Linda Giese: Die Geheimnisse der Heiligen Geometrie

Untertitel: Die Sprache der Schöpfung

Kleine Einführung (3)


Aller guten Dinge sind DREI. Nachdem ich das Buch von Jeanne Ruland „Die Entfaltung der Blume des Lebens“ (2010) (> mehr) und von Andreas Beutel „Die Blume des Lebens in dir“ (2012) (> mehr) besprochen habe, kommt jetzt ein drittes und ganz aktuelles Buch von Linda Giese hinzu: „Die Geheimnisse der Heiligen Geometrie“ (2017). Das Buch hat wieder einen anderen Zugang (die Freie Ur-Energie) und stellt noch mehr den Aspekt der Heilung mit energetischen Kraftfeldern und Symbolen in den Mittelpunkt. Es behandelt das Thema noch umfassender als die ersten beiden.

Das Buch

Die Autorin geht in einer großen Gesamtschau wissenschaftlicher und philosophischer Konzepte in einer herzlichen Unbekümmertheit an, die überaus sympathisch ist. Sie zeigt Zusammenhänge auf, ohne auf Details dann im einzelnen einzugehen. Ihr Ansatz als energetische Heilerin und Künstlerin zu Heiligen Geometrie ist die Urenergie, die „Freie Energie“. Dazu gibt es mehrere Ansätze:

  • die Orgon-Energie
  • die Nullpunktenergie
  • Tachyonen
  • Biophotonen

All das erwähnt sie, wie diese unterschiedlichen Theorien jedoch selbst wieder miteinander und untereinander in Einklang zu bringen sind, das überlässt sie anderen, die sich dafür berufen fühlen. Und das finde ich sehr sympathisch! Es geht jetzt vor allem um die gesamte Vision, Einzelheiten können mit der Zeit geklärt werden.

Mir hat inhaltlich die Darstellung des Torus als pulsierende Energie besonders gefallen. Wir dürfen uns die Heilige Geometrie nicht einfach nur als schönes Bild auf einem zweidimensionalen Blatt vorstellen, sondern immer auch die dritte Dimension mit wahrnehmen, die Schwingung, die Bewegung, die Pulsation. Am Anfang allen Lebens ist der Puls, das Ausdehnen und das Wiederzusammenziehen. Als energetische Heilerin hat die Autorin diese Energiequalität in der Heiligen Geometrie besonders schön heraus gestellt.

Ihr Zugang als energetische Heilerin und Künstlerin zeigt sich vor allem darin, dass sie besonders die „Platonischen Körper“ und die Yantras (Mandala-Bilder) heraus stellt. Die Verbindung der Heiligen Geometrie mit den hinduistischen Yantras bringt noch eine besondere Tiefe in das Buch.

Die Autorin lädt uns zu einer Reise ein, „dich mit einem der spannendsten Themen in der spirituellen Arbeit zu beschäftigen“ (S. 9) und schreibt im Vorwort weiter (S. 10):

Das Wissen um die Heilige Geometrie, die Freie Energie und die Kraft der Symbole ist essentiell für das energetische Arbeiten. Im Zusammenhang betrachtet, leiten sie uns auf den Weg zu einer ganzheitlichen Erkenntnis. Meiner Ansicht nach spielen diese Themen für die friedliche Entwicklung der gesamten Menschheit eine tragende Rolle.

Alle drei Bücher über die Blume des Lebens und die Heilige Geometrie sind reichlich bebildert uns sehr ästhetisch aufgemacht. Die Bücher selbst repräsentieren in ihrer Form die Schönheit des Themas.

Das Buch der Künstlerin Linda Giese berührt den Leser in seiner Form noch einmal ganz besonders. Auch der energetische Zugang zur Heiligen Geometrie ist sehr zeitgerecht. Hier machen die „5 Jahre Altersunterschied“ zu den anderen beiden Bücher die allgemeine Bewusstseinsentwicklung deutlich. Das Buch der Autorin hat eine gute Chance, die Blume des Lebens und die Heilige Geometrie aus einem „Nischen-Bewusstsein“ heraus zu heben und größeren Kreisen zugänglich zu machen. Nicht zu vergessen: Das Buch hat einen sehr umfangreichen Anhang an Quellennachweisen und Anmerkungen. Es lädt damit zur Vertiefung des Themas ein. Mir fällt besonders auf, dass die Quellenverweise nicht einfach nur Bücher sind, sondern ganz im Sinne der Neuen Medien auf Internet-Seiten und YouTube-Videos verweisen – auf der Wellenlänge der jungen Generation.


 Linda Giese:
Die Geheimnisse der heiligen Geometrie: Die Sprache der Schöpfung
(Klick mich)


 

Andreas Beutel: Die Blume des Lebens in dir

Kleine Einführung (2)

Andreas Beutel vom Pythagoras-Institut in Dresden ist sicherlich in Deutschland DER EXPERTE für die Heilige Geometrie und die Blume des Lebens. Nun ist auch von seiner Seite nahezu im gleichen Format wie das Buch von Jeanne Ruland (> meine Rezension) ein kleines Taschenbuch (A6) zur Blume des Lebens erschienen. Obwohl es beiden Autoren um DAS EINE geht, sind beide Bücher grundverschieden, kaum zu vergleichen. Der Zugang zum gleichen Thema könnte in der Darstellung kaum unterschiedlicher sein. Doch genau das macht den Vergleich zwischen beiden Büchern so faszinierend: ein Thema – zwei so unterschiedliche Zugänge. Ich bin geneigt von einem weiblichen Zugang über die eigene bewusstseinserweiternde Erfahrung und einem männlichen Zugang über ein faszinierendes Wissen zu sprechen.

Das Buch

Das Buch von Andreas Beutel ist sehr wissenschaftlich-philosophisch gehalten. Es gibt einen Einblick über all die Zusammenhänge der „Logik der Schöpfung“ aus der Sicht der Heiligen Geometrie. Es liest sich spannend wie ein Krimi. Und am Ende gibt es wirklich ein paar verblüffende Auflösungen von Rätseln wie „die Quadratur des Kreises“.

Bei Andreas Beutel beginnt alles (die Schöpfung) in der Dunkelheit. Die ersten sechs Lichtstrahlen der Schöpfung erschaffen vom Mittelpunkt aus den Raum: nach oben, nach unten | nach rechts, nach links | nach hinten, nach vorne. Das göttliche Bewusstsein bewegt sich durch das Licht vom ersten Kreis der Dunkelheit in den zweiten Kreis der Helle. Das berühmte „Vesica Pisces“ (Fischblase) ist erschaffen, die Schnittmenge zweier Kreise, der Bezug zum Yin-Yang-Symbol ist offensichtlich.

Themen, die das Buch zusammen bringt:

  • die Mysterienschulen und die Heilige Geometrie
  • der lichtvolle Raum-Oktaeder mit einer ihn begrenzenden „Membran“
  • die Omnipräsenz des „Vesica Pisces“ in unserem Körper und in der Natur
  • die Zahl 3 als stabile „Tribüne“ für die Schöpfung
  • der Torus als universelles einheitliches Feld
  • die Saat und das EI des Lebens und die Embryologie
  • die Entfaltung der Ei-Struktur in Farbe, Musik, Chemie, dem chinesischen I Ging
  • die Blume und der Baum des Lebens mit 10 Kreisen / Kugeln wie in der Kabbala und den 22 Linien (an die „große Arkana“ des Tarot erinnernd)
  • die Frucht des Lebens und der Metatron-Würfel
  • die Platonischen Körper
  • der goldene Schnitt (die Zahl Phi) und seine Omnipräsenz
  • die Fibonacci-Reihe
  • das unendliche Netz der Blume des Lebens und die Mer-Ka-Ba
  • die Illusion der Wahrnehmung
  • die Quadratur des Kreises

Es ist kaum zu fassen, dass diese Thematik in ein kleines Büchlein von kaum mehr als 100 Seiten passt. Andreas Beutel ist es gelungen. Es kommt mir vor wie die Grundthesen einer spirituellen Wissenschaft basierend auf der Heiligen Geometrie.

Wenn man in die Thematik der „Blume des Lebens“ eintauchen will, dann empfehle ich unbedingt beide von mir besprochenen Bücher zu lesen, das von Jeanne Ruland (> Link) und das von Andreas Beutel. Es ist wie ein Paar und „als Paar“ für sich wieder sehr symbolträchtig.


Andreas Beutel:

Die Blume des Lebens in dir (Klick mich)


 

Hasselmann/Schmolke: Junge Seelen – alte Seelen

Untertitel: Die große Inkarnationsreise des Menschen

Das Buch ist wohl das vorläufig letzte und der Höhepunkt eines Lebenswerkes von Varda Hasselmann und Frank Schmolke: die Entwicklung eine ganze Buch-Reihe über das Wesen der menschlichen Seele, publiziert in einem Zeitraum von etwa 20 Jahren über acht Bücher (ohne die Romane).

Es ist für mein Verständnis das beste und umfassendste einer „neuen Seelelehre“, die wir Menschen so dringend brauchen. Und es ist überhaupt kein Wunder, dass diese Lehre aus der „Kausalen Welt“ (ein hoher Bereich der „Geistigen Welt“) übertragen („gechannelt“) wird: Aus keiner anderen Perspektive ist die Größe der menschlichen Seele zu übersehen wie aus der kausalen Welt, weil sie bis in diese Sphäre hineinreicht.

Die Autoren vermuten, dass es 500 Jahre dauern kann, bis diese Lehre die ganze Menschheit erfasst hat. Ich will von mir auch nicht behaupten, dass ich alles „verstanden“ hätte (was für eine Anmaßung wäre dies!). Doch ich weiß wohl, dass ich bisher nichts Umfassenderes gelesen habe – und mein eigenes Denken über die Seele hier mehr als genügend Raum findet.

Die letzte große Seelenlehre in unserem Kulturkreis ist aus meiner Sich die von Pythagoras (von ca. 2.500 Jahren), die aber nur sehr bruchstückhaft überliefert ist. Für mich ist die Buchreihe der Neuen Seelenlehre von Hasselmann/Schmolke eine wunderbare Brücke zu Pythagoras zurück und für diesen Zeitraum menschlicher Evolution in der Größe angemessen. Ich glaube, wir können aus dieser Neuen (und alten!) Seelenlehre heraus vieles besser verstehen.

Die Struktur des Buches:
5 Seelenalter mit 35 Inkarnations-Stufen

Grundsätzlich sind Seelen unterscheidbare Energie-„Körper“. Das Besondere an uns Menschen ist, dass unsere Seele einen individuellen Aspekt hat, wir unsere „In-Dividualität“ über die Inkarnationen hinweg nicht verlieren. Der Mensch (als homo sapiens sapiens) ist ca. 40.000 Jahre alt. Wir müssen in diesem „Inkarnationszeitraum“ denken – und vielleicht leben Menschen „der ersten Generation“ noch unter uns, natürlich als sehr alte und nahezu königliche Seelen. Und selbst wenn es „nur“ Menschen der letzten 2.000 Jahre wären! Wir müssen uns bewusst sein, dass wir in der Welt der Seelen mit diesen „Seelen-Zeiträumen“ rechnen müssen.

Das Buch unterscheidet 5 Inkarnationsalter:

  • die Säuglings-Seele
  • die Kind-Seele
  • die Junge Seele
  • die Reife Seele
  • die Alte Seele

Jedes Seelen-Alter kann in 7 universelle Grundenergien differenziert werden (ich verwende hier die Adjektive statt der Berufe, also „heilend“ statt „Heiler“; ich denke, es beschreibt die Qualität einer Energie besser als ein kulturell misszuverstehender „Beruf“ wie Heiler oder gar König):

  • Energie 1: heilend
  • Energie 2: künstlerisch
  • Energie 3: kriegerisch
  • Energie 4: gelehrsam
  • Energie 5: weise
  • Energie 6: priesterhaft
  • Energie 7: königlich

Eine Säuglings-Seele geht dann 7 Inkarnationsstufen durch, bis sie zu einer „Kind-Seele“ wird:

  • Säugling 1 (lies: Säuglings-Seele mit der dominierenden Grundenergie 1 = heilend)
  • Säugling 2 (lies: Säuglings-Seele mit der dominierenden Grundenergie 2 = künstlerisch)
  • und so weiter

Zu Ende gedacht ergibt das 35 Inkarnationsstufen (5×7). Die Autoren differenzieren noch weiter: Jede Inkarnationsstufe hat in der Regel ein Früh-, Mittel- und Endstadium, so dass wir rein rechnerisch auf 105 Inkarnationsstadien kommen (35×3). Das ist schon eine „Hausnummer“, mit der wir die Inkarnation von menschlichen Seelen über Jahrtausende „klassifizieren“ können. Das Buch enthält Beispiele von Persönlichkeiten von „Jung 1“ (lies: Junge Seele mit der Grundenergie 1) bis „Alt 7“ (lies: Alte Seele mit der Grundenergie 7), also wie Paris Hilton (S. 534) bis Jesus und Sokrates (S. 539).

Was mich besonders beeindruckt hat:

Das ist natürlich abhängig von meinem Bewusstseinsstand und ganz subjektiv:

  • Dass der Menschen ein „Kind von Mutter Erde und Vater Himmel“ ist, hat für mich eine neue Bedeutung bekommen: Die Evolution von Mutter Erde hat uns KÖRPERLICH zum „homo sapiens“ geführt. Das ist unser (beseelter!) Mutter-Anteil. Wenn diese Wesen sich dann mit einem väterlichen Seelenvolk (Energie 2) vom Himmel verbunden haben, dass ist das eine Hochzeit von Mutter Erde und Vater Himmel, irdischer und himmlischer Seele, die uns Menschen als „homo sapiens sapiens“ hervorgebracht hat. „Die Seele“ ist also nicht einfach nur weiblich: sie ist weiblich in ihrem mater-ialistischen Aspekt (die „Mater“), sie ist männlich in ihrem himmlischen Aspekt.
  • Endlich auch eine für mich schlüssige Erklärung, warum der Neandertaler ausgestorben ist:  Es war eine Verbindung von Frühmenschen mit einem anderen Seelenvolk, das ihre Mission offensichtlich erfüllt hat.
  • Alleine die Unterscheidung zwischen menschlicher und tierischer Seele im Anhang des Buches lässt wissen, dass wir das Thema SEELE nicht „anthropozentrisch“ mit der „menschlichen Seele“ identifizieren dürfen, und erahnen, dass DIE SEELE ein noch viel umfangreicheres FELD letztlich ALLER ENERGIEN ist. Denken wir nur beispielsweise an „die Seele der Galaxien“ oder „die Seele der Universen“ (auch jenseits des uns bekannten). Das bedeutet: Das Buch (die ganze Buchreihe) ist KEINE „universelle Seelenlehre“, sondern „nur“ eine Lehre der menschlichen Seele auf dem Planeten Erde. Das ist doch schon „allerhand!“.
  • Was ich an dem Buch vielleicht nach dem ersten Eindruck am meisten bewundere (ich habe es noch lange nicht „verdaut“), ist die feinsinnige Sprache und die Sprache der angemessenen Analogie: Wir müssen uns beim Lesen des Buches immer gewusst sein, dass hier (mindestens 35) unterschiedliche Energiequalitäten in Sprache ausgedrückt („verbalisiert“) werden. Man darf beim Lesen des Buches nicht an der Oberfläche der Worte bleiben, sondern muss die Energiequalität dahinter (über-) sinnlich erfahren. Dass dies so gut gelingen kann, ist schon Ausdruck einer hohen Qualität des Buches! Das Buch ist in diesem Sinne „energetisch packend“!

 

Mein Fazit: Ich kann nur Bewunderung für dieses Buch (und die ganze Buch-Reihe) zum Ausdruck bringen und bin dankbar, dass uns diese neue Seelenlehre in der turbulenten Zeit der menschlichen Evolution und Geschichte als Orientierungsrahmen vor liegt.

Ich will zustimmend die letzten Worte zitieren: „Versucht, das Gesagte zu verstehen, bevor ihr tiefer und gegebenenfalls mit anderen Methoden in diese Zusammenhänge eindringt.“ (S. 526)

Mich selbst hat das Buch um Meilensteine voran gebracht. Es wird alle Seelen erreichen, die jetzt reif dafür sind und unser Wirken koordinieren.


 

Junge Seelen – Alte Seelen: Die große Inkarnationsreise des Menschen (klick mich)

Die Goldenen Verse des PYTHAGORAS

Untertitel: Lebensregeln zur Meditation
Herausgegeben und eingeleitet von Inge von Wedemeyer


Ich habe dieses kleine Büchlein (1983 wohl erstmals erschienen) erst sehr spät entdeckt, doch es war gleich „Liebe auf´s erste Lesen“.

Inge von Wedemeyer hat mehr als nur ein Vorwort und eine Einleitung geschrieben (S. 1-12), sondern die Verse auch sehr einfühlsam und kenntnisreich interpretiert (S. 23 – 56) Das Literaturverzeichnis selbst (S. 57 – 60) zeichnet wichtige Spuren zu dem „großen Lehrmeister der Griechen, ja des Abendlandes“ (S. 1) auf.

Die 71 „Goldenen Verse“ sind durch Gerda von Gerlach aus dem Griechischen übersetzt und in eine zeitnahe Sprache gebracht (S. 13 – 22), und das ist wahrlich eine Kunst!

„Bei Pythagoras bilden Religion, Leben und Wissenschaft eine Einheit“ (S. 1)

Das ist für mich einer der Kernsätze von Inge von Wedemeyer, der klar auf den Punkt bringt, was an Pathagoras für die heutige Zeit so faszinierend ist. Wenige Seiten weiter schreibt sie: „Glauben, Wissen und Leben bilden eine dynamische Einheit.“ (S. 5) Genau auf der Suche sind wir heute in der völlig desintegrierten Welt wieder.

Von Pythagoras ist – anders als bei Platon – im Grunde kein authentisches Schrifzeugnis hinterblieben. Es war nicht nur die „Geheimlehre“ seiner Mysterienschule, deren Lehre nur mündlich an einen engen Kreis weiter gegeben wurden. Es gab sicher auch Bücher von ihm, und von Platon ist die Aussage bekannt, dass er für die Bücher von Pythagoras ein Vermögen ausgeben wollte, so groß war seine Wertschätzung ihm gegenüber.

Die Goldenen Verse sind das, was noch am authentischsten von Pythagoras ist, unabhängig, ob die Verse von ihm selbst aufgezeichnet wurden oder von seinen Schülern. Sie beinhalten vor allem geistige Lebensregeln für die Pythagoreer, vergleichbar mit den 7 Lebensprinzipien, die Hermes Trismegistos zugeschrieben werden. Die Goldenen Verse erinnern mich auch an das Tao Te-King des Lao-Tse.

Es ist (neben der Übersetzung durch Gerda von Gerlach) eine Kunst von Inge von Wedemeyer, die Grundzüge der Lebensphilosophie von Pythagoras aus den Goldenen Versen heraus gearbeitet zu haben:

  • Das Universum ist eine Einheit (S. 31 – 32)
  • Die Seele ist unsterblich (S. 32 – 33)
  • Der Weg zur Vollkommenheit und Unsterblichkeit (S. 33 – 35)
  • Schicksal und freier Wille (S. 35 – 37)
  • Die Lehre von der Freundschaft, von den Entsprechungen und von den Elementen (S. 37 – 41)
  • „Alles ist Zahl“ (S. 41 – 47)
  • Musik und Heilkunst (S. 47 – 52)
  • Halte Maß! Erkenne dich selbst! (S. 52 – 56)

Gründer der abendländischen Esoterik

Man hat in der wissenschaftlichen Forschung Inge von Wedemayer vorgeworfen, sie sei zu „esoterisch“. Richtig! Genau das ist das Problem – und dieses Problem zu verstehen ist gleichzeitig der Schlüssel, um überhaupt einen tiefen Zugang zu Pythagoras zu finden. Pythagoras selbst war es, der in seiner Mysterienschule die „Novizen“ unterschied von den „Adepten“. Die Novizen waren die „Anfänger“, die oft 5 Jahre und mehr im „äußeren, exoterischen Kreis“ seiner Schule verbrachten, die Adepten hatten sich als Schüler qualifiziert und gehörten zum „inneren, esoterischen Kreis“.

Ein Esoteriker zu sein, war für Pythagoras also eine Auszeichnung. Und so schreibt Inge von Wedemeyer auch zur „Einsicht des Interpreten“:

Und wenn es um die großen Persönlichkeiten der Vergangenheit geht, kommt hinzu, daß sie eigentlich nur von Menschen gleichen Formats verstanden werden können. (S. 2)

Mit anderen Worten: Nur ein Esoteriker kann einen Esoteriker erkennen. Oder mit etwas für die heutige Zeit unverfälschteren Begriffen: Nur ein Mystiker kann einen Mystiker erkennen. Und das war Pythagoras mit Sicherheit.

So ist auch der Hinweis von Inge von Wedemeyer zur Übersetzerin Gerda von Gerlach gut zu verstehen: „Es ging der Übersetzerin sowohl um sprachliche als auch um esoterische Genauigkeit.“ (S. 11)

Was an den Pythagoras zugeschriebenen Weisheiten ist wirklich authentisch?

Inge von Wedemeyer geht auch der Frage nach, ob all die Pythagoras zugeschriebenen Erkenntnisse (wie der „Satz des Pythagoras“) wirklich von ihm sind oder älteren ägyptischen, babylonischen oder indischen Ursprungs. Ihre Antwort ist sehr weise:

Man sagt, er habe an den bedeutendsten heiligen Stätten in Phönizien, Ägypten, Babylon und Griechenland hohe Einweihungen empfangen, vielleicht auch in Indien. Man sagt, er habe alles Wissen und alle Weisheit seiner Zeit in sich aufgenommen, und bezeichnet ihn als einen „universellen Geist von welthistorischem Format“. (S. 4) …
Die Bedeutung des Pythagoras liegt nicht darin, ob er diese oder jene Lehre als erster gebracht hat … Die Bedeutung und Universalität der Geistesheroen liegt in ihrer Fähigkeit, ihr hoch entwickeltes Bewusstsein schöpferisch einzusetzen und damit nicht nur auf die Mitwelt und Nachwelt zu wirken, sondern die Menschheit in ihrer Evolution auf eine neue Stufe zu heben.“ (S. 6)

Der österreichische Philosoph, Mathematiker und Schriftsteller Egmont Colerus (1888 – 1936) sieht in Pythagoras sogar den Geburtshelfer für „Die Geburt des Abendlandes“.

Mein Fazit: Sich Pythagoras authentisch zu nähern, setzt selbst ein gewisses spirituelles Bewusstsein voraus, das über das streng rationale Bewusstsein der „objektiven Wissenschaft“ weit hinaus geht. Jeder in diesem Bewusstsein hat mehr Chancen, Pythagoras authentisch zu verstehen als mit einem wissenschaftlich begrenzten Horizont.

Das Buch von Inge von Wedemeyer ist beides: eine Prüfung für dieses erweiterte Bewusstsein (hast du Zugang zu diesem Büchlein?) und – dies vorausgesetzt – ein Generalschlüssel zum Verständnis des Wirkens von Pythagoras, den ich in eine Reihe wie Buddha und Lao-Tse stelle.



Die Goldenen Verse des Pythagoras (Klick)

Omraam M. Aivanov: Das kosmische Gleichgewicht. Die Zahl 2

Dies ist meine 200. Buchbesprechung in meinem Buchblog. Sicher habe ich das zu diesem Anlass zu besprechende Buch bewusst ausgewählt. Es ist das Buch von Omraam M. Aivanov: „Das kosmische Gleichgewicht. Die Zahl 2“.
Ich möchte diese Buchbesprechung Elke widmen, mit der ich in der ZWEI lebe.

Warum es für mich so bedeutsam ist? Mich hat die Zahlenmystik nach Pathagoras im Mai 2010 gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Dabei ist die Zahl 2 eines der vertracktesten Zahlen und wird leicht mit „Dualität“ und „Dualismus“ verbunden, sehr zwei-felhaft und zwie-lichtig verstanden. Doch wenn das Göttliche immer die EINS geblieben wäre, gäbe es keine Schöpfung. Erst in der ZWEI geht das Göttliche in die Schöpfung. Erst wenn wir zahlenmystisch der ZWEI einen Ehrenplatz zuweisen, kommen wir GEIST und SEELE der Schöpfung näher. 

Obwohl ich in der Zahlenmystik ganz gut zu Hause bin, hat mich das Buch von Omraam M. Aivanov: „Das kosmische Gleichgewicht. Die Zahl 2“ noch einmal sehr inspiriert! Er bezieht sich weder auf Pythagoras noch die Zahlenmystik selbst, doch „verehrt“ die Zahl 2 in den höchsten Tönen:

Die ZWEI entsteht zahlenmystisch nicht durch die Verdopplung der 1 (1 + 1), sondern durch die Polarisierung. Mit anderen Worten: Das Göttliche verdoppelt sich nicht, sondern polarisiert sich in das männliche und das weibliche Prinzip. Das Göttliche ist ein Paar. Alles Erschaffene unterliegt dem Gesetz der Polarität, der Anziehung der Gegensätze, dem Austausch zwischen dem Gegensatzpaar, dem Zusammenspiel zwischen Göttlichem GEIST und universeller SEELE, der NULL und der EINS.

Die beiden Prinzipien Männlich und Weiblich stehen am Anfang der Schöpfung. (S. 50)

Ein großes Symbol von Omraam M. Aivanov ist die Waage (auch als astrologisches Zeichen), das ausgleichende Prinzip. Sehr tief interpretiert er auch die 2. Tarot-Karte: die Hohepriesterin. Auch den Lebensbaum der Kabbala mit seinen 10 Elementen interpretiert er auf der Basis der ZWEI und der DREI. Weitere Symbole und Themen, die den Sinn der ZWEI verständlich machen: Adam und Eva / das Gute und das Böse / Symmetrie und Asymmetrie / der weiße und der schwarze Kopf in der Kabbala / Schlüssel und Schloss / Zepter und Reichsapfel / die VIER (das Kreuz), die ACHT, die Unendlichkeit / Tugend und Laster / die Schlange und der Äskulapstab / Leben und Tod / … und das ist noch nicht alles!

Dabei verleugnet der Autor nicht die „Schattenseite der ZWEI“: 

Die Zahl 2 ist die Zahl der Einswerdung. Die tiefgründigsten, komplexesten, gefährlichsten Fragen sind in der 2 enthalten, sogar das Geheimnis der Existenz des Teufels. Alles, was Bezug zur 2 hat ist schwierig. …
Die Zahl 2 ist die gefährlichste von allen Zahlen, denn in ihr befinden sich alle Möglichkeiten der Teilung, der Abzweigung. Dort beginnt also das Böse. (S. 25)

Polarität als Tanz und „Einheit der Gegensätze“ ist der Schlüssel. Das Übel ist, wenn sich diese Gegensätze bekämpfen, eines sich über das andere erhebt, sich trennen und verselbständigen.

Nur die Philosophie der Einheit erlaubt es uns, die Dinge so zu sehen, wie sie in Wirklichkeit sind. In Gott ist alles 1 und sogar, wenn es die 2 gibt, sollte man diese 2 vom Gesichtspunkt der 1 aus verstehen. Die Zahl 1 ist alles und erhält alles. (S. 110)

 

Mein Fazit: Ja, es macht viel Sinn über die Zahl 2 zu meditieren, wenn man einen Zugang zur Zahlenmystik, zur Zahlensymbolik, zur Numerologie und letztlich auch zur Zahlenmagie erhalten will. ZAHLEN sind die tiefste SYMBOLIK. Wer für sich die Zahl 2 meistert, der hat Zugang zur Tiefe der Zahlenmystik. Die ZWEI ist der SCHLÜSSEL zur Schöpfung, auch der eigenen.
Es ist mir ein besonderes Vergnügen, mit  Omraam M. Aivanov einen „alten Meister“ zu lesen und zu studieren, den man wahrlich nicht in die „New-Age-Esoterik“ einordnen kann, bei der das Spirituelle immer „einfältiger“ wird, weil die Schöpfungsmacht der ZWEI als „Dualität“ verteufelt wird. Doch die Verteufelung der ZWEI führt nur in Teufels Küche.

Die ZWEI ist das erste göttliche Schöpfungsprinzip.

 

Das kosmische Gleichgewicht: Die Zahl 2 (Izvor) (Klick)

Robert Scheinfeld: Raus aus dem Geldspiel

Untertitel: Ihr Wegweiser für den täglichen Kampf ums liebe Geld. Ändern Sie die Regeln, dann gewinnen Sie!

 

Das Buch verspricht viel, die Lösung aller finanzieller Probleme! Ich will es einmal so auf den Punkt bringen: Das Geldspiel auf unserem Planeten ist so „geregelt“, dass nur wenige gewinnen können und die allermeisten verlieren – und am Ende der ganze Planet verliert. Es ist das Spiel nach den Regeln des Egoismus, letztlich des Finanzkapitals. Der Autor ist übrigens kein „Kapitalismus-Kritiker“. Er ist überhaupt kein Kritiker, sondern weist einfach den Weg zum Ausbruch aus dem alles beherrschenden „Geld-Spiel“ des Kapitals. Doch das Leben ist tatsächlich ein Spiel. Der Autor nennt es „das Menschen-Spiel“. Es ist ein göttliches Spiel als Menschen, das unter anderem dazu gedacht ist, dass jeder in natürlichem Reichtum leben kann. Eigentlich sollte jeder spirituelle Mensch, der sich als „Schöpfer“ versteht, seinen Reichtum doch mit einem Fingerschnippen „manifestieren“ können: Alles sei doch möglich! Doch gerade viele spirituelle Menschen scheitern am Thema Geld. Was wäre, wenn „das Geld-Thema“ die Prüfung für spirituelles Manifestieren ist? Der spirituelle Umgang mit der Materie? Was wäre, wenn gerade der spirituelle Umgang mit Geld erst die spirituelle Meisterschaft zeigt?

Das Buch richtet sich dabei durchaus „gegen“ große „esoterische Strömungen“ („The Secret“, Gesetz der Anziehung usw.), die die Lösung aller Probleme „über Nacht“ versprechen. „Du musst nur …“ Nein, alles ist ein Spiel, sogar das Geld-Spiel ist ein Spiel, das dazu gedacht ist, das Erwachen zu erleichtern, spirituelle Meisterschaft zu erringen.

Der Autor schreibt, dass dieses „Menschen-Spiel“ zwei Phasen hat: In Phase 1 hat der Mensch vergessen, wer er ist und „funktioniert“ nach gesellschaftlichen Konditionierungen. In Phase 2 erwacht er, bricht aus den gesellschaftlichen Illusionen aus und beginnt sein wahres Leben als Schöpfer. 

Das ist ja eigentlich nichts Neues, das Erwachen aus der Trance des Egos in das selbst bestimmte Schöpferbewusstsein. Was macht das Buch so faszinierend? Wo geht es über „The Secret“ hinaus?

  1. Es fokussiert sich auf das Thema Geld; das ist eine wichtige spirituelle Prüfung zur Selbstheilung und Heilung des Planeten
  2. Es zeigt, wie die Illusionen über das Geld funktionieren (holographische Täuschung) und diese diese falschen Gedanken „kollabieren“ können (Quantenphysik)
  3. Es macht aus reinen verbalen Affirmationen einen emotional-energetischen „Ausbruchs-Prozess“ (energetische Transformation)
  4. Es akzeptiert einfach, dass der Prozess seine Zeit braucht und als Spiel auch genossen werden kann. Entscheidend ist, die Spielregeln zu erkennen, um ausbrechen zu können und mit der Änderung der Regeln sein eigenes Spiel zu spielen (das Leben spielerisch meistern), das am Ende ein WIR-Spiel ist.

Kapitel 1 – 6: Philosophie und Wissenschaft

Der Autor macht deutlich klar, dass es gewisse philosophische und wissenschaftliche (!) Grundkenntnisse braucht, um mental aus dem Geld-Spiel ausbrechen zu können.

Philosophisch (und spirituell) sind es die Grundfragen:

  • Wer bin ich?
  • Warum bin ich hier?
  • Was ist der Sinn meines Lebens?

Wissenschaftlich sind es die Grundkenntnisse über:

  • das Nullpunkt-Feld und die Quantenphysik
  • das Hologramm und die holographische Täuschung

Dies reicht schon aus, ist aber unbedingt nötig, um unsere Illusionen (holographische Täuschungen) über das Geld-Spiel „kollabieren“ zu lassen.

Kapitel 7: Der Quanten-Kollaps

Dieses Kapitel ist sozusagen der Schalter von „Phase 1“ (die Illusion des Mangels) in „Phase 2“ (der Naturzustand von unbegrenzter Fülle). „Alles in Phase 2 läuft genau gegenteilig wie in Phase 1.“ (S. 99)

Ich muss Ihr gewohntes Denken kaputt machen, bevor ich es durch ein neues ersetzen kann, das Ihnen neue Energie in Ihr Leben bringt. (S. 94)

Nur einen Satz daraus:

Geld herzustellen ist leicht – egal, welche Summe und woher es angeblich kommt, die brauchen nur eine Vorlage im Nullpunktfeld zu erstellen, sie energetisch anzureichern und in Ihr Hologramm zu katapultieren. Reichtum, Armut, der Kampf ums liebe Geld und Wohlstand sind nichts als holographische Kreationen unterschiedlicher Vorlagen im Nullpunkt-Feld. Sie alle werden mit derselben Anstrengung und Energie erzeugt. (S. 101)

Kapitel 8 bis 15: Die Reise in die finanzielle Freiheit

Dieser Weg ist ein wirklich anderer als der, der von „Geld-Gurus“ gezeigt wird – und es wird einem bewusst, warum diese Irrwege einen nur in den Täuschungen von Phase 1 gefangen halten. Hierbei wird auch mit dem geläufigen Mythos aufgeräumt, dass Geld Energie sei. Nein:

Der wirkliche Zweck des Geldes ist der, Ihre Wertschätzung für Ihre eigene Person als Schöpfer/in Ihrer Ergebnisse und für alle Ihre Kreationen auszudrücken. (S. 121)

Dieser Weg ist ein PROZESS, das neue Spiel sozusagen. Dazu gibt es vier Werkzeuge:

  • Nr. 1: Wertschätzung ausdrücken (Dankbarkeit)
  • Nr. 2: der große Prozess in 6 Schritten (das Kronjuwel)
  • Nr. 3: der Miniprozess (bei allen Irritationen anzuwenden)
  • Nr. 4: der ermächtigende Wortschatz und Selbstgespräche

Es geht dabei um weit mehr als Geld. Es ist der Prozess, als „Ebenbild“ SCHÖPFER des eigenen Lebens zu werden und seinen Platz in der großen Schöpfung einzunehmen.

Mein Fazit: Das Buch greift auf eigene Art und Weise das spirituelle Hauptproblem des Planten auf: die Selbstzerstörung durch die Macht des Kapitals. Es ist sehr spirituell, obwohl es eine einfache, leicht verständliche Sprache verwendet, ja sogar eine eigene (ideologiefreie) Sprache erfindet. Es kritisiert nichts (weder Kapitalismus noch Egozentrik in spiritueller Verkleidung). Es hilft demjenigen auszubrechen, der noch mitten im Geld-Spiel sich auf der Verliererstraße sieht. Das Buch kommt einer globalen Revolution gleich, wenn Menschen sich aus dem kapitalistischen Geld-Spiel befreien, um ein neues Wirtschaften auf der Basis der Wertschätzung, eine Gesellschaft des Wohlwollens und des Wohlstands aufbauen. Eine Anleitung für den Einzelnen zur WIR-Revolution des ganzen „Menschheits-Spiels“. 

 

Das Buch als Hardcover: Raus aus dem Geld-Spiel! Ihr Wegweiser für den täglichen Kampf ums liebe Geld. Ändern Sie die Regeln – dann gewinnen Sie! (Klick)

Das Buch als Taschenbuch: Raus aus dem Geld-Spiel!: Ihr Wegweiser für den täglichen Kampf um die Finanzen (Klick)

Dr. Joe Dispenza: Ein neues Ich

Untertitel: Wie Sie Ihre gewohnte Persönlichkeit in vier Wochen wandeln können

Das Buch versteht sich als Praxisbuch zu seinem ersten großen Werk „Schöpfer der Wirklichkeit“. Es geht wieder um ein „realistisches, funktionierendes Modell persönlicher Transformation“ (S. 17).
„Wenn Sie intellektuell angelernte Informationen als Philosophie hernehmen und dieses Wissen so oft in ihr Leben einfließen lassen, bis Sie es zur Meisterschaft bringen, dann entwickeln Sie sich vom Philosophen zum Wissenden und schließlich zum Meister.“ (ebenda)

Der Ansatz des Autoren liegt in der „Neuroplastizität des Gehirns“: Der Geist kann das Gehirn neu verdrahten und so kann durch ein gezieltes Training eine neue Persönlichkeit entstehen. Zentral für diesen Prozess ist eine entmystifizierte Meditation.

Das Buch hat 3 Teile:

  1. „Die Wissenschaft vom Ich“
    Dieser Teil trägt wissenschaftliche und philosophische Paradigmen der neuesten Forschung zusammern, natürlich angefangen bei der Quantenphysik.
  2. „Gehirn und Meditation“
    Der Autor „entmystifiziert“ die Meditation als spirituelle Methode und bringt sie mit dem vielleicht umfassenderen Begriff der KOHÄRENZ zusammen.
  3. „Auf dem Weg zu Ihrer neuen Bestimmung“
    Jeder hat eine Bestimmung in der Schöpfung. Diesen Platz einzunehmen ist der Weg zur Meisterschaft des Lebens.

Ich möchte mich hier vor allem dem 4-Wochen-Programm des 3. Teils widmen.

7 Schritte auf dem Weg zur neuen Bestimmung

Erste Woche: Die Tür zum Schöpferzustand öffnen

Schritt 1: „Induktion“ (S. 287 – 292)

Die Technik der Induktion (Übungszeit ca. 20 Minuten) besteht darin „präsent zu bleiben“, sich dem Alpha-Zustand zu nähern. „Dann üben Sie sich in Hingabe, bleiben präsent und bringen sich selbst so viel Liebe entgegen, dass Sie diesen Prozess durchlaufen können.“ (S. 287)

Zweite Woche: Das alte Ich zurückbilden

Schritt 2: Erkennen (S. 293 – 301)

Es geht zunächst darum, möglichst genau das Problem zu identifizieren. „Um ein Problem beheben zu können, muss man als Erstes verstehen, was derzeit nicht in Ordnung ist.2 (S. 293) Am besten geschieht dies in der Distanz des Lebensrückblicks.

Schritt 3: Eingestehen und Bekennen (S. 302 – 308)

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dieser Schritt ein Schritt der Selbstvergebung und Selbstliebe: „Durch das laut ausgesprochene Bekenntnis der Wahrheit über sich selbst lösen Sie die emotionalen Fesseln, Vereinbarungen, Abhängigkeiten, Verhaftungen, Bedingungen und Süchte an all diese äußeren Auslösereize in Ihrem Leben.“ (S. 306)

Schritt 4: Hingeben (S. 309 – 315)

Das Ego kann seine Probleme nicht wirklich transformieren, höchstens verschieben. Sich hingeben löst die Kontroll-Sucht des Ego. „Wahre Hingabe bedeutet: Loslassen der Ego-Kontrolle … (S. 310). Dabei geht es um die Entwicklung von Wahrhaftigkeit, Demut, Ehrlichkeit, Sicherheit, Klarheit, Leidenschaft und Vertrauen.

Dritte Woche: Erinnerungen an das alte Ich abbauen

Schritt 5: Beobachten und Erinnern (S. 316 – 323)

Es geht um das Bewusstwerden der alten Programme, um sie dann auflösen zu können. „Beim Betrachten und Nachsinnen über ihr altes Ich wird Ihnen klar, wer Sie nicht mehr sein wollen.“ (S. 317)

Schritt 6: Neuausrichten (S. 323 – 329)

Bei einem transformatorischen Verwandlungsprozess geht es darum, bewusst zu bleiben und nicht wieder in Unbewusstheit alter Programme zu verfallen. Es geht immer darum, sich bewusst zu bleiben und lauf auszusprechen: „Verändere dich!“

Vierte Woche: Einen neuen Geist für eine neue Zukunft erschaffen

Schritt 7: Erschaffen und Einüben (S. 330 – 349)

Bisher wurden die alten synaptischen Verbindungen des Gehirns abgebaut, jetzt gilt es, die neuen aufzubauen. „Jetzt geht es darum, neue Verbindungen sprießen zu lassen, damit der neue Geist, den Sie erschaffen, zur Plattform Ihres neuen zukünftigen Ich werden kann.“ (S. 331)
Dies ist der Zeitpunkt, sich eine neue Bestimmung zu erschaffen.  

Als Höhepunkt des Eintritts in die Selbstbestimmung:

Wenn Sie sich erst einmal mit der Quelle des Bewusstseins verbunden und davon getrunken haben, werden Sie wohl ein echtes Paradoxon erleben. Sie können ein solches Gefühl persönlicher Ganzheit genießen, dass Sie kaum mehr etwas wünschen. Diese Dichotomie wahr für mich ein wahrhafter Schritt der Bewusstwerdung und Erkenntnis. (S. 356)

Mein Fazit: Wir sind schon seit Jahrzehnten in einem Prozess, Wissenschaft und Spiritualität zu verbinden. Gerade die Wissenschaft des Gehirns schreitet immer weiter voran, so dass die spirituelle Praxis der Meditation immer mehr auch aus dieser Sicht verstanden wird und „entmystifiziert“ werden kann. Man braucht keine „Einweihung im Himalaja“, um meditieren zu können. Das kann jedes Tier und jedes Kind. Doch es gilt, in diesen „Zustand des NICHTS“ zu kommen, um aus dieser Quelle schöpfen zu können. Hierzu ist es wichtig, die MEDITATION neu zu erfinden. Der Autor ist ein Vorreiter für diesen Schritt der globalen Transformation: Gehirn – Meditation – transformative Wandlung. Das Buch selbst fokussiert sich noch vor allem auf den Prozess, das alte Ich zurückzubilden, um Platz für neue Kreativität zu schaffen.


Ein neues Ich: Wie Sie Ihre gewohnte Persönlichkeit in vier Wochen wandeln können (Klick)

Reiner Noreisch: Erschaffe dein Leben neu!

Untertitel: Warum positives Denken alleine nicht reicht


Ich bespreche das Buch einen Tag nach dem Austritt des Groß-Britanniens aus der Europäischen Union. Die Krise in Europa spitzt sich zu, manifestiert sich in einem ersten, tiefen Bruch. Wahrlich: Wir leben in Krisenzeiten, von denen keiner mehr verschont wird. Allgemeine „Er-Schöpfung“ wird zu einer „Volkskrankheit“. Da läuft vieles ganz gewaltig schief. Es ist nicht mehr die Zeit, um über spirituelle Konzepte zu diskutieren, sondern in ein zutiefst schöpgungsgerechtes HANDELN zu kommen. „Wer heilt, hat recht.“ Das Buch von Reiner Noreisch ist genau das rechte Buch zur rechten Zeit. Wir alle brauchen vor allem funktionierende Konzepte, um aus dem „erschöpften Opferbewusstsein wieder ins kraftvolle Schöpferbewusstsein“ zu kommen. Aus dem Handbuch von Reiner Noreisch spricht Praxis-Erfahrung. Da ist ein rettendes Krisen-Werkzeug für den einzelnen, das erprobt ist und funktioniert.

Das Buch ist durchaus als „spirituelles Buch“ zu werten. Sein Motto ist der bekannte Spruch von Teilhard de Cardin: „Wir sind keine Menschen, die spirituelle Erfahrungen machen, sondern wir sind spirituelle Wesen, die erfahren, Mensch zu sein.“ Ansonsten philosophiert der Autor nicht lange über Spiritualität. „Nach meiner Auffassung gibt es keine Trennung zwischen ‚dem Leben‘ und Spiritualität. (S. 181). Das Buch verzichtet sogar auf das schillernde Konzept des „Ego“ und spricht stattdessen vom „begrenzten Ich“. Es geht nicht darum, den Lieblingsfeind der Spirituellen, das Ego, zu bekämpfen (wie auch immer), sondern Ich-Begrenzungen zu erweitern.

Was normalerweise als Störung oder Krankheit angesehen wird, ist nach meiner Auffassung eigentlich eine spezifische Lernerfahrung der Seele eines Menschen. Schöpfer-Transformation unterstützt Sie darin, diese Erfahrungen zu vervollständigen und zu integrieren.“ (S. 16)

Damit ist das entscheidende Stichwort schon gefallen: „Schöpfer-Transformation“. Dieser vom Autor entwickelte Prozess zieht darauf ab, Blockademuster aus der Vergangenheit nicht mehr auszuagieren, sondern zu transformieren, um immer mehr Schöpfungspotenzial verwirklichen zu können. Dies führt nicht nur dazu, seine tiefsten Wünsche und Visionen (endlich) verwirklichen zu können, sondern damit auch einen Beitrag zum Transformationsprozess der Menschheit zu leisten.

Die 5 Phasen der Transformation

Dreh- und Angelpunkt des 5-Schritte-Prozesses sind die 5 Phasen der Transformation:

  1. Die Phase der relativen Zufriedenheit in einer Bequemlichkeitszone. Alles scheint im Leben (noch) optimal zu funktionieren.
  2. Die Phase der zunehmenden Störungen, Verunsicherungen, Disharmonien. Das Lebenssystem gerät ins Wanken. Abwehrmechanismen (aber auch verdeckende Süchte) versuchen sich im Krisenmanagement, um die Bequemlichkeitszone der 1. Phase wiederzugewinnen.
  3. Die Phase der manifesten Krise. Keine Tricks nutzen mehr, die Krise ist da und nicht mehr zu verdrängen. Alles scheint auseinander zu brechen, der Boden unter den Füßen verschwindet. Alles scheint im freien Fall nach untern. Der äußere Halt löst sich als Illusion auf.
  4. Die nach innen gerichtete Phase sucht nach inneren Ressourcen, um aus dem inneren Selbst, dem „wahren Wesen“, dann eine neue Realität zu erschaffen.
  5. Der (Quanten-) Sprung und die Transformation in eine neue Realität als Schöpfer des eigenen Lebens. Eine neue Integration des eigenen Lebens ist zum Wohle aller erreicht.

Wenn man diese Phasen als grundlegende Dynamik des Wandels vor Augen hat, dann sind die 5 Elemente der Schöpfer-Transformation des Autoren leicht nachzuvollziehen:

Die 5 Elemente der Schöpfer-Transformation

Die 5 Elemente sind auch die 5 Hauptphasen des Prozesses:

  1. Das Erwachen aus der Alltagstrance. Das bedeutet vor allem, sich aus der Alltagstrance distanzieren zu können, sich damit nicht mehr zu identifizieren, auf dem Weg zu einer neuen Identität zu sein, sich „neu zu erfinden“.
  2. Die bisherigen Erfahrungen zu würdigen. Dies ist durchaus ein schwieriger Schritt, weil man in einer Krisensituation einfach alles „schwarz“ sieht, als ob man im Leben auf ganzer Linie versagt hätte. Diese Würdigung des bisherigen Lebens ist Selbstliebe, das Erkennen des positiven Potenzials in den scheinbar negativen Erfahrungen. Das scheinbar Negative entpuppt sich als Lern-Herausforderung.
  3. Sich die Energie zurück holen. In Blockaden steckt Energie! Die wichtigste Energiequelle in dieser Phase sind keine „Fremdenergien“, sondern die Befreiung der eigenen Energien aus den Blockaden.
  4. Die liebevolle Umarmung aller Anteile des eigenen Selbst. Jede Transformation ist auch ein Integrationsprozess. Das Herz integriert und umarmt alles wie eine liebevolle Mutter.
  5. Die Erschaffung einer neuen, erfüllten Realität. Die Transformation ist abgeschlossen, wenn sich eine neue Realität eines erfüllten Lebens stabilisiert hat.

Ja, so einfach ist die Landkarte des Wandels! Die Genialität zeigt sich immer in der Einfachheit. Es geht nur darum, es umzusetzen. Über kurz oder lang zwingt das Leben einem diese Prozess auf. Die eigene Wahl ist es, früh genug aufzuwachen und einen solchen Reiseführer der eigenen Heldenreise aus der Begrenzung in die Fülle auch zu nutzen und nicht mehr orientierungslos von Krise zur Krise umherzuirren.

Mein Fazit: Wer aus dem ewigen „Teufelskreis“ eigener Gefühls-, Denk- und Verhaltensmuster ausbrechen will, der ist mit diesem Buch als Transformations-Führer bestens beraten: endlich transformieren statt ewig ausagieren! Der Teufelskreis ist eine Spirale nach unten: Die eigenen Muster wollen erlöst werden oder verdammen einen in die zunehmende Hölle des eigenen Lebens. Das Buch hilft auch, es nicht erst zu einer solchen zerstörerischen Drama-Dynamik kommen zu lassen. Es hilft, früh genug einzugreifen, um das eigene Schöpferpotenzial zur Entfaltung zu bringen. Wenn wir diese Dynamik der Wandlung gemeistert haben, kommen wir in den „Engelskreis“ der Aufwärtsspirale. Das Leben will nichts anderes, als dass wir unsere Schöpfer-Potenziale entfalten. Der Schlüssel ist das eigene Bewusstsein und die Bewusstwerdung.

 

Erschaffe Dein Leben neu!: Warum positives Denken alleine nicht reicht (Klick)

Neal D. Walsch: Die Essenz

Untertitel: Die 25 Botschaften aus den „Gesprächen mit Gott“


Ich habe den ersten Band von „Gespräche mit Gott“ schon gelesen, da war der zweite Band (auf Deutsch) noch gar nicht erschienen. Inzwischen habe fast alle Bücher dieser 9-teiligen Reihe gelesen. Und ich sage gleich: Ja, diese ESSENZ aus 444 Seiten ist mehr als die Summe aller Teile und ein krönender „Abschluss“ – hätte ich fast geschrieben. Doch da hat mich der Autor Neal D. Walsch schon mehrfach eines Besseren belehrt. Gerade am Anfang waren immer wieder Sätze zu lesen wie: Jetzt ist alles gesagt und geschrieben. Mehr Bücher brauchst du nicht mehr zu lesen. … Den Rest kennt jeder seiner Fans: Tausende weitere Seiten folgten. Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass dieser Band jetzt der „krönende Abschluss“ ist. Vielleicht ist er ja wieder der Anfang eines neuen Buch-Zyklus. Wie dem auch sei:

Die Essenz

Trotz der 444 Seiten ist das Buch eine meisterhafte Konzentration auf die wesentlichen Botschaften aus „GmG“, genau genommen 25 Botschaften (im 2. Kapitel auf 5 Ein-Drittel Seiten essentiell zusammen gefasst). Kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig. Jedes Wort kraftvoll wie in Stein gemeißelt. Was immer „am Anfang“ gewesen sein mag. DAS WORT gehört mit dazu: Manifestationen mögen anfänglich ein Wirbel von Gedanken-Energie sein. Im WORT wird daraus eine in Erscheinung tretende Manifestation.
Diese Qualität hat das Buch. Wenn es NEUER WORTE eines jetzt richtig verstandenen Gottes bedarf, hier stehen sie, hier sind sie zu lesen, hier ist das Programm für eine ganz neue Kulturgeschichte der Menschheit, einem Evolutionssprung für das Paradies auf Erden.

Einem aufmerksamen Leser der bisherigen Botschaften ist alles „irgendwie vertraut“, und doch gibt es wieder so viele schöne Formulierungen – wie

Was jetzt auf Erden gebraucht wird, ist eine Bürgerrechtsbewegung für die Seele. (S. 36)

Das Buch ist ein leidenschaftlicher Aufruf, all diese „zum Himmel schreienden Missstände“ zu beheben. Es ist aber keinesfalls eine Anklage, sondern ein Appell, das Leben wirklich zu ändern. Wir sind eine Generation, die eine NEUE ERDE hervor bringen können. Jedes Kapitel enthält Anwendungen für den Alltag. Jede Woche eine Botschaft studieren (sich ihrer Wahrheit zu erinnern) und in den Alltag umsetzen – wer sollte uns als Botschafter der NEUEN ERDE aufhalten können? Wir brauchen eine so kraftvolle „Bürgerrechtsbewegung für die Seele“, ein Heldenepos, wie es seinerzeit die frühen Christen und Gnostiker geschrieben haben. Es ist Zeit, dass dieses „Christliche Zentrum“ in unseren Seelen erwacht und zu einem unaufhaltsamen Lebensstrom werde.

Ich bin als langjähriger Leser der GmG für dieses Buch sehr dankbar und weiß erst jetzt, dass ich es bisher vermisst habe! Gut, dass es in die Existenz getreten ist.

Mein Fazit: Ob es als „Neues Evangelium“ ein „Heiliges Buch“ ist? Ich glaube, das entscheidet jeder für sich selbst. Und wahrscheinlich ist jede Etikettierung „heilig“ bereits ein Schritt in die „falsche“ Richtung. Denn wo das Heilige angenommen wird, da wird auch das Sündige verfolgt. Keine „heiligen Bücher“ mehr … und keine „heiligen Kriege“ mehr. Lassen wir uns von niemand anderem etwas „vor-schreiben“ außer von unserer Seele.

DIE ESSENZ ist ein Seelenbuch – das Buch unserer Seele als Menschheit. 

Jeder hat sicher einen anderen Zugang zum Buch und nutzt es auf seine Weise. Ich habe mich entschieden, es als „göttliches Selbstgespräch“ (das Göttliche im Gespräch mit sich selbst) zu lesen, in dem ich selbst ein Teil des Gespräches bin. 

 

David Wolfe: Superfoods – die Medizin der Zukunft

Untertitel: Wie wir die machtvollsten Heiler unter den Nahrungsmitteln optimal nutzen


„In der Welt der Ernährung bricht ein neuer Tag an.“ (S. 9) Mit diesen Worten beginnt das Buch über Ernährung als Medizin der Zukunft. Es klingt fast so, als breche jetzt der 8. Schöpfungstag an. Nach den Höllenfahrten der Menschheit ermöglicht uns eine neue Ernährung, das Paradies wieder auf die Erde zu bringen. SUPERFOOD ist sozusagen paradiesische Nahrung, die kraftvolle Antwort auf unsere denaturierte, hohle Industrie-Ernährung, die innerlich längst tot ist, Ursache vieler Krankheiten – und keine Energienahrung mehr für die Zukunft.  Die Zeit ist überreif für eine WENDE, für einen NEUEN TAG in der Ernährung der Menschheit; der Autor ist ein weltweit anerkannter Ernährungs-Experte.

Was ist Superfood?

Grob gesagt liegen die Superfoods im Nahrungsspektrum ZWISCHEN Nahrungsmitteln und Heilpflanzen. Mit anderen Worten: Sie können Teil der täglichen Ernährung mit starkt heilsamen Kräften werden. Ganz wie Hippokrates schon gemahnt hat: Eure Nahrung möge eure Medizin und eure Medizin eure Nahrung sein. Es ist Zeit, diese Vision dieses großen Arztes des Altertums Wirklichkeit werden zu lassen.

Sie nähren uns im tiefsten Sinne des Wortes und sind deshalb die denkbar beste Ernährung für den heutigen „Superhelden“. (S. 11)
Mit Superfoods werden Sie Ihren Körper entschlacken und ohne große Willensanstrengung zu einer gesunden Ernährungsweise wechseln. Und schließlich ersparen die Superfoods Ihnen auch noch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln aus toten Vitaminen und Mineralien. (S. 12)

Eine zentrale Eigenschaft von Superfoods ist ihre Nährstoffdichte. Sie sind sozusagen keine Monokultur, sondern ein natürlicher Nahrungskomplex von Eiweißen Mineralstoffen, Antioxidanzien, essentielle Amonisäuren, Vitamine, Enzyme, essentielle Fettsäuren Polysaccharide und mehr. 

Sie ermöglichen eine gesundheitliche Wende im Leben (oft nach chronischen Schmerzen), bauen das Immunsystem neu auf, helfen zu entgiften, zu entschlacken zu entsäuern und langfristig und nachhaltig abzunehmen. Kurz: Sie sind die ideale Ernährung in der heutigen Zeit.

Die 17 Superfoods

Der Autor David Wolfe (im heldenhaften Kampf gegen den Goliath der Nahrungsmitzelindustrie – Lebensvergiftungs-Industrie?) bespricht 10 plus 7 Superfoods, die Top 10 und die in der zweiten Reihe:

Die Top Ten:
  • Goji-Beeren
  • Kakao
  • Maca
  • Bienenprodukte (die Ur-Superfoods)
  • Spirulina
  • die blaugrüne Alge AFA
  • die Urnahrung vom Lake Klamath in Oregon
  • Meeres-Phytonplankton
  • Aleo vera
  • Hanfsamen
  • Kokosnuss
Die zweite Reihe:
  • Acai
  • Camu-Camu-Frucht
  • Chlorella-Algen
  • Physalis
  • Kelp
  • Noni
  • Yacon

Das Buch ist voll von Rezepten und auch Anbau, wo es klimatisch möglich ist. 

Mein Fazit: Das Buch ist ein Super-Buch, so dicht an geistiger Nahrung wie die besprochenen Superfood-Geschenke von Mutter Natur selbst.

Jedes besprochene Superfood macht in seiner Wesens-Darstellung und Rezeptideen Appetit auf eine fundamentale Nahrungsumstellung, die wirklich an die WURZELN unserer heutigen Fehlernährung geht.

Der umfangreiche Anhang ist sozusagen der dritte Teil des Buches: wissenschaftliche Studien, Auswertung der Inhaltsstoffe, Rezeptzutaten, Bezugsquellen.

Ich bin sicher, das dieses Buch bald ein Standardwerk über Superfood werden wird. Es hat das ganze Potenzial dazu.


 


David Wolfe: Superfoods – die Medizin der Zukunft: Wie wir die machtvollsten Heiler unter den Nahrungsmitteln optimal nutzen (Klick)

 

1 2