Thomas Künne: Heilen mit kosmischen Farben

Untertitel: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden

Farblehre und Farbtherapie haben eine unumstößliche Tradition in Leben der Menschheit. Die 7 Farben des Regenbogens und die entsprechenden Farben der Chakren (Energiezentren) sind fast schon zum Allgemeinwissen geworden. Neben direkter Farbtherapie wird auch in der Innenarchitektur bewusst mit dem Charakter von Farben gearbeitet, um Räumen über die Farbe einen bestimmten Charakter zu verleihen. Oder an Farben orientierte „Typberatung“. Großen Einfluss hatte darauf auch Goethe und seine Farbenlehre, vor allem bei den Anthroposophen.
Wenn wir bisher von Farben gesprochen haben, so meinen wir (ohne uns dessen immer bewusst gewesen zu sein), das in sein Spektrum aufgeteilte Licht der Sonne. Unsere Augen sind sozusagen ein Organ der Sonne.

Das neue Buch von Thomas Künne erweitert nun unsere Sicht der Farben in die kosmische Dimension: Es ist nicht nur die Sonne, die ihr sichtbares Licht ausstrahlt, sondern auch die Planeten unseres Sonnensystems schwingen in für unser menschliches Auge unsichtbare Farbfrequenzen, die das Buch von Thomas Künne jetzt in unsere Augen sichtbare Farben „oktaviert“ („ableitet“, um einen unkorrekten, doch zunächst verständlicheren Begriff zu verwenden). Das Buch enthält 11 Farbkarten (9 Planeten plus Sonne und Erde), die einen überraschend harmonischen Farbfächer ausmachen. Im ersten Moment gibt es einige Irritationen! Für Mars würden wir als Farbe Rot erwarten, es ist aber (in seiner Wellenlänge) Blau. Dagegen ist Jupiter rot. Der Mond ist gelb anstatt das zu erwartende silbern, die Sonne ist grün anstatt golden. Das macht deutlich, dass wir es hierbei nicht um die Spektralfarben der Sonne zu tun haben, sondern um kosmische Farben, um Seelen-Farben. Es ist, als ob unsere Seele sich in diesen Farbkarten an etwas erinnert.

Der Durchbruch des Buches besteht darin, die spezifischen Eigenfrequenzen der Planeten unseres Sonnensystems in für uns sichtbare Farben „oktaviert“ (Erklärung im Buch). In dieser Dimension könnten wir von den Wesens- oder Seelenfarben der neun Planeten, der Sonne und Erde sprechen. Das Buch leitet im theoretischen Teil dieses „Sichtbarwerden“ der Seelenfarben unseres Sonnensystems her – und dieser Teil (bis S. 73) ist nicht nur für Laien gut zu lesen, sondern auch sehr spannend, wann man sich auf diese neue Welt der kosmischen Farben einlassen kann und will.

Praxis-Teil: Arbeit mit den „kosmischen Farbtafeln“

Der Autor hat das Stichwort in Worten von Maria Montessori (einer großen Kinder-Pädagogin) selbst gegeben (S. 41):

Hilf mir, es selbst zu tun.

Das Buch ist eine Hilfe zur „Selbsttätigkeit“. Um die „Schwingungstherapie“ des Buches umzusetzen, braucht es keine Stimmgabeln, keine Klangschalen, keiner spezieller Farblampen, nichts dergleichen. Das „Werkzeug der Heilung“ liegt in Form der 11 kosmischen Farbtafeln den Buch bei. Okay, es geht nicht um die Heilung grobstofflicher Krankheiten, sondern das Heilen auf feistofflicher Ebene. Es sind eher Disharmonien, denen hier der Energie-Impuls einer speziellen Farbfrequenz „fehlt“.  Es sind „Beschwerden“, bei denen man nicht direkt zum Arzt oder Psychotherapeuten gehen würde. Es sind die kleinen „Unstimmigkeiten“. Der eigene „Klangkörper“ hat fühlbare Dissonanzen, man ist „aus der eigenen (Umlauf-) Bahn“ (!) geworfen, die Eigenfrequenz tönt aktuell etwas schrill.

Neben solche feinstofflichen Beschwerden empfiehlt das Buch als Anwendung: die Stärkung der „astrologischen Signatur“, das Spiel mit den Farben des eigenen Tierkreiszeichens und Aszendenten. Auch jeder Wochentag hat seine eigene „Signatur“, und der „Montag“ trägt gar nicht so viel „Startenergie“, wie wir dem Montag zuschreiben. Montag ist der Tag des Mondes (das gefühlige Stimmigwerden für die Woche) und nicht des Mars, das ist eher der Dienstag (frz. Mardi) als Impulstag für Neues.

Der Autor gibt als Empfehlung (S. 76):

Das Buch möchte Horizonte erweitern und nichts „vorschreiben“ oder gar einschränken. Deshalb ist es nur klug, wenn Sie Ihre ganz persönliche Vorgehensweise finden. Denn jeder Mensch ist ein Individuum. Finden Sie Ihren eigenen Weg wie Sie mit diesem Buch und den kosmischen Farbtafeln „arbeiten“ möchten.

Jede Farbtafel hat im Buch 4 Seiten mit körperlich, geistigen und seelischen Wesensanteilen, einer Checkliste und eine Anregung zur Farb-Meditation (S. 94 – 137). Es werden auch Anregungen gegeben, mit diesem neuen, kosmischen Farbbewusstsein Kleidung und Wohnräume der Eigenfrequenz gemäß zu gestalten entsprechend der Aufforderung des Buches: „Bekennen Sie Farbe!“

 Mein Fazit: Wer eine besondere Affinität zu Farben hat und seinem Leben in jeder Hinsicht Farbe gibt, für den wird dieses Buch sehr viele neue Inspirationen geben, weil es hier den Samen einer kosmischen Farbenlehre ausbreitet. Wer gelernt hat, sein Leben als seelisches Schwingungsfeld wahrzunehmen, der wird in diesem Buch auch viele Anregungen finden. Das Buch schließt hier sogar einen Kreis des Heilens mit Schwingungen (der Autor Thomas Künne hat es in allen diesen Bereichen zur Meisterschaft gebracht): Die Erhöhung seelischer Schwingungen durch Klänge (Ohr), Farben (Auge), Düfte (Nase) und Vibrationen mit Schwingungsliegen im direkten Haut- und Körperkontakt.


 

Heilen mit kosmischen Farben: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit 11 Farbtafeln


 

Andreas Beutel: Die Blume des Lebens in dir

Kleine Einführung (2)

Andreas Beutel vom Pythagoras-Institut in Dresden ist sicherlich in Deutschland DER EXPERTE für die Heilige Geometrie und die Blume des Lebens. Nun ist auch von seiner Seite nahezu im gleichen Format wie das Buch von Jeanne Ruland (> meine Rezension) ein kleines Taschenbuch (A6) zur Blume des Lebens erschienen. Obwohl es beiden Autoren um DAS EINE geht, sind beide Bücher grundverschieden, kaum zu vergleichen. Der Zugang zum gleichen Thema könnte in der Darstellung kaum unterschiedlicher sein. Doch genau das macht den Vergleich zwischen beiden Büchern so faszinierend: ein Thema – zwei so unterschiedliche Zugänge. Ich bin geneigt von einem weiblichen Zugang über die eigene bewusstseinserweiternde Erfahrung und einem männlichen Zugang über ein faszinierendes Wissen zu sprechen.

Das Buch

Das Buch von Andreas Beutel ist sehr wissenschaftlich-philosophisch gehalten. Es gibt einen Einblick über all die Zusammenhänge der „Logik der Schöpfung“ aus der Sicht der Heiligen Geometrie. Es liest sich spannend wie ein Krimi. Und am Ende gibt es wirklich ein paar verblüffende Auflösungen von Rätseln wie „die Quadratur des Kreises“.

Bei Andreas Beutel beginnt alles (die Schöpfung) in der Dunkelheit. Die ersten sechs Lichtstrahlen der Schöpfung erschaffen vom Mittelpunkt aus den Raum: nach oben, nach unten | nach rechts, nach links | nach hinten, nach vorne. Das göttliche Bewusstsein bewegt sich durch das Licht vom ersten Kreis der Dunkelheit in den zweiten Kreis der Helle. Das berühmte „Vesica Pisces“ (Fischblase) ist erschaffen, die Schnittmenge zweier Kreise, der Bezug zum Yin-Yang-Symbol ist offensichtlich.

Themen, die das Buch zusammen bringt:

  • die Mysterienschulen und die Heilige Geometrie
  • der lichtvolle Raum-Oktaeder mit einer ihn begrenzenden „Membran“
  • die Omnipräsenz des „Vesica Pisces“ in unserem Körper und in der Natur
  • die Zahl 3 als stabile „Tribüne“ für die Schöpfung
  • der Torus als universelles einheitliches Feld
  • die Saat und das EI des Lebens und die Embryologie
  • die Entfaltung der Ei-Struktur in Farbe, Musik, Chemie, dem chinesischen I Ging
  • die Blume und der Baum des Lebens mit 10 Kreisen / Kugeln wie in der Kabbala und den 22 Linien (an die „große Arkana“ des Tarot erinnernd)
  • die Frucht des Lebens und der Metatron-Würfel
  • die Platonischen Körper
  • der goldene Schnitt (die Zahl Phi) und seine Omnipräsenz
  • die Fibonacci-Reihe
  • das unendliche Netz der Blume des Lebens und die Mer-Ka-Ba
  • die Illusion der Wahrnehmung
  • die Quadratur des Kreises

Es ist kaum zu fassen, dass diese Thematik in ein kleines Büchlein von kaum mehr als 100 Seiten passt. Andreas Beutel ist es gelungen. Es kommt mir vor wie die Grundthesen einer spirituellen Wissenschaft basierend auf der Heiligen Geometrie.

Wenn man in die Thematik der „Blume des Lebens“ eintauchen will, dann empfehle ich unbedingt beide von mir besprochenen Bücher zu lesen, das von Jeanne Ruland (> Link) und das von Andreas Beutel. Es ist wie ein Paar und „als Paar“ für sich wieder sehr symbolträchtig.


Andreas Beutel:

Die Blume des Lebens in dir (Klick mich)


 

Ronald Engert: Der absolute Ort, Band 2 (2015)

Untertitel: Philosophie des Subjekts

Das Buch „Der absolute Ort. Philosophie des Subjekts“ von Ronald Engert (Herausgeber der Tattva Viveka) ist bereits der zweite Band, eine Artikelsammlung des Autoren und Herausgebers aus der Tattva Viveka von 2008 bis 2014. Seine Artikel zwischen 1994 bis 2007 sind im ersten Band enthalten.

Dieses Buch ist mir mehr als ein anderes Buch in der letzten Zeit unter die Haut gegangen und in den Kopf gestiegen. Es ist meinem eigenen philosophischen Denken und meiner spiritueller Wahrnehmung sehr nahe (lies: sehr ähnliche Wellenlänge).

Ein Buch über den „subjektiven Faktor“ verbietet es regelrecht, es „objektiv“ zu besprechen, sondern fordert den Rezensenten dazu heraus, sich selbst als „subjektiven Faktor“ zu outen.

Was macht das Buch zu etwas Besonderem – für mich?


 

  1. Es ist für mich das erste Buch, das sich aus der neuen Spiritualität heraus in unmittelbarer Weise der Philosophie zuwendet, in die Richtung einer neuen „Seelen-Philosophie“ geht.
  2. Es ist keine Total-Darstellung eines komplexen philosophischen Systems, sondern „Philosophie im Work-Flow“ – und damit eine Philosophie als Lebensprozess im besten Sinne des Wortes: aus dem Leben für das Leben.
  3. Ich achte und schätze das Buch auch aus dem Grund ganz besonders, weil es nicht aus der Feder eines professionellen Fachphilosophen kommt, sondern eines spirituellen Menschen reinen Herzens, der „notwendigerweise“ philosophiert – und das sehr tiefgründig. Das Buch hat für mich etwas ansteckend Ehrliches und Mutiges.
  4. und nicht zuletzt: Viele dieser Thesen haben bei mir selbst mentale Knoten meiner eigenen philosophischen Themen gelöst. An anderer Stelle scheint mir, dass ich schon Lösungen für noch offene Fragen im Buch gefunden habe. Ich nehme das Buch als ein Angebot für einen philosophischen und inspirierenden Dialog auf Augenhöhe wahr. Es ist kein „Das ist die absolute Wahrheit: friss oder stirb“, sondern offen und einladend, zum Dialog herausfordernd.

Ich denke, mit diesen vier Zuschreibungen habe ich mein Gefühl der subjektiven Wertschätzung für das Buch schon ganz gut umschrieben (> ausführliche Einzelheiten in meinem philosophischen Blog). Diese Buchbesprechung ist mit Abstand die umfangreichste in meinem Buch-Blog und verrät damit auch, wie sehr mich dieses Buch anspricht, wie intensiv ich auf das Buch reagiere. Ich lese es als aktuell entfaltetsten Ausdruck wahrhafter Lebensphilosophie.

Ich möchte jetzt auf die großen Themen des Buches und die besonderen Aussagen eingehen:

  • der subjektive Faktor
  • das Männliche und Weibliche
  • eine neue, spirituelle Theorie der Gefühle
  • Suchtfaktor Religion und Sektenhetze
  • Spiritualität und Wissenschaft
  • die Illusion des Avaita und der Liebesdienst des Bhakti
  • Einzelbeiträge zu Sloterdjik,
  • zur Rechtsphilosophie,
  • die Geschichte der Tattva Viveka
  • und die spirituelle Bedeutung von Geld

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Safi Nidiaye: Das GOTT EXPERIMENT

Untertitel: Eine Erfahrung, die alles verändern kann

Ich hatte das Buch noch nicht zu Ende gelesen, da hatte ich keine Wahl mehr: mich an diesem Experiment zu beteiligen. Nicht, dass ich an Gott zweifeln würde, sondern weil ich verstanden habe: Die Schöpfung (und damit ich selbst) ist ein Experiment Gottes. Wenn ich das Göttliche erfahren will, muss ich tun wie ES: schöpferisch experimentieren, um mich selbst zu erkennen. Ich ahme Gott sozusagen nach und werde ihm/ihr/es gleich.  Das Buch setzt erst einmal eine Vorbereitungs-Phase. Ja, sie hat bei mir schon begonnen. Und plötzlich wird mir bewusst: Mein ganzes bisheriges LEBEN ist eine Vorbereitung – AUF WAS DENN?

Und ich beschieße: mich auf dieses nie enden wollende Experiment ein für allemal einzulassen. EIN HEILIGES BUCH. MEIN BUCH DER HEILUNG.

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Adamus Saint Germain: Das Spiel der Meister

Untertitel: Wer willst du wirklich sein?
Wähle deine Rolle selbst!

Gechannelt von Geoffrey und Linda Hoppe > MEHR

Das Buch sprengt alle Grenzen.
(Wer bin ich, der eine solche Einschätzung geben darf?)

Die einen sagen: Alles ist Energie! Die anderen sagen: Alles ist Bewusstsein! Was denn nun? Das ist doch nicht dasselbe! Gehst du über solche Fragen leichtfertig hinweg oder „quälen“ dich solche Fragen?  Mich haben sie gequält – und hier ist die Antwort. Es ist DAS BUCH, das mir die Frage einleuchtend beantwortet hat. Und was noch verblüffender ist: Die Antwort ist so einfach, dass ich mich frage, warum ich nicht selbst darauf gekommen bin.

Die Neue Energie

Das Buch setzt das letzte von Saint Germain gechannelte Buch fort „Die Meister der Neuen Energie“ (> Meine Besprechung). Dort gab es schon den ersten Hinweis: Wir sind als Menschen keine Energiewesen. Das ist doch schon verblüffend, oder? Und einleuchtend: Energie existiert nur in der Polarität (lies: Dualität). Wo es keine Pole gibt, da gibt es keine Energie. Wir Menschen sind aber keine Wesen der Dualität/Polarität, sondern der EINHEIT jenseits der Polarität. Also sind wir keine Energiewesen. Wir sind BEWUSSTHEIT. Also sind Bewusstheit und Energie nicht dasselbe. Energie ist der Ur-Knall der BEWUSSTHEIT in die polare Dualität. (Der Satz ist jetzt von mir, gut, oder?)

Die nächste große Botschaft des Buches: Bewusstsein agiert, Energie re-agiert.
Wir füllen uns mit der Energie, die unserem Bewusstsein entspricht. In den unterschiedlichen Arten des Bewusstseins spielen wir unterschiedliche Rollen. Je nachdem, welche Rolle wir spielen, so ziehen wir auch die Energie an, die zu der Rolle passt. Wir können das Bewusstsein und seine Rolle wählen, die Energie re-agiert.

Jetzt der nächste Clou: Wenn wir doch die Bewusstseins-Rollen wählen können, dann sollten wir doch gleich die Bewusstseinsrolle des MEISTERS spielen. Nicht alle Menschen sind in dem Bewusstsein, diese Wahl treffen zu können, sogar die wenigsten sind es. Doch das Buch wendet sich an die Menschen, die „an der Schwelle“ sind (Titel des 1. Teils), die vor dieser Ent-Scheidung stehen, die diese Wahl treffen können: Erleuchtung JETZT oder doch lieber noch nicht? (Es ist auch ein Glanzstück des Buches zu erklären, warum wir auf unsere Erleuchtung WARTEN, ihr nicht die Erlaubnis geben, uns zu durchlichten.)

Du wartest nicht mehr, du wählst die Rolle des Meisters – und dann passiert es: Die Energie, die du mit dieser Wahl anziehst, ist eine NEUE, es ist Seelen-Energie. Und hier löst sich eine gewisse „spirituelle Dissonanz“ auf: es ist keine neue gegenüber einer alten Energie (Energie kann nicht „neu“ und „alt“, „frisch“ und „verbraucht“ sein, oder was auch immer). Es ist eine neu-ARTIGE Energie, der nennen wir es ANDERS-ARTIGE Energie (und schon ist das irritierende Wort „neu“) aufgelöst.

Du bist eine Seele, ein Seelenwesen inmitten einer menschlichen Erfahrung. (S. 63)

Diese Seelen-Energie ist anders-artig, weil in ihr Bewusstsein und Energie EINS sind. In dieser Energie feiern Bewusstsein und Energie eine „Heilige Hochzeit“. Das ist andersartig, das ist neuartig, das meint „Neue Energie“.

Menschliches und Göttliches

Auch dieses Kapitel ist voll von Weisheiten. Der erste Clou in meinen Augen: Das „unheilige Ego“ ist aufgelöst. Das Buch macht es einfach MENSCHLICH. Weil wir Menschen sind und soweit wir Menschen sind, haben wir ein Ego. Und es ist okay. Wir haben aber nicht nur Menschliches in uns, sondern auch Göttliches. Ja, unser ganzes Wesen macht diesen Tanz zwischen Menschlichem und Göttlichem aus. Es ist das, was der „Taoismus“ schon lange „weiß“. Der Mensch ist die Verbindung von Himmel und Erde – und macht zu zu etwas wirklich EINZIGARTIGEM in der Schöpfung. Wir sind „Naturwesen“ (Erde, Kinder Gaias und der Evolution) und „kosmische Wesen“ (Himmel und Geistige Welt).

Das Menschliche zeichnet sich aus durch:

  • Bedürfnisse und Wünsche
  • Emotionen
  • Handlungen
  • Bewertungen
  • Erinnerungen

Das Göttliche zeichnet sich aus durch:

  • Leidenschaft und Begeisterung
  • Sinnlichkeit und Sinneserfahrung
  • Erfahrung
  • Ausstrahlung
  • Weisheit

Es geht nicht darum, dass wir das Menschliche durch das Göttliche ersetzen, sondern um die „Wiedervereinigung“ (S. 88 – 85):

Ein Wesen, zwei getrennte Erfahrungen, in diesem wunderschönen heiligen Ort. Lass dein Menschsein für deine Seele singen. Lass deine Seele für den Menschen singen. (S. 92)

Wenn sie jetzt zusammenkommen, fühle den magiscchen Tanz zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen. (S. 94)

Spirituelle Physik

Diesem Abschnitt würde ich 9 von 10 Punkten geben. Es ist „verdammt nah dran“, doch es ist es noch nicht. „Alles beginnt mit Bewusstsein.“ (S. 99) [korrekter müsste es heißen: BEWUSSTHEIT, die absolute, ewige Existenz der Bewusstheit]

„Am Anfang existierte Energie nicht. Es gab nur Bewusstsein.“ (S. 100) Aha, es gibt also einen „Anfang“ – das ist keine Selbstverständlichkeit, wenn wir von Ewigkeit sprechen! Wir kommen jetzt aus dem Absoluten in die Relativität. „Das war die uranfängliche Transmutation – die Verwandlung von Bewusstsein in Energie.“ Auch das ist für mich nicht „sauber“: Das Bewusstsein / DIE BEWUSSTHEIT hat sich nicht in Energie verwandelt, sondern es waren in dieser DUALITÄT jetzt „zwei Welten“, die Welt des sich wandelnden BewusstSEINS  und der Welt der sich wandelnden ENERGIE.

Ich will diesen Teil jetzt aber nicht „besserwisserisch“ in diesem Stil weiter besprechen. Es ist nur eine gewisse Unstimmigkeit bei mir, das „9 von 10 Punkten“.

Das Buch unterscheidet dann 4 Ebenen der Energie:

  • Energie des inneren Kreises (das Höchste Selbst)
  • kristalline Energie (Energie der Seelenwesen)
  • kosmische Energie (Energie des Kosmos als Geist-Seele;
    die Ebene, die uns als „Urknall und Kosmogenese“ bekannt ist)
  • Erdenenergie (unsere menschliche „Realität“ und die
    der Naturwissenschaften)

Ich finde diese 4 Ebenen sehr stark! Interessant wäre die Frage, wie sich der GEIST (Bewusstheit, Bewusstsein) auf dieser Ebene in Erscheinung tritt.

Es gibt einen eigenen Abschnitt über „Bewusstsein“ (S. 116 – 125). „Bewusstsein ist Bewusstheit (!,  JS), Gewahrsein, achtsame Wahrnehmung“ (S. 120) Und es gibt einen Abschnitt über „Bewusstsein und Denken“ (S. 126 – 139) „Gedanken sind trügerisch.“ (S. 136) „Bewussstein hat keine Emotionen, sondern tiefes, leidenschaftliches, sinnliches Gefühl.“ (S. 137). Und das ist dann wirklich großartig – und steht exemplarisch für das ganze Buch:

Sobald du dir einmal der Bewusstheit bewusst bist, kannst du den Tanz des Bewusstseins und des Denkens beginnen, weil du dann als verkörperter bewusster Meister vorwärtsgehst und somit beides verwendest. Gedanken sind weiterhin wundervolle, schöne Werkzeuge. Gedanken helfen, Definition und Struktur zu verleihen, wenn du das möchtest, aber du kannst zur selben Zeit auch im Bewusstsein sein. (S. 138)

Alleine solche Sätze ist das Buch schon wert. Es hat Dutzende dieser Art. Es ist durchaus kritisch, auch gegenüber der Esoterik des New Age, sogar dem „Gesetz der Anziehung“ gegenüber (S. 168). Eines darf in der Besprechung nicht fehlen:

Yo Soy El Punto – Ich bin der Punkt

Ich kann jederzeit zu diesem Null-Punkt (DER ICH BIN) zurück und mich von diesem Potenzial aller Möglichkeiten NEU ERFINDEN:

Ich bin das Ich bin. Ich existiere. Deshalb hat nichts Macht über mich, auch keiner all dieser Aspekte. Ich bin das Ich bin. Das ist es, wofür ich mich entscheide, was ich wähle. (S. 157)

Das ist die Herausforderung. Das ist die Meisterschaft. Durch diesen Punkt kann ich die unheile Vergangenheit zurück lassen und die geheilte Zukunft erschaffen, die geheilte Gegenwart des immerwährenden JETZT. (Dieses GLEICHZEITIG, synchron in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu leben, das ist der „Merlin-Effekt“.)

Mein Fazit:  Ein Buch, das ich nur in höchsten Tönen loben kann, wo es mir die Sprache fast nimmt. Es ist grenzerweitendes Bewusstsein. Auch die beiden letzten Abschnitte „Was auf der Erde vor sich geht“ (S. 174 – 177) und „Die letzte Schlacht“ (S. 178 – 182) sind nicht Abgesang, sondern noch einmal Höhepunkte.
Wenn ich nur EIN Buch zum Thema „Seelen-Bewusstsein“ und „Seelen-Energie“, über Erleuchtung und Meisterschaft, über die Neue Energie empfehlen dürfte, es wäre dieses!

Es ist nicht „vor-schreibend“ wie andere Theorien von Allem, sondern inspirierend für deine eigene Meisterschaft, der du in deinem Wesen schon bist, löst „letzte Knoten“.

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Fox / Sheldrake: Engel. Die kosmische Intelligenz

Wir erleben die „Rückkehr der Engel“. Nicht dass die Engel jemals weg gewesen wären. Die Menschheit hat nur durch die materialistische Weltsicht die Resonanz zu ihnen verloren, sie aus den Augen verloren; die säkularisierte Wissenschaft sowieso, doch auch in den Religionen wurden die Engel peinlich (vor allem als dickfleischige Babys dargestellt). Wir haben jetzt wieder ein Resonanzfeld für Engel. Vor allem Künstler nehmen diese Wesen wahr und malen sie.
In diesem Buch geht ein angesehener Theologe (Matthew Fox) und ein bekannter Wissenschaftler (Rupert Sheldrake) dem Phänomen ENGEL nach. Das Ergebnis ist atemberaubend!

Die neue Vereinigung von Wissenschaft und Spiritualität findet auch in der „Lehre von den Engeln“ (Angelologie) einen neuen Treffpunkt. Der Treffpunkt ist eine neue Kosmologie, eine Kosmologie, die den Kosmós als lebendig sieht. Was wäre, wenn all die Sterne, Sternsysteme, Galaxien und Galaxienhaufen lebende Wesen sind, die eine Seele, ein Geist, ein Bewusstsein haben?

Ich will es einmal so auf den Punkt bringen: Während unsere seelenlose Wissenschaft nach Leben außerhalb unseres Planeten mit Radiosignalen sucht und abhorcht (und nichts findet!), kommunizieren immer mehr Menschen direkt mit ihren Schutzengeln, lassen sich von ihrer Intuition leiten. So sind diese Engel die lebenden Wesen, mit denen wir längst kommunizieren. Die Wissenschaft ist für diese Art „exterrestrischer Kommunikation“ völlig blind. Sie hat den heiligen Himmel entzaubert und banale Sciencefiction haben (zum Schaden unserer Kinder) dieses Vakuum gefüllt. Das ist das Thema des Buches! Wir brauchen eine neue, heilige Kosmologie – und dazu gehören auch die Engel.

Die Autoren haben drei Kronzeugen der Angelologie als Mystiker befragt und deren Werke zu den Engeln ausgewertet: Dionysios Areopagia (6. Jh.), Thomas von Aquin (1225-1274) und Hildegard von Bingen (1098-1179). Mystiker konnten Engel wahrnehmen und haben Zeugnis abgegeben. Je mehr wir uns der Mystik wieder öffnen, desto mehr öffnen wir uns auch der Welt der Engel.

Das Wesen der Engel

Das Buch fasst das Wesen der Engel wie folgt zusammen (S. 19- 23):

  • Engel sind machtvoll und Ehrfurcht gebietend.
  • Engel sind verstehende Wesen, Experten im Verstehen.
  • Engel sind Meister der Intuition. „Intuition ist die Straße, auf welcher Engel sich bewegen.“
  • Engel sind Freunde der Propheten und Prophetinnen. Engel leiten Propheten.
  • Engel haben einen starken Willen.
  • Die Weisheit der Engel ist Herzwissen.
  • Engel zeigen sich in Lobpreis und Anbetung. Sie preisen die Schöpfung.
  • Engel machen Menschen glücklich. Denn Glück besteht darin, „etwas zu begreifen, das größer ist als wir selbst. Und Ehrfurcht, Staunen und die Macht der Engel sind von dieser Art. Sie rufen uns auf, selbst größer zu werden.“
  • Engel sind Mittler und Mitarbeiter von uns Menschen zur Verwirklichung der Schöpfung auf der Erde.
  • Engel verkünden göttliche Stille. Sie sind uns in Meditation und Kontemplation besonders nahe.

Manchmal schützen und verteidigen sie uns, manchmal inspirieren sie uns und verkünden uns eine große Botschaft: Sie bringen uns in Bewegung. Manchmal heilen sie uns, und manchmal führen sie uns in andere Bereiche, deren besondere Geheimnisse wir dann zurückbringen sollen. (S. 21)

Die gefallenen, dunklen Engel

Das Buch tabuisiert das Thema dunkle, gefallene Engel, Satan und Teufel nicht. Sie sind selbstverliebt in die eigene Macht und weigern sich zu lobpreisen und zu dienen.

Und schließlich hat die Sünde der gefallenen Engel mit Arroganz und dem Missbrauch von Wissen und Macht zu tun. … Repräsentieren nicht die dunklen Engel die Schattenseite der abendländischen Zivilisation, eine Seite, die die Arroganz und den Missbrauch von Macht und Wissen als normalen Lebensstil akzeptiert hat? (S. 22)

So gesehen sind die dunklen Engel die „Fürsten dieser Welt“. Um uns von dem Bösen zu befreien, sollten wir die hellen Engel, die Lichtwesen, in unserem Bewusstsein befreien, um wieder eine „heilige Erde“ zu schaffen. Das ist die große, die kosmische Botschaft des Buches.

Mein Fazit: Das Buch ist weniger dazu geeignet, persönlichen Kontakt zu Engel aufzunehmen. Dazu gibt es reichlich andere. Nein, in dem Buch geht es darum, das Phänomen ENGEL sowohl auch neuer spiritueller Sicht wie auch aus der Sicht einer neuen, wissenschaftlicher Kosmologie (als Resakralisierung des Himmels) zu begreifen. Und das ist den Autoren vorzüglich gelungen! Es gibt eine neue Angeologie als Lehre von den Engeln, und das Buch ist seine Geburtsurkunde.
Wir erschaffen einen neuen Himmel und eine neue Erde. In diesem „heiligen Projekt“ sind die Engel unsere Verbündeten.

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Fritz Stege: Musik – Magie – Mystik

Das Buch handelt von Musik, das Okkulte, das Verborgene, das Geheimnisvolle in der Musik.

Die Mystik in der Musik ist ihre kosmische Herkunft, die Sphärenmusik, die Töne der kosmischen Harmonie. „Was haben denn die Sterne mit der Musik gemeinsam? Antwort: Die Zahl.“ (S. 94) Und schon sind wir wieder Pythagoras auf der Spur, diesmal über die Musikwissenschaft!
Die Magie der Musik ist ihre Wirkung auf den Menschen, da, wo sie zum Beispiel heilsam ist, „die Erzielung außer-künstlerischer Wirkung mit künstlerischen Mitteln (S. 179).

Das Buch ist 1961 erschienen und bringt sehr quellenstark den Stand dieser Zeit zum Thema zusammen. Der Autor Fritz Stege (geb. 1896, gest. 1967) hatte schon 1925 ein damals viel beachtetes Buch unter dem Titel „Das Okkulte in der Musik. Beiträge zu einer Metaphysik der Musik“ geschrieben. Das hier besprochene ist sozusagen sein Lebenswerk und in der Thematik als Klassiker zu sehen.

Teil 1: Musik des Lebens

Die Interpretation des Lebens als harmonische oder disharmonische Musik. Solange die Menschen von den äußeren Tönen des Krachs übertönt werden, hören sie die inneren Töne nicht mehr – oder auch die subtilen Töne des Kosmos. (So ist F der Grundton der Erde; S. 42) Krach und Lärm symbolisieren Chaos. Wenn das Leben auf eine neue, harmonische Ordnung ausgerichtet werden will, denn auch über das Hören der inneren Musik, ja des eigenen persönlichen Grundtons (S. 24). Alles Lebendige hat eine Schwingung und damit einen eigenen Ton. Es sind die Frequenzen der Seele. Es ist „die Musik der Stille“.

„Harmonische“ Beziehungen einzugehen ist Sinn und Ziel der Menschheit wie der Musik.“ (S. 29)

Die musikalische Struktur des Kosmos und des Lebens zeigt sich in Zahlenverhältnissen. So ist die „Verhältnisreihe 1 : 2 : 3 : 4 usw. gleich Grundton, Oktave, Quinte, Quarte usw“ (S. 55) „Leibniz erklärte die Musik als ein unbewusstes Zählen der Seele.“ (S. 56)
Musik ist auch Architektur, und jedes Gebäude hat seine eigenen Melodie. (S. 58)  Es gibt auch eine Beziehung zwischen Ton und Licht, Ton und Farbe und ist durch den Faktor pi = 3,1416 bestimmt (S. 69).

Der Autor fasst zusammen:

Das menschliche Leben gehorcht einer musikalischen Gesetzmäßigkeit. Für die Natur gelten die gleichen musikalischen Regeln wie für die Menschen. Musik ist Leben – und das Leben ist Musik. (S. 63)

Aber auch diese vielen Urphänomene einer „latenten“ Musik innerhalb eines nicht erklingenden, jedoch tonbereiten Lebensraums sind nicht Ursache, sondern Wirkungen einer höheren geistigen Ordnung, deren Ursprung sich im KOSMOS, im Geheimnis der SPHÄRENHARMONIE verbirgt. (S. 82)

2. Teil: Musik und Kosmos

Symbole sind Urworte des Menschen (S. 94) Dabei sind Zahlen „als ‚Monade‘, als unteilbare Einheit, der Ausgangspunkt allen Seins“, … „pythagoräische Urphänomene“ (S. 94). Zahlen gelten als Töne und ein Ton löst eine Zahlvorstellung aus. (S. 95)

Vieles, aber auch Abfälliges, ist über die „spekulative Mystik“ ältester Zahlentheorien geschrieben worden. Aber man übersieht dabei, dass die Zahl heute zu toten Formen begrifflichen Denkens entwertet ist, während sie einst als lebendiger, sinnvoller Organismus galt, der die Menschheit in ihren inneren Beziehungen zum All, zum Kosmos brachte. Haben wir Anlaß, uns unserer „Fortschrittlichkeit“ zu rühmen, die den Verstand über die Seele stellt und uns den erhabenen Symbolismus der Zahlenwerte vergessen ließ“ (S. 100)

Was wäre, wenn wir unser Raum-Zeit-Koordinatensystem des Verstandes erweitern würden um das Zahl-Ton-Koordinatensystem der Seele? (S. 105)

„Im Anfang war die Harmonie“ (S. 140), harmonische Verhhältnisse. „Pythagoras sagte nicht, daß die Bewegungen der Himmelskörper eine Musik verursachen, sondern daß sie es selbst seien.“ (S. 152) „Gott schuf die Welt aus Musik!“ (S. 155)

Der Begriff der SPHÄRE ist ein zentraler Begriff der Wissenschaften. So unterteilen wir die“Biosphäre“ in Hydrosphäre (Wasser), Litosphäre (Erde) und Atmosphäre (Luft). Die „Heliosphäre“ (Sonne = Feuer) ist unser Sonnensystem. Und nicht zu vergessen die Begriffe „Geosphäre“ und „Ökosphäre“.

Ist es nicht bemerkenswert, wenn in der exakten Wissenschaft der Gegenwart immer wieder der Begriff der Sphärenharmonie auftaucht? (S. 163)

Und auch hier wieder die Zusammenfassung des Autors:

Man mag den weiten Weg unserer Betrachtung, die von Pythagoras bis zur Atomphysik geführt haben, mit Anteilnahme oder mit Skepsis gegenüber einer Realität der Sphärenharmonie verfolgt haben – einen Gewiss bedeutet alleine schon die Erkenntnis, daß das Spiel der Töne sich nicht auf rein physikalisch-akustischer Ebene vollzieht, sondern daß Kräfte des Geistes beteiligt sind, die ungeahnten seelischen Tiefen entsteigen und noch ihrer letzten Deutung harren. (S. 165)

3. Teil: Magische Musik

Musik wird magisch durch ihre Wirkung. Hierbei hebt der Autor die heilende Wirkung der Musik hervor, die Musiktherapie. Schon NOVALIS meinte: „Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem, die Heilung eine musikalische Auflösung. Je kürzer und dennoch vollständiger die Auflösung, desto größer das musikalische Talent des Arztes.“ (S. 234)

Auch dieser Aspekt ist wieder bei Pythagoras und den Pythagoräern anzutreffen: „Die seelisch Kranken tröstete er mit Musik, er hatte auch Lieder gegen körperliche Leiden, zum Vergessen der Trauer, zur Stillung des Zorns und Austilgung der Leidenschaften.“ (nach Prophyrius, S. 235). Bei ihnen war „Musik als Heilfaktor“ gesehen.

Die „magische“ Musik, geboren aus dem Aberglauben, dem Primitivismus, hat in der Musikheilkunde ihren höchsten Ausdruck gefunden. (S. 247)

4. Teil: Spirituelle Musik

In diesem letzten Teil folgt der Autor der Rolle der Musik im Bereich der Spiritualität. So betrachtet er MEDITATION als „heimliches Lauschen“, die „Versenkung in die eigene Innerlichkeit“ (S. 258). Er öffnet damit die Thematik, ob man die kosmische Sphärenmusik wirklich HÖREN könne. Er geht dem Phänomen nach, dass viele Menschen (z.B. Nonnen, Spiritiisten, aber auch Komponisten) „rätselhafte Musik“ wie Sterbeklänge oder Traumklänge hören können. Mozart hat „viele (!) seiner Werke geträumt“. Es ist letztlich Ausdruck von HELLHÖRIGKEIT, einem höheren Sinn, den auch Pythagoras in seiner Mysterienschule lehrte.

Umgekehrt gilt auch, dass der „Tonsetzer auf einer Stufe mit dem ‚Medium‘ der okkulten Sphären steht“ (S. 295) und „daß der melodische Einfall, ‚direkt aus dem Äther kommend‘, absolute Offenbarung letzter Geheimnisse ist“ (S. 301).

Damit schließt sich der Kreis, der vom Menschen über die Natur zum Kosmos führt und vom klangerfüllenden Universum wieder zurück zum schaffenden Künstler … nun ahnen wir in Gläubigkeit, welche Bedeutung die ‚Harmonie der Sphären‘ für die irdische Harmonie gewinnt … (S. 304 f.)

Der Urton ist „die Uridee alles musikalisch-Schöpferischen“ (S. 305) Bei dem disharmonischen Getöse und Krach in der Welt hofft der Autor auf eine „Revolution der Seele“, um unser Leben wieder in Harmonie mit der göttlichen Ordnung zu bringen.

Mein Fazit: Als Musikwissenschaftler gelingt es Fritz Stege den mystische und magische Aspekt harmonischer Musik aufzudecken. Er versöhnt das Okkulte mit der Wissenschaft über die Musik. Umgekehrt aber auch die Weltgesetze als musikalische Ordnung zu interpretieren. „Im Anfang ist die Harmonie“ ist eine Aussage, die unser rationales Weltbild (in Raum-Zeit-Strukturen eingebettet) erschüttern kann. Jenseits der Raumzeit liegt die Sphärenharmonie als Klang und Zahlensymbolik. Das Buch ist auch eine großartige Bestätigung der Lehre des Pythagoras und der Pythagoräer.

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Konrad Dietzfelbinger: Pythagoras

Untertitel: Spiritualität und Wissenschaft

Dieses Buch von Konrad Dietzfelbinger wird von den aktuelll verfügbaren Büchern über Pythagoras wie kein zweites gerecht. Er nimmt Pythagoras als den Weisen wahr, wie „die Alten“ die großen spirituellen Meister gesehen haben: als Abgesandte einer geistigen Welt. Er interpretiert Pythagoras so, wie ein Pythagoräer ihn interpretieren würde. Er achtet sowohl die spirituelle Tiefe des Pythagoras als auch seinen Beiträge zur Begründung der abendländischen Wissenschaft. Mehr noch: In Pythagoras kann die spirituelle Tiefe „heiliger“ Wissenschaft noch nachvollzogen werden. So habe ich die Interpretation der Zahlenmystik, des „Tetraktys“, nirgends so tiefsinnig interpretiert gefunden wie in diesem Buch.

Wenn man Pythagoras gerecht werden will, so muss man ihn aus dessen Bewusstseisstand heraus interpretieren. Und das ist Konrad Dietzfelbinger meisterhaft gelungen. All diese Rätsel um Pythagoras, seine Abstammung von Appolon und die jungfräuliche Geburt durch seine Mutter werden in der Symbolik des damaligen Zeitgeistes interpretiert. Es war noch ein Zeitalter der Gleichnisse (wie wir es von Jesus auch kennen), Wundertaten waren nicht wörtlich zu verstehen, sondern in der Bildersprache der Seele. Wer dazu keinen Zugang hat, der findet auch keinen Zugang zu Pythagoras. Umgekehrt ist das Buch von Konrad Dietzfelbinger auch als eine Einführung in diese symbolische Seelensprache der damaligen Zeit zu lesen. Wir können auch Jesus als Wundertäter besser verstehen.

1. Die Herausforderung des Pythagoras

Pythagoras hat bei den Lehrstühlen der Universitäten bis heute noch nicht die Anerkennung erhalten, die er verdient und ist sehr umstritten. Die nach ihm großen anerkannten Philosophen Sokrates, Platon und Artistoteles haben Schriften von Pythagoras gelesen und waren in seine Lehren eingeweiht. Der Autor Konrad Dietzfelbinger weist zu recht darauf hin:

Es sind uns zahlreiche Zeugnisse über Pythagoras erhalten, mehr als über viele andere große Männer der Antike in diesen Jahrhunderten. (S. 22)

Daran kann es also nicht liegen. Es ist nicht Pythagoras als Wissenschaftler und Philosoph, sondern es ist der spirituelle Meister (als Abgesandter der geistigen Welt), der über den Horizont der Lehrstuhlinhaber hinaus geht und strittigen Widerspruch auslöst. Pythagoras war von seinen Zeitgenossen so hoch geachtet, als „Personifizierung Gottes“ gesehen,  dass er sogar eine Lichtgestalt wie Jesus in den Schatten zu stellen scheint. Er war neben Buddha und Laotse die Bewusstseinsgestalten, die im 6. Jh. v.Chr. die Menschheit auf dem Planeten Erde auf ein höheres Bewusstseins-Niveau führten. So wie man den Einfluss Buddhas und Laotses nicht hoch genug einschätzen kann, so auch nicht den Einfluss des Pythagoras auf die Entfaltung der abendländischen Kultur.

Der Autor schreibt:

Mit all diesen Eigenschaften ist ein solcher Mensch wie ein göttliches Wesen – oder besser: Es ist wie wenn ein göttliches Wesen, ihm bewusst geworden, in ihm und durch ihn wirkte. Die wahre Natur des Menschen, Ebenbild Gottes zu sein, hatte sich in Pythagoras entfaltet und seine gewöhnliche Identität, seine sterbende Persönlichkeit, durchdrungen.
(S. 64)

Für unsere Hochschulgelehrten ist das denn doch zu viel des Guten.

Pythagoras war in Samos selbst in einer kulturellen Hochburg Griechenlands (an der türkischen Küste) aufgewachsen und bereitete sich schon als junger Mann durch Reisen auf seine Berufung vor, das menschliche Bewusstsein auf eine neue Bewusstseinsstufe zu führen. Er lernte bei Thales (von Milet), besuchte Mysterienschulen in Phönizien, Ägypten und Babylon. Er war in die „Geheimwissenschften der Priester“ eingeweiht, besuchte „Priesteruniversitäten“.

Fest steht, dass Pythagoras im Orient einen vollständigen Einweihungsweg durchlaufen und dabei auch alle wissenschaftlichen Kenntnisse der damaligen Zeit erworben hat. (S. 39)

Das war seine Ausbildung als „Gesandter aus der Welt des Geistes“ (S. 40), bevor er selbst eine Mysterienschule begründen konnte. In dieser „Integration“ damaliger Mysterien und heiliger Wissenschaften entwickelte Pyphagras:

  • eine Zahlenmystik und heilige Geometrie
  • eine Astrologie der Sphären-Musik und Harmonie
  • eine Naturphilosophie, die auf Beziehungen und Verhältnisse beruhte
  • eine Theorie der Weltenseele einschließlich der (Re-)Inkarnation
  • eine Pädagogik der Führung der Kinder in die göttliche Ordnung
  • ein Heilkonzept über harmonische Klänge
  • eine Politik des Friedens und des Ausgleichs
  • eine Prognostik als Kunst des Vorhersagens
  • einer Gemeinschaft von Freunden
  • einer esoterische Mysterienschule der „verschworenen Gemeinschaft“
  • eine gesunde, natürliche Lebenspraxis und Lebensführung einschließlich Ernährungslehre

Kurz: Es ist eine holistische und integrale Weltsicht, wie es wohl keine mehr nach Pythagoras in dieser Breite und Tiefe gegeben hat. Sie war tief begründet in der geistigen Welt. Es waren die letzten Jahre, in denen auch die Wissenschaft noch „heilig“ war, ein Abbild und Verehrung göttlicher Ordnung. Ein „Wiedererinnern“ dieser großen Weisheit der Menschheit in Gestalt des Pythagoras noch ein halbes Jahrtausend vor Christi Geburt ist heute dringender denn je.

2. Die spirituelle Schule des Pythagoras

Pythagoras hatte durch seine Bildungs-Reisen „die Bahn geschaffen, auf der andere, Schwächere, ihm nachfolgen konnten.“ (S. 69)

Er baute eine Mysterienschule auf und leitete sie, eine spirituelle Schule, eine Philosophenschule, wie man es auch nennen will: eine Institution, in der Menschen, die das wollten und die geeigneten Voraussetzungen mitbrachten, unter seiner Anleitung und unterstützt von seinen Kräften ihrerseits ihr wahres, spirituelles Selbst entfalten konnten.
Im Rahmen des Weltbildes und der Erfahrungen des Pythagoras und der Alten sind Einrichtungen wie Mysterienschulen etwas sehr Folgerichtiges, Selbstverständliches, ja Notwendiges. (S. 69)

Es brauchte seine Zeit, bis Pathagoras in Kroton (einer griechischen Kolonie in Süditalien) mit seiner Schule Fuß fassen konnte. Er hielt vier programmatische Reden an die jungen Männer, an den Senat, an Knaben und Frauen und wurde in Kroton mit Begeisterung aufgenommen. Hier fiel der Samen auf fruchtbaren Boden.

Es gab einen „inneren Kreis“ der Eingeweihten (die „Esoteriker“) und einen „äußeren Kreis“ der Novitzen (die „Exoteriker“). In diesem Sinne ist Pythagoras auch die Gründer der Esoterik, die eigentliche Mysterienschule. Es gab für die Schüler bestimmte Rituale und Lebensregeln, Weisheitssprüche (die Akusmata zum Hören und Einschwingen) und Lehrsätze (die Mathemata zum Lernen und Wiedererinnern der Seele) –  über Arithmetik (Zahlen), Geometrie, Astronomie, Musik und Heilkunde. Das waren sozusagen die „Hauptfächer“ der Schule des Pythagoras.

3. Die Goldenen Verse

Die Interpretation der 71 „Goldenen Verse“ sind der Hauptteil des Buches. Hierin ist die Essenz der Lehre und der Lebenspraxis der Pythagoräer zu finden. Es ist sozusagen das Programm der Selbst-Bildung zum spirituellen Menschen zur Erreichung seiner „Seelenharmonie“. Auch wenn der Autor zugeben muss:

Damit ist nicht gesagt, dass die Goldenen Verse in genau der Formulierung, wie sie uns überkommen sind, von Pythagoras artikuliert wurden, auch nicht, dass Pythagoras sie selbst schriftlich niedergelegt hätte. (S. 167)

Diese 71 Verse stellen eine „Landkarte der geistigen und seelischen Welt“ dar und empfehlen „didaktisch aufgebaute Schritte“, den Seelenweg zu gehen. Sie enthalten zwei Teile (Vers 1 – 46 / Vers 48 – 71) und in der Mitte (Vers 47) steht der „Eid des Pythagoras“, der Schwur der verschworenen Gemeinschaft auf den Tetraktys (die Vierheit der Seele).

In ersten Teil der Verse geht es darum, dass der „Schüler“ seine Stellung in der Welt als spirituelles Wesen versteht: die Struktur der geistigen Welt mit Göttern, dem Jenseits und der Heroen; die Struktur der irdischen Welt mit „Eltern“ und Freunden und die neue Lebensführung mit ihren Tugenden und gewissen Lebensregeln.

Der Eid des Pythagoras stellt nach dieser Vorbereitung den Wendepunkt dar, um jetzt den Seelenweg gehen zu könne.

Eine totale Schwerpunktverlagerung also: Zuerst war die irdische Persönlichkeit führend und bereitete den Weg für die spirituelle Seele. Dann tritt die spirituelle Seele bewusst ins Dasein und ermöglicht dem Schüler die direkte Erfahrung der geistigen Welt, wodurch sich seine Persönlichkeit weiter verändert. (S. 228 f.)

Diese Umkehr kommt einer Neugeburt gleich, der „göttliche Mensch“ ist geboren. Die Verse gehen bis 71 bis zur „Auferstehung des Fleisches“, wie wir dies christlich formulieren:

Deshalb wird zum Abschluss der Goldenen Verse so sehr betont, dass der Mensch am Ende des spirituellen Weges „nicht mehr sterblich“ ist. (S. 255)

4. Gemeinschaftsleben und
Schicksal der Schule des Pythagoras

„Die Schüler des Pythagoras bildeten eine verschworene Gemeinschaft.“ (S. 260) Und der Begriff der „verschworenen Gemeinschaft“ hat heute noch die Aura eines unverbrüchlichen Freundschaftsbundes. Neben Kosmos, Harmonie und Esoterik führt die Verwendung des Wortes „Freundschaft“ auf Pythagoras zurück. Die in solchen spirituellen Gemeinschafen freundschaftlich verbundenen Menschen repräsentieren die GESUNDHEIT des Menschen im fünfzackigen Stern. Die vierfältige Seele hat in der Gemeinschaft ihre fünfgliedrige, ganzheitliche Seelenverfassung erfahren.

Diese Geheimhaltung war ein Schutz der Gemeinschaft und ein Schutz der Lehre, in der Spiritualität und Wissenschaft noch unverbrüchlich miteinander verbunden waren. Schon zu Lebzeiten des Pythagoras gab es Neider, die in den Bund nicht aufgenommen wurden und dann gegen die Pythagoräer hetzten. Pythagoras musste nach 2o auch politisch einflussreichen Jahren mit seiner Schule Kroton verlassen, begab sich nach Tarent und Metapont (beides noch in Süditalien).

Nach seinem Tod in hohem Alter von ca. 90 Jahren entzweiten sich die Pythagorärer in die Spirituellen und Wissenschaftler (um es grob zu sagen) und die heilige Einheit von Weisheit und Wissenschaft war entzweit. Trotzdem gab es immer wieder herausragende Persönlichkeiten, die sich auf Pythagoras beriefen – nicht zuletzt der große Astronom Johannes Kepler, der als „wiedergeborener Pythagoras verehrt wurde.

Mein Fazit: Wenn ich nur ein einziges aktuelles Buch von Pythagoras empfehlen dürfte, wäre es zweifellos dieses. Der Leser darf sich dabei auch auf eine spirituelle Abenteuerreise gefasst machen. Er sollte sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass „die Alten“ (zumindest die Meister) in ihrem Bewusstsein höher entwickelt waren als wir es heute sind. Und es ist kein Zufall, dass Pythagoras heute wieder in unser Bewusstsein drängt. Denn es wäre seine Botschaft bei der Lösung der Probleme unserer heutigen Zeit, Spiritualität und Wissenschaft wieder miteinander zu versöhnen und da anzusetzen, wo die Wissenschaft noch nicht vom Göttlichen getrennt war, sondern Ausdruck, eine höhere geistige Ordnung zu verstehen, wie es seine Lehre im 6. Jh. v.Chr. noch war.

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Ekkirala Krishnamachary: Die Weisheit des Pathagoras

Zugegeben: Das Buch geht bei mir an die Grenze, ist aber auch eine Herausforderung, meine Grenze zu erweitern: Hier wird Pythagoras von einem indischem Meister interpretiert und mit den alten indischen Weisheitslehren der Veden in Verbindung gebracht. Doch es wird so dargestellt, dass Pythagoras selbst in Indien war und dort die Wissenschaft des Brahma Vidya studiert habe. Das deckt sich nicht mit westlichen Biographien des Pythagoras, der danach zwar in Griechenland, Ägypten, Babylon und später Süditalien war, doch nicht in Indien.  Es mag sein, dass Ekkirala Krishnamachary dabei von einer anderen Inkarnation des Pythagoras in Indien spricht.

Ich gehe auch davon aus, dass Pythagoras mehr als eine historische Persönlichkeit ist, sondern das, was wir „aufgestiegene Meister“ nennen, also ein Seelenwesen aus einer höheren Seenensphäre, die unterschiedliche Inkarnationen erfahren kann und als Weisheitslehrer der Menschheit noch sehr präsent ist. Hier ist das Büchlein von Ekkirala Krishnamachary im Grunde eine konsequente Fortführung des esoterischen Daseins von Pythagoras. Es wäre also möglich, dass Pythagoras in einer anderen Inkarnation in Indien war und dort die alten indischen Weisheitslehren lernte. Das Buch konfrontiert uns mit dieser Thematik! Und so sind die Worte von K. Parvathi Kumar aus dem Vorwort sehr bedeutsam:

Die pythagoreische Weisheit entfaltet sich durch Eingeweihte, die auf der Seelenebene leben. (S. 7)

Mit meinen Worten: Es bedarf des Seelenbewusstseins, um Zugang zur Weisheitslehre des Pythagoras zu finden. Das macht es für rational denkende Interpreten des Pythagoras im Westen so schwer, seine Rolle für unsere abendländische Kultur angemessen anzuerkennen.

Würdigung des Pythagoras durch indische Meister

Es ist zunächst bemerkenswert, dass Pythagoras durch indische spirituelle Meister tiefer verstanden wird als durch unsere abendländischen Philosophen selbst. Kein Wunder: Man kann Pythagoras eben nur aus dem Bewusstsein interpretieren, auf dem man selbst ist. Es ist hervorzuheben, dass Pythagoras in der indischen theosophischen Spiritualität ein hohes Ansehen genießt. Hier werden die 5 pythagoräischen Schlüssel (Sprache, Klang, Farbe, Form, Zahl) angemessen gewürdigt. Ekkirala Krishnamachary stellt immer wieder den Bezug zum Tantrismus oder einer „schöpferischen Intelligenz“ (Deva) her, die in Indien KAPILA heißt, der geistige Herrscher über die Zahlen. Die Lehren des Pythagoras sind Weisheitslehren, die überall auf der Welt Gültigkeit haben. ZAHLENMYSTIK repräsentiert eine Wesenheit, die überall auf der Welt den Namen (und den Titel) PYTHAGORAS trägt. Wobei Pythagoras für weit mehr steht als seine Zahlenmystik.

Der Weisheitslehrer der Integration

Wir könnten auch umgekehrt argumentieren: Wenn es wirklich höhere Wesenheiten einer „geistigen Welt“ gibt, die uns bei der Lösung aktueller Menschheitsprobleme beiseite stehen, dann ist PYTHAGORAS sicher als einer der ersten zu nennen. Wir brauchen eine Integration von Religion und Wissenschaft, von Mystik und Weisheitslehren der Welt, eine Heilung der Welt, eine neue Harmonie. Unsere Wissenschaft muss wieder HEILIG werden, wie sie zur Zeiten von Pythagoras noch waren, d.h. wirklich GANZ und GANZHEITLICH. So gesehen ist es kein Wunder, dass uns bei der Lösung der aktuellen Weltprobleme Pythagoras immer mehr ins Bewusstsein zurück findet – und das weltweit.

Meine Fazit: Wenn man von dieser esoterischen Problematik der unterschiedlichen Inkarnationen des Meister Pythagoras absehen kann, ist das Buch inhaltlich sehr wertvoll für ein tieferes Verständnis der Zahlenmystik. So gesehen kann ich es nur sehr empfehlen.

Das Buch geht an Grenzen und hilft, sie zu überschreiten. Vielleicht sind wir noch nicht für alle Aussagen des Büchleins reif, doch das, was eine Resonanz in unserem Bewusstsein findet, ist sehr wertvoll.


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Pia Gyger: Maria – Tochter der Erde – Königin des Alls. Vision der neuen Schöpfung

Das Buch ist erschütternd, befreiend und bahnbrechend. Ich musste für das Buch erst jahrelang reif werden. ES hatte mich längst gefunden und wartete ein ganzes Jahrzehnt in meinem Bücherregal auf mein Reifwerden. Meine letzte > Buchbesprechung von Frederic Lionel über die Heilige Astrologie öffnete mir dann endlich den Zugang. Darin schreibt er, dass in der Heiligen Astrologie ein kosmischer Zyklus mit dem Sternbild der Jungfrau beginne und macht auch als Beispiel eine Andeutung über die Verkündigung Mariä: „Das Ewigweibliche empfängt und schöpft, und demnach wird dieses Zeichen zum Symbol göttlicher Potenz.“ (S. 70). Ich war wie elektrisiert. Was für Welten hier bei mir zusammen  kommen! Die uralte Heilige Astrologie des Frederic Lionel und die Neuinterpretation der Mairen-Dogmen der katholischen Kirche durch Pia Gyger. Ich selbst bin in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen. Meine Mutter hieß Maria wie auch meine römisch-katholisch getraute Frau. Das Buch ist auch aus persönlichen Grünen für mich sehr heilsam und berührt mich in den Tiefsten meiner Seele.

Das Buch ist erschütternd, weil es jedes Weltbild erschüttern muss. Wir leben – Gott sei Dank – in einem Zeitalter, in der das Weibliche wieder seinen Platz einnimmt. „Am Anfang war die Frau“ (Elisabeth Gould Davis 1986) oder „Rückkehr der Göttin“ aus der feministischen Literatur setzten schon Zeichen. Doch Pia Gyger geht dem Urweiblichen bis in die Festungen des Katholizismus nach und sprengt mit ihrer Interpretation der Marien-Dogmen die wohl stärkste religiöse Trutzburg des Patriarchats. Das Buch ist befreiend, weil es in der Barmherzigkeit der Mutter Maria die Erlösung von allem Bösen erkennt. Es erlöst uns gar von Teufel und Hölle. Das Buch ist bahnbrechend,  weil es für die „Vision der neuen Schöpfung“ selbst den revolutionären Keim des Katholizismus in MARIA erkennt und zur Entfaltung bringen kann. Den tiefen, archetypischen Sinn der MARIA als „Mutter Gottes“ zu erkennen, kann sogar die Errettung des Katholizismus für „die neue Schöpfung“ sein. Was für eine Vision!

Ich bedaure sehr, dass es das Buch nur noch antiquarisch gibt und werde es deswegen etwas ausführlicher besprechen. Zentrale Thesen des Buches:

Haben Sie keine Angst, heilig zu werden, öffnen Sie sich nur der Liebe, die Ihnen angeboten wird. Sie werden die Liebe in die Welt hineintragen. Sie werden „Mutter Gottes“ für die Welt von heute werden. (S. 24 und andere – aus dem Lourdes-Führer)

Marias steht für den Menschen, an dem die größtmögliche Vergöttlichung stattgefunden hat. (S. 98)

Hölle ist die Möglichkeit der selbstgewählten Trennung, des immerwährenden „Ich will nicht dienen.“. (S. 119)

Gott konnte in seiner frei gewählten Selbst-Entäußerung und Ohnmacht nicht handeln. Er konnte nichts tun. (S. 147)

Der Mensch ist erst ein Entwurf seiner selbst. (S. 149)

Das Buch beginnt mit einem im „intuitiven Schreiben“ 1999 entstandenen Text, den sie EINS UND ALLES genannt hat – mit den 6 Teilen und 77 Sätzen:

  • Gott Alles In Allem (13)
  • Christus – Alpha Und Omega (18)
  • Geist, Der Lebendig Macht (7)
  • Maria Und Die Erlöste Schöpfung (16)
  • Leibhaftigkeit Und Partnerschaft (14)
  • Kirche Und Welt (9)

Das Buch entfaltet diese Thesen für eine neue Schöpfung und Erneuerung der Kirche im Geiste Marias.

Die 7 Kapitel des Buches:

  1. MARIA – Leitbild für die Entwicklung menschlichen Potenzials
  2. MARIA – Königin der sichtbaren und unsichtbaren Schöpfung
  3. MARIA – zärtliche Mutter aller unerlösten Schöpfung
  4. MARIA – Auge, Ohr, Mund, Hand und Herz des Friedens
  5. MARIA – Urbild und Lehrerin neuer Macht
  6. MARIA – Braut des Auferstandenen
  7. MARIA – Wegbereiterin universeller Transformation

1. MARIA – Leitbild für die Entwicklung des menschlichen Potenzials

Das erste Kapitel geht den großen Marian-Dogmen nach und interpretiert sie neu im Sinne des menschlichen Potenzials.

Theotokos (die Gottesgebärerin): Wenn wir das Weibliche (die Verbindung von Sophia und Heiligem Geist) in uns entfalten, dann kann Gott in uns für die neue Schöpfung geboren werden. Wir werden Mitschöpfer des Göttlichen.

Aeiparthenos (die Ewig-Jungfrau): Jungfräulichkeit ist nicht im sexuellen Sinne gemeint, sondern „die radikale Offenheit und Hingabe an das Wirken des Geistes Gottes in uns. In diesem Sinne ist Maria Aeiparthenos, die Ewig-Jungfrau, Urbild und Leitbild des Wesensgehorsams“ (S. 37): Dein Wille geschehe. Es entspricht dem Archetyp Jungfrau als „Symbol für radikale Offenheit dem Göttlichen gegenüber“ (S. 41)

Immaculata-Concepta (die unbefleckt Empfangene): „Unbefleckt“ heißt frei von der Ursünde. Es ist möglich den „Alten Adam und die alte Eva“ in uns abzulegen, um den „neuen Menschen“ anzuziehen (S. 45). Wir sind unserem Wesen nach unschuldig wie die Kinder.

Assumpta (mit Leib und Seele zum Himmel Erhobene): Es ist das große Geheimnis der Auferstehung des Fleisches. So wie Maria „mit Leib und Seele“ auferstanden ist, so liegt dies auch im Potenzial eines jeden Menschen. Auch unser Körper kann unsterblich werden in in einer „auferstandenen“ Sphäre der Seele ewig leben. [In meinem Verständnis: In jedem von uns ist ein „Auferstandener Meister“.]

2. MARIA – Königin der sichtbaren und unsichtbaren Schöpfung

In diesem Kapitel diskutiert Pia Gyger die Lehren des Buddhismus für ein neues Verständnis von MARIA. Die Autorin selbst ist ZEN-Meisterin. Je mehr wir uns dem Mysterium des Göttlichen in der Sprache nähern, desto paradoxer werden die Sätze (die Koans des Zen-Buddhismus): „In jenen ortlosen Ort in uns, wo alles eins ist, wo es weder Nähe noch Distanz, weder Hier noch Dort, weder Vorher noch Nachher gibt.“ (S. 58) Es geht um das buddhistische Thema des NIRVANA. Hier sieht die Autorin „den markantesten Unterschied zwischen Buddhismus und Christentum“ (S. 63) „Mit der (christlichen, JS) Auferstehung ist eine völlig neue Dimension des Seins gemeint. Eine neue Schöpfung.“ (S. 64) Als fleischlich Auferstandene ist Maria „Königin des Himmels“.

In dieser Sphäre sind auch Engel zu Hause, die „Mittler zwischen Gott und Mensch“ und den Engelsturz das große Thema nicht nur der Bibel. Der Auftrag Gottes an die Engel war, dem Menschen zu dienen. Luzifer widersprach. Er wollte als Engel dem Mensch nicht dienen. Luzifer wurde zum Satan, weil er nicht dienen will. Er ist die Inkarnation des ICH WILL NICHT DIENEN! Das ist die eigentliche Ursünde, die Trennung vom Göttlichen und der Keim des Bösen. Doch „Maria ist nicht nur die Königin der Lichtengel, sie ist auch die Königin der Engel des Widerspruchs“ (S. 76) Sie trägt in sich auch die Erlösung der dunklen Engel, der Schattenreiche der Schöpfung.

In den alten Religionen war die Vermählung des Gottkönigs und der Göttin stets mit sexuellen Orgien verbunden. Maria als „Königin des Alls“ steht nicht für diese Vision der „Heiligen Hochzeit“. Es ist eine mystische Hochzeit. Wenn Maria auch die Königin des Alls ist, dann ist das All uns nicht unfreundlich gesonnen, doch: „Bevor nicht jedes Kind ein Dach über dem Kopf und genügend zu essen hat, sind wir im Kosmos nicht willkommen.“ (S. 84)

3. MARIA – zärtliche Mutter aller unerlösten Schöpfung

Das Göttliche thront nicht außerhalb seiner Schöpfung, sondern wurde die Schöpfung selbst. Es ist der „Abstieg Gottes“, seine „Selbstentäußerung“: „Gottes Abstieg bedeutet, er geht in die Werdewelt ein. Gottes Aufstieg bedeutet, diese Werdewelt entwickelt sich in aufsteigender Linie zu immer komplexeren, mit höherem Bewusstsein versehenen Gestalten. Im Menschen wird Gott in der Materie sich seiner selbst bewusst.“ (S. 97) Und „Maria steht für den Menschen, an dem die größtmögliche Vergöttlichung stattgefunden hat.“ (S. 98) Jesus war als „Gottes Sohn“ auf die Welt gekommen, doch Maria war ein Menschenkind.

„Luzifer steht für die im Geschöpf erwachte Freiheit zur Wahl.“ (S. 107) Es ist die Ursache seiner Verweigerung – im gewissen Sinne sogar der „verlorene Sohn“, der ihm zum „gefallenen Engel“ macht. Gegen das NEIN! der „dunklen Engel“ ist das Göttliche MACHT-LOS. Die Geschöpfe haben die Freiheit des NEIN!, sie sind damit aber auch „dem kosmischen Gesetz der Gerechtigkeit unterworfen. Weder der Vater noch der Sohn kann dieses Gesetz außer Kraft setzen. Da entscheidet sich die Mutter, für ewig in die Hölle zu gehen und mit den Verdammten zu leiden.“ (S. 111) MARIA nimmt alles Leiden auf sich. Väterliche Gerechtigkeit kann die Hölle nicht erlösen, sondern nur mütterliche Barmherzigkeit.

4. MARIA – Auge, Ohr, Mund, Hand und Herz des Friedens

In Maria liegt die „Abkehr von der ewigen Hölle“. Wenn die Schöpfung als Ganzes einer Transformation zustrebt, müssen auch Luzifer und die Hölle erlöst werden, die Schatten der Evolution integriert. Für die Autorin wurde „die Wichtigkeit des Weiblichen bei der Transformation des Dunklen überwältigend“ (S. 118) Dieses Kapitel stellt die 14 Stationen des Kreuzweges Jesu dar und Fürbitten an Maria zu jeder Station.

Dieser Kreuzweg enthält „das Mysterium der Wandlung aller Schöpfung“ (S. 149), unsere Entfaltung zu wahren Lichtwesen nach dem Kreuzweg durch die Hölle.

5. MARIA – Urbild und Lehrerin neuer Macht

Luzifers Macht des Habens ist das „Ich will nicht dienen!“. Marias Seins-Macht liegt in dem DEIN WILLE GESCHEHE.

„Bevor der Mensch zum Göttlichen „ICH BIN“ erwachen kann, musste er sich in einem „egozentrierten Ich“ erfahren und individualisieren.“ (S. 153) Das Göttliche lässt diese egozentristische Entwicklung zu, damit wir zu dem ICH BIN erwachen können und unsere Aufgabe und Verantwortung freiwillig übernehmen. Maria selbst wurde vom Engel befragt, ob sie den Sohn Gottes gebären wolle. Es war das erste GROSSE JA zur Übernahme der göttlichen Berufung, was Pia Gyger „Wesensgehorsam“ nennt:

In allen Zeugnissen von Menschen, die sich auf das große Abenteuer der Gotteserfahrung einlassen, liegt im freiwilligen Ja die Voraussetzung, dass die Initiation in eine neue Seinsweise und der dazu gehörende Prozess der Wandlung beginnen können. Der tiefste Sinn der Jungfräulichkeit hat nichts mit sexueller Enthaltsamkeit zu tun. Jungfräulichkeit meint die radikale Offenheit und Hingabe an das Wirken des Heiligen Geistes in uns. (S. 169)

In jedem die inneren Stimme hören und ihr gehorchen steckt dieser „Wesensgehorsam“. Aus dieser Wesenheit des Weiblichen in Mann und Frau kann auch eine neue Partnerschaft entstehen, eine neue planetare Macht: „die gegenseitige Inspiration von Mann und Frau“ (S. 184)

6. MARIA – Braut des Auferstandenen

Jesus war wie jeder Mann Sohn einer Mutter, ohne dabei ein Muttersöhnchen zu sein. Jesus als Gottessohn repräsentiert die neue Männlichkeit, Maria als Jungfrau, Mutter und Braut die neue Weiblichkeit. Als Menschenfrau BRAUT des Göttlichen zu sein bedeutet letztlich die Hochzeit zwischen Gott und Menschen, Himmel und Erde.

Leben bedeutet Vereinigung von Gegensätzen. Elemente, Atome, Moleküle, Zellen, aber auch Systeme psychisch-geistiger Gegensatzpaare, die konkurrierend nebeneinander existieren, werden durch integrierende Vereinigung auf neue höhere ebene gewandelt. „Hochzeit“ ist das Symbol für diesen Prozess der Vereinigung. (S. 187)
Die Feier der Hochzeit geschieht eben gerade nicht zwischen dem Sohn und der Mutter, wie in alten Mythologien oft dargestellt. Nicht eine Regression in die Ureinheit steht an. Denn nicht die Mutter wird zur Braut, sondern die Frau mit mütterlichen Zügen. (S. 196)

Mit dieser Hochzeit geschieht die „endgültige Auflösung des Dualismus zwischen Schöpfer und Geschöpf“. (S. 196) Die Heilige Hochzeit ist die Überwindung jeglichen Dualismus in unserem Bewusstsein. Wir erwachen zur „Weisheit“ des EINEN jenseits des WISSENS über das Viele. „Weisheit“ heißt im Griechischen SOPHIA und war immer weiblich. Hier beißt sich die Schlange in den Schwanz (das Symbol des EINEN im KREIS). Ist das Ur-Mütterliche das Gebären der Schöpfung, so kehrt es zur Einheit auch als Weiblichkeit wieder zurück. SOPHIA ist die „Personifizierung göttlicher Gegenwart“ (S. 202)

Die jetzt anstehende heilige Hochzeit geschieht in dem Maße, wie Sophia in uns Wohnung nimmt, wenn wir also weise werden. …
Wenn die Samen von „Maria-Sophia-Sponsa“ in uns zu sprießen beginnen, werden wir zu Erkennenden! Nicht mehr verführt durch die Schlange, essen wir vom Baum der Erkenntnis, sondern ermächtigt von Maria, der Mutter aller unerlösten Schöpfung. Durch ihre Hand gereicht wird uns die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zum Segen und zur unerlässlichen Nahrung. (S. 203)

Wir erschaffen – wie von Jesus prophezeit – nicht nur eine neue Erde, sondern auch einen neuen Himmel.

7. MARIA – Wegbereiterin universeller Transformation

Die universelle Transformation ist die „Vergeistigung der Materie“ (S. 212), die „Verklärung des Körpers“ (S. 223). Diese gewaltige Licht-Energie in unserem Körper wird in der indischen Spiritualität KUNDALINI genannt. SHAKTI – die weibliche Gottheit und göttliche Mutter im indischen Tantrismus neben ihrem Gemahl SHIVA verschafft sich in MARIA „unausweichlich als weibliche Dimension Gehör“ (S. 228) vor allem im katholischen Christentum.

Das Heil, in der universellen Transformation zum wahren Menschen zu werden, liegt in unserem physischen Körper, der fleischlichen Auferstehung als Lichtkörper. „Das archetypische Bild der heiligen Hochzeit, Vereinigung von Geist und Materie wird hier aktiviert. Diese Hochzeit geschieht leiblich an uns, sie vollzieht sich im Körper.“ (S. 252)

Mein Fazit: Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der mit den großen religiösen und spirituellen Fragen ringt: Warum lässt Gott das zu? Was ist mit dem Teufel und der Hölle? Wo ist das Weibliche im Katholizismus? Wie kann MARIA die Welt erlösen uns erretten und die gebärende MUTTER einer neuen Erde und eines neuen Himmels werden? Wie kann das Leitbild der MARIA auch unser Bild der FRAU als gleichberechtiger Gefährtin des Heiligen Paares werden?
Das Buch kann alles in ein neues Licht stellen, unsere Wiedergeburt als Lichtwesen.

Sehr lichtvoll sind die illustrierenden Bilder von Susan Herrmann-Csomor zum Buch. Sie hat das in Bildern empfangen, was Pia Gyger als EINS UND ALLES beschreibt. Ihre Bilder illustrieren auch das, was Frederic Lionel im Buch „Heilige Astrologie“ sagt: „Kunst überhaupt ist eine Sprache jenseits von Zeit und Raum.“ (S.99).

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Nachruf zum 14. Juli 2014

Ohne danach gesucht zu haben, las ich bei der Buchbesprechung den >> Nachruf von Sabine Lichtenfels von TAMERA. Hier auch der Link zum >> Kondolenzbuch-online des Lassalle-Hauses.

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