Penney Peirce: Seelenfrequenz

Film und Buch „The Secret“ (Das Geheimnis) von Rhonda Byrne, der Film BLEEP, die Publikationen von Esther und Jerry Hicks zum „Gesetz der Anziehung“ haben viele Menschen wachgerüttelt: Geht es doch darum, dass wir in unsere wahre Kraft kommen, unser Leben selbst in die Hände nehmen, uns selbst zu ermächtigen, unser „Wunschleben“ zu manifestieren.

Viele spirituelle Autoren haben diesen Bewusstseinssprung in den letzen 5 Jahren ausdrücklich zugestimmt! Es ist wirklich ein SPIEGEL dafür, dass wir auf diesem Planeten spirituell reifer werden. Und doch gibt es genügend Autoren, die sagen: „Alles schön und gut, doch da fehlt etwas!“ – Vielleicht sogar etwas ganz Entscheidendes!

Eine solche Autorin ist Penney Peirce, die mit ihrem Buch SEELENFREQUENZ in eine neue Richtung, ja: in eine neue Dimension zeigt.
Das Buch selbst spiegelt wie kein anderes meine eigene Bewusstseins-entwicklung NACH „The Secret“, BLEEP und „The Law of Attraction“ wider. Deswegen bespreche ich es hier mit besonderer Freude:

Die Einheit von Körper – Geist – Seele in der nächsten Dimension

Das Buch beginnt da, wo andere (bestenfalls!) aufhören:
bei der Einheit von Körper, Geist und Seele.

Im ganzen Bewusstseinsfeld um BLEEP, The Secret, The Law of Attraction geht es vor allem um das Mentale, den Willen, die Befreiung von Emotionen, die Schwingungsfrequenz der Anziehung. Es geht kaum um den KÖRPER (nur am Rande: körperliche Gesundheit manifestieren), doch ganz und gar nicht um die SEELE (bestenfalls das „Herz“, unsere „Herzintelligenz“).

Dieses Bewusstseinsfeld BLEIBT in den Dimensionen unseres Alltags gefangen, die physisch-körperliche Dimension und die geistige Dimension. Penney Peirce lädt uns ein, uns für die nächste Dimension zu öffnen:
die Dimension der SEELE. Und erst aus dieser Dimension der Seele heraus ist eine wirkliche Einheit von Körper-Geist-Seele möglich. Das ist doch auch wirklich logisch, oder?

Und genau das ist die EIGENTLICHE Transformation, der EIGENTLICHE Qantensprung (von dem so viele sprechen): das Leben aus der höheren Dimension der Seele!
Sie bringt dies in die schöne Formel (S. 44):

Veränderung + nächste Dimension = Transformation

Transformation, Metamorphose oder Umwandlung
ist etwas völlig anderes. Diese Wörter implizieren eine alchemistische Verwandlung der grundlegenden Natur von etwas, einem Wechsel von einem energetischen Zustand in einen anderen, eine verblüffende Veränderung, die auf wunderbare Weise geschieht, wie durch Magie.
(S. 44)

Transformation in neun Phasen

Ich kann diese Phasen des Transformationsprozesses allesamt nachvollziehen, weil ich sie – auch in diesen Stadien – „am eigenen Leib“ erfahren habe:

  1. Der GEIST verschmilzt mit Körper, Emotionen und Verstand (das Weltbild wird integral).
  2. Die Frequenz des Lebens erhöht sich in jeder Hinsicht und überall (wie Liebe, Großzügigkeit, Freude, Enthusiasmus).
  3. Das persönlich-kollektive Unterbewusstsein leert sich (die verdrängten Blockaden reagieren wie Popcorn auf Hitze, explodieren aus dem Unterbewusstsein in den bewussten Geist, um geheilt zu werden).
  4. Sie ziehen sich zurück, verschanzen sich immer wieder, leisten Widerstand (die ANGST vor grundlegender Veränderung im Leben macht sich immer wieder bemerkbar).
  5. Alte Strukturen brechen zusammen und lösen sich auf (es beginnt der Prozess des bewussten und unbewussten Loslassens von Unstimmigkeiten im Leben).
  6. Sie halten inne, lassen los und entspannen sich in Ihr wahres Selbst (der innere Kontrolleur zieht sich zurück, die SEELE beginnt das Leben zu führen).
  7. Sie tauchen wieder in der Welt auf, wie „Phönix aus der Asche“ (wir erfinden alle Bereiche Ihres Lebens aus der Dimension der Seele heraus NEU).
  8. Die Erfahrung von Beziehung, Familie und Gruppen ändern sich grundsätzlich (wir entwickeln ein völlig neues WIR-Bewusstsein, das ALLES LEBEN auf dem Planeten einschließt).
  9. Erleuchtung ist in jedem Teilchen der Materie begründet (wir erkennen die Schöpfung in ALLEM – „Erleuchtung“ ist keine Gipfelerfahrung mehr, sondern wachsende „Durchlichtung“ im alltäglichen Gewahrsein).

Ein paar Zitate aus dem Buch zum „Einschwingen“:

Sobald Sie sich entscheiden, sich auf die Frequenz Ihrer Seele einzuschwingen, stabilisiert sich ihre persönliche Schwingung auf ihrer „Eigenfrequenz“. (S. 111)

Ihre persönliche Schwingung verbessert sich dramatisch, je mehr Sie die Leitung Ihres Lebens Ihrer Seele überlassen.
(S. 114)

Es war noch nie so einfach, freizukommen. Trotz aller Anstrengungen und Schwierigkeiten denken Sie bitte daran, dass Sie einen Fluss hinunterschwimmen, einem sicheren Ziel entgegen: sich als Ihre Seele zu erkennen. Sie befinden sich in einem Abschnitt des Transformationsprozesses, in dem alte, niedrigfrequentierte Ängste und ungesunde Gefühlsgewohnheiten an die Oberfläche kommen und verschwinden wollen. (S. 165)

Bei der Willenskraft geht es nicht um Widerstand, Gewalt oder Kontrolle, sondern um Entscheidung. Und es gibt grundsätzlich nur zwei Entscheidungen: sich weit, liebevoll und in Verbindung mit den hohen Schwingungen der eigenen Seele fühlen – im wörtlichen Sinne Ihre Seele zu sein – oder sich eng, ängstlich und in die niedrigen Schwingungen des Lebens eingetaucht fühlen – Ihre Seele nicht zu sein. (S. 169)

Wenn Sie aber körperlich, emotional, geistig und spirituell gleichmäßig entwickelt sind, dann fließen die Welten rhythmisch durch sie hindurch, und Sie haben den größeren Nutzen davon. (S. 177)

Der magische Wendepunkt im Transformationsprozess geschieht, wenn Sie aufhören, Ihre Aufmerksamkeit auf die äußere Welt mit all ihrer hektischen Geschäftigkeit und ihrem Durcheinander zu richten, und ihre volle Aufmerksamkeit darauf umlenken, wie Ihre Seele alles neu erschaffen mag. (S. 194)

Das Ego will einen voll ausgearbeiteten, strategischen Plan in zehn klar definierten Schritten, die in einer Woche umsetzbar sind. Doch wenn wir das Ego nicht auf  „Pause“ stellen, kann die Magie der Seele nicht geschehen. (S. 199)

Es ist eines der best gehüteten Geheimnisse im Leben: Wenn Sie denken, Sie fallen in die Leere, dann kehren Sie in Wirklichkeit zu sich selbst zurück. (S. 200)

Haben Sie sich einmal mit Ihrer Eigenfrequenz angefüllt, stellen Sie sich als einen Ton vor und sehen vor dem geistigen Auge, wie Sie „Ihre Stimmgabel anschlagen“ und das Kräuseln Ihrer Eigenfrequenz durch sich strahlen lassen und heraus durch das Feld um sich herum. Geben Sie der Welt aus freien Stücken.
(S. 201)

Beziehungen beschleunigen Ihren Transformationsprozess. … Alle Beziehungen, auch solche, die schwierig scheinen, sind Geschenke Ihrer Seele, um Ihnen zu helfen, Blockaden, Talente und neue Richtigen zu finden, die Sie alleine vielleicht nie entdeckt hätten. … Mühsame Beziehungen existieren, um Ihnen zu helfen, sich von ungesunden Gefühlsgewohnheiten zu befreien. (S. 283)

Wenn Seelen eine gemeinsame Resonanz haben, tauchen sie einfach füreinander auf. Verändert sich die Resonanz, verschwinden sie. Beziehungen werden immer wechselseitig erschaffen und aufgelöst. (S. 287)

Je mehr Sie zu Ihrer Seele werden, desto mehr wird Ihr Leben zu Ihrer Bestimmung.  (S. 329)

Wenn Sie also Ihrer Seele dabei helfen, Ihr einziges Problem zu lösen, wird sie alle anderen Probleme für Sie lösen. (S. 330)

Je mehr Menshhen durch den Transformationsprozess gehen, um so einfacher wird es für alle anderen. Ein Leben und Ruhen in Ihrer Eigenfrequenz mag etwas hohl klingen, aber die Erfahrung, Ihre Eigenfrequenz tatsächlich in diesen einheitlichen Ton zu verändern, ist allmächtig, und sie kann Sie in den Zustand des Himmels auf Erden versetzen. (S. 415)

Das Buch ist wissenschaftlich fundiert, ist nicht einfach „Seelen-Philosophie“! Das Buch ist praktisch und als Arbeitsbuch zu verwenden: In jedem Kapitel gibt es Übungen. Jedes Kapitel endet mit der „Botschaft der Eigenfrequenz“, das uns unmittelbar in Seelen-Kommunikation führt.

Mein Fazit: Es wäre nicht im Sinne der Autorin, dieses Buch „marktschreierisch“ zu empfehlen. Das Buch findet seine Leserinnen und Leser! Bist du breit für die Transformation in deine Seele? Hier hast du eine Wegbegleitung.

 

 

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Nr. 50: YOFI oder Die Kunst des Verzeihens

Die Verlagswerbung verspricht: „Der Kleine Prinz ist als Nashorn wiedergeboren worden.“ Für MICH ist das eine maßlose UNTER-Treibung. „Der Kleine Prinz“ ist zweifellos ein Klassiker an „spiritueller Fabel“. Doch YOFI geht mir noch viel mehr ans Herz. (Okay, es zeugt nicht gerade von hoher spiritueller Reife von mir, solche Bücher ÜBERHAUPT zu vergleichen.)

Es ist über Nacht mein Lieblingsbuch geworden. Es ist ein Meisterwerk an Lebensweisheit für Menschen zwischen 8 und 80. Ich könnte es tausendfach verschenken!

Die Geschichte ist kurz erzählt: Yofi ist ein Nashornbulle „in den besten Jahren“ – aber mit seinem Leben ganz und gar nicht zufrieden. Schon wieder koch in ihm der Zorn gegen seinen „Erzrivalen“ Antros – sie waren früher beste Freunde -, da taucht plötzlich sein Großvater aus dem Nichts auf und bietet Yofi an, ihn auf dem Weg zur Erfüllung seines Kindheitstraums beiseite zu stehen. Nach einigen Überwindungen willigt Yofi ein (seine Frau Sara ist begeistert und unterstützt sein Vorhaben, auch wenn er einige Zeit weg sein würde: „Endlich!“). Auf dieser Reise lernt Yofi von seinem Großvater die wichtigsten Lektionen des Lebens: Meditation, den Großen Kampf und Selbstverzeihung.

Der wichtigste Tag des Lebens

Eine Leseprobe, die exemplarisch für das GANZE Buch stehen kann (S. 44 – 46):

In der ersten Nacht der Reise träumte Yofi, dass ein riesiges Maul das Meer aus schlürfte. Als er aufwachte, stand der Alte vor ihm – zur Sonne gedreht, mit geschlossenen Augen.
„Was machst du da?“
Meru strahlte, als hätte er diese Frage erwartet. „Ich bereite mich vor.“
„Auf was?“
„Auf den wichtigsten Tag meines Lebens.“
Yofi glaubte, sich verhört zu haben.
„Und wann kommt dieser Tag?“
„Er ist bereits da: heute.“

Yofi hatte einen Moment lang den Eindruck, Meru mache sich über ihn lustig. Aber der Großvater verzog keine Miene.

„Heute ist der wichtigste Tag deines Lebens?“
„Deines ebenso.“
„Nett, dass ich das auch erfahre“, knurrte Yofi. „Und woher weißt du das so genau?“
Meru antwortete ungerührt: „Von Großvater Sasa.“

„Das wird ja immer besser. Dein Großvater kannte mich doch gar nicht! Bestimmt ist er schon lange tot. Trotzdem will er gewusst haben, wie wichtig der heutige Tag für mich ist?“
„Er war eben sehr weise. Jedenfalls gegen Ende seines Lebens.“

Der hat sie nicht mehr alle.

Yofi hatte schon öfter mit Alten gesprochen. Aber keiner war so schrullig gewesen.
„Da bin ich aber gespannt auf heute.“
„Ich auch“, sagte der Großvater.

Obwohl es ihm absurd vorkam, wartete der Enkel den ganzen Tag darauf, dass etwas Außergewöhnliches passierte. Am Abend fühlte sich bestätigt – und war enttäuscht.

Der Alte ist ein Spinner.

„Das ging wohl daneben“, sagte Yofi, als sie sich schlafen legten.
„Was meinst du?“
„Dein Blabla vom wichtigsten Tag meines Lebens.
„Wieso? Es hat doch alles fabelhaft geklappt.“

Er ist sogar ein ziemlich großer Spinner.

Am nächsten Morgen gab sich Meru wieder der Sonne hin.
Am besten, ich schweige darüber, dachte Yofi und fraß leckeres Gras, als wäre nichts.
„Es ist immer wieder eine Wohltat, gut vorbereitet zu sein“, sagte Meru.

Er will es nicht anders.

„Nur um sicher zu gehen, dass ich alles richtig verstanden habe: Du hast also bemerkt, dass dein Großvater sich um ein Tag verrechnet hat.“
„Gestern war gestern der wichtigste Tag. Heute ist es heute“, antwortete Meru.
„Und morgen dann schon wieder“, platzte Yofi heraus.
„Morgen ist morgen der wichtigste Tag, genau. Du lernst schnell.“

Yofi hörte auf zu kauen.
„Dann ist also jeder Tag der wichtigste in deinem Leben?“, fragte er höhnisch.
„So kann man es sehen. Aber heute interessiert mich nur heute.“
„Und über morgen denkst du erst gar nicht nach.“
„Wie kann ich über etwas nachdenken das noch vor mir liegt?“, fragte Meru grinsend.

Yofi setzte gerade zu einer gehässigen Antwort an. „Keine Sorge“, kam der Alte ihn zuvor. „Ich weiß was du meinst: Mit morgen beschäftige ich mich ausführlich, wenn es soweit ist.“

Ein paar Lebensweisheiten aus dem Buch:

  • Jeder „kommt mit einem Lebenstraum auf die Welt: einem Herzenswunsch, der größer ist als alles andere. Das ist der Wunsch, den sich jeder erfüllen möchte, ganz gleich, was das Leben sonst bringt.“ (S. 35 f.)
  • „Mein lieber Enkel, Du musst dich nicht auf den Tag vorbereiten. … Nach meiner Erfahrung hört man die innere Stimme bei der Besinnung wesentlich klarer – die Stimme, die den eigenen Weg weist.“ (S. 57)
  • Meru: „Ich hatte etwas Wesentliches vergessen: Nicht ich bin der große Lehrer, sondern das Leben. Ich kann dir bestenfalls zeigen, wie man ihm zuhört.“ (S. 62)
  • „Du warst krank? Was hat dir gefehlt? – Mein Lebenstraum hat mir gefehlt. … Dort, wo früher der Traum war, hatte ich inzwischen eine große Wunde.“ (S. 82)
  • „Du kannst den Großen Kampf antreten. – Den Großen Kampf? – Das ist die wichtigste Schlacht deines Lebens: der Kampf um deine wahre Bestimmung.“ (S. 86)
  • „Der Große Kampf ist eine heilige Angelegenheit. … Man hört auf, sich selbst zu bekriegen.“ (S. 87)
  • „Ich glaube, das bleibt das Geheimnis des Lebens. Man kann sich seine Herzenswünsche nicht aussuchen. Das Leben wählt sie. Das ist sein Geschenk an uns.“ (S. 99)

Hörst du überhaupt zu?

Yofi schreckte zusammen. Es war das erste Mal, dass der Großvater laut geworden war.
„Du  musst niemals zulassen, dass dich jemand verletzt. Du musst auch nie wieder mit Antros reden. Du darfst sein Feind bleiben. Wenn du willst: lebenslang.“
„Ich dachte, ich soll ihm vergeben …?“
„Verzeihen heißt: aufhören, sein eigenes Herz zu verletzen. Mehr nicht.“
„Aber …“
„Kein aber! Dein Atem kann dich heilen. Antros muss davon überhaupt nichts erfahren. So lange du aber auf Tobsucht und Jähzorn beharrst, so lange freuen sich die Traumschlürfer.“
Merus Augen funkelten in der Dunkelheit. (S. 106)

Und noch zwei kleine Lesungen von mir aus dem Buch:

Mein Fazit: Wer nach dieser Buchbesprechung noch nicht motiviert ist, das Buch umgehend zu lesen, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Okay: Wer das Buch nicht umgehend liest, dessen Leben ist nicht unbedingt verwirkt. MERU würde sagen: Alles zu seiner Zeit!

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Hier noch die Leseprobe aus dem Tigerbaum Verlag

Kurt Tepperwein: Vom Beruf zur Berufung

Das Buch von Kurt Tepperwein „Vom Beruf zur Berufung. So erlangen Sie mehr Erfolg und Zufriedenheit im Leben“ kann ich nicht ganz unvoreingenommen besprechen, da ich selbst in Konzeption und Redaktion daran maßgeblich beteiligt war. Ich habe zu dem Buch einen „Praxis-Trainer“ entwickelt und biete in meinem BERUFUNGS-COACHING ein kompaktes Einführungsseminar an.

Das Buch verbindet eine tiefe Reflexion dessen, was BERUFUNG ist mit insgesamt 25 Übungen, um den eigenen Weg der Berufung zu finden.

Indem wir unsere BERUFUNG leben, werden wir einen Teil der Schöpfung, Co-Schöpfer. Es ist der Zustand, den die Bibel beschreibt mit DEIN WILLE GESCHEHE (dabei sind „dein Wille“ und „mein Wille“ identisch). Oder um es weniger religiös zu formulieren: Indem wir unsere Berufung leben, nehmen wir unseren Platz in der Evolution ein, werden bewusster Träger der Evolution. Unsere Spiritualität wird evolutionär.

Es gibt aber nicht nur eine individuelle Berufung, sondern auch eine Berufung der ganzen Menschheit: Wir haben eine gemeinsam eine Aufgabe auf diesem Planeten!

Das Buch geht so weit, das GESETZ DER BERUFUNG zu formulieren,
wie ich es bisher nirgends anders gelesen habe:

Wer nach seiner BERUFUNG fragt, seinem Platz im Leben, der wird sich seiner SELBST bewusst, seinem authentischen SELBST, der verlässt den ewigen Ego-Tripp und beginnt eigentlich erst jetzt  wahrhaftig zu leben.

Seine BERUFUNG zu leben ist DAS LEBENSPRINZIP ÜBERHAUPT
(so wie es die Berufung der Eichel ist, eine Eiche zu werden).

Genau hier finden wir unseren Lebenssinn, die Verwirklichung unseres SELBST, die Realisierung unserer höheren, spirituellen Bedürfnisse.

Der Verlag bietet die Einsicht ins >> Inhaltsverzeichnis und >> eine Leseprobe an.

Mein Fazit: Für mich ist dieses Buch das gleichzeitig fundamentalste wie praktischste Buch, um sich auf den Weg der Berufung zu machen.
Wer den Weg seiner Berufung sucht, der findet hier den Wegweiser.

 

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Werbung in eigener Sache (sozusagen):

Das kompakte Einstiegsseminar besteht aus:

  • meinem „Praxistrainer“ zur Umsetzung der Übungen (74 Seiten)
  • einem 2-Stündigen Video-Seminar von Kurt Tepperwein (exklusiv für dieses Programm)
  • ein 2-stündiges Audio-Seminar von Kurt Tepperwein „Intuition – der Weg zu Erfolg und Glück“
  • ein eBook von Kurt Tepperwein: So meistern Sie jede Berufskrise
  • ein einstündiges Audioseminar „Erfolgsstart als Lebensberater / Life-Coach

>> Mehr Informationen

Dieter Broers: Der Glückscode

Es ist schon überraschend, dass ein Biophysiker, der Dieter Broers von Hause aus ist, noch „seinen Senf“ zu der Masse an Glücksbüchern auf dem Markt beitragen muss. Doch es folgen noch eine Menge weiterer Überraschungen. Ich sage es sofort: Dieses Buch gehört zu den Besten zum Thema Glück (-Seligkeit)!

Wie kommt ein Biophysiker dazu, ein so substantielles Buch zum Thema Glück zu schreiben?

Auch ich brauchte viele Jahre, bis ich zum Kern des Glücks gelangte. Bis ich erkannte, dass das Glück utrennbar verknüpft ist mit dem Wissen um jene kosmischen Energien, an die wir vermutlich am wenigsten denken, wenn wir vom Glück im Hier und Jetzt sprechen. (S. 9)

Aha! Kosmische Energien! Für dieses Thema ist ein Quanten- und Biophysiker natürlich prädestiniert. Hoffentlich reduziert er diese Energien nicht auf das Physikalische!

Was ich in diesem Buch zugänglich mache, ist die Quintessenz meiner gesamten Forschungsarbeit. (S. 10) Das Geheimnis des Glücks ist in jedem von uns verborgen und kann entschlüsselt werden – vorausgesetzt, wir kennen den Glückscode. (S. 11)

Das ist doch eine weitere (sympathische!) Überraschung, dass ein Physiker sein Buch über Glück und Liebe zur Quintessenz seiner Forschung erklärt! Was ist also das Geheimnis? Was der Glückscode?

Der Glückscode setzt sich aus 7 Lebensprinzipien zusammen, in den sieben Kapiteln des Buches dargestellt.

1. Prinzip: Wahre Wünsche

Im Einstieg ist schon eine rechte Ohrfeige an die Glücksbücher der „esoterischen Szene“ mit der naiven Wunschbestellung beim Universum, wobei er über seine eigenen Erfahrungen schreibt:

Die Wünsche waren zur Sucht geworden, und wie bei jeder Sucht musste die Dosis unaufhörlich erhöht werden. Befriedigung aber gab es nicht. Die Vorfreude, die ich anfangs noch gespürt hatte, ließ merklich nach. Es waren eher Bestellungen, die ich bei mir selbst aufgab, und ich erwartete das Eintreffen des Erwünschten allmählich nur noch mit lauen Interesse. (S. 24)

Unsere „normalen“ Wünsche sind in der Regel Ausdruck eines Suchtsystems in unserer Suchtgesellschaft (> Anne Wilson Schaef). Auch unsere Sehnsucht, das Glück in einer Partnerschaft zu finden, endet meist im Desaster.

Wünsche, das haben wir gesehen, maskieren oft unser Unbehagen an uns selbst; sie drücken unsere Ängste und unsere Unsicherheit aus. Deshalb entzaubern sich die meisten Wünsche nach ihrer Erfüllung. Sie machen uns nicht glücklich, häufig machen sie uns sogar ziemlich unglücklich. Weil nicht das Glück, sondern, plakativ gesprochen, das Unglück in uns lauert und alles vergiftet, wonach wir greifen.
Diesen Mechanismus zu erkennen, lehnen wir ab, weil wir intuitiv spüren, wie erschreckend diese Einsicht ist. (S. 33)

Im ersten Prinzip geht es Dieter Broers darum, dass wir gegen alle inneren und äußeren Haben-Wollen-Muster „die Kunst des Wünschens“ wieder neu lernen,

die Befreiung von materiellen Gütern als Befreiung der Seele und als Chance ihrer Reifung. Wunschlos glücklich sein heißt: wollen, was wir wirklich wollen. (S.  46)

Es geht also nicht um Glückskonsum, Glücksrezepte, sondern um die Seele und ihre Glückseligkeit. Auch das ist Energie: Seelenenergie.

Der 1. Glückscode sind die HERZENSWÜNSCHE

2. Prinzip: Das Wesen der Seele

Um sich mit seiner Seele verbinden zu können, ist es wichtig zu wissen, „was unsere Seele ausmacht“:

Sie ist Bewusstsein, das sich zwar für eine Weile individuell manifestiert, doch zugleich unsterblich ist. Sie führt ein Eigenleben, das die Anbindung an die Materie nur sporadisch erlebt. Die Seele ist frei, unsterblich und unendlich. (S. 55)

Okay, doch unter „das verlorene Paradies“ entfaltet Dieter Broers ein wirkliches Geheimnis der Seele:

Im Laufe meiner Forschung kam ich zu dem Schluss, dass es am Anbeginn allen Lebens eine „Urseele“ gab. Viele Philosophen, Mystiker und übrigens auch Physiker, darunter geniale Quantentheoretiker und Strophysiker, vertreten dieselbe Ansicht. Sie gehen davon aus, dass der Ursprung aller geistigen und seelischen Phänomene in der Urseele liegt. Sie ist der göttliche Atem, der uns eingehaucht wurde. Sie ist die gewaltige Kraft, die uns Menschen fragen und hoffen lässt. (S. 57)

Die URSEELE ist das Paradies in uns, das im Laufe der Evolution in unzählige Seelen aufgespalten wurde.

Das Massenphänomen der kranken Seele ist nicht die Folge eines falsch gelebten Lebens, sie ist vielmehr die Konsequenz einer fortschreitenden Aufspaltung der Seele. (S. 60)

Dies ist durchaus eine alte Idee im Schamanismus, die Idee der fragmentierten Seele. Dieter Broers entwickelt hier den Kern einer wirklich neuen, modernen „Seelen-Psychologie“ (klingt etwas „doppeltgemoppelt“, doch unserer konventionelle Psychologie ist die SEELE längst abhanden gekommen).

Es kommt darauf an, dass wir Kontakt mit dem kosmischen Prinzip der Urseele aufnehmen, um uns spirituell wieder mit ihr zu vereinigen. Da die Urseele die universelle Grundlage unseres Menschseins ist, ist er der unbewusste Sehnsuchtsort, den wir umkreisen, wenn wir das Glück suchen. (S. 61)

Das Glück bedeutet Selbst-Bewusstsein der Seele als Teil der Urseele.
(S. 62)

Was für ein Satz, was für eine Tiefe! Ja, aus alledem ergibt sich auch eine neue Sicht des „idealen Partners“:

Wenn es gelingt, einen Partner zu finden, mit dem wir glückhaft verschmelzen, so haben wir auch Zugang zur Urseele. Die Zersplitterung wird ein Stück weit zurückgenommen. Im geliebten Menschen sehen wir bestätigt, dass wir nicht isoliert und einsam sind, sondern im spirituellen Sinne aufgehoben und geborgen.
Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir den ersten Schritt hin zum Selbst-Bewusstsein der Seele allein tun. Solange wir unsere Unerlöstheit auf jemand anderen projizieren, verdoppeln wir unsere Defizite, statt sie zu überwinden. Am Anfang steht daher die „Alleins-Erfahrung“. (S. 67)

Deshalb ist es so wichtig, dass zuerst Ihre Seele glücklich sein muss, bevor sie bereit sind für einen Partner. Dass Sie das Gefühl einer „gesättigten“ Seele kennen, die voller Licht und Freude ist.
Erst wenn Sie jederzeit in einen Zustand tiefen Glücks gleiten können, untrennbar verbunden mit der Urseele, gelingt es Ihnen im besten Sinne wählerisch zu sein. Sie brauchen dann keine schnellen „Seelentröster“ mehr, die lediglich einen schalen Nachgeschmack hinterlassen. Sie können gelassen und gesättigt auf jenen Menschen warten, den Ihre unsterbliche Seele ersehnt. (S. 72)

Der 2. Glückscode ist das WESEN DER SEELE.

Ich denke, diese sehr ausführliche Besprechung der ersten beiden Prinzipien macht die Tiefe des „Glücks-Ansatzes“ bei Dieter Broers deutlich. Die anderen fünf Prinzipien dann etwas kürzer:

3. Prinzip: Die Kraft der Resonanz

Auch in diesem Kapitel über Schwingung, Schwingungskörper, Resonanz, Anziehung lernen wir von einem „Energie-Experten“ eine Menge Neues.

Schwingung ist ein kosmisch wirksames Kommunikationsmedium – eine spirituelle Energie, die alle Grenzen des Vorstellbaren sprengen.
Hier nähern wir uns einem elementaren Schlüssel des Glücks. Unsere seelischen Schwingungen nämlich sind mit einem universalen Schwingungssystem vernetzt, das wir aktiv steueren können. (S. 76)

Bei dieser Sichtweise wird langsam verständlich, warum uns die Botschaft wahren Glücks über einen Quanten- und Biophysiker vermittelt wird.

Machen Sie sich klar, dass Ihre Seele das Kostbarste ist, das Sie besitzen. Pflegen Sie IHre Seele. Gehen Sie gut mit ihr um. Entdecken Sie, wie Sie sie in Schwingung versetzen. …
Die beste Vorbereitung auf Ihren künftigen Partner ist, knapp zusammengefasst, die Reinigung, Entwicklung und Erweiterung ihrer Seele. (S. 89)

Den Seelenpartner finden nur Menschen, die mit der Seele suchen, sich über die Urseele miteinander in Verbindung fühlen und so den Menschen anziehen, der uns wirklich liebt. Dieter Broers nennt dies „glückhafte Resonanz“.

Der 3. Glückscode ist die (Anziehungs-) KRAFT DER RESONANZ

 

4. Prinzip: Die Heilkraft der seelischen Energie

Schwingung ist Bewegung, und Bewegung setzt Energie voraus. Dieter Broers ist im nächsten Kapitel dieser „höheren Energie“ auf der Spur, die die Schwingungen der Seele verursachen. Hier zitiert er den hinduistischen Mystiker Sri Aurobindo:

„Die Energie, die die Welt erschafft, kann nichts anderes sein als reiner Wille, und Wille ist Bewusstsein, das sich in den Dienst eines Wirkens und eines Resultates stellt.“
(Sri Aurobindo, zitiert S. 116)

Wenn wir uns mit dieser Ur-Energie verbinden, dann verbinden wir uns mit dem DEIN WILLE GESCHEHE. So sind wir im EINKLANG mit der göttlichen Schöpfung.

Die strukturelle Gleichheit aller Energie ist es, die uns physikalisch gesehen mit dem Kosmos verbindet. Denken wir uns nun den kosmischen Willen hinzu, fällt das letzte Puzzleteil an die richtige Stelle: Die Bewegungsgesetze des Kosmos sind auch die unseren und umfassen sämtliche physikalischen und seelischen Prozesse. …
Das betrifft die Seele unmittelbar. Energie ist ihre Nahrung, Energie ist das, was sie ausströmt, und Energie ist es, was sie mit allem verbindet. Fehlt diese Energie, so beginnt ein langer Leidensweg. (S. 117)

Und als Konsequenz:

Seelische Gesundheit, die Voraussetzung des Glücks, ist nur durch Selbsterkenntnis zu haben. Es ist eine energetische Arbeit an der Seele, ungeachtet äußerer Einflüsse. (S. 119)

Dieter Broers beschreibt nun die vielen Möglichkeiten, der Seele energetische Nahrung zuzuführen, sie energetisch zu heilen. Hier kommt auch die Quantenphysik ins Spiel. Wir kennen die zunehmende Bedeutung der Quanten-Heilung. Entscheidend dafür die die Erkenntnis des „formenden Beobachters“ (S. 142) Die Quantenphysik hat erkannt, dass man nicht neutral beobachten kann, sondern durch die Beobachtung selbst verändernd einwirkt.

Berühmt dafür ist das Gedankenexperiment von Schrödinger und seiner Katze, das Dieter Broers hier darstellt, um den Kern der Quantenphysik und Quantenheilung zu verstehen. Und in der Konsequenz für den idealen Partner:

Durch energetische All-Bewusstheit erschaffe ich mir den idealen Partner. Er ist ein Aspekt von mir selber, der noch unentwickelt ist. Der Partner manifestiert sich unweigerlich, damit ich wieder zu mir selbst heimkomme und zu meiner verlorenen Ganzheit. So erfahre ich mich als Teil der Urseele.
(S. 146)

Eine schöne Formel des schöpferischen (kreativen) Dreiklangs:
Beobachten – eingreifen – geschehen lassen.
(S. 147)

Der 4. Glückscode ist SEELISCHE ENERGIE.

5. Prinzip: Durch Hingabe die Glücksverbote überwinden

Dieses Kapitel ist wohl das schwerste, das zu durchleben ist. Es ist die „Arbeit an der Seele“. Denn das Entscheidende, das uns von unserem Glück abhält, sind die inneren Glücksverbote, die Mauern und Schutzwälle, die uns von unserem Glück trennen. Hierzu gehören Schuld- und Schamgefühle und das „Verhängnis der Selbstbestrafung“ (S. 158). Wir können auch unheilvolle Paarbeziehungen  eingehen, asymmetrische Partnerschaften.

Sie beruhen nicht auf Gleichklang und Seelenverwandtschaft, sie sind auf Unglück gebaut. (S. 159)

Solche Sucht-Beziehung liegen vor, wenn (vor allem Frauen) die Sucht haben, gebraucht zu werden und (vor allem Männer) den Retter spielen wollen. Wir gehen solche Beziehungen unbewusst ein, um uns selbst zu bestrafen.

Weitere Glücksverbote sind Unwertgefühle, Selbstentwertung, falsche Anpassung oder Emotionalisierung der Beziehung (Gefühlsrausch statt Seelenfrieden). Dieter Broers zeichnet die Landkarte der inneren Glückssaboteure auf.

Und die Heilung? Wenn wir in das Schwingungsfeld KOSMISCHER LIEBE („Agape“) kommen, dann kommen wir in Hingabe und Demut.

Das Tor zum Glück ist Hingabe. Sie ist gegenwärtig, wenn Sie meditierend Ihre Verbundenheit mit dem Kosmos aufschließen. Dann gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Ihnen und der Welt. Sie geben und nehmen im Gleichklang. Sie spüren echte Freude, die nicht zielgerichtet ist. Sie suchen weder Kick noch Erregung, sondern sind seelisch ganz bei sich. (S. 179)

Sie werden die Gegenwart der Liebe völlig ruhig und gelassen spüren: als Hingabe, Freude, Einssein. (S. 180)

Dass diese „Arbeit an der Seele“ nicht so einfach ist, zeigt Dieter Broers Empfehlung:

Trennen Sie sich von Menschen, die Ihnen eine seelische Unterwerfung abverlangen und Ihren Glücksanspruch unterdrücken. (S. 181)

Es gleicht der Aufforderung an einen Alkoholkranken: Trenne dich von der Flasche.
DAS IST ARBEIT!

Der 5. Glückscode ist HINGABE.

6. Prinzip: Die Liebe beschützen

Die Liebe einer Seelenpartnerschaft wird von außen und innen bedroht und bedarf des bewusstsen Schutzes.

Die Liebeskunst nun besteht darin, das Glück nach innen zu leben, es aber nicht von äußeren Faktoren abhängig zu machen – von Meiningen, Bewertungen, gesellschaftlichen Bedingungen, die man uns aufzwingen will. (S. 189)

Weitaus schwieriger als die „äußeren“ sind die „inneren Feinde“ zu erkennen und zu zähmen wie Respektlosigkeit, Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit.

Der Glückszustand der Seele wird massiv angegriffen von uns selbst, von Ego, Intellekt und Instinkt. Ein Krieg tobt in unserem Inneren. (S. 195)

Wenn Sie schon einmal darunter gelitten haben, dass die große Liebe sich in kleinteiligen Scharmützeln verflüchtigte, so lag es sehr wahrscheinlich auch daran, dass das Ego die Oberhand über die Seele erhielt. (S. 198)

Doch die Zähmung des Egos gehört zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben der spirituellen Entwicklung. (S. 206)

Dieter Broers zeigt in diesem Kapitel die verschiedenen Erscheinungsformen des zersetzenden Egos auf wie Besitzanspruch, Eifersucht, Kontrollsucht, Versuchungen des „Fremdgehens“, Stress, Überreizung.

Eine in Selbst-Bewusstsein der Seele ruhende Liebe ist sich dieser „inneren und äußeren Feinde“ bewusst und weiß sich bewusst zu schützen.

Der 6. Glückscode ist SCHUTZ.

Das 7. Prinzip: Wachstum im Einklang

Die große Liebeskunst ist die Balance zwischen Verschmelzung („Selbstaufgabe“) und Selbstentfaltung. Liebe gelingt, wenn BEIDE ZUSAMMEN WACHSEN (im doppelten Wortsinne!)

Wenn Sie Ihren liebenden Seelenpartner gefunden haben, so stehen Sie vor dem noch nicht erwachten Teil Ihrer Seele. Deshalb korrespondieren Sie. Deshalb verfügen Sie über fast telepathische Kräfte für den anderen.
Ihr idealer Partner repräsentiert das, was Sie sind, und das, was Sie noch nicht sind.  Er macht Ihnen zugänglich, was möglich wäre. Und damit schärft er Ihren Möglichkeitssinn. Das gesamte Potenzial Ihrer seelischen Fülle wird geweckt.
Das ist das Geheimnis des Wachstums. Sie verlieren nichts, wenn Sie sich hingeben, vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich um Ihren Seelenpartner. (S. 230)

Erst in der Korrespondenz mit dem idealen Partner sind wir bereit, das gesamte seelische Glück auszuleben: als Hingabe und Entgrenzung. (S. 232)

Der Ur-Wunsch seelischer Balance, der die Liebe ist, verfährt nicht manipulativ. Das Ich und das Du verschmelzen in Freiheit. Und wachsen im Wir. (S. 234)

Statt des gemeinsamen Wachstums im WIR erleben wir in Beziehungen eher das Korrigiert-Werden durch den Partner. Wir kennen alle die SPIRITUALISIERUNG dieser EGO-Manipulation in der

These, der Partner werde uns „karmisch geschickt“. Er sei gekommen, um unsere Fehler zu korrigieren. Viele Menschen hängen der irrigen Vorstellung an, eine Beziehung sei eine karmische Therapie. …

Korrektur ist nur der vorbewusste Wille eines unerlösten Partners, der uns formen möchte.
Sie haben also keinen Anlass, sich demütig zu zeigen, wenn jemand Sie mit aller Gewalt ändern möchte. Hören Sie auf die Alarmsignale Ihrer Seele. Sobald Sie merken, dass jemand Sie mit wortmächtigen Argumenten in die eine oder andere Richtung ziehen will, können Sie sicher sein: Dies ist nicht der Seelenpartner. Er ist nicht der Leuchtturm, dessen Strahlen Sie anziehen. Er ist ein Suchscheinwerfer, der sein gnadenloses Licht auf Sie richtet, auf der Suche nach Ihren vermeitlichen Schwächen. (S. 235)

Gemeinsames Wachstum  vollzieht sich in gemeinsamen Schwingungen.

Die gemeinsame Meditation hilft Ihnen sozusagen, gewaltfrei zu kommunizieren. Schwingungen können niemals Gewalt ausüben. (S. 236)

Glückliche Paare leben in einem Zustand der Synchonisierung. (S. 243)

Sie schwingen immer mehr in der selben Frequanz, sind „ein Herz und eine Seele“. Dieter Broers klammert die SEXUALITÄT nicht aus, auch wenn sie nur ein einziges Kapitel umfasst. Die Bais einer glücklichen Sexualität ist die SEELE und nicht der Trieb des Körpers.

Das ist der 7. Glückscode: EINKLANG.

Fazit: Es ist ein wundervolles Buch. Ausnahmsweise zitiere ich als mein Fazit das Fazit des Buches selbst: „Der Kosmos meint es gut mit Ihnen. Er will, dass Sie den idealen Partner finden und mit ihm vereint bleiben. Das ist Ihre Bestimmung. Sie werden glücklich sein, für immer.“ (S. 256) Dieter Broers gibt uns die sieben Schlüssel als Glückscode dazu in die Hände.

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Der Glückscode: Die kosmischen Quellen für Selbsterkenntnis, Liebe und Partnerschaft

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Interview mit Dieter Broers zu diesem Buch:

 

Okay, ich bin nicht ganz so glücklich, dass „Schrödingers Katze“ im Mittelpunkt es Interviews über das Buch steht (im Buch S. 139 – 145 von insgesamt 255 Seiten).
Es könnte der Eindruck entstehen, nur ein Quantenphysiker könne wirklich lieben. Doch ich muss zugeben: Nach einem Dutzend Büchern zur Quantenphysik habe ich dieses Gedankenexperiment von Schrödinger im Glückscode zum ersten Mal richtig verstanden!
Kompliment also an Dieter Broers für seine didaktischen Fähigkeiten!

Stephen R. Covey: Der 8. Weg. Mit Effektivität zur wahren Größe

Stephen R. Covey gehört zu den großen Führungspersönlichkeiten unserer Zeit.
Bekannt geworden ist der durch seinen 1989 erschienenen Managementklassiker
„Die 7 Wege zur Effektivität“:

Was ihn auszeichnet ist seine hohe moralische Kompetenz, seine prinzipiengeleitete Anschauung, seine christliche Spiritualität.

„Das Leben ist eine Mission, keine Karriere; der Zweck aller Bildung und Erziehung und allen Wissens ist, dass wir Gott besser repräsentieren und uns in seinem Namen und zu seinen Zwecken in den Dienst jener Lebensmission stellen können.“
(Der 8. Weg, S. 374)

Ich kenne – ehrlich gesagt – keinen anderen Autor, der modernes Business und Spiritualität so wunderbar verknüpft wie er: Business als Gottesdienst.
Oft ist es doch so, dass Menschen und Unternehmen mit hohen spirituellen Werten keine Gewinne machen; und umgekehrt, die Menschen und Firmen, die hohe Gewinne machen, sich mehr oder weniger unmoralisch verhalten. Dieser Konflikt, diese (scheinbare) Unvereinbarkeit von Spiritualität und Business droht unsere Welt zu zerreißen.

Steven R. Covey hat dies in seinem Lebenswerk diesen SCHMERZ angesprochen, das PROBLEM formuliert und eine umfassende LÖSUNG vorgestellt:

Es geht um die Herausbildung neuer Führungsperrsönlichkeiten, die ihre Verantwortung erkennen, auf ihre innere Stimme hören und einen großartigen Beitrag zur Lösung der Menschheitsprobleme leisten. SPIRITUALITÄT ist dieser Welt gegenüber verantwortlich – und das auch und gerade im Business.

Wir brauchen echte VISIONEN, die bis hin ins WEISHEITS-Zeitalter reichen (das Zeitalter, das nach Covey NACH dem Zeitalter der Information und Wissensarbeit kommt). Diese Visionen kommen von innen, aus der inneren Stimme – und leitet uns als spirituelle Intelligenz aus dem Gewissen.

Das Buch ist ein HANDBUCH, um seine innere Stimme zu finden (im Einklang mit dem Gewissen zu handeln), andere zu inspirieren, ihre innere Stimme zu finden (als Vorbild und Visionär, Koordinator und Coach), so dass wir die Welt transformieren können ins Zeitalter der Weisheit.

Ich sehe selbst, dass meine Worte bei dieser Buchbesprechung sehr pathetisch sind, fast schon abgehoben, unerreichbar. Doch es geht ums GANZE und dazu gehört die Leidenschaft des Herzens. Es bringt überhaupt alles in die Ganzheit! Wir brauchen eine höhere Perspektive, um die vielfältigen Probleme lösen zu können. Das Buch bietet Landkarten, um eine höhere Perspektive einnehmen zu können.

Das Buch spricht aber wahrlich nicht nur Menschen an, die als Führungspersönlichkeiten in der Wirtschaft „nach dem rechten Weg“ suchen. Es spricht auch jeden an, der über seine BERUFUNG einen Beitrag zur Lösung der dringenden Probleme leisten will – auch als Selbstständiger in einem Einpersonen-Unternehmen.

Fazit: Ich möchte dieses Buch gerade denjenigen empfehlen, die über die „7 Wege der Effektivität“ zu einer charakterstarken Persönlichkeit gefunden haben. Weiterhin denjenigen empfehlen, die über sein Einsteigerbuch „Vom Beruf zur Berufung“ (> meine Besprechung) den Entschluss gefasst haben, ihr Leben ihrer Berufung zu widmen. Ich empfange gerade die Essenz des Buches: Professionalisiere deine Berufung!
Klingt gut. Ja, ich glaube, das ist es.

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Der 8. Weg: Mit Effektivität zu wahrer Größe

Stephen R. Covey: Vom Beruf zur Berufung

Stephen R. Covey und Jennifer Colosimo holen mit diesem Buch das Thema BERUFUNG aus der esoterischen Ecke in die Karriereplanung. Heute, im Wissenszeitalter, ist eine großartige Karriere nur noch als gelebte Berufung möglich!

„Im Zeitalter der Wissensarbeit sind Kreativität und Beiträge die entscheidenden Erfolgsfaktoren.“ (S. 35)

Mir gefällt an diesem Buch, dass es BERUFUNG nicht einfach nur interpretiert als „dem Ruf des Herzens folgen“. Das auch, aber es geht um mehr: Es geht nicht nur um die innere Ausrichtung – die Welt braucht berufene Menschen!

„Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um Ihre großartige Karriere zu starten oder wieder aufleben zu lassen. Momentan passiert nämlich etwas noch nie Dagewesenes – eine welterschütternde Veränderung in der Geschichte der Menschheit, die Ihnen die Möglichkeit eröffnet, von denen Sie bisher nicht einmal zu träumen wagten.“ (S. 15)

Es ist der Wandel vom Industriezeitalter ins Wissenszeitalter, vom Paradigma der Abhängigkeit ins Paradigma der Freiheit, der Unabhängigkeit, der Selbstständigkeit. Es gilt nicht mehr, JOBS stellenbeschreibungs-technisch auszufüllen, sondern einen einzigartigen Beitrag zur Lösung dringender Probleme zu leisten.
Und  hier treffen sich die Anforderungen der Gesellschaft und das innere Bedürfnis, seine Potenziale zur Entfaltung zu bringen:

„Die wichtigste Frage aber lautet: Glauben Sie, dass Sie über mehr Intelligenz, Talente, Fähigkeiten und Kreativität verfügen, als ihr derzeitiger Job es jemals erfordern wird?
Falls Sie eine dieser Fragen mit Ja beantwortet haben, dürften Sie in einem der größten menschlichen Dilemmas unserer Zeit stecken. Das Dilemma ist die grenzenlose Verschwendung von menschlichem Potenzial.“ (S. 31)

Die Menschheit hat einen schier unüberschaubaren Haufen von Problemen, die der Lösung harren (Wir haben kein Mangel an ARBEIT, sondern ein Überfluss an Problemen!). Die Frage ist: Was ist DEIN ORIGINELLER BEITRAG, um die dringendsten Probleme unseres Gemeinwesens zu LÖSEN? Das ist der konkrete Weg deiner Berufung!

Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil klärt die Frage „WAS ist mein Beitrag?“, der zweite Teil die Frage: „WIE leiste ich ihn?“

Das erste Teil klärt das Bewusstsein:

  • TALENTE: Welche einzigartigen Kenntnisse, Talente oder Fähigkeiten haben Sie, die Sie nutzen können, um Ihren ganz besonderen Beitrag zu leisten?
  • LEIDENSCHAFTEN: Welche Möglichkeiten und Chancen, die Ihnen Ihre Arbeit eröffnet, ergreifen Sie leidenschaftlich gern?
  • GEWISSEN: Wie sieht Ihre wirkliche Verantwortung gegenüber Ihrer Organisation, Ihren Kunden und Ihren Kollegen aus?
  • PROBLEMLÖSUNG: Was ist die Aufgabe, die hier gelöst werden muss, und warum kann nur ich sie lösen (zu einem Experten für eine Problemlösung werden)?
  • BEITRAGSLEITBILD: Wie ist mein Lösungsbeitrag griffig in ein Leitbild zu formulieren?

Der zweite Teil klärt die Umsetzung und
setzt das Unabhängigkeitsparadigma voraus:

  • Ich kann den Job kreieren, den ich wirklich will (in einem Unternehmen oder als Selbstständiger).
  • Ich kann mir ein „eigenes Dorf“, ein Netzwerk von Helfern aufbauen.
  • Mein Bewerbungs-Lebenslauf wird zum Problemlösungsplan einer Firma und ich weiß es wirkungsvoll zu präsentieren.
  • Ich zeige mich im INTERNET durch einen BLOG, Experten-E-Book, aktive Teilnahme an Social-Media, Foren usw.

Oft täuschen wir uns darin, dass gelebte Berufung ein Leben in einer paradiesischen Bequemlichkeitszone sei, Gott uns die Arbeit abnehme. (Der denkt nicht daran!) Da hilft uns das Buch zu einer realistischen Sicht.

„Karriereberater, die sagen: ‚Machen Sie das, was Sie lieben‘, haben nur zum Teil recht. Irgendjemand muss ja auch bereit sein, Sie dafür zu bezahlen. Und bei allen großen Karrieren gibt es Aufgaben, die man nicht unbedingt liebt, die aber erledigt werden müssen.“ (S. 38)

Meisterschaft sieht am Ende LEICHT aus, hat aber viel FLEISS vorausgesetzt:

„Klingt all das für Sie nach ziemlich viel Arbeit? Ja, da haben Sie recht. Doch genau ds macht den Unterschied: Erst durch dieses Engagement wird aus einer durchschnittlichen eine großartige Karriere!“ (S. 100)

Und nicht zu vergessen: Es geht um unsere Freude, unsere Leidenschaft, das BESTE aus uns heraus zu holen, Heldenleistungen zu vollbringen. Dafür wurden wir in diese Zeit geboren!

„Nur wenn Sie Ihre Arbeit als Berufung sehen, werden Sie die Leidenschaft dafür verspüren, die jede große Karriere auszeichnet.“ (S. 55)

Und: „Jede Berufung ist groß, wenn man sich ihr auf große Weise widmet.“ (Wendell Holmes) (S. 75)



Mein Fazit:
Wer seine Berufung mit einer einer großartigen Karriere in Einklang bringen will, der findet in diesem Buch die Schritte zur Verwirklichung.

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Vom Beruf zur Berufung: Wie Sie einen tollen Job und persönliche Erfüllung finden

Das Buch von Stephen R. Covey, das diesem zugrunde liegt, ist sein Lebenswerk
„Der 8. Weg“. Es vertieft die Thematik, und ich möchte auch dieses Buch dir ans Herz legen; >> hier meine Besprechung.

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