Ryuho Okawa: Der Aufstieg durch die Dimensionen

Untertitel: Die Gesetze der Ewigkeit

Der Autor schreibt im Nachwort:

„Der Inhalt des vorliegenden Buches ist die Wahrheit, die absolute Wahrheit, wie Buddha sie gepredigt hat, wobei ich als Verbreiter des Gesetzes zu Personifizierung dieser Wahrheit auf der Erde geworden bin.“ (S. 199)

Ich vermute, es gibt nur eine absolute Wahrheit, die lautet:
Es gibt keine absolute Wahrheit. Und solche Selbstüberhöhungen machen mich immer misstrauisch.

Wie dem auch sei: Das Buch ist wirklich „nachdenkenswert“, wenn wir uns denn bewusst sind, dass alle Konzepte immer nur relative Wahrheiten sein können. „Absolute Wahrheit“ kann gar nicht in Worte gefasst werden, Worte selbst kommen aus dem Reich des Relativen. Das Buch hat für mich eine weitere „Einseitigkeit“: die spirituelle Entwicklung ausschließlich als AUFSTIEG zu verstehen. Es gehört also in die Rubrik „ALTE Esoterik des Aufstiegs“. Bei dieser Einschränkung, die ich aus meinem Bewusstseinsstand machen muss, ist das Buch trotzdem sehr inspirierend! Weiterlesen

Claire Avalon: Channeling – Den Eingebungen des Augenblicks folgen

Untertitel: Verbindung zu den Lenkern der 12 göttlichen Strahlen

Die Autorin arbeitet schon seit 20 Jahren als Medium der „Weißen Bruderschaft“ und hat schon mehrere Bücher aus diesen Channelings geschrieben. Dieses Buch lässt sie sowohl als handliche Zusammenfassung wie auch als Einführung lesen. Die Autorin ist dem „Channeling“ gegenüber selbst kritisch und würde auf den Begriff lieber verzichten. „Das Wort Channeling ist seit vielen Jahren im Sprachgebrauch. Ich habe mich aus vielerlei Gründen dazu entschlossen, es nicht mehr für meine Arbeit zu verwenden. … dafür ist es sinnvoll, in der direkten Verbindung mit unserer geistigen Führung zu arbeiten, und zwar in jedem Moment unseres Daseins.“ (S. 10)

Die Autorin geht so weit zu sagen, dass es keinen „Kanal“ gibt.

Ein Mensch kann kein Kanal sein, denn dann wäre er ein gerades oder gebogenes Etwas, ein existierendes Wesen, das nur dazustehen und zu warten hat, dass etwas durch es hindurchfließen kann. Das ist ein Kanal, ein Verbindungsstück zwischen zwei Ebenen, das ausharrt und seiner Bestimmung dient. (S. 14)

Die Botschaft der Autorin ist, dass jeder (ob Mensch oder Tier) eine Verbindung zur geistigen Welt hat und die Kommunikation einfach nur wieder in Gang setzen muss. Channeln kann man nicht lernen wie Autofahren und einen Führerschein machen. Wir bedürfen keiner anderen Menschen, die uns „einweihen“. Das ist ein Irrweg. Das Ziel einer „medialen Beratung“ kann nur sein, dass der Klient lernt, seinen eigenen Impulsen in jedem Augenblick zu folgen, so ja auch der Titel des Buches. Weiterlesen

Gernot Brückner: Das größte Abenteuer der heutigen Menschheit

Untertitel: Die Neuen Energien und ihre Gesetzmäßigkeiten

Dieses Buch ist 1989 heraus gekommen, vor 25 Jahren. Der Titel hatte mich damals fasziniert, doch ich fand keinen wirklichen Zugang zum Buch – bis jetzt! Auch ein gechanneltes Buch (das Konzentrat von 3 Bänden „Gespräche mit dem Unbekannten“), dass das Thema „Neue Energien“ schon vor 25 Jahren bekannt machte. Ich lese es jetzt sozusagen als „Korrektiv“ gegenüber den „Durchsagen“ von Adamus St. Germain: Was ähnelt sich und was ist anders? Ich fühle mich an meiner „Bissigkeit“ gegenüber Adamus eher bestätigt. Da dieses Buch längst vergriffen ist, werde ich viel daraus zitieren.

Das Taschenbuch ist selbst ein Konzentrat aus drei Bänden, kaum noch angemessen zu exzerpieren. Ich zitiere hier nur die Sätze, die mir besonders gut gefallen, einige „Highlights“ – ohne System.

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Adamus Saint Germain: Lebe deine Göttlichkeit!

Untertitel: Spirituelle Impulse für das neue Bewusstsein

Das Buch ist eine Pro-Vokation und zeigt Adamus Saint Germain in seinem ganzen Element (wenn ich mich so ausdrücken darf). Pro-Vokation heißt ja: Hervor-Rufen. Man kann das Buch nicht lesen, ohne dass es eine Re-Aktion her-vorruft. Das Buch ist kein Sonntagsspaziergang, es ist eher ein Gang durch die mentale Hölle. Ja, ADAMUS kann nervig sein, viele Thesen nerven einfach – und es liegt an mir zu klären, warum ich darauf so genervt reagiere. Ja, das Buch richtet gedankliches Chaos und Verwirrung an („destrukturieret“) – und ADAMUS prophezeit selbst: Du wirst mich verfluchen! (S. 15)

Herausforderung an meine eigenen Meisterschaft

Mein „Genervtsein“ beginnt schon damit, dass der Autor nicht möchte, dass ich das Buch „studiere“ (S. 12). Hier regt sich schon mein Widerstand! Was der Autor von mir möchte und was nicht, „spielt keine Rolle“. Ich lass mir doch nicht vor-schreiben, wie ich mit dem Buch umgehe! Klar verstehe ich, was er meint: Der Verstand studiert – doch das Buch ist durch „Studieren“ im üblichen Sinne nicht zu begreifen. Ich werde gleich herausgefordert, Position zu beziehen. Wie gehe ich mit dem Buch um? Lass ich mir von diesem aufgestiegenen Ober-Guru des Wassermannzeitalters irgendetwas vor-schreiben? Nein, Mister Saint Germain: ICH GLAUBE DIR KEIN WORT! Ich prüfe alles für mich mit allem WAS ICH BIN. Und ich merke, dass ich selbst mit dieser „neuen Energie“ in meisterhafte Augenhöhe mit Mister Saint Germain komme. War das ein geschickter, didaktischer Trick von dir? EGAL, „spielt keine Rolle“.

Ich komme mit dem Buch schnell aus dem Modus heraus, etwas „nachzubeten“, sondern ein gleichberechtigter „DIALOG-Partner“ zu sein über die großen, großen Themen unserer Menschlichkeit und Göttlichkeit – mir meiner eigenen Sichtweise und eigenem Bewusstsein bewusst zu werden. Ja, und das schätze ich erst einmal an dem Buch. Das Buch ist nicht cool – es lässt einen nicht „kalt“, es provoziert eigenes Standing als Meister. DANKE, das ist angekommen!

Kritische Spiritualität

Ich bin schon seit einiger Zeit in einer gewissen „kritischen Distanz“ gegenüber einer selbstgefälligen Esoterik. Vieles scheint mir „Hokuspokus“ zu sein, ein „Ablenkungsmanöver“ (wie Adamus es benennt) gegenüber dem DIREKTEN WEG. ADAMUS räumt mir hier sehr bewusst auf. Und das gefällt mir! Da steht wirklich viel auf dem Prüfstand, so vieles, dass auch ADAMUS sich hier nicht heraushalten kann.

Es nervt mich, wenn der „Oberlehrer“ unseres Zeitalters, der PROFESSOR predigt, es gäbe nichts zu lernen. Meister, wenn es nicht zu lernen gibt, dann brauchen wir auch keine Lehrer! Klar, oder? Wenn dein „Nicht-Lernen“ deine Lehre ist, dann danke als Oberlehrer gefälligst ab! Das ist doch die einzig wahrhaftige Konsequenz, oder? Das gehört in diese ganze Ecke, dass spirituelle Gurus lehren, man brauche keine Bücher mehr zu lesen und selbst ein Buch nach dem anderen schreiben. Diese Doppelmoral nervt mich schon lange! Und dann kommt der Hammer, steht da doch:

Diese Erde wird zur neuen Schule (!!, JS) des ICH BIN – in eurer Lebenszeit hier. … Euer Traum ist, in diesem Leben Lehrer (!!, JS), Führer und Vorbild bzw. Maßstab für andere zu sein. Sie (die anderen, JS) möchten wissen, dass ein anderer Mensch den Weg vor ihnen schon erkundet hat und gegangen ist und das Ziel wirklich erreicht hat. Deshalb seid ihr hier. (S. 109)

Ja, das kann ich 100% unterschreiben. Halleluja! Es gibt eine Menge solcher Widersprüche im Buch, sei es gewollt oder ungewollt. Ich lasse mir mein Denken von niemandem verbieten. Mir ist es wichtig, solche Widersprüche wahrzunehmen und mit ihnen auch PARADOXERWEISE leben zu können.

Ein anderes Beispiel? Adamus predigt, dass es nicht um Lernen gehe, sondern um Erfahrungen. Als ob es keine Lernerfahrungen gäbe! Der Meister des Verschmelzen kann Lernen und Erfahrung nicht verschmelzen. – „Nichts bewerten!“, aber das Lernen, das Denken, den Verstand ab-werten! Das sind Ungereimtheiten, die einfach zur Sprache gebracht werden dürfen. (Wohl wahr, solche „Widersprüche“ wahr zu nehmen, kommt davon, wenn man das Buch „studiert“.) War doch die große Losung der Aufklärung: „Hab Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Kant)

Das Buch verspricht am Anfang sogar:

Deine Logik ordnet sich neu, um eine neue Art des „Denkens“ möglich zu machen. Du bist dabei, deine Logik und deine Rationalität umzuformen. (S. 32)

Ja, es IST eine Neue Art des Denkens, eine höhere Vernunft. „Denken“ ist nicht „an sich“ eine Geisteskrankheit des Ego, sondern ein göttliches Geschenk, das von dem Ego nur unbewusst missbraucht worden ist. Das Denken ein SKLAVE des Ego. Unsere große geistige Befreiungsbewegung hat auch das Denken zu befreien.

Die Neue Energie

Selbst zu diesem zentralen Thema spöttelt Adamus:

Der Verstand macht eine verzweifelte Anstrengung, die neue Formel zu finden. Dann klebt ihr tolle Etiketten darauf und nennt es „Neue Energie“ … Die echte Neue Energie lässt sich nicht in Gesetze pressen, weil sie keine Schwingungsenergie ist. Sie besitzt kein Frequenzmuster. (S. 61)

Ja, jede Definition ist eine „Begrenzung“, wie das Wort „Definition“ selbst schon sagt (in-definit ist „unbegrenzt“). Wie beschreibt Adamus denn selbst diese „Neue Energie“ in positiver Weise, ohne zu sagen, was sie NICHT ist? Zugegeben, ich zitiere jetzt aus dem Glossar im Anhang. An keiner anderen Stelle ist es so klar benannt:

NEUE ENERGIE: Die nächste Evolution von Energie. Neue Energie macht die Integration unserer göttlichen Natur in unsere menschliche Natur möglich. Während die gegenwärtige Energie Vibration ist, Schwingungsfrequenz, ist die Neue Energie expansiv und dehnt sich in alle Richtungen gleichzeitig aus. Neue Energie enthält sowohl Bewusstsein als auch Energie, während alte Energie kein Element von Bewusstsein besitzt. (S. 321)

Kompliment. Das bringt die Sache auf den definitiv einfachen Punkt!

Einsteins Formel E = m x c (hoch 2) ist als Formel auch einfach, obwohl sie so etwas Grandioses wie Energie, Masse und Licht in EINE FORMEL bringt.

Die oben genannte Formel der Neuen Energie hat es in sich. Wir sind aus wissenschaftlicher Sicht fasziniert vom „Urknall“ vor über 13 Milliarden Jahren. Diese Neue Energie ist ein Urknall, der den physikalisch-energetischen Urknall bei weitem in den Schatten stellt. Wir erleben diesen URKNALL DES GEISTES in diesem Augenblick mit, in dem sich GEIST und ENERGIE verschmelzen, das Menschliche und das Göttliche. Dieser geistig-energetische Urknall schleudert uns in neue Dimensionen. Wir bauen eine Neue, Göttliche Erde inmitten der alten, menschlichen auf. Das ist die „Neue Energie“. Sie ist ein Novum im Kosmos, in der Schöpfung. Es ist kosmische ENERGIE 2.0 . Und wir sind nicht nur Beobachter, sondern Teilnehmer dieser „Emergenz“ (Neuerschaffung) des bewussten, lebendigen Kosmos. Was für ein Wunder!

Um nicht missverstanden zu werden: Ich liebe das Buch. Es ist eine große Herausforderung, an der jeder geistig wachsen und erwachen kann. Ich verzichte dabei bewusst, die einzelnen „spirituellen Impulse“ (es gibt eine Menge davon!) hier „aufzuzählen“. Was an dem Buch inspiriert, muss jeder für sich selbst herauslesen.

Mein Fazit: Das Buch kann dir die Birne weich spülen, es kann zu einer Gehirnwäsche werden, dass du danach nicht mehr weißt, ob du Männlein oder Weiblein bist. Von allen Konzepten bleibt kein Stein auf dem anderen. Das ist die Herausforderung des Buches! Du kannst mit dem Buch nur meisterhaft umgehen, oder das Buch bringt dich ins Irrenhaus, macht dich geisteskrank. Natürlich empfehle ich es als DEINE MEISTERPRÜFUNG – nicht in dem Sinne, dass du zu allem „Ja“ und „Amen“ sagst, sondern deine souveränen Antworten auf die meisterhaften Provokationen findest.

Ich empfehle die ganze „Trilogie“ der von den Hoppes gechannelten „ADAMUS-Büchern“ (> „Die Meister der neuen Energie“, dieses und > „Das Spiel der Meister“) – und auch den TOBIAS > „Wir sind Engel auf Erden“ noch dazu. Es repräsentiert eine neue Sichtweise, ein neues Bewusstsein: Was wäre, wenn wir wirklich Engel auf Erden wären? Bist du für das Abenteuer bereit, diesen Gedanken einmal zu Ende zu denken? Und nicht nur zu denken, sondern auch zu erspüren? Und das wäre das Neue, Höhere Denken, das „spürende Denken“, das „gefühlvolle Denken“, das „expansive Denken“. Zu deiner Souveränität gehört, dir nichts vor-schreiben zu lassen, sondern dich aufklärerisch deines eigenen Verstandes zu bedienen. Die Aufklärer wie Rousseau, Kant, Leibnitz, Newton waren erleuchtete Lichtgestalten. Was wir brauchen ist eine Neue Aufklärung im Sinne der Verschmelzung des Menschlichen und Göttlichen.

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Der Schatten des ADAMUS

Auch dieses Buch provoziert mich wieder zu einem „Nachgedanken“.

Adamus empfiehlt, nicht zu philosophieren! Für mich ist DAS ein „Ablenkungsmanöver“. Sicher brauchen wir keine Philosophie für den DIREKTEN WEG. Doch wenn wir „die Welt“ erklären wollen verwandeln wollen (was sollte Schöpfung anders sein als alchemische Wandlung?), dann ist die Philosophie schon recht hilfreich. Und als philosophisch gebildeter Mensch weiß ich dann auch, dass seine „Theorie der Souveränität“ (S. 255 ff.) von ADAMUS ein alter philosophischer Hut ist, die „Monadenlehre von Leibniz“: Jeder ist als göttliches Wesen eine EINHEIT. Und wir kennen auch die Kritik an dieser Monadenlehre: Unser Wesen macht das „Monaden-Sein“ aus, sondern die BEZIEHUNG. Wir sind keine „Ein-Zeller“, wir sind Beziehungs-Wesen. Ohne DU gibt es kein ICH. Der Hammer, oder?

Was mich an den THOBIAS-ADAMUS-Büchern verwundet, ist die komplette Ignoranz (Verdrängung?) des Themas LUZIFER, SATAN, TEUFEL. Es ist zwar die Rede von „Engelkriegen“ und dunklen Engeln. Doch weshalb um den heißen Brei reden (das ist doch nicht die Art von Adamus) und das Teuflische nicht direkt ansprechen, den „Fürsten dieser Welt“. Es gibt in dem Buch eine wahrlich enorme Botschaft: „Ende 2009 haben sich das Licht und der Schatten integriert“ (S. 302), das kosmische Ende der Dualität. Ich hätte frohlockt, wenn die Frohbotschaft gewesen wäre: Die Heerscharen der Erzengel und die Heerscharen um Luzifer hätten ein großes Versöhnungsfest gefeiert. Es gäbe keine Engelkriege mehr. Der Himmlische Friede wäre „Ende 2009“ eingekehrt. Diese „Integration von Licht und Schatten“ bleibt mir in den Worten von ADAMUS … viel zu philosophisch … (Ha!!!!)

Mich nervt diese permanente Parole des „Nichts-Tun“. Bis denn DU in diesem NICHTS-TUN, Mister Adamus? Bleib doch einfach „da oben“ in deinen himmlischen Sphären und TUE NICHTS, wenn das deine Lehre ist! Wir sind anscheinend „SCHÖPFER des NICHTS-TUNS“. Irre, oder?
Die Schöpfung hat es genialerweise so eingerichtet, dass wir die GANZE NACHT NICHTS TUE, damit ich am Tag meinen schöpferischen Seelen-Impulsen der Nacht „nach-gehen“ und tätig sein kann. Nacht und Tag sind schon Nichts-Tun und Tun. (Ihr kennt „da oben“ auch keinen Schlaf, oder? Vielleicht deswegen die himmlische Verwirrung? Ich weiß schon, warum „IHR von UNS“ LERNEN müsst! … WIR sind eine Lern-Gemeinschaft, wenn ich mich so ausdrücken darf.)

TOBIAS: Wir sind Engel auf Erden

Untertitel: Unsere Reise ins erwachte Bewusstsein

Gechannelt von Geoffrey und Linda Hoppe > MEHR

Wenn ich vorstellen darf: TOBIAS, der aus der Bibel bekannt ist, dem „Buch Tobit“ (700 – 600 v. Chr.), das dann allerdings mit der Reduktion auf die vier Evangelien herausgeworfen wurde. Er ist ein Geistwesen, das zwischen 1997 – 2009 von Geoffrey Hoppe gechannelt wurde.

Dieses Buch ist eine Zusammenfassung seiner Boschaften und auch in der deutschen Ausgabe eine Weltpremiere. „Tobias schickt heute Botschaften auf die Erde, um das zu begleiten, was er als „die größte Evolution des menschlichen Bewusstseins jemals“ bezeichnet hat.“ (S. 11)

Eine neue Genesis

Jedes Zeitalter entwickelt eine neue Genesis, eine neue Schöpfungs-Mythologie, eine neue Kosmologie. Mit jedem Zeitalter verstehen wir das „Wer bin ich?“ und „Wer sind wir?“ immer tiefer – und das Buch liefert eine nahezu vollkommene Antwort auf die Frage. Es ist zweifellos eine solche neue Schöpfungsgeschichte. Es ist eine GESCHICHTE, eine Metapher, fast würde ich sagen: ein Märchen über Engeln für Kinder gebliebene Erwachsene. Es ist die „Genesis der Engel“ – überaus spannend erzählt, ich konnte nicht anders als das Buch „in einem großen Atemzug“ bis zu Ende zu lesen. Ich weiß nicht, ob das Buch schon DIE Neue Kosmologie des Wassermann-Zeitalters ist (für mich sind auch noch einige Fragen offen), doch es ist ein grandioser Entwurf! Aus dieser Perspektive sind wir schon seit Äonen Engel auf Erden mit den vielen Erfahrungen über die Inkarnationen hinaus.

Ich traue keiner Schöpfungsgeschichte mehr, die nicht Gott-Vater-Mutter zum Ausgangspunkt hat. Im Wassermann-Zeitalter ist das Göttliche das Elternpaar.
Das Buch geht tiefer. Dieses Göttliche Elternpaar ist nicht einfach „von Anfang an“ da, sondern hat sich selbst erschaffen in einer alles umfassenden Liebe der gegenseitigen Selbsterkenntnis. Und dann kamen die „Kinder Gottes“, die Engel. Sie bekamen alle Freiheiten ihrer Eltern, alle Erfahrungen in dem Großen Spiel der Schöpfung zu machen.
Die ENGEL als „entlassene Kinder Gottes“ sind die eigentlichen Schöpfer. Ihr Spielplatz ist die Schöpfung, die Evolution. Was für ein grandioses Spiel.

Ich werde die Geschichte hier natürlich nicht nacherzählen. Sie ist berührend! Denn wenn wir sie mit dem Herzen lesen, dann ist es so, also ob wir uns erinnern. Es ist das, was die großen Meister immer „gepredigt“ haben: ERWACHEN ist ERINNERN, wer wir sind. Es gibt kein Zurück in den Urzustand – unsere große Sehnsucht. Doch wir sind schon als Engel ausgezogen, Pioniere der Schöpfung zu sein, Abenteurer. Das ist unsere Leidenschaft. Daran erinnert uns diese „Kosmogenese der Engel“, die lange vor dem Urknall (der großen Feuerwand) beginnt.

Spirit und Seele

SPIRIT ist das Ursprüngliche, das von allen Assoziationen befreite „Gott“, aber auch der „Göttliche Funke“ in uns, der KOKON, der darauf wartet, sich zu entpuppen.

Und so war es, jenseits von Zeit und Raum, dass es diese Sache gab, die man Spirit nennt. es war Einssein. Es war in sich selbst vollendet, vollständig, ganz. Spirit kannte nichts anderes als das eigene Selbst. Es existierte einfach. Es war einfach da. (S. 17)

ALLES hat Spirit, so auch die Sonne. Doch nicht alles hat SEELE.

Aufgrund dieses wunderbaren Vorgangs, sich gegenseitig zu lieben, was letztlich bedeutet, sich selbst und sein Selbst zu lieben, erschufen sie die Kinder Gottes. Das war der großartige Prozess des Gebärens der beseelten Wesen. Denn weißt du, selbst König und Königin, selbst Mutter-Vater-Gott sind keine beseelten Wesen. (S. 21)

Engel sind die beseelten Wesen. Die Sonne hat SPIRIT, aber keine SEELE.

Obwohl sie kein beseeltes Wesen ist, besitzt die Sonne ihre eigene Identität und Persönlichkeit, ihr eigenes Bewusstsein von sich selbst als Sonne. (S. 172)

Jesus war kein Engel – und damit auch kein beseeltes Wesen.

Yeshua war kein beseeltes Wesen. Er war die Manifestation des Bewusstseins einer Gruppe von Menschen, die erkannten, dass die Zeit reif war, die begriffen, dass die göttlichen Energien jedes einzelnen Engels auf Erden bald hereinkommen und sich mit dem betreffenden Menschen vereinen würden. (S. 174)

Das kosmische Drama

Auch wenn es in dieser Engelgeschichte keinen Luzifer, keinen Satan, keinen gefallenen Engel, keinen Teufel gibt (das ist bemerkenswert!), so gibt es doch ein großes Drama: Das ursprünglich expandierende Bewusstsein verlangsamt sich immer mehr und der große Rat der Engel (die Zusammenkunft der Engelorden) sucht eine Lösung, damit diese Energiewelle des expandierernden Bewusstseins nicht in sich selbst kollabiert. Es gibt 33 kosmische Experimente – und der Planet Erde ist eines dieser Experimentierfelder, um dieses kosmische Drama zu überwinden.

Die Erde, die Neue Energie, die Neue Erde

Eine neue Schöpfungsgeschichte erhält natürlich viele Überraschungen bereit. Die für mich größte Überraschung ist Rolle des Planeten Erde. Sie nimmt eine zentrale Rolle ein. Während unsere Astrophysik uns zu einem winzigen Staubkörnchen in einem unendlichen All degradiert – verzweifelt und seelenlos nach Leben suchend, geht die Schöpfungs-Mythologie dieses Buches eine ganz andere Richtung: Die Erde ist nicht nur für unser Sonnensystem, nicht nur für unsere Galaxie einzigartig, sondern für das Spielfeld der Engel im Kosmos überhaupt. Es ist DAS gelungene Experiment für die Erneuerung der Kosmischen Energien als BESEELTE ENERGIEN. Was hier über die Äonen gelernt wurde, steht andere „Erden“ zur Verfügung. Die Erde ist der PROTOTYP für eine neuartige Energie, einer Energie, die auf diesem Planeten erst erschaffen wurde. Eine Energie, die diesen Planeten auch verändern wird – zu dem Juwel, der sie ist.

Meisterschaft der Neuen Energie

Dieses Experiment bedarf auch neuer Meister, Schöpfer der Neuen Energie, die eng mit ihrer körperlichen Existenz verbunden sind. AUFSTIEG ist nicht mehr in ein Jenseits, sondern in ein höheres Bewusstsein in diesem Heiligen Körper.

Du kannst hier auf der Erde bleiben und dich entscheiden – nicht aus Angst, sondern aus Liebe -, 150 Jahre oder 200 Jahre lang zu leben. Das ist absolut möglich, wenn du dich selbst liebst. (S. 214)

[Der Satz hat mich persönlich erschüttert. Als ich 30 Jahre alt war, durchlebte ich meine bis dahin größte Lebenskrise und dachte: Jetzt habe ich die Hälfte meines Lebens schon hinter mir und stehe vor einem Scherbenhaufen. Ich beschloss – halb im Scherz , halb aus tiefer Weisheit – 300 Jahre alt zu werden … So hatte ich nicht mein halbes Leben schon verspielt, sondern erst 10% …]

Die Kernbotschaft des Buches, die ich hier zitieren will. Wenn sie dich anspricht, dann lies das Buch bitte vollständig:

Ich werde mit dabei sein am Beginn einer Ära der Neuen Energie. Ich werde jetzt wieder ein Pionier sein, der lernt, wie man mit der Neuen Energie arbeitet, während die meisten Menschen keinerlei Ahnung haben, was das überhaupt ist. Ich werde lernen, wie man von der Schwingungsebene (von Energie) auf die expansive Ebene geht (wo sich Energie einfach ausdehnt), während ich hier in meinem physischen Körper bin und das auf die intimste Weise erfahre, die möglich ist. Ich werde mich total in mein Selbst verlieben. (S. 216)

Mein Fazit: Ja, wir brauchen eine neue Kosmologie, eine, die unsere Weltanschauung völlig verändert. Dieses Buch repräsentiert in meinen Augen wie kein anderes diese neue Schöpfungs-Mythologie. Sie ist für mich an vielen Stellen überraschend, aber nicht fremd. Sie ist vor allem sehr hoffnungsvoll. Nein, es ist mehr: eine Vision, die größer nicht sein könnte. Hier auf unserem Planeten Erde ein (inszeniertes) kosmisches Drama zu einem Lustspiel, einer Komödie transmutieren zu können. Dieses Buch spricht den Meister in mir an, die NEUE ENERGIE für die NEUE ERDE zu nutzen, um das schon vollendete Werk sich manifestieren zu lassen. WOWWW.

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Adamus Saint Germain: Das Spiel der Meister

Untertitel: Wer willst du wirklich sein?
Wähle deine Rolle selbst!

Gechannelt von Geoffrey und Linda Hoppe > MEHR

Das Buch sprengt alle Grenzen.
(Wer bin ich, der eine solche Einschätzung geben darf?)

Die einen sagen: Alles ist Energie! Die anderen sagen: Alles ist Bewusstsein! Was denn nun? Das ist doch nicht dasselbe! Gehst du über solche Fragen leichtfertig hinweg oder „quälen“ dich solche Fragen?  Mich haben sie gequält – und hier ist die Antwort. Es ist DAS BUCH, das mir die Frage einleuchtend beantwortet hat. Und was noch verblüffender ist: Die Antwort ist so einfach, dass ich mich frage, warum ich nicht selbst darauf gekommen bin.

Die Neue Energie

Das Buch setzt das letzte von Saint Germain gechannelte Buch fort „Die Meister der Neuen Energie“ (> Meine Besprechung). Dort gab es schon den ersten Hinweis: Wir sind als Menschen keine Energiewesen. Das ist doch schon verblüffend, oder? Und einleuchtend: Energie existiert nur in der Polarität (lies: Dualität). Wo es keine Pole gibt, da gibt es keine Energie. Wir Menschen sind aber keine Wesen der Dualität/Polarität, sondern der EINHEIT jenseits der Polarität. Also sind wir keine Energiewesen. Wir sind BEWUSSTHEIT. Also sind Bewusstheit und Energie nicht dasselbe. Energie ist der Ur-Knall der BEWUSSTHEIT in die polare Dualität. (Der Satz ist jetzt von mir, gut, oder?)

Die nächste große Botschaft des Buches: Bewusstsein agiert, Energie re-agiert.
Wir füllen uns mit der Energie, die unserem Bewusstsein entspricht. In den unterschiedlichen Arten des Bewusstseins spielen wir unterschiedliche Rollen. Je nachdem, welche Rolle wir spielen, so ziehen wir auch die Energie an, die zu der Rolle passt. Wir können das Bewusstsein und seine Rolle wählen, die Energie re-agiert.

Jetzt der nächste Clou: Wenn wir doch die Bewusstseins-Rollen wählen können, dann sollten wir doch gleich die Bewusstseinsrolle des MEISTERS spielen. Nicht alle Menschen sind in dem Bewusstsein, diese Wahl treffen zu können, sogar die wenigsten sind es. Doch das Buch wendet sich an die Menschen, die „an der Schwelle“ sind (Titel des 1. Teils), die vor dieser Ent-Scheidung stehen, die diese Wahl treffen können: Erleuchtung JETZT oder doch lieber noch nicht? (Es ist auch ein Glanzstück des Buches zu erklären, warum wir auf unsere Erleuchtung WARTEN, ihr nicht die Erlaubnis geben, uns zu durchlichten.)

Du wartest nicht mehr, du wählst die Rolle des Meisters – und dann passiert es: Die Energie, die du mit dieser Wahl anziehst, ist eine NEUE, es ist Seelen-Energie. Und hier löst sich eine gewisse „spirituelle Dissonanz“ auf: es ist keine neue gegenüber einer alten Energie (Energie kann nicht „neu“ und „alt“, „frisch“ und „verbraucht“ sein, oder was auch immer). Es ist eine neu-ARTIGE Energie, der nennen wir es ANDERS-ARTIGE Energie (und schon ist das irritierende Wort „neu“) aufgelöst.

Du bist eine Seele, ein Seelenwesen inmitten einer menschlichen Erfahrung. (S. 63)

Diese Seelen-Energie ist anders-artig, weil in ihr Bewusstsein und Energie EINS sind. In dieser Energie feiern Bewusstsein und Energie eine „Heilige Hochzeit“. Das ist andersartig, das ist neuartig, das meint „Neue Energie“.

Menschliches und Göttliches

Auch dieses Kapitel ist voll von Weisheiten. Der erste Clou in meinen Augen: Das „unheilige Ego“ ist aufgelöst. Das Buch macht es einfach MENSCHLICH. Weil wir Menschen sind und soweit wir Menschen sind, haben wir ein Ego. Und es ist okay. Wir haben aber nicht nur Menschliches in uns, sondern auch Göttliches. Ja, unser ganzes Wesen macht diesen Tanz zwischen Menschlichem und Göttlichem aus. Es ist das, was der „Taoismus“ schon lange „weiß“. Der Mensch ist die Verbindung von Himmel und Erde – und macht zu zu etwas wirklich EINZIGARTIGEM in der Schöpfung. Wir sind „Naturwesen“ (Erde, Kinder Gaias und der Evolution) und „kosmische Wesen“ (Himmel und Geistige Welt).

Das Menschliche zeichnet sich aus durch:

  • Bedürfnisse und Wünsche
  • Emotionen
  • Handlungen
  • Bewertungen
  • Erinnerungen

Das Göttliche zeichnet sich aus durch:

  • Leidenschaft und Begeisterung
  • Sinnlichkeit und Sinneserfahrung
  • Erfahrung
  • Ausstrahlung
  • Weisheit

Es geht nicht darum, dass wir das Menschliche durch das Göttliche ersetzen, sondern um die „Wiedervereinigung“ (S. 88 – 85):

Ein Wesen, zwei getrennte Erfahrungen, in diesem wunderschönen heiligen Ort. Lass dein Menschsein für deine Seele singen. Lass deine Seele für den Menschen singen. (S. 92)

Wenn sie jetzt zusammenkommen, fühle den magiscchen Tanz zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen. (S. 94)

Spirituelle Physik

Diesem Abschnitt würde ich 9 von 10 Punkten geben. Es ist „verdammt nah dran“, doch es ist es noch nicht. „Alles beginnt mit Bewusstsein.“ (S. 99) [korrekter müsste es heißen: BEWUSSTHEIT, die absolute, ewige Existenz der Bewusstheit]

„Am Anfang existierte Energie nicht. Es gab nur Bewusstsein.“ (S. 100) Aha, es gibt also einen „Anfang“ – das ist keine Selbstverständlichkeit, wenn wir von Ewigkeit sprechen! Wir kommen jetzt aus dem Absoluten in die Relativität. „Das war die uranfängliche Transmutation – die Verwandlung von Bewusstsein in Energie.“ Auch das ist für mich nicht „sauber“: Das Bewusstsein / DIE BEWUSSTHEIT hat sich nicht in Energie verwandelt, sondern es waren in dieser DUALITÄT jetzt „zwei Welten“, die Welt des sich wandelnden BewusstSEINS  und der Welt der sich wandelnden ENERGIE.

Ich will diesen Teil jetzt aber nicht „besserwisserisch“ in diesem Stil weiter besprechen. Es ist nur eine gewisse Unstimmigkeit bei mir, das „9 von 10 Punkten“.

Das Buch unterscheidet dann 4 Ebenen der Energie:

  • Energie des inneren Kreises (das Höchste Selbst)
  • kristalline Energie (Energie der Seelenwesen)
  • kosmische Energie (Energie des Kosmos als Geist-Seele;
    die Ebene, die uns als „Urknall und Kosmogenese“ bekannt ist)
  • Erdenenergie (unsere menschliche „Realität“ und die
    der Naturwissenschaften)

Ich finde diese 4 Ebenen sehr stark! Interessant wäre die Frage, wie sich der GEIST (Bewusstheit, Bewusstsein) auf dieser Ebene in Erscheinung tritt.

Es gibt einen eigenen Abschnitt über „Bewusstsein“ (S. 116 – 125). „Bewusstsein ist Bewusstheit (!,  JS), Gewahrsein, achtsame Wahrnehmung“ (S. 120) Und es gibt einen Abschnitt über „Bewusstsein und Denken“ (S. 126 – 139) „Gedanken sind trügerisch.“ (S. 136) „Bewussstein hat keine Emotionen, sondern tiefes, leidenschaftliches, sinnliches Gefühl.“ (S. 137). Und das ist dann wirklich großartig – und steht exemplarisch für das ganze Buch:

Sobald du dir einmal der Bewusstheit bewusst bist, kannst du den Tanz des Bewusstseins und des Denkens beginnen, weil du dann als verkörperter bewusster Meister vorwärtsgehst und somit beides verwendest. Gedanken sind weiterhin wundervolle, schöne Werkzeuge. Gedanken helfen, Definition und Struktur zu verleihen, wenn du das möchtest, aber du kannst zur selben Zeit auch im Bewusstsein sein. (S. 138)

Alleine solche Sätze ist das Buch schon wert. Es hat Dutzende dieser Art. Es ist durchaus kritisch, auch gegenüber der Esoterik des New Age, sogar dem „Gesetz der Anziehung“ gegenüber (S. 168). Eines darf in der Besprechung nicht fehlen:

Yo Soy El Punto – Ich bin der Punkt

Ich kann jederzeit zu diesem Null-Punkt (DER ICH BIN) zurück und mich von diesem Potenzial aller Möglichkeiten NEU ERFINDEN:

Ich bin das Ich bin. Ich existiere. Deshalb hat nichts Macht über mich, auch keiner all dieser Aspekte. Ich bin das Ich bin. Das ist es, wofür ich mich entscheide, was ich wähle. (S. 157)

Das ist die Herausforderung. Das ist die Meisterschaft. Durch diesen Punkt kann ich die unheile Vergangenheit zurück lassen und die geheilte Zukunft erschaffen, die geheilte Gegenwart des immerwährenden JETZT. (Dieses GLEICHZEITIG, synchron in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu leben, das ist der „Merlin-Effekt“.)

Mein Fazit:  Ein Buch, das ich nur in höchsten Tönen loben kann, wo es mir die Sprache fast nimmt. Es ist grenzerweitendes Bewusstsein. Auch die beiden letzten Abschnitte „Was auf der Erde vor sich geht“ (S. 174 – 177) und „Die letzte Schlacht“ (S. 178 – 182) sind nicht Abgesang, sondern noch einmal Höhepunkte.
Wenn ich nur EIN Buch zum Thema „Seelen-Bewusstsein“ und „Seelen-Energie“, über Erleuchtung und Meisterschaft, über die Neue Energie empfehlen dürfte, es wäre dieses!

Es ist nicht „vor-schreibend“ wie andere Theorien von Allem, sondern inspirierend für deine eigene Meisterschaft, der du in deinem Wesen schon bist, löst „letzte Knoten“.

Bestellung bei Amazon: Adamus Saint-Germain – Das Spiel der Meister: Wer willst du wirklich sein? Wähle deine Rolle selbst!

Saint Germain: Alchemie

Untertitel: Die geheimen Formeln für inneren und äußeren Reichtum

Das Buch ist gechannelt / „empfangen“
von Mark und Elisabeth Prophet
Es ist in Amerika erstmals 1985 erschienen,
12 Jahre nach dem Tod von Mark Prophet. Mark Prophet lebte 1918 – 1973 als Führer der religiösen Bewegung „The Summit Lighthouse“. Seine Frau Elizabeth Clare Prophet, geb. 1939, übernahm von ihrem Mann die Führung der Bewegung und gründete eine neue Kirche „Church Universal and Triumphant“.

 

Saint Germain gilt als „Aufgestiegener Meister“ und wird heute besonders viel „gechannelt“, da er sich selbst als „Lehrer der Menschheit“ für das Wassermann-Zeitalter versteht. Das Buch, das ich hier bespreche, ist wahrscheinlich eines der ersten, das den Grafen Saint Germain bereits in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gechannelt hat und hat hierin wahrscheinlich sein größtes Verdienst. Ansonsten kann ich den Meister in diesem Buch kaum erkennen. Ich habe kaum einen Zugang zu dem Buch bekommen (das sage ich ganz ehrlich) und mich seitenweise durch nahezu (für mich) unerträglichen Text gebissen.

Das Problem des Buches: Es ist nicht aus einem Guss. Es scheint von vielen Geistern geschrieben zu sein, so unterschiedlich ist der Wert der einzelnen Abschnitte. Es gibt „Perlen der Weisheit“, ja! Das Buch hat mir ein Dutzend tiefe Erkenntnisse geschenkt, wofür ich sehr dankbar bin. Es gibt Sätze mit so einem tiefen Sinn, dass man als Leser hier wirklich die Energie von Saint Germain spürt. Doch 80 %  ist für mich wirklich „esoterisches Geschwafel gechannelter Bücher“, wie man es sich unerträglicher kaum vorstellt. Das beginnt bereits damit, dass das Buch sich selbst vorstellt als „größtem aller Selbsthilfebücher“ (S. 9)

Kostproben unterschiedlichen Couleurs:

Wenn euch von eurem eigenen Christus-Selbst der innere Grad eines Alchemisten des Heiligen Feuers verliehen wird, werdet ihr augenblicklich zu einem Beitrittskandidaten zum äußeren Hof der Großen Weißen Bruderschaft. (S. 39)

Das Jetzt der gegenwärtigen Stunde muss als Kelch der spirituellen Gelegenheit genutzt werden. Das Leben muss nach seinen höchsten Zielen gelebt werden, durch die Verehrung höchster Prinzipien geehrt und durch selbstloses Dienen verdient werden. (S. 64)

Amerika, mein geliebtes Land! Wie kostbar sind doch die Taten deiner bekannten und unbekannten Helden. Das Herz jeder Mutter kann mit Recht stolz darauf sein, mit „der Zustimmung“ die Frucht ihres Lebens herzugeben, jenen ausgezeichneten Söhnen und Töchtern aus dem Herzen dieser geliebten Nation, die der Sache der Freiheit überall auf der Welt dienen. (S. 74 f.)
[Das soll Saint Germain sein?!]

Nun nähern wir uns mit ehrfürchtiger Andacht und der Scheu heiligen Gewahrseins den großen geistigen Gesetzen … (S. 95)

Die sogenannte neue Moral der Menschen muss als das gesehen werden, was sie ist: einfach die Wiederkehr der alten, verkommenen Vorstellungen von Sodom und Gomorrha. … Die zerstörerischen Energien, die durch die Beatles hindurchströmen …, arbeiten sich langsam zur Oberfläche empor und offenbaren dabei ihr wahres Wesen und ihren satanischen Ursprung. (S. 161 – 163)

Im Namen des Meisters aller Meister, im Namen des Herrn Christus, verbleibe ich als sein Diener und euer Fürsprecher in alle Ewigkeit, Saint Germain (S. 191)

Ich weiß, dass man ein gechanneltes Buch und das noch über Alchemie nur mit dem Herzen verstehen kann, Energien wichtiger sind als die Worte, Dinge auch verschlüsselt sind. So habe ich das Buch trotzt heftigen Widerstands (Warum tu ich mir das an?) bis zur letzten Seite Wort für Wort gelesen. Es hat sich trotzdem gelohnt. Als „alchemischer Leser“ finde ich die Perlen und kann eine bleierne Herausforderung trotzdem zu einem goldenen Schatz wandeln. Darauf möchte ich die Leser meiner Rezension wirklich vorbereiten. Auch solche Sätze sind zu finden:

Der Große Alchemist (damit ist Gott gemeint, JS) verlangt von jedem Schüler und von allen, die das Spiel des siegreichen Werdens spielen, absoluten Gehorsam. (S. 161)

Wenn das nicht ALTE ENERGIE ist, dann weiß ich nicht, was „Alte Energie“ sein soll.

Mein Fazit: Zweifellos hat das Buch einige Schätze. Dazu gehören auch viele Zitate aus der Bibel, die originell interpretiert werden. Die Energie von Saint Germain kommt an einigen Stellen deutlich heraus, insgesamt aber eine Erhöhung von Sait Germain, die sicher nicht in dessem Interesse ist. Jesus wird als Meister des Fischezeitalters dargestellt, der für das Wassermannzeitalter jetzt von Saint Germain abgelöst würde. Das ist harter Tobak! Für mich ist das Buch ALTE ENERGIE verkleidet als Saint Germain. Dieses Unterscheidungsvermögen herauszufordern, ist allerdings ein „geheimer Schatz“ des Buches. 😉

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Adamus Staint-Germain: Die Meister der Neuen Energien

Untertitel: Weisheit und Inspiration für eine Welt im Wandel

Das Buch ist gechannelt / „empfangen“
von Geoffrey und Linda Hoppe.

Geoffrey (Telekommunikation) hatte den „Aufgestiegenen Meister“ TOBIAS ab 1997 gechannelt und ist durch diese Channelungs bekannt geworden. Zusammen mit seiner Frau und Geschäftspartnerin Linda  (Lehrerin) gründete er 1999 den „Crimson Circle“ als eine Mysterienschule.

Mich hat das Buch in seiner hohen inhaltlichen Qualität sehr überrascht. Es ist zwar nicht das erste gechannelte Buch, das ich lese, doch bei der Mehrheit meist über E-Mails weitergeleitete Botschaften der Geistigen Welt, habe ich nur die Hände über den Kopf zusammen geschlagen: Die Hälfte der Botschaften war „wir lieben euch, wir lieben euch, wir lieben euch, …“ und der Rest dann inhaltlich nur dünne Suppe. Als ob in diesen „Channelings“ nur liebeshungrige und nahezu dumme Menschen angesprochen würden.
Dieses Buch ist definitiv anders! Kein „Wir haben euch alle lieb!“ (nicht ein einziges Mal) und wirklich tiefsinnige Weisheiten und Inspirationen.

Das Buch hat 3 Teile. Der erste Teil ist verblüffend kurz und besteht nur aus zwei Seiten, der zweite Teil ist der Hauptteil „Meisterschaft der neuen Energie“ (das Thema des Buches), der dritte Teil zeigt die Umsetzung im Alltag: Fragen und Antworten, „Was ist Channeling?“ (knapp und sehr gut!) und das eine und andere zu Graf Saint Germain als historische Person (soweit er überhaupt greifbar ist) in der Zeit von Voltaire, Casanova und Madame Pompadour, möglicherweise 1784 in Eckernförde (heute Schlesweg-Holstein) gestorben. Es folgt dann eine „Durchsage“, warum St. Germain sich selbst Adamus nennt. Am liebsten „Professor Adamus“ = Lehrer des Menschen.

Ich empfehle für das Lesen des Buches, alles an Legenden um Saint Germain zu vergessen – und das Buch ausschließlich an seinen Inhalten zu messen und auf sich wirken zu lassen.

Das Buch versteht sich als „Ausbildungsprogramm für Meisterschaft“ (S. 80) und so wird der Leser gleich angesprochen:

Ich bitte dich als Meister der Neuen Energie, jetzt all dies loszulassen – denn keines dieser Dinge ist größer als du selbst. Du bist der Meister, die Meisterin. Du entscheidest. Du wählst. Du bestimmst, wie du es willst. Du bist der Meister. (S.17)

Die Zeit ist vorbei, sich an alten Meistern zu orientieren. Meisterschaft unter den Neuen Energien bedeutet etwas anderes.

Eigenschaften der Meisterschaft:

  • Der Schlüssel ist Vertrauen zum Selbst. („Das ist die Essenz des Buches.“)
    „Ein Meister lernt, sich selbst auf jeder nur denkbaren Ebene zu vertrauen, ohne zusätzliche Hilfe, ohne Intervention von außen.“ (S. 24)
  • Eleganz und Einfachheit: Wer die Neuen Energien meistert, lenkt diese Energien elegant und einfach.
  • Selbstfürsorge: Erst wenn er seine eigene Meisterschaft selbstfürsorgend erreicht hat, kann er ein Vorbild für andere sein.
  • Sich dienen lassen: Ein Meister erkennt, dass Energien ihm dienen wollen und nimmt den Dienst vertrauensvoll an.
  • Kompromisslosigkeit: Ein Meister macht keine Abstriche von dem, was er ist.
  • Entscheidungsfreude: Ein Meister hat keine Angst vor Entscheidungen und trifft solche, um einen schöpferischen Prozess in Gang zu setzen.
  • Unabhängigkeit: Er nutzt seinen eigenen Energiegenerator (S. 42), ohne von anderen Energien abhängig zu sein.
  • Illusionslosigkeit: Der Meister erkennt die Illusion der scheinbaren Tatsachen, erkennt in allem das Wandelbare und Projektionen der eigenen Glaubensmuster.
  • Akzeptanz: Ein Meister kann alles akzeptieren, so wie es ist.
  • Mystik , das Unbekannte: Ein Meister lässt sich auf das Unbekannte ein.
    Es ist einfach und kann nicht erklärt werden.
  • Forschen: Ein Meister ist der Erforscher der vielen Facetten der Energien.
  • Erwartungslosigkeit: Ein Meister hat keine Erwartungen in die Ergebnisse seiner Kreationen. „Echte Kreation hat einen offenen Ausgang.“ (S. 62)
  • Fließenlassen: Ein Meister übt keine Kraftanstrengung aus. „Eine Anziehungskraft ist ein Energiefluss, keine Kraftanstrengung und kein Erzwingen.“ (S. 65)
  • Schöpfer: Meister wissen, dass sie Schöpfer sind. Sie klauen keine Ideen, kopieren niemanden. Sie sind ein Original.
  • Unterscheidungsvermögen: Ein Meister ist frei von Verwirrung, kann zwischen alten und Neuen Energien klar unterscheiden und kann sich eindeutig abgrenzen.
  • Wahre Größe: Ein Meister kreiert aus keiner verzweifelten Bedürftigkeit heraus, sondern aus seiner wahren Größe, die er kennt.
  • Entwicklung der Meisterschaft: Ein Meister betet keine „Aufgestiegenen Meister“ an, sondern weiß, dass er auf der Erde inkarniert ist, um noch Größeres zu tun als diese.
  • Atheismus: Ein Meister ist in gewissem Sinne „gottlos“. Er lässt alle alten Gottesbilder los, macht sich mein Bild von Gott, spricht nicht über Gott und lässt auch Gott einfach los. (S. 92) Damit ist der Meister wirklich frei. (S. 97)
  • Magie: Mit der vollkommenen Freiheit von Altem kommt der Meister in die Welt der Magie, wird ein Teil der Magie Merlins; eine Welt, in der es keine Regeln und Gesetze mehr gibt. (S. 106)

Der Schlüssel besteht darin, unzweifelhaftes, unausgesprochenes und umfassendes Vertrauen in sich selbst zu haben – und absolutes Mitgefühl mit dir selbst. Das ist das Geheimnis der Meisterschaft. (S. 108)

Was ist Channeling? (S. 152 – 155)

Diese wenigen Seiten sprechen für sich und sind für mich nahezu eine Revolution für die Vorstellung des Channelns:

Channeling ist eine natürliche Form der Kommunikation zwischen Menschen und Engelwesen, Lichtgestalten aus anderen Dimensionen, aufgestiegenen Meistern und so fort, ja sogar zwischen Menschen und Tieren.

Entgegen dem, was viele vielleicht meinen, verwenden Geistwesen im Allgemeinen keine menschliche Sprache, weil sie dies als zu dürftig und schwerfällig betrachten.

Haustiere zu channeln ist eine der einfachsten Formen des Channelns.

Ein anderer weitverbreiteter Irrtum ist, dass ein Channel in einen tiefen Trancezustand fallen oder seinen Körper dem Geistwesen überlassen muss.

Erfahrene Channel wissen, dass die Tatsache, dass ein Geistwesen mit ihnen kommunizieren möchte, nicht notwendigerweise auch bedeutet, dass dieses Wesen auch erleuchtet ist. Der Channel soll in der Lage sein, selbstständig einzuschätzen, welchen Grad an Erleuchtung ein Geistwesen hat und welchen Wert die Information besitzt, die von diesem Geistwesen kommt.

Mein Fazit: Ich habe den Eindruck, die Menschheit befindet sich nicht nur im Aufstieg zu einer höheren Dimension, sondern auch die Channelings machen einen Reinigungsprozess durch und  bekommen eine neue Qualität. Dass Buch ist nicht nur ein Channeling ÜBER die Neue Energie, sondern auch MIT Neuer Energie. Es geht um’s Ganze. Wer in seinem Leben keine halben Sachen machen, sondern es wirklich MEISTERN will, dem lege ich es an Herz. Selbst wenn man in dem einen und anderen Punkt anderer Meinung ist, das Buch ist es wert, sich mit ihm auseinander zu setzten!

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Nachtrag, meine Lernprozesse 😉

Auch hier gilt wieder, dass ich im Nachtrag meine tiefere Auseinandersetzung mit dem Buch reflektiere. Da gibt es „Widersprüche“ und besondere Einsichten.

Der für mich offensichtlichste Widerspruch ist der zwischen „alter und neuer Energie“ selbst. Energie ist vor der Zeit da, Energie ist zeitlos, Energie ist neutral. Wie kann es dann „alte“ und „neue“ Energie geben? Gar verstanden als „schlechte“ (alte) und „gute“ (neue) Energie? Vielleicht etwas weniger moralisch: zerstörerische (alte) und transformative (neue) Energie?
Wie ist dieser „Widerspruch“ aufzulösen? Ich glaube, Energie kann in Strukturen fest geworden und „gefangen“ sein. Sie ist in in diesem festen Zustand in einem unfreien Zustand. Nicht die Energie selbst ist es, die alt und neu ist, sondern die vergänglichen Strukturen sind es. Eine veraltete Struktur, ein veraltetes System gibt der gefangenen Energie in dieser Struktur selbst den Schein, „alt“ zu sein. Weiter: Dadurch das die Struktur in der Lage ist, Energie fest zu halten, muss eine Struktur mehr sein als nur Energie. (Was ist es denn dann?)
Wenn man die Begriffe „alte und neue Energie“ als KÜRZEL versteht im Sinne von „die Energie der alten Struktur und die Energie der neuen Struktur“, ist für mich der Widerspruch auf dieser Ebene gelöst.

Ein großes – und in meinem Augen ungelöstes – Thema ist das der Dualität. Es heißt, wir Menschen würden in der Welt der Dualität leben. Indem „Professor Adamus“ sagt: WIR aus der Geistigen Welt und IHR Erdenbürger – ist er selbst in der Dualität. Blöd, oder?
„Wahrlich, ich sage euch“: Das spirituelle Thema der DUALITÄT harrt immer noch auf seine Lösung.

Elektrisiert hat mich die Behauptung: Wir Menschen sind im Wesen keine Energie-Wesen. Ja, das ist mir sofort ein-leuchtend! Denn Energie ist eine Erscheinungsform der Pol-arität (ein anderes Wort für Du-alität). Ohne Pole keine Energie. Wenn unser Wesen aber jenseits der Polarität in der Non-Dualität liegt, dann können wir keine Energie-Wesen sein, dann muss es etwas Größeres als Energie geben. Ein-leuchtend, oder? Für den Autor ist das Größte der SPIRIT (GEIST), wenn man dem Unbekannten überhaupt einen Namen geben will/darf.

Der Autor (wer immer das sein mag) führt für mich einen neuen Begriff ein, den des GNOST (S. 15). Wir kennen „die Gnosis“ und „Gnostiker“ als einen mystischen Kern des Christentums und meint ein tiefes Wissen. Wir unterscheiden MIND (im Sinne des menschlichen Verstandes) und SPIRIT (im Sinne des göttlichen GEISTES). GNOST ist etwas dazwischen, vielleicht ein Mittler. Es ist „göttliche Intelligenz“, die Intelligenz der Schöpfung und der Evolution, der sich in der Schöpfung manifestierende Intelligenz. Mir leuchtet diese Differenziehung sofort ein!

Regeln und Gesetze: Schon Rupert Sheldrake („morphogenetische Felder“) wies darauf hin, dass es keine festen Gesetze gibt, sondern dies eher gewordene Gewohnheiten der Natur sind, dass Gesetze selbst der Evolution unterliegen. Das ist für das „kontrollsüchtige“ EGO eine Herausforderung. Es gibt also auch eine Welt jenseits der Gesetze, in die ein wirklicher Meister aufsteigen kann: Die Welt der Wunder.
Es ist auch ein großes Thema, wie wir Jesus sehen: Waren seine berichteten WUNDER nur Gleichnisse – oder hat er wirklich aus der Welt jenseits der Naturgesetze wirken können? Es ist für mich „eigentlich“ nur eine rhetorische Frage. Klar wirkt ein Gottes-Sohn aus dem Reich jenseits der Naturgesetze. Und wir sollten nie vergessen, was Jesus auch gesagt hat: „Ihr werdet Gleiches tun wie ich und Größeres.“ WUNDER ist die Welt der Alchemisten. Was wäre, wenn wir auch Jesus als „göttlichen Alchemisten“ erkennen würden?

Keine Erwartungen! Ich habe immer Zwei-fäll damit gehabt: Im gewissen Sinne: ja, in gewissem Sinne: nein! Es ist mir einfach zu pauschal. (Einstein: Mach alles so einfach wie möglich, aber nicht einfacher!). Wenn ich einen Lichtschalter betätige, ERWARTE ich, dass das Licht angeht, sonst würde ich es nicht tun; und Millionen Dinge in diesem Sinne. Der Satz „keine Erwartungen“ zu differenzieren im Sinne von: „Keine Erwartungen in Hinsicht …“ ist eine wichtige Lehre für mich aus dem Buch. Das Buch stellt besonders die Erwartungsfreiheit des Meisters gegenüber dem Ergebnis seiner Schöpfung heraus.

Alles Illusion! Ich habe auch mit diesem pauschalen Satz immer meine Probleme gehabt. Maya heißt ja nicht nur „Illusion“, sondern auch „Regenbogen“. Die uns sichtbare Welt ist so viel und so wenig Illusion wie ein Regenbogen. Das Buch ist auch hier „meisterhaft unterscheidend“: Einerseits müssen wir uns bewusst sein, dass wir die Welt aus der Brille unserer Weltanschauung betrachten, unsere Sicht der Dinge sehr subjektiv ist (Projektionen usw.). ILLUSION in diesem Sinne ist „Selbsttäuschung“. Andererseits existiert aber auch eine „objektive Realität“, an der wir uns die Köpfe wund schlagen können. Hier bedeutet „Illusion“, dass diese objektive Realität nichts Festes ist, nicht einfach „Tatsache“, „Gegebenes“, sondern selbst veränderbar ist. ILLUSION in diesem Sinne ist ein Mythos, der Mythos des Gegebenen.

Gott loslassen! Ja, denn es sind nur Illusionen über eine Gottes-Vorstellung. Damit geht das Buch in seinem scheinbaren Atheismus in die Tiefe des Buddhismus: die Leere, das Nirvana.

Die größte Erleuchtung in dem Buch war für mich der Absatz über die „Aufgestiegenen Meister“ (S. 82 – 83)  „… – das ist übrigens ein Begriff, den wir nicht so gerne verwenden – …“:

Sie können euch mit einigen grundlegenden Kenntnissen und Einsichten helfen, aber ab einem bestimmten Punkt müssen sogar sie sich zurück ziehen, damit ihr euren eigenen Prozess der Entdeckung und Erforschung durchläuft. Sie müssen auch auch erlauben, selbstständig durch die Tür der Neuen Energie einzutreten. … Ihr selbst seid allerdings weitergegangen, weiter als sie jemals waren.

Mir wurde plötzlich klar: Wir sind die auf den Planeten Erde „Abgestiegenen Meister“. Wozu denn das Ganze der Inkarnation? Und hier muss auch PLATON einmal „der Zahn gezogen werden“, bzw. seiner Interpreten und Nachsprecher. Es ist ja schon ein Mantra geworden zu sagen: „Wie Platon schon sagte, lernen wir nicht, sondern erinnern wir uns.“ (Ist der Spruch nicht auch irgendwie gelernt? …)
In meinen Augen ist das nur die halbe Wahrheit. Ja, wir erinnern uns, wer wir wirklich sind! Wir erwachen aus unserer „Spirituellen Amnesie“. Doch dieser Prozess ist ersten selbst ein Lernprozess „in der Schule des Lebens“! Und zweitens: Auf der Erde zu inkarnieren, nur um zu wissen, wer wir wirklich sind, wäre doch ein ziemlich blödes, verrücktes Spiel. Es geht tatsächlich um mehr! Wenn wir uns erinnert haben („Erleuchtung“) fängt das eigentliche Leben doch erst richtig an! Und dieses Leben als Meister ist geprägt von „Entdeckung und Erforschung“. Was anderes soll das sein als LERNEN? Wenn wir nicht lernen würden, dann würde es auch keine Emergenz geben, das Erschaffen von etwas völlig Neuem, noch nie Dagewesenem.
Der Planet Erde ist ein PLANET DES LERNENS. Wer hier inkarniert, hat den Seelenauftrag, zu lernen und zu lehren. Sagen wir es einmal so: Wir sind ein lernendes Organ Gottes (der Schöpfung, der Evolution). Dafür ist unser Planet da, das ist die Bestimmung der Erde.
„Wahrlich, ich sage euch“: Auch Adamus Saint Germain braucht uns „abgestiegenen Meister“, um lernen zu können. Wir sind eine Lerngemeinschaft.

Bahar Yilmaz: Der Ruf der geistigen Welt

Untertitel: Wie Sie Ihre medialen Fähigkeiten aktivieren und nutzen
Das große Praxisbuch des Channelns

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Buch ist großartig! Ich empfehle es jedem, der sich als „spirituell“ versteht.
Das Buch ist sozusagen eine Landkarte unserer himmlichen Heimat. Wir sind alle bereits Geisteswesen, die irdische Erfahrungen in einem Körper machen. Und da ist es ganz sinnvoll für die spirituelle Orientierung, eine Karte unserer geistigen Heimat zu haben. Vieles, was wir pauschal als „geistige Welt“ bezeichnen, wird in den Buch über die verschiedenen Dimensionen sehr differenziert dargestellt. Wir brauchen eine neue Kosmologie – und das Buch ist sicher ein Teil dessen.

Das Buch ist sehr locker geschrieben, es ist leicht zu lesen. Die Autorin duzt uns Leser, was nicht aufgesetzt, sondern absolut stimmig ist. Mir gefällt besonders, dass sie durchaus kritisch mit „ihrer Channel-Szene“ umgeht. Ich empfehle sogar, nach dem Vorwort gleich das letzte Kapitel (es sind nicht viele Seiten) zu lesen: „Prüfkriterien für ein Channeling“. Es hilft dem kritischen Verstand zu wissen, dass hier Spreu vom Weizen getrennt werden. Er darf die Kriterien auch gleich an das Buch selbst anlegen. Es ist sehr ehrlich und offen. Manchmal gibt die Autorin auch zu: „Ich habe zu einem bestimmten, speziellen Thema keine Ahnung.“

Ansonsten sollte man den kritischen Verstand ablegen (er ist ja mit „Prüfkriterien“ beschäftigt), es nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen lesen. Wenn man sich nicht schockieren lassen will, „was es alles so gibt“, dann sollte man das Buch erst einmal wie ein Sciencefiction lesen. Ich glaube, kaum jemand wird alles gleich beim ersten Lesen annehmen können. Unser Kosmos ist so gefüllt von Wesenheiten, dass es im ersten Moment richtig verwirrend ist. (Und unsere seelenlose Wissenschaft sucht immer noch verzweifelt nach Leben außerhalb der Erde!) Wenn man den  Sciencefiction-Teil dann hinter sich hat, sich einen Überblick verschafft hat, wird man das Buch ein zweites Mal lesen wollen – und dann auch all die 32 Meditatons-Übungen machen (zumindest, die einem aus dem Angebot wichtig sind). Dazu gibt es eine passende Meditations-CD bei der Autorin und ist für Übende sehr zu empfehlen > MEHR).
Ein Großteil des Buches beschäftigt sich darüber hinaus mit der Basis fürs Channeln, also dem Freimachen von Energiebahnen und Reinigungen verschiedener Art, der bewussten Erhöhung von Schwingungsfrequenzen.

Das Buch entmystifiziert das Channeln. Es nimmt ihm jeden Hokuspokus und grenzt sich auch von Pseudo-Canneling ab. Channeling wird zu etwas von jedem alltäglich Erfahrbarem. Es ist eine hochenergetische und heilsame Hilfe aus der geistigen Welt, aber kein Abhängigkeits-Programm. Wer sein Leben durch Channelings entscheiden lassen will, der hat etwas nicht verstanden. Viele Menschen channeln unbewusst: „Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie channeln, dass sie Energien aus höheren Ebenen weitergeben. Denn das ist ja mit ‚Channeln‘ gemeint.“ (S. 283). Man muss dabei kein „Medium“ für andere sein, wahrscheinlich ist ein solches Setting (Channel-Sitzung als Medium mit anderen) der weitaus geringste Teil des Channelns. Kurz: Das Buch vermittelt auch ein erfrischend neues Verständnis für Canneling überhaupt.

Dann kann es richtig losgehen, der Turbo unserer spirituellen Entwicklung ist eingeschaltet und führt uns zu einem Transformationssprung in unserem Bewusstsein: „Meistens erinnert es uns an unsere eigenen Göttlichkeit, und genau dies sollte ein ‚echtes‘ Channeling ja bewirken, ein Gefühl des All-Eins-Seins, von Erleuchtung und Göttlichkeit. (S. 283 f.)

Die Heilige Hierarchie

Vorweg: „Hierarchie“ bedeutete im Ursprung immer heilig (hieros, gr.), gemeint war die Führung und Herrschaft des Göttlichen über die verschiedenen Ebenen.

Um eine Ahnung über die Bandbreite des Buches zu geben, will ich hier die im Buch angegebenen Hierarchieebenen der 13 bzw. 14 Dimensionen aufführen (die dazugehörige Graphik ist auf S. 165):

  1. Dimension: die Wesenheiten der inneren Erde
  2. Dimension: die Naturgeister wie Feen, Elfen, Kobolde, Zwerge, Devas
  3. Dimension: die Welt der Menschen
  4. Dimension: der nichtmenschlichen und humanoiden Wesenheiten
  5. Dimension: planetare Wesenheiten (meist Lichtwesen)
  6. Dimension: der Rat der Weisen und die Akasha-Chronik
  7. Dimension: die Jenseitswelt der Verstorbenen und Seelenfamilien
  8. Dimension: die Welt der Geistführer und Geisthelfer
  9. Dimension: die Aufgestiegenen Meister, Lichtwesen, Atlantis/Lemuria
  10. Dimension: die Engel
  11. Dimension: die Erzengel, Seraphim
  12. Dimension: Elohjim („Götter“) als Schöpfererngel, „rechte Hand Gottes“
  13. Dimension: Höheres Selbst, Suprabewusstsein, Christus-Bewusstsein, Buddhanatur (alles ist eins mit unterschiedlichen Namen)
  14. „Dimension“: Quelle, Gott, Liebe

Diese Strukturierung existiert in dieser Form natürlich nicht. Es ist nur eine Hilfe für unseren Verstand, sich zu orientieren und zurecht zu finden. Der Begriff der Dimension auch auch nicht mit unsren 4 Dimensionen der Raumzeit zu verwechseln und auch nicht mit dem „Aufstieg in die nächste Dimension“. Wenn wir channeln, sollten wir einfach wissen, in welcher „Hierarchie-Ebene“ wir uns gerade aufhalten. Ich persönlich würde den Begriff „Reich“ vorziehen, also „das Reich der Engel“ usw.

Diese Hierarchien sind auch nicht so misszuverstehen, dass man in seinem Bewusstsein eine Dimension nach der anderen „hochklettern“ müsse. Es ist keine Leiter. Wir können hin- und her springen. Unser Höheres Selbst ist immer bei uns. Engel sind Wesen, die uns unmittelbar umgeben. Jeder hat wahrscheinlich einen Geistführer. Alle Dimensionen sind gleichzeitig präsent.

Zu manchen Dimensionen haben wir Resonanz, zu anderen nicht. Es kommt auf unseren Seelenplan an. Wie alle diese Wesenheiten eine spezielle Aufgabe in der Schöpfung haben, hat jeder einzelne von uns auch eine spezielle Aufgabe. Das Entscheidende ist unsere bewusste Verbindung zu unserem Höheren Selbst („Erleuchtung“) und die Erfüllung unseres Seelenplans. Dafür können die unterschiedlichen Wesen der verschiedenen Dimensionen zu Rate gezogen, um Hilfe und Heilung gebeten werden. Das Buch ist keine Anregung für einen „Channel-Tourismus“ in der Geistigen Welt, um die „Großartigkeit unseres spirituellen EGOs“ zu befriedigen.

EGO und Seele

Das für mich Innovativste im Buch sind die (heiklen) Themen Ego und Seele. Ich hatte hier die meisten AHA!-Erlebnisse und habe hier am meisten für mich gelernt.

Die Autorin nennt das Ego liebevoll den „inneren Wächter“. Ein Wächter schützt. Er ist so etwas wie eine Sicherung und schützt uns davor, von höheren Energien „durchgeknallt“ zu werden.Wenn man seine Aufgabe kennt, kann man mit ihm arbeiten. Er kommt dann auch angemessenen Aufgaben sinnvoll nach.

Das größte Highlight war für die die Unterscheidung von Seele und Höherem Selbst (S. 262). Traditioneller Weise gehen wir von der Unsterblichkeit der Seele aus (Pythagoras). Gleichzeitig entwickelt sich die Seele und kann sogar krank sein. Wie können Seelenanteile verlieren und wieder integrieren (Schamanismus). Wir sprechen auch davon, dass Menschen ihre Seele verloren oder verkauft haben (Faust bei Goethe). Doch all das sind wieder Kennzeichen des Sterblichen (was sich entwickelt, hat einen Anfang und ein Ende). Ich hatte mich damit beholfen, der Seele etwas Sterbliches wie auch Unsterbliches zuzuschreiben. Den unsterblichen Teil der Seele „Höheres Selbst“ zu nennen, ist für mich eine geniale Lösung. Der sterbliche Teil der Seele kann dann gerne in der Evolution des Kosmós (Kosmogenese) aufgehen. Das sind natürlich für unsere Vorstellungen unvorstellbare Zeitspannen, nahezu ewig – aber eben nur „nahezu“. Das uns bekannte Universum hat einen Anfang (13,8 Milliarden Jahre) und wird ein Ende haben, genau so wie seine Seele.

Hochinteressant ist die neue Sichtweise der Seelenanteile. Die individuelle (untrennbare) Seele ist ein hochkomplexes kosmisches Schwingungsfeld mit vielen Schwingungsanteilen. Der Seelenanteil unserer Seelenfamilie ist bekannt. Doch auch z.B. die „Seele des Wassers“ („Wassergeist“) ist ein Teil unserer Seele, weil unser Körper vor allem aus Wasser bestehen (S. 252). Das gilt auch für die anderen Elemente. Andre Seelenanteile können verstorbene Menschen sein, Aufgestiegene Meister, Planetare Wesenheiten, Engel, Elohjim (der Schöpferengel). Jetzt wird klar, wie wichtig Channeln für unseren Seelenweg ist, nämlich bewusst Kontakt zu den Wesen aufnehmen, die Teil unserer Seele sind. Zu ihnen haben wir die stärkste Resonanz, sie lassen sich am leichtesten channeln.

Zu der ganzen Thematik des Seelenfeldes gehört auch, dass wir die Gleichung aufgeben müssen „ein Körper = eine Seele“. Eine Seele ist immer eine Gruppenseele, die in verschiedenen Körpern inkarniert. Das kennen wir ja von vielen Tieren, die nur als Gruppe lebensfähig sind. Deshalb ist das Thema „Seelenfamilie“ auch für uns sehr wichtig.

Ich will in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lassen, dass die Autorin von zwei neuen Seelentypen spricht: den Hybridseelen und Katalysseelen (S. 235 ff).

Um nicht missverstanden zu werden: Was ich hier aus meiner Sicht referiere, ist nur ein Bruchteil des Reichtums dieses Buches. Wie gesagt, es sollte jeder lesen, der sich „spirituell“ nennt und schauen, wo er mitschwingt (in Resonanz ist) oder Widerstand leistet.

Mein Fazit: Wir sind als Geisteswesen mit der geistigen Welt verbunden. Wir kommen aus dieser Welt und gehen in sie zurück. Unser Leben ist eine Reise durch geistige Welten und dafür ist eine Karte und ein Reiseführer sehr sinnvoll, um das Ziel zu erkennen und auf dem Weg zu bleiben. Es gibt in dem Buch sicher vieles, wozu wir keine „Resonanz“ verspüren. Aber das, was in uns eine starke Resonanz auslöst, ist sehr hilfreich auf unserem Seelenweg, zur Verwirklichung unseres Seelenplans. Im Grunde können wir nicht nicht channeln, wenn wir Channeln richtig versteht als Runter-Transformieren höherer Energien in die irdische Welt. Dafür sind wir da! Das Buch ist ein Grundlagenwerk wie auch Praxishandbuch.

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Interview mit Bahar Yilmaz in Mystica.TV
plus einer Übung auf YouTube
(zusammen 62 Minuten, sehr empfehlenswert!)

Alle drei Videos sind von mir auch
kommentiert. Viel Freunde, ein zauberhaftes Wesen, wirklich sehenswert.

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Nachwort

Wenn ich zu einem Buch ein Nachwort schreibe, liegt dem keine Kritik, sondern eine besondere Wertschätzung zugrunde. Ein Buch ist an meinen Grenzen und ich versuche eine genaue Grenzbestimmung, auch Grenzwerweiterung für mich. Meine vier dicken Themen zu dem Buch sind: 1. Teufel, 2. MARIA Mutter Gottes, 3. der direkte Weg, 4. Channeln als Autor und Künstler

Teufel: In meinem Weltbild gibt es keine Engel ohne Teufel (gefallene, dunkle Engel). Die Autorin geht auf das Thema am Ende durchaus ein und macht nachvollziehbar klar, dass man keine „dunklen, bösen Wesen“ channeln kann. Da passen einfach die Resonanz-Schwingungen nicht. Damit hat das Thema „Teufel und böse Wesen“ in einem Buch über Channeln nichts zu suchen. Ich stimme dem zu! „Besetzungen durch dunkle Wesen“ haben auch mit Channeln nichts zu tun und in einem solchen Buch nichts zu suchen. Worauf ich hinaus will: Die kosmische Karte der Autorin ist die Karte des Channelns (der höheren Wesensheiten, die sich channeln lassen). Es ist nur eine Teilkarte für eine holistische Karte der neuen Kosmologie, die dann auch die Schattenwesen, die „dunklen Mächte“ mit einbeziehen muss.

MARIA: Mir ist erst vor kurzem durch das Buch von Pia Gyger (> meine Besprechung) „Maria –  Tochter der Erde, Königin des Alls“ die Bedeutung von MARIA als Mutter Jesu für die neue Schöpfung bewusst geworden. Es gibt sicher schon Menschen, die Maria vor allem wohl im katholischen Umfeld „channeln“, ihre Botschaft von heute empfangen (wie es bei Pia Gyger sicher der Fall war). MARIA wir in dem Buch der Autorin namentlich gar nicht genannt, ist noch nicht in ihrem Resonanzfeld erschienen.
St. German scheint immer noch die „Hauptfigur“ als Aufgestiegener Meister (neben einigen Erzengeln) zu sein, die bevorzugt gechannelt werden. Ich sehe darin einen gewissen Entwicklungsstand unserer kollektiven menschlichen Seele. Heute geht es vor allem um NEUE ENERGIE, und dafür ist St. German wohl der Meister. Doch ich wage einmal eine „pythagoräische Prognose“: Sicherlich schon bald werden wir für das Schwingungsfeld von MARIA reif sein, und dann wird SIE vor allem gechannelt werden. Schöner Spruch?: Sage mir, wen du channelst und ich sage dir, wer du bist.

Der direkte Weg: Die alten Meisten haben ihre Schüler immer davor gewarnt, sich in der „Jenseitswelt“ zu verirren und zu verwirren. Entscheidend ist der DIREKTE WEG zum Christus-Bewusstsein, zur Buddhanatur. Es bedarf keines Mediums (Mittlers), um bewusst in Verbindung zu seinem Höheren Selbst zu sein. Die Autorin bezeichnet dies als „Königsweg“ (S. 263) oder auch „direkten Draht zu Gott“ (S. 261). Ich sehe das auch so. Der direkte Weg führt unmittelbar zur Offenbarung des Seelenplans. Channeln wird dann eher DANACH spannend, wenn es darum geht, den Seelenauftrag auszuführen. Dann sind wir bewusster Teil der Schöpfung und können, ja müssen uns für die Hilfen öffnen, die wir für unseren Seelenweg brauchen, denn der Seelenweg ist dann kein persönlicher mehr, sondern ein Gruppenweg einschließlich der Kooperatioonspartner der Geistigen Welt. Channeln VOR der „Erleuchtung“ durch den direkten Weg kann aber auch hilfreich im Heilungsprozess sein, um überhaupt einen Zugang zur „eigenen“ Seele zu finden. So gesehen passen für mich „der direkte Weg“ und „das Channeln“ doch wieder zusammen.

Channeln als Autor und Künstler: Die Autorin des Buches weist selbst darauf hin, dass das Channeln bei dieser Menschengruppe anders funktioniert. Bei Musikern und Malern werden die höheren Energien in die Kunstwerke DIREKT transformiert. Sie haben keine höheren Wesen angerufen, da muss niemand um etwas bitten oder Erlaubnis erteilen. Es ist sozusagen der umgekehrt DIREKTE WEG.
Channeln von Kunstwerken ist ihr künstlerische Alltag, ohne sich dessen bewusst sein zu müssen (oder es channeln zu nennen), Sitzungen vorzubereiten und sich in Trance zu versetzen. Ein spiritueller Autor selbst weiß, dass er „wie auf Diktat aus der geistigen Welt“ schreibt. Die Autorin lässt diese Tür des Channelns durchaus offen (sie ist in dieser Hinsicht ja selbst sehr erfahren). Es ist ein spezielles Thema, dem sie sich verständlicherweise hier nicht widmet. Doch wenn wir bedenken, dass diese Gruppe von „Channelern“ als Künstler und Autoren die weitaus größte Gruppe ist, gibt es hier sicher noch einiges zu ent-decken.

Jasmuheen: In Resonanz

Untertitel: Das Geheimnis der richtigen Schwingung

Es ist für mich sehr beachtlich, dass eines der großen esoterischen Bücher der letzten Jahrzehnte (1998) den Titel IN RESONANZ trägt. Die australische Autorin Jasmuheen ist durch ihren 21-Tage-Prozess zum Übergang zur reinen Lichtnahrung (Prana) bekannt geworden. Ihr Buch „In Resonanz“ bespricht 33 große esoterische Themen. Das Thema RESONANZ scheint ein Treffpunkt zwischen Esoterik und Wissenschaft zu werden, ein Zusammenkommen zu signalisieren. Beachtlich ist, dass einiges, was vor 15 Jahren noch „Esoterik“ war, heute schon Einzug in den „Mainstream“ gefunden hat. Und dieser Prozess ist sicher noch nicht zu Ende.

Ich will diese Themen nicht weiter diskutieren, sondern im Sinne von Jasmuheen zur Kenntnis nehmen (es sind mehr oder weniger die Kapitelüberschriften). Der Kerngedanke ist, dass der Mensch ein Energiesystem ist. „Ändere deine Schwingung, dann ändert sich dein Leben. So einfach ist das.“ (S. 13)

Die 33 Themen der Esoterik

  1. Die Kunst in Resonanz zu sein. Das Vierkörpersystem und seine Unterscheidung in der Frequenz.
  2. Die Einzigartigkeit des Seins. Als kosmische Wesen sind wir Teil göttlicher HARMONIE.
  3. Das Energiesystem Körper: physischer Leib, Emotionalkörper, Mentalkörper, spiritueller Körper
  4. Visualisierungen. Der Weg zum inneren Licht
  5. Die Energie des weißen Lichtes. Das Göttliche Licht jenseits des von uns wahrnehmbaren Sonnenliches
  6. Selbstbemeisterung und Unterscheidungsvermögen. Sich einschwingen in den eigenen göttlichen Bauplan in wachsamer Kritikfähigkeit
  7. Der Atem des Lebens. Rebirthing
  8. Die Beschaffenheit der Realität. Den Schein oberflächlicher Illusionen durchbrechen
  9. Die Meisterung des Verstandes. Die Erschaffung einer neuen persönlichen Realität
  10. Die Macht der Gefühle. Die Befreiung von negativen Gefühlen
  11. Die Wirkung von Affirmationen. Die Wirksamkeit von ICH-BIN-Affirmationen für die innere Harmonie zur Reinigung des Zellgedächtnisses
  12. Über Stress und Stressfaktoren. Stress ist Ausdruck von Außensteuerung
  13. Praktische Entspannungsübungen zur Bewältigung von Stress
  14. Wesentliche Anwendungen der Meditation. Die 7 Hauptaspekte der Meditation. Das Leben als Meditation
  15. Die Maximierung des meditativen Energiestroms. Die Reinigung des Vierkörpersystems
  16. Chakras – die Energiezentren des Körpers. Die Chakras sind energetische Eingangspforten
  17. Das höhere Selbst und die ICH-BIN-Gegenwart. Die 3 x 3 der ICH-BIN-Gegenwart: Monade, Seele, Persönlichkeit
  18. Bestimmung und Dienst. Die Entdeckung des Lebenssinns und der Berufung
  19. Ausgewogenheit und Integration – Ermächtigung und Erleuchtung. Die Merkabah als „Lichtfahrzeug“ und heilige Geometrie der Formen
  20. Die violette Flamme der Freiheit. Der 7. Strahl der spirituellen Freiheit vertreten durch St. Germain
  21. Androgynität, der wahre menschliche Zustand. Der Seinszustand der Harmonie des Männlichen und Weiblichen
  22. Meditation und Kristalle. Kristalle zur Stärkung des Energiesystems
  23. Schwingungsfrequenzen verstehen und anwenden. Die 5 wichtigsten Hauptwerkzeuge, um die DNS-Struktur zu verändern. Der 33er Takt des Universums. Schwingung und Ton
  24. Channeling. Sich den Unterweisungen des „inneren Lehrers“ hingeben
  25. Aufstieg. Die Erhöhung des Lichtquotienten bis zu den höchsten Lichtoktaven für den „vollkommenen Gleichklang mit unserem Höheren Selbst“. „Unser gegenwärtiger Lebenszweck ist, das Goldene Zeitalter auf erden zu erreichten.“ (S. 258)
  26. Physische Unsterblichkeit. Zellerneuerung und Verjüngung
  27. Prana. Die universelle Lebensenergie, das flüssige Licht. Kundalinienergie. Der 21-Tage-Prozess
  28. Telepatische Kommunikation. Seelenkommunikation
  29. Bilokation, Gedankenreisen und Teleportation. Die hohe Schule
  30. Der Aufbau des Lichtkörpers. Die 12 Stufen
  31. Universelle Gesetze. Die 33 Gesetze
  32. Die Universelle Bruderschaft. Die geistigen Hierarchien
  33. Die Brücke zur neuen Welt. Der Übergang zum Goldenen Wassermann-Zeitalter

Mein Fazit: Das Buch ist auch eine reiche Quellen-sammlung (auch Deepack Chopra) und teilweise durch St. Germain gechannelt. Viele dieser Themen sind heute vertieft, doch das Buch ist nach wie vor empfehlenswert, da es einen guten Überblick der großen Themen der Esoterik im Sinne von Lichtarbeit gibt. Hier wird dargestellt, dass der Mensch ein „Lichtkörper-Wesen“ und wie der „Aufstieg“ dorthin als „Lichtarbeit“ zu bewältigen ist. Viele Kapitel und Themen sind begleitet von Meditationen. Esoterik hält an der Vision fest, dass wir göttliche Wesen sind und im Prinzip auch körperlich unsterblich.

Wir müssen nicht ans Kreuz genagelt werden, um aufzuerstehen oder aufzusteigen. Doch in diesem Prozess des Aufstiegs hat jeder sein eigenes Kreuz zu tragen.

Ich empfehle dazu auch das Buch von Jill Möbius „Das Geheimnis der richtigen Schwingung“, das an diesem Buch ansetzt und den Leser auf etwas gröberen Frequenzen abholt.

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