Tara Wera: Schrei nach Liebe

Das Buch fesselt wie ein Krimi. Es will in einem Atemzug gelesen werden. Gleich auf der ersten Seite des Vorworts wusste ich: Hier werden auch meine eigenen seelischen Nöte angesprochen.

Die Autorin Tara Wera beschreibt ihren Weg der Selbstbefreiung als Frau in herzlicher Offenheit. Ihr Weg führt sie dahin, dass sie ihre Passion leben kann, sich mit einer Tantra-Massagepraxis als Schule der Zärtlichkeit selbstständig zu machen und finanziell frei zu sein. „Man“ ist geneigt zu sagen, sie hat gelernt, ihren Mann zu stehen. Aber das wäre oberflächlich. Tara Wera ist ein „Vollblutweib“, die in ihrer Befreiung als Frau auch ihre männlichen Anteile befreit und integriert hat: zu wissen, was sie will – und ihre Vision unbeirrt selbst verwirklicht. Auch Frauen müssen ihre Weiblichkeit nicht einbüßen, wenn sie von ihrer Berufung auch finanziell gut leben wollen. Das zeigt diese Autobiographie.

Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, der „seinen eigenen Weg“ gehen will, ob Frau oder Mann. Tara Wera zeigt, wie wichtig es ist, dem Lebenstraum treu zu bleiben. Die scheinbaren Sackgassen und Widrigkeiten im Leben erweist sie dann doch als wichtige Lektionen für den letztendlichen Erfolg. Ihre Tantra-Massagepraxis ist natürlich selbst etwas sehr Weibliches. „Man“ würde sich eine solche in jeder Stadt wünschen. Unserer Gesellschaft wäre wesentlich heiler, wenn diese Kultur der liebevollen Berührung um sich greifen würde. Ich wünsche der Arbeit von Tara Vera als „sichtbar gewordene Liebe“ (wie Khalil Gibran „Der Prophet“ es nennen würde), dass sie Nachahmung findet und solche von Herzen geführte „Tantra-Refugien“ wie Pilze aus dem Boden sprießen, um die seelischen Nöte der heutigen Zeit ein wenig lindern zu helfen und eine Kultur der Zärtlichkeit wieder in unser Leben einzieht.

Beim Schreiben entwickelt Tara Wera eine neue Passion: das (auch erotische) Schreiben selbst. Am Ende bleibt das Gefühl: Das kann doch noch nicht alles gewesen sein! Das kann doch erst der erste Band einer biographischen Trilogie sein. Das Buch schreit nach Fortsetzung.

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