nicht in die „New-Age-Esoterik“ einordnen kann, bei der das Spirituelle immer „einfältiger“ wird, weil die Schöpfungsmacht der ZWEI als „Dualität“ verteufelt wird. Doch die Verteufelung der ZWEI führt nur in Teufels Küche.

Die ZWEI ist das erste göttliche Schöpfungsprinzip.

 

Das kosmische Gleichgewicht: Die Zahl 2 (Izvor) (Klick)

Ursula Erbacher: Vernetzte Phythotherapie

Untertitel: Eine Synthese von moderner Forschung und überlieferter Erfahrung


Das Buch ist zwar schon 2006 erschienen, scheint mir aber in seinem Bereich nach wie vor ein Klassiker zu sein, war seinerzeit jedenfalls bahnbrechend.

Die Kräuterheilkunde der Traditionellen Abendländischen Medizin (TAM) bekommt in unserer Zeit endlich wieder die Anerkennung, die ihr gebührt. Und dazu hat dieses reichlich bebilderte Büchlein sicher auch seinen Beitrag geleistet. Es ist kein Lehrbuch, sondern ein Handbuch, das nicht nur in der grundsätzlichen Einleitung, sondern auch in er Kurzcharakteristik der einzelnen Heilpflanzen essentiell auf den Punkt kommt. Insofern ist es auch in für den (der Spagyrik oder Anthroposophie gegenüber aufgeschlossenen) Laien hilfreicher Wegbegleiter.

Die Synthese

Jede Kultur hat ihre Urväter, in unserer abendländischen Kultur ist es zweifellos HERMES Trismegistos, der dreifache Meister. Er war eine Legende in der ägyptischen Kultur, manche verbinden ihn mit dem biblischen Namen „Moses“ und war auch im klassischen Altertum als der Götterbote Hermes oder Mercurius hoch angesehen. Es war wohl vor allem Paracelsus, der als Universalgenie diese alchemischen Lehren in die Neuzeit gerettet und weiterentwickelt hat. Bei ihm waren Medizin, Alchemie und Astrologie noch eins. Daran knüpft das Buch an und verbindet diese traditionelle Weisheit mit moderner Phytotherapie.

Ganz im Sinne der Alten werden in diesem Buch die Heilpflanzen nicht nur mit ihrer pharmakologischen Wirkungsweise, Botanik und Herkunft betrachtet, sondern nach ihrer Zuordnung zu den Denksystemen

 

  • der Signaturenlehre,
  • der Planetenkräfte,
  • der Keimblattentwicklung und
  • dem biosynthetischen Ansatz (S. 10)

Für mich herausragend (richtig spannend) war hierbei der Zusammenhang der Keimblattentwicklung im Sinne von embryologischen Organisationsprinzipien und der biosynthetischen Sichtweise. Kostbarkeiten!

Die 20 besprochenen heimischen Heilpflanzen:

Jede dieser Heilpflanzen wird punktgenau in ihren Aspekten besprochen
(einschließlich eines tabellarischen Überblicks über die „Systematik der Wirkprinzipien“):

  • Botanik und Herkunft
  • Inhalt und Hauptwirkstoffe
  • Pharmakologie und Toxizität
  • Wirkung und Anwendung
  • Keimschicht und Organe (!)
  • Signatur und Wesen
  • Planetenkräfte und Qualität
  • Dosierung und Rezepturen

Ein sehr schöner Reiseführer auf unserm Seelenweg, der uns auf Seelenebene mit den wichtigsten heimischen Heilpflanzen verbindet:

  • Birke
  • Brennnessel
  • Efeu
  • Gänsefingerkraut
  • Holunder
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Lavendel
  • Löwenzahn
  • Mariendistel
  • Mistel
  • Schachtelhalm
  • (bittere) Schlefenblume
  • Steinklee
  • Süßholzwurzel
  • Tausendgüldenkraut
  • Thymian
  • Wachholder
  • Weißdorn
  • Wermut

Die Widmung der Autorin für mich möchte ich an alle Leserinnen meiner Rezension weiter geben:

„Mögen sich die Geheimnisse des Lebens durch das Wesen und die Signaturen von Pflanzen, Menschen und Dingen erschließen.“

Der Verlag hat – und das ist der vollständigkeitshalber auch zu erwähnen – zu einzelnen Heilpflanzen kontextbezogene Produktwerbung geschaltet. Nachdem ich – nach erster Irritation – dann die Schätze des Buches entdeckt hatte, wurden die werbenden Hinweise für mich eher ein guter Kundenservice für den Leser. Denn wer hier etwas für sich entdeckt hat, der findet in seiner Apotheke sicher schnell ein apothekenpflichtiges, pharmakologisches Produkt zur „Selbstmedikation“ in Absprache mit dem Apotheker.

Es sollte dann aber auch erwähnt sein, dass es auch entsprechende spagyrische und homöopathische Heilpflanzen-Essenzen gibt, die es dann aber eher selten in der Apotheke um die Ecke gibt.


Ursula Erbacher: Vernetzte Phytotherapie: Eine Synthese von moderner Forschung und überlieferter Erfahrung (Klick)

TOBIAS: Wir sind Engel auf Erden

Untertitel: Unsere Reise ins erwachte Bewusstsein

Gechannelt von Geoffrey und Linda Hoppe > MEHR

Wenn ich vorstellen darf: TOBIAS, der aus der Bibel bekannt ist, dem „Buch Tobit“ (700 – 600 v. Chr.), das dann allerdings mit der Reduktion auf die vier Evangelien herausgeworfen wurde. Er ist ein Geistwesen, das zwischen 1997 – 2009 von Geoffrey Hoppe gechannelt wurde.

Dieses Buch ist eine Zusammenfassung seiner Boschaften und auch in der deutschen Ausgabe eine Weltpremiere. „Tobias schickt heute Botschaften auf die Erde, um das zu begleiten, was er als „die größte Evolution des menschlichen Bewusstseins jemals“ bezeichnet hat.“ (S. 11)

Eine neue Genesis

Jedes Zeitalter entwickelt eine neue Genesis, eine neue Schöpfungs-Mythologie, eine neue Kosmologie. Mit jedem Zeitalter verstehen wir das „Wer bin ich?“ und „Wer sind wir?“ immer tiefer – und das Buch liefert eine nahezu vollkommene Antwort auf die Frage. Es ist zweifellos eine solche neue Schöpfungsgeschichte. Es ist eine GESCHICHTE, eine Metapher, fast würde ich sagen: ein Märchen über Engeln für Kinder gebliebene Erwachsene. Es ist die „Genesis der Engel“ – überaus spannend erzählt, ich konnte nicht anders als das Buch „in einem großen Atemzug“ bis zu Ende zu lesen. Ich weiß nicht, ob das Buch schon DIE Neue Kosmologie des Wassermann-Zeitalters ist (für mich sind auch noch einige Fragen offen), doch es ist ein grandioser Entwurf! Aus dieser Perspektive sind wir schon seit Äonen Engel auf Erden mit den vielen Erfahrungen über die Inkarnationen hinaus.

Ich traue keiner Schöpfungsgeschichte mehr, die nicht Gott-Vater-Mutter zum Ausgangspunkt hat. Im Wassermann-Zeitalter ist das Göttliche das Elternpaar.
Das Buch geht tiefer. Dieses Göttliche Elternpaar ist nicht einfach „von Anfang an“ da, sondern hat sich selbst erschaffen in einer alles umfassenden Liebe der gegenseitigen Selbsterkenntnis. Und dann kamen die „Kinder Gottes“, die Engel. Sie bekamen alle Freiheiten ihrer Eltern, alle Erfahrungen in dem Großen Spiel der Schöpfung zu machen.
Die ENGEL als „entlassene Kinder Gottes“ sind die eigentlichen Schöpfer. Ihr Spielplatz ist die Schöpfung, die Evolution. Was für ein grandioses Spiel.

Ich werde die Geschichte hier natürlich nicht nacherzählen. Sie ist berührend! Denn wenn wir sie mit dem Herzen lesen, dann ist es so, also ob wir uns erinnern. Es ist das, was die großen Meister immer „gepredigt“ haben: ERWACHEN ist ERINNERN, wer wir sind. Es gibt kein Zurück in den Urzustand – unsere große Sehnsucht. Doch wir sind schon als Engel ausgezogen, Pioniere der Schöpfung zu sein, Abenteurer. Das ist unsere Leidenschaft. Daran erinnert uns diese „Kosmogenese der Engel“, die lange vor dem Urknall (der großen Feuerwand) beginnt.

Spirit und Seele

SPIRIT ist das Ursprüngliche, das von allen Assoziationen befreite „Gott“, aber auch der „Göttliche Funke“ in uns, der KOKON, der darauf wartet, sich zu entpuppen.

Und so war es, jenseits von Zeit und Raum, dass es diese Sache gab, die man Spirit nennt. es war Einssein. Es war in sich selbst vollendet, vollständig, ganz. Spirit kannte nichts anderes als das eigene Selbst. Es existierte einfach. Es war einfach da. (S. 17)

ALLES hat Spirit, so auch die Sonne. Doch nicht alles hat SEELE.

Aufgrund dieses wunderbaren Vorgangs, sich gegenseitig zu lieben, was letztlich bedeutet, sich selbst und sein Selbst zu lieben, erschufen sie die Kinder Gottes. Das war der großartige Prozess des Gebärens der beseelten Wesen. Denn weißt du, selbst König und Königin, selbst Mutter-Vater-Gott sind keine beseelten Wesen. (S. 21)

Engel sind die beseelten Wesen. Die Sonne hat SPIRIT, aber keine SEELE.

Obwohl sie kein beseeltes Wesen ist, besitzt die Sonne ihre eigene Identität und Persönlichkeit, ihr eigenes Bewusstsein von sich selbst als Sonne. (S. 172)

Jesus war kein Engel – und damit auch kein beseeltes Wesen.

Yeshua war kein beseeltes Wesen. Er war die Manifestation des Bewusstseins einer Gruppe von Menschen, die erkannten, dass die Zeit reif war, die begriffen, dass die göttlichen Energien jedes einzelnen Engels auf Erden bald hereinkommen und sich mit dem betreffenden Menschen vereinen würden. (S. 174)

Das kosmische Drama

Auch wenn es in dieser Engelgeschichte keinen Luzifer, keinen Satan, keinen gefallenen Engel, keinen Teufel gibt (das ist bemerkenswert!), so gibt es doch ein großes Drama: Das ursprünglich expandierende Bewusstsein verlangsamt sich immer mehr und der große Rat der Engel (die Zusammenkunft der Engelorden) sucht eine Lösung, damit diese Energiewelle des expandierernden Bewusstseins nicht in sich selbst kollabiert. Es gibt 33 kosmische Experimente – und der Planet Erde ist eines dieser Experimentierfelder, um dieses kosmische Drama zu überwinden.

Die Erde, die Neue Energie, die Neue Erde

Eine neue Schöpfungsgeschichte erhält natürlich viele Überraschungen bereit. Die für mich größte Überraschung ist Rolle des Planeten Erde. Sie nimmt eine zentrale Rolle ein. Während unsere Astrophysik uns zu einem winzigen Staubkörnchen in einem unendlichen All degradiert – verzweifelt und seelenlos nach Leben suchend, geht die Schöpfungs-Mythologie dieses Buches eine ganz andere Richtung: Die Erde ist nicht nur für unser Sonnensystem, nicht nur für unsere Galaxie einzigartig, sondern für das Spielfeld der Engel im Kosmos überhaupt. Es ist DAS gelungene Experiment für die Erneuerung der Kosmischen Energien als BESEELTE ENERGIEN. Was hier über die Äonen gelernt wurde, steht andere „Erden“ zur Verfügung. Die Erde ist der PROTOTYP für eine neuartige Energie, einer Energie, die auf diesem Planeten erst erschaffen wurde. Eine Energie, die diesen Planeten auch verändern wird – zu dem Juwel, der sie ist.

Meisterschaft der Neuen Energie

Dieses Experiment bedarf auch neuer Meister, Schöpfer der Neuen Energie, die eng mit ihrer körperlichen Existenz verbunden sind. AUFSTIEG ist nicht mehr in ein Jenseits, sondern in ein höheres Bewusstsein in diesem Heiligen Körper.

Du kannst hier auf der Erde bleiben und dich entscheiden – nicht aus Angst, sondern aus Liebe -, 150 Jahre oder 200 Jahre lang zu leben. Das ist absolut möglich, wenn du dich selbst liebst. (S. 214)

[Der Satz hat mich persönlich erschüttert. Als ich 30 Jahre alt war, durchlebte ich meine bis dahin größte Lebenskrise und dachte: Jetzt habe ich die Hälfte meines Lebens schon hinter mir und stehe vor einem Scherbenhaufen. Ich beschloss – halb im Scherz , halb aus tiefer Weisheit – 300 Jahre alt zu werden … So hatte ich nicht mein halbes Leben schon verspielt, sondern erst 10% …]

Die Kernbotschaft des Buches, die ich hier zitieren will. Wenn sie dich anspricht, dann lies das Buch bitte vollständig:

Ich werde mit dabei sein am Beginn einer Ära der Neuen Energie. Ich werde jetzt wieder ein Pionier sein, der lernt, wie man mit der Neuen Energie arbeitet, während die meisten Menschen keinerlei Ahnung haben, was das überhaupt ist. Ich werde lernen, wie man von der Schwingungsebene (von Energie) auf die expansive Ebene geht (wo sich Energie einfach ausdehnt), während ich hier in meinem physischen Körper bin und das auf die intimste Weise erfahre, die möglich ist. Ich werde mich total in mein Selbst verlieben. (S. 216)

Mein Fazit: Ja, wir brauchen eine neue Kosmologie, eine, die unsere Weltanschauung völlig verändert. Dieses Buch repräsentiert in meinen Augen wie kein anderes diese neue Schöpfungs-Mythologie. Sie ist für mich an vielen Stellen überraschend, aber nicht fremd. Sie ist vor allem sehr hoffnungsvoll. Nein, es ist mehr: eine Vision, die größer nicht sein könnte. Hier auf unserem Planeten Erde ein (inszeniertes) kosmisches Drama zu einem Lustspiel, einer Komödie transmutieren zu können. Dieses Buch spricht den Meister in mir an, die NEUE ENERGIE für die NEUE ERDE zu nutzen, um das schon vollendete Werk sich manifestieren zu lassen. WOWWW.

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