Stuart Wilde: Gotteskrieger

Untertitel: Laufen Sie los in die Freiheit

Ich habe das Buch zum ersten Mal vor 4 Jahren gelesen. (Damals war ich in einem Männertraining zum Herzenskrieger.) Das Buch hatte mich einerseits fasziniert (so dass ich es „atemlos“ gelesen habe), und andererseits aber auch sehr schockiert (so dass ich es in die Tiefen meines Unterbewusstseins wieder verschlossen habe.) Da kommen alle Horror-Szenarios des Manipuliert-Werdens vor, wie man es sich kaum vorstellen kann: UFOs, die dunklen Mächte, die hier alles beherrschen, die SPHÄRE, das Böse, das sich auch in allem „Guten“ versteckt. Auch der Titel „Gotteskrieger“ lässt viele angsterfüllende Assoziationen in diesen wieder offenen „Heiligen Kriegen“ zu.

Doch das Buch hat einen Samen gelegt, der mich aus einer gewissen „Scheinheiligkeit“ erweckt hat. Spiritualität sollte erweckend sein und nicht einschläfernd. In hypnotisiereter Trance sind wir schon genug – es kommt darauf an aufzuwachen. Das Buch ist ein echter Aufwecker!

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Meine persönlichste Besprechung


Inzwischen bin ich für das Buch reif geworden und kann es heute angstfrei lesen. Der Verlag schreibt, das Buch sei „wohl das persönlichste, das Stuart Wilde geschrieben hat“. Und so geht es mir auch bei der Besprechung.
Es wundert mich gar nicht, dass ich es nach dem GOTTES-Experiment (> meine Buchbesprechung) als nächstes bespreche. Es gehört in die Vorbereitung, sich angstfrei in das GOTTES-Experiment einzulassen und mich mit meinen tiefsten, teuflischsten Schattenthemen zu konfrontieren. Ich hatte lange Zeit keinen Zugang zur „geistigen Welt“, der DIREKTE Weg zum Göttlichen schien mir das einzig Wahre zu sein. Das war ein Stück „Scheinheiligkeit“ von mir. Klingt gut, ist aber nicht die Wahrheit. Es war nur Angst vor diesen „mysteriösen Mächten des Jenseits“. Die WAHRHEIT macht frei und nicht das Verdrängen des Undurchschaubaren. Schattenarbeit ist ein Höllentripp, und die Umarmung des Teuflischen die Selbst-Erlösung.

Meine „Liebe zu Pythagoras“ (wenn ich mich so ausdrücken darf) zog mich in diese „Geistige Welt“ auch des Channelns hinein – bis ich las, dass Pythagoras eine Inkarnation des „Aufgestiegenen Meisters KUTHUMI“ sei. Ich wollte auch dem nachgehen, las einiges über Theosophie, Hierarchien der Geistigen Welt und bekam Zugang dazu. Ich wurde immer kritischer den vielen verwirrenden Botschaften gegenüber. Und plötzlich tauchte in meinem Bewusstsein wieder KRISHNAMURTI auf, der dem ganzen „Spuk“ der okkulten (geheimen) Theosophie als Gesellschaft ein Ende bereitete. Auch seine Botschaft: FREIHEIT, Freiheit von allen Gurus, aufgestiegenen Meistern, was immer. Freiheit von emotionaler Abhängigkeit und geistiger Dummheit, Freiheit von scheinheiligem Selbstbetrug.

Und wenn mich zur Zeit einige Bücher „durch die Hölle“ führen, so nicht, dass ich sie danach verbrenne. Es gibt bei mir keine Bücherverbrennung. Selbst in der Weise, wie ich zu einzelnen Büchern geführt werde, erkenne ich eine Führung. Und ich liebe Pythagoras mehr denn je. Es ist meine geläuterte Seele. Ich spüre seine allgegenwärtige An-WESEN-heit. Und habe eine Idee, mein geplantes Pythagoras-Buch jetzt neu zu schreiben als: „PYTHAGORAS als Gestalt des Kuthumi. Die Heilige Drei-Einheit von Theosophie – Philosophie – Biosophie.“

Ich spüre auch eine innere Leidenschaft (die mich manchmal verrückt macht), das Geheimnis des NICHTS und der NULL zu ergründen. Was treibt mich so??!! Wieso gebe ich mich dem so widerstandslos hin? Das Buch von Stuart Wilde hat mir Mut gemacht und eine Ahnung erweckt:

Ich habe so das Gefühl, daß echte Unsterblichkeit bedeutet, daß Sie zurück zum Nullpunkt gehen und Ihre Zellen über die Lichtgeschwindigkeit hinaus gehen. (S. 217)

Das war meine größte PERLE, die ich in diesem Buch FÜR MICH entdeckt habe. Es geht mir um den Menschen als „göttliches Wesen“, wozu auch seine Unsterblichkeit gehört, die Auferstehung aus der dichten Materie in die Welt des Lichtes. Ich habe mich einem Prozess seit Jahren hingegeben und ahne langsam, worum es dabei geht.

Im TOBIAS-Buch „Wir sind Engel auf Erden“ (> meine Buchbesprechung) stand auch etwas für mich sehr Irritierendes: Es gäbe „Engelkriege“ zwischen den Dunklen und den Hellen Mächte. Mit den „Gotteskriegern“ meint Stuart Wilde diese lichtvollen Engelkrieger (Schutzengel), die uns begleiten. Wir brauchen nur unsere inneren Kriege in der Hölle unserer Emotionen zu „gewinnen“ (wir gewinnen an Einsicht, Liebe und Freiheit), um für dunkle Mächte und jede Art der Manipulation, der Fremdsteuerung unangreifbar zu sein. Das ist die wahrscheinlich wichtigste Botschaft des Buches.

Mein Fazit: Wer den Mut hat, auch seine „heiligsten“ spirituellen Dogmen in Frage zu stellen, wer seinen tiefsten Ängst auch vor dem Teuflischen und der Hölle in die Augen zu sehen traut, dem rate ich zu diesem Buch. ES IST DIE HÖLLE! Doch es führt kein anderer Weg in den Himmel als durch die Hölle. Die Reise unserer Seele ist eine Heldenreise. Vielleicht braucht es wie bei mir eine Zeit vom ersten Schock bis zur Heilung in die Angstlosigkeit und Freiheit. Unsere Willens-Freiheit ist das größte Geschenk des Göttlichen an uns. Es braucht einen starken Willen, um dem „Göttlichen Plan“ in Demut zu dienen.

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