Marco von Münchhausen: Wo die Seele auftankt

Das Buch von Münchhausen „Wo die Seele auftankt“ ist kein spektakuläres spirituelles Buch. Es würde in einer entsprechenden „Ranking-Liste“ vielleicht nicht einmal unter die ersten 50 kommen. Und doch lege ich dieses Buch jedem Menschen „auf dem spirituellen Weg“ ohne Wenn und Aber ans Herz!

Wie sollen Pflanzen gedeihen, wenn wir sie nicht pflegen? Wie sollte unsere Spiritualität erblühen, wenn wir unsere Seele nicht nähren?

In dem Buch vom Marco von Münchhausen geht es nicht um Seelen-Philosophie. Es ist ein absolut praktisches Buch mit zahllosen Anregungen, seelisch aufzutanken. Und genau das ist das Einzigartige an diesem Buch! Der Autor nennt es „Pragmatik statt Dogmatik“.

Im TEIL 1 (Kraft für die Seele – warum und wie?) schafft der Autor erst einmal Raum für das Thema SEELE, z.B. mit den sieben Grundprinzipien seelischen ERlebens:

  1. Qualität statt Quantität
  2. Ergriffenwerden statt Ergreifen
  3. Individuell statt ideal
  4. Die Zeit der Seele
  5. Das Tempo der Seele
  6. Die Frequenz der Seele
  7. Das Prinzip der Selbstbedienung
    (Seelsorger Nr. 1 sind wir selbst – in eigener Sache)

Der mittlere, 2. Teil (15 Möglichkeiten, wie die Seele auftankt) ist mit 200 Seiten der Kern des Buches.

Diese 15 Möglichkeiten (als Themen) zeigen, wie umfassend dieses „Ernährungsbuch für die Seele“ ist:

  1. Ordnung schaffen
  2. Konzentriertes Tun
  3. Körperlich entspannen und regenerieren
  4. Bewegung
  5. Genießen
  6. Auftanken in der Natur
  7. Musik, Gesang und Tanz
  8. Kunst und Literatur
  9. Lachen, Heiterkeit, Humor
  10. Dankbarkeit
  11. Worte und Texte für die Seele
  12. Stille, Schweigen, Meditation
  13. Gleichklang mit anderen
  14. Rituale und Feste
  15. Engagement für andere

Der wieder sehr kurze 3. Teil (Zusammenfassung und Tipps zur Umsetzung) hilft, sich ein ganz persönliches Seelen-Ernährungs-Programm zur Umsetzung in den Alltag aufzustellen und konsequent in die Praxis umzusetzen.

Noch ein paar hilfreiche Zitate:

In diesen (inneren, JS) Freiräumen haben wir Zeit, ganz und ausschließlich für uns alleine, ohne dass wir irgendetwas bestimmtes tun müssen. Es ist eines Zeit des „Seins“, nicht des „Tuns“. Eine Zeit, die nicht strukturiert ist, in der wir nicht wieder irgendein Ziel verfolgen, sondern einfach die „Seele baumeln lassen“ können. (S. 20)

Diese Räume schaffen sich nicht von selber, im Gegenteil: Der zentrifugale Sog des äußeren, schnell rotierenden Lebens zieht uns in der Regel sofort aus dem Zustand des Bei-uns-Seins oder des Einfach-nur-mit-uns-Seins heraus – daher auch die weit verbreitete Tendenz, sobald freie Zeit da ist, diese sofort wieder mit allen möglichen Aktivitäten und Beschäftigungen zu füllen. (S. 22)

Wahre Glückseligkeit beruhe nicht auf grober Sinneslust, sondern auf einer guten Balance von Genuss und Selbstbeherrschung. Eine zeitweilige Askese steigert den Erlebniswert des vorübergehend entbehrten Gutes. Je größer die Entbehrung, umso intensiver der Genuss. (S. 104)

Mein Fazit: Unser EGO verführt uns ständig zu „spirituellem Selbstbetrug“. Keine klugen Sprüche, keine gecannelten Weisheiten machen uns spirituell, sondern das Wachstum unserer SEELE. Dazu braucht sie tägliche Pflege und Nahrung. Genau dafür die das Buch als Handbuch für die Pflege der Seele so wertvoll. Kurz: Pflicht für jede spirituelle Hausbibliothek.

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