Hasselmann/Schmolke: Junge Seelen – alte Seelen

Untertitel: Die große Inkarnationsreise des Menschen

Das Buch ist wohl das vorläufig letzte und der Höhepunkt eines Lebenswerkes von Varda Hasselmann und Frank Schmolke: die Entwicklung eine ganze Buch-Reihe über das Wesen der menschlichen Seele, publiziert in einem Zeitraum von etwa 20 Jahren über acht Bücher (ohne die Romane).

Es ist für mein Verständnis das beste und umfassendste einer „neuen Seelelehre“, die wir Menschen so dringend brauchen. Und es ist überhaupt kein Wunder, dass diese Lehre aus der „Kausalen Welt“ (ein hoher Bereich der „Geistigen Welt“) übertragen („gechannelt“) wird: Aus keiner anderen Perspektive ist die Größe der menschlichen Seele zu übersehen wie aus der kausalen Welt, weil sie bis in diese Sphäre hineinreicht.

Die Autoren vermuten, dass es 500 Jahre dauern kann, bis diese Lehre die ganze Menschheit erfasst hat. Ich will von mir auch nicht behaupten, dass ich alles „verstanden“ hätte (was für eine Anmaßung wäre dies!). Doch ich weiß wohl, dass ich bisher nichts Umfassenderes gelesen habe – und mein eigenes Denken über die Seele hier mehr als genügend Raum findet.

Die letzte große Seelenlehre in unserem Kulturkreis ist aus meiner Sich die von Pythagoras (von ca. 2.500 Jahren), die aber nur sehr bruchstückhaft überliefert ist. Für mich ist die Buchreihe der Neuen Seelenlehre von Hasselmann/Schmolke eine wunderbare Brücke zu Pythagoras zurück und für diesen Zeitraum menschlicher Evolution in der Größe angemessen. Ich glaube, wir können aus dieser Neuen (und alten!) Seelenlehre heraus vieles besser verstehen.

Die Struktur des Buches:
5 Seelenalter mit 35 Inkarnations-Stufen

Grundsätzlich sind Seelen unterscheidbare Energie-„Körper“. Das Besondere an uns Menschen ist, dass unsere Seele einen individuellen Aspekt hat, wir unsere „In-Dividualität“ über die Inkarnationen hinweg nicht verlieren. Der Mensch (als homo sapiens sapiens) ist ca. 40.000 Jahre alt. Wir müssen in diesem „Inkarnationszeitraum“ denken – und vielleicht leben Menschen „der ersten Generation“ noch unter uns, natürlich als sehr alte und nahezu königliche Seelen. Und selbst wenn es „nur“ Menschen der letzten 2.000 Jahre wären! Wir müssen uns bewusst sein, dass wir in der Welt der Seelen mit diesen „Seelen-Zeiträumen“ rechnen müssen.

Das Buch unterscheidet 5 Inkarnationsalter:

  • die Säuglings-Seele
  • die Kind-Seele
  • die Junge Seele
  • die Reife Seele
  • die Alte Seele

Jedes Seelen-Alter kann in 7 universelle Grundenergien differenziert werden (ich verwende hier die Adjektive statt der Berufe, also „heilend“ statt „Heiler“; ich denke, es beschreibt die Qualität einer Energie besser als ein kulturell misszuverstehender „Beruf“ wie Heiler oder gar König):

  • Energie 1: heilend
  • Energie 2: künstlerisch
  • Energie 3: kriegerisch
  • Energie 4: gelehrsam
  • Energie 5: weise
  • Energie 6: priesterhaft
  • Energie 7: königlich

Eine Säuglings-Seele geht dann 7 Inkarnationsstufen durch, bis sie zu einer „Kind-Seele“ wird:

  • Säugling 1 (lies: Säuglings-Seele mit der dominierenden Grundenergie 1 = heilend)
  • Säugling 2 (lies: Säuglings-Seele mit der dominierenden Grundenergie 2 = künstlerisch)
  • und so weiter

Zu Ende gedacht ergibt das 35 Inkarnationsstufen (5×7). Die Autoren differenzieren noch weiter: Jede Inkarnationsstufe hat in der Regel ein Früh-, Mittel- und Endstadium, so dass wir rein rechnerisch auf 105 Inkarnationsstadien kommen (35×3). Das ist schon eine „Hausnummer“, mit der wir die Inkarnation von menschlichen Seelen über Jahrtausende „klassifizieren“ können. Das Buch enthält Beispiele von Persönlichkeiten von „Jung 1“ (lies: Junge Seele mit der Grundenergie 1) bis „Alt 7“ (lies: Alte Seele mit der Grundenergie 7), also wie Paris Hilton (S. 534) bis Jesus und Sokrates (S. 539).

Was mich besonders beeindruckt hat:

Das ist natürlich abhängig von meinem Bewusstseinsstand und ganz subjektiv:

  • Dass der Menschen ein „Kind von Mutter Erde und Vater Himmel“ ist, hat für mich eine neue Bedeutung bekommen: Die Evolution von Mutter Erde hat uns KÖRPERLICH zum „homo sapiens“ geführt. Das ist unser (beseelter!) Mutter-Anteil. Wenn diese Wesen sich dann mit einem väterlichen Seelenvolk (Energie 2) vom Himmel verbunden haben, dass ist das eine Hochzeit von Mutter Erde und Vater Himmel, irdischer und himmlischer Seele, die uns Menschen als „homo sapiens sapiens“ hervorgebracht hat. „Die Seele“ ist also nicht einfach nur weiblich: sie ist weiblich in ihrem mater-ialistischen Aspekt (die „Mater“), sie ist männlich in ihrem himmlischen Aspekt.
  • Endlich auch eine für mich schlüssige Erklärung, warum der Neandertaler ausgestorben ist:  Es war eine Verbindung von Frühmenschen mit einem anderen Seelenvolk, das ihre Mission offensichtlich erfüllt hat.
  • Alleine die Unterscheidung zwischen menschlicher und tierischer Seele im Anhang des Buches lässt wissen, dass wir das Thema SEELE nicht „anthropozentrisch“ mit der „menschlichen Seele“ identifizieren dürfen, und erahnen, dass DIE SEELE ein noch viel umfangreicheres FELD letztlich ALLER ENERGIEN ist. Denken wir nur beispielsweise an „die Seele der Galaxien“ oder „die Seele der Universen“ (auch jenseits des uns bekannten). Das bedeutet: Das Buch (die ganze Buchreihe) ist KEINE „universelle Seelenlehre“, sondern „nur“ eine Lehre der menschlichen Seele auf dem Planeten Erde. Das ist doch schon „allerhand!“.
  • Was ich an dem Buch vielleicht nach dem ersten Eindruck am meisten bewundere (ich habe es noch lange nicht „verdaut“), ist die feinsinnige Sprache und die Sprache der angemessenen Analogie: Wir müssen uns beim Lesen des Buches immer gewusst sein, dass hier (mindestens 35) unterschiedliche Energiequalitäten in Sprache ausgedrückt („verbalisiert“) werden. Man darf beim Lesen des Buches nicht an der Oberfläche der Worte bleiben, sondern muss die Energiequalität dahinter (über-) sinnlich erfahren. Dass dies so gut gelingen kann, ist schon Ausdruck einer hohen Qualität des Buches! Das Buch ist in diesem Sinne „energetisch packend“!

 

Mein Fazit: Ich kann nur Bewunderung für dieses Buch (und die ganze Buch-Reihe) zum Ausdruck bringen und bin dankbar, dass uns diese neue Seelenlehre in der turbulenten Zeit der menschlichen Evolution und Geschichte als Orientierungsrahmen vor liegt.

Ich will zustimmend die letzten Worte zitieren: „Versucht, das Gesagte zu verstehen, bevor ihr tiefer und gegebenenfalls mit anderen Methoden in diese Zusammenhänge eindringt.“ (S. 526)

Mich selbst hat das Buch um Meilensteine voran gebracht. Es wird alle Seelen erreichen, die jetzt reif dafür sind und unser Wirken koordinieren.


 

Junge Seelen – Alte Seelen: Die große Inkarnationsreise des Menschen (klick mich)

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