Ruediger Dahlke: Das Buch der Widerstände

Eine der großen Werke, die Dahlke in weiten Kreisen bekannt gemacht haben, waren seine Bücher „Krankheit als Weg“ (1983 zusammen mit Detlefsen) und „Krankheit als Symbol“ (1996), also Krankheitsbilder und Symptome in ihrer (archetypischen) Symbolbedeutung zu verstehen.

Das vorliegende Buch „Das Buch der Widerstände“ setzt diese Nachschlagewerke fort, nun auf dem Gebiet von Widerständen und Hindernissen im Leben. Es ist in seiner Art einzigartig und ein großer Wurf.

Was hat es zu bedeuten, wenn ich immer wieder den gleichen Widerständen und Hindernissen im Leben begegne? Wie kann ich mich von diesen Selbstblockaden lösen? Wie kann ich mein Leben wieder in Fluss bringen (Untertitel) statt in solchen Blockaden zu hängen?

Was könnten solche Blockaden sein?
Hier ein paar wenige exemplarisch vorgestellt, die das Buch behandelt:

  • „Ich habe einfach keinen Erfolg“ (S. 59)
  • „Streit macht mich krank. Lieber sage ich nichts mehr und gebe nach.“ (S.119)
  • „Warum finde ich einfach nicht den richtigen Mann?“ (S. 171)
  • „Mein Mann verwöhnt die Kinder, aber sie werden immer frecher.“ (S. 217)
  • „Alles, was ich anfasse, geht kaputt.“ (S. 266)
  • „Ich habe Panik, wenn ich an das Nichts, an die Unendlichkeit denke.“ (S. 299)
  • „Alles entscheidet er. Er teilt mir sogar das Geld zu.“ (S. 327)
  • „Dieses Gift im Essen, diese Lebensmittelskandale. Ich könnte kotzen!“ (S. 348)

Kurz: eine sehr umfassende Sammlung innerer Blockaden, die den freien Fluss des Lebens hemmen. Es spielt keine Rolle, ob diese Widerstände „moralisch berechtigt“ sind. Es ist einfach typisch für mich, macht meine „energetische Struktur“ aus.

Bei sich selbst anfangen, hat sich im Hinblick auf die Krankheitsbilder-Deutung seit gut drei Jahrzehnten bewährt. So folgt das vorliegende Buch den gleichen Ansatz und der Idee von Krankheit als Symbol, nur statt sich auf Krankheitsbilder und ihrer Deutung zu spezialisieren, nimmt es sich die großen und kleinen Probleme des täglichen Lebens vor, deutet sie und lässt so die darin verborgenen Lernaufgaben deutlich werden. (S. 15)

Ein Buch, das in der Dahlke-Reihe der „Schicksalsgesetze“, Schatten- und Lebens-prinzipien noch gefehlt hat, um die alltäglichen Lebensaufgaben zu meistern und an ihnen zu lernen und bewusster zu werden.

Der Gedanke, ein Leben lang zur Schule, nämlich in die Lebensschule zu gehen und lernen zu müssen, mag für viele modere Menschen eine Zumutung sein. Doch Widerstand ist nutzlos; die wirkende Wirklichkeit hat ihre Regeln, und so lange diese nicht verinnerlicht sind, werden wir immer wieder darauf gestoßen. (S. 16 f.)

Die Einführung des Buches ist eigentlich sehr kurz (bis S. 40). Der Rest (über 320 Seiten) ein Handbuch von Widerständen und ihre exemplarische Deutung.

Doch das Ziel dieses Nachschlagewerks ist es natürlich nicht, immer mehr Ärgernisse zu finden, sondern sie im Gegenteil abzubauen. Ihre Widerstände, die zu Beschwerden an das Universum führen, können sich als Ergebnis der Beschäftigung mit diesem Buch tendenziell auflösen, weil Sie erkennen, wie sich Ihre eigene Verantwortung für Ihr persönliches Leben darin widerspiegelt. (S. 363)

Mein Fazit: Ein praktisches Handbuch und Nachschlagewerk, um mit den Widerständen des Lebens, Klagen an das Universum aufzuräumen, Glück, Erfolg und Zufriedenheit im Leben einziehen zu lassen.

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Ruediger Dahlke: PEACE FOOD

Friedensarbeit durch BEWUSSTES, VEGANES ESSEN! Was für eine Vision!

Ja, wir können viel reden, viel in der Welt beklagen; nicht mehr fernsehen, um nicht mehr hinschauen zu müssen; Petitionen unterschreiben; an WWF spenden – oder eine andere Organisation; was immer wir für die Beruhigung unseres Gewissens tun. Doch wenn es ans EINGEMACHTE geht! Wenn es darum geht, HINZUSEHEN, dass wir selbst ein Teil des Systems sind, …
Wer das Buch von Ruediger Dahle PEACE FOOD liest und sich davon berühren lässt, der kann in seiner Ernährung nicht mehr weiter machen wie bisher. Dem ist bewusst: Du bis ein Teil der Kriegführung gegen die Tiere und unseren Planeten Erde. SCHLUSS DAMIT!

Was Ruediger Dahlke unter PEACE FOOD vesteht:

Peace Food ist ein anspruchsvoller Titel, und er berührt viele Ebenen. Wenn wir inneren Frieden finden wollen, müssen wir aufhören, uns das Leben mit den Angst- und Stresshormonen aus dem Fleisch der Schlachttiere zu beschweren. Wenn wir äußeren Frieden auf dieser Welt schaffen wollen, müssen auch alle Menschen genug zu essen haben, und das gelänge leicht, wenn wir auf den Konsum von Tierprodukten verzichten. Tiere dürfen nicht mehr gequält und gefoltert werden. Aber nicht nur mit Menschen und Tieren ließe sich Frieden schließen, auch mit Mutter Erde wäre es möglich. Eine weltweite Ernährungsumstellung könnte entscheidend helfen, die Klimakatastrophe doch noch abzuwenden. Statt unserem eigenen Körper, anderen Menschen, den Tieren und der Erde den Krieg zu erklären, könnten wir Frieden schließen und essend verwirklichen. S. 6

Das Buch appelliert vordergründig gar nicht so sehr an unsere Moral, sondern greift harte Fakten auf: Wie vor allem die „China-Studie“ (2004) nachweislich und wissenschaftlich belegt, machen uns Fleisch und Milchprodukte ganz einfach KRANK. Es liegt in unserem ureigenen Gesundheitsinteresse, das zu essen, was unserer Gesundheit, Vitalität, Langlebigkeit und Lebensqualität gut tut!

Der zweite Teil lässt uns nicht mehr wegblicken: DAS LEID DER TIERE.

Die Schlachthöfe sind „eine Art von Konzentrationslager für Tiere“ (S. 183) und zeigt, dass das Böse in uns immer noch bereit ist abzuschlachten (abschlachten zu lassen).

Tatsächlich ist die Fleisch- und Milchproduktion der modernen Landwirtschaft nicht ein, sondern DER entscheidende Faktor unserer hausgemachten Katastrophe, die von der Gesundheit bis zum Klima reicht. …
Die Verlängerung der Nahrungskette über das Tier ist nicht nur eine riesige Verschwendung kostbarer Nahrungsmittel, sie ist wirtschaftlich auch nur mit immensen Subventionen machbar, vor allem aber ist sie katastrophal für die menschliche Gesundheit, die Umwelt und natürlich für die Tiere. Mit einer Veränderung des Essverhaltens der Menschen in den reichen Ländern könnte man problemlos den Welthunger besiegen.
(S. 207 / 215)

Man kann die Reife einer Gesellschaft daran erkennen, wie sie mit Kindern, Kranken, Alten und Tieren umgeht. PEACE FOOD ist Friedensarbeit „für die Gesundheit der Erde“ (S. 2047 ff)

Das Buch ist natürlich nicht nur Anklage. Es stellt im dritten Teil DAS BESTE FÜR KÖRPER UND SEELE dar und hat im 4. Teil 30 VEGANE REZEPTE FÜR EIN GLÜCKLICHES LEBEN von Dorothea Neumayr.

Ich kann Ihnen versichern: Das Gefühl, wenigstens nicht mehr persönlich zu all dem Leid von Massentierhaltungen in Großschlachthöfen beizutragen, ist ungemein erleichternd. Hoffentlich wird daraus ein neues Engagement geboren, ein großes Feld – und Sie sind ein Teil davon. Peace Food ist ein großer Schritt hin zu einer besseren Welt – es kann die Seele und den Körper nähren und der erde gut tun, denn beim Essen geht es schon längst nicht mehr nur um uns, sondern ums Ganze.
(S. 318)

Mein Fazit: Wer es ernst meint mit der Friedensarbeit in der Welt, der beginne beim ESSEN. Das Buch ist ein wirklich starker IMPULS, den neuen Weg im Frieden mit den Tieren und der Erde zu geben. ein Weg, der auch uns Menschen gut tut durch die Lösung des Welthungers und der Klimakatastrophe.

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Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt

Ruediger Dahlke hat zu dem Buch eine erstklassige Internet-Seite eingestellt:

http://Peacefood.de

Andreas Moritz: Krebs ist keine Krankheit …

… sondern ein Überlebensmechanismus!

Das ist doch eine fast unglaubliche These des Autos, das unser ganzes Bild von Gesundheit und Krankheit verändern könnte!!

Ich liebe dieses Buch …, weil ich vor etwa 20 Jahren schon einmal die gleiche Idee hatte: Krebs ist keine Krankheit, sondern ein Überlebensmechanismus des Körpers.

Damals (als ich mich in der Gesundheitsbranche selbstständig machte), arbeitete ich im Bereich der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapien nach Prof. Manfred von Ardenne. Mir war deshalb auch die Forschungsergebnisse von Otto Warburg bekannt, der erkannte (und dafür den Nobelpreis bekam), dass Krebs in Gewebe entsteht, das Sauerstoff-unterversorgt ist. Darüber hinaus erkannte er, dass die Krebszelle vom aeroben Energiestoffwechsel (mit Sauerstoff) zum anaeroben (mit „Zucker“, der s.g. Glukosestoffwechsel) umschaltete.

Wenn das eine INTELLIGENZ hat (und die Natur IST intelligent!), dann geschieht dieser SYSTEM-WECHSEL in der Energiestoff-Versorgung unseres Körpers zu unserem WOHL und nicht zu unserem Schaden.

Die entscheidende Frage für mich war damals: Was würde denn passieren, wenn der Körper NICHT auf diese andere (primitivere!) Art der Energieversorgung umschalten würde? Die Zellatmung des mit Sauestoff unterversorgten Gewebes würde zum Erliegen kommen, die Zelle „ersticken“ und das Gewebe vor sich hin faulen. Wir würden sehr bald an dieser inneren Vergiftung sterben, SEHR BALD!

Das Umschalten der ZELLE IN PANIK (sie ist dabei zu ERSTICKEN!) auf eine archaische Energiegewinnung des Einzellers – RETTET sie! Sie stirbt nicht, sondern überlebt in einer primitiven Form. Nachteil: Nicht nur ihr Energiesystem ist das eines Einzellers, sondern ihr ganzes Verhalten wird absolut selbstbezogen und sie kommuniziert nicht mehr mit anderen Zellen. Sie ist in einem „egoistischen“ Überlebensmodus und Quasi-EINZELLER. DAS nennen wir dann KREBS und interpretieren dieses Verhalten als BÖSARTIG. Dabei tut die Zelle nur das, was jedes Lebenssystem tun würde: überleben wollen.

Und da ein ganzes Gewebe mit Sauerstoff unterversorgt ist, ist es auch kein Wunder, dass nicht nur EINE, sondern ein ganzer HAUFEN von erstickenden Zellen zu diesem Überlebensmechanismus greift. UND ist es ein Wunder, dass der KÖRPER diese Zellen UNTERSTÜTZT und sie mit Blut versorgt, das Kapillarsystem dafür sogar ausweitet?!

Wie gesagt: Das waren meine eigenen (laienhaften!) Erkenntnisse vor 20 Jahren. Ich schreibe es in eigenen Worten, weil ich so vielleicht die Thematik und Botschaft des Buches klarer vermitteln kann.

Um so dankbarer habe ich dann das Buch aufgenommen, weil es meine AHNUNG von damals jetzt „wissenschaftlich“ bestätigte (ich schreibe „wissenschaftlich“ in Anführungszeichen, weil dies sicher von der Schulmedizin noch nicht anerkannt ist – aber was für ein Zeug hat die Schulmedizin vor 20 Jahren noch über Krebs geschrieben und warum sollte man noch 20 Jahre warten, bis die Schulmedizin auf diesem Niveau ist?).

Andreas Moritz stellt sich die Frage:

Wenn die Bestimmung des Körpers das Leben und nicht die Selbstzerstörung ist, warum sollte er dann auf einmal Zellwucherung erlauben und sich selbst vernichten wollen? Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Das Hauptproblem im Zusammenhang mit der modernen Krebsbehandlung besteht in der Annahme, dass der Körper sich selbst zerstört. … Geht man der Sache jedoch auf den Grund, ist dieselbe Krankheit eine Bemühung des Körpers, sich selbst zu reinigen und zu heilen, oder zumindest sein Leben zu verlängern. (S. 26)

Ich denke an Fieber: Galt es früher als Krankheit, weiß man heute, das es ein Selbstheilungsmechanismus des Körpers ist.

Ist der nächste Satz von Andreas Moritz nicht zutiefst bemerkenswert?!:

Eine Krebszelle ist überhaupt nicht in der Lage,
irgendwas zu töten. (S. 27)

Fürwahr! Was dichten wir dieser Zelle an?! Machen sie zu einem bösartigen Feind, zu einem Monster, das wir bekämpfen müssen. (Kann das gut gehen?!)

Und denken wir an Spontanheilung! Plötzlich wird diese Monsterzelle wieder zu einer Heiligen. Bei unserem Modell der Krebsursache ist eine Spontanheilung natürlich leicht zu erklären! WENN denn die Krebszelle wieder genügend Sauerstoff und Vitalstoffe bekommt, „erinnert“ sie sich daran, dass sie als „gesunde Zelle“ mit Sauerstoff ein viel effizienteres Energieversorgungssystem hat und schaltet wieder auf den aeroben Energiestoffwechsel um!

Was schlussendlich zum Tod eines Organs oder eines gesamten Körpers führt, ist der Verfall von Zellgewebe aufgrund eines andauernden Nährstoff- und Lebensenergiemangels.
Eine dramatische Verschlechterung oder ein Abbruch der Versorgung mit vielen Nährstoffen für die Zellen eines Organs, ist nicht vorwiegende die FOLGE eines Krebstumors, sondern eher seine HAUPTURSACHE. (Hervorhebung des Autors). (S. 27 f.)

Anders als Prof. Manfred von Ardenne, der die Krebsbehandlung nun „eindimensional“ in der Sauerstoffbehandlung sah, schlägt Andreas Moritz eine ganzheitliche Heilung vor, die Körper, Geist und Seele wieder integriert. Denn diese DESINTEGRATION von Körper, Geist und Seele ist die letztendliche Ursache, dass BESTIMMTE Organe und Gewebe (warum DIESE?) ihre Lebensvitatlität verlieren und DADURCH die Sauerstoffversorgung reduzieren.

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich kein Mediziner bin, sondern ein an meiner eigenen Gesundheit interessierter Laie, der sich selbst Gedanken macht, sich selbst ein Urteil fällt (es geht um meinen Körper!) und sich des GESUNDEN Menschenverstandes gerne bedient.

Mein Fazit: Jeder dem die gängigen Theorien über Krankheit (nicht nur Krebs!) nicht ganz geheuer sind, sollte dieses Buch lesen, um einmal eine ganz andere Perspektive einnehmen zu können. Lesen Sie dieses Buch ganz einfach HYPOTHETISCH: Was wäre, wenn … Krebs keine Krankheit wäre, sondern ein Überlebensmechanismus des Körpers, des Lebens?
Ich denke, das Buch wird nicht nur Ihre Augen öffnen, sonder auch Ihr Herz für die Weisheit der Schöpfung.

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Moritz, A: Krebs ist keine Krankheit

Dieter Broers: Der Glückscode

Es ist schon überraschend, dass ein Biophysiker, der Dieter Broers von Hause aus ist, noch „seinen Senf“ zu der Masse an Glücksbüchern auf dem Markt beitragen muss. Doch es folgen noch eine Menge weiterer Überraschungen. Ich sage es sofort: Dieses Buch gehört zu den Besten zum Thema Glück (-Seligkeit)!

Wie kommt ein Biophysiker dazu, ein so substantielles Buch zum Thema Glück zu schreiben?

Auch ich brauchte viele Jahre, bis ich zum Kern des Glücks gelangte. Bis ich erkannte, dass das Glück utrennbar verknüpft ist mit dem Wissen um jene kosmischen Energien, an die wir vermutlich am wenigsten denken, wenn wir vom Glück im Hier und Jetzt sprechen. (S. 9)

Aha! Kosmische Energien! Für dieses Thema ist ein Quanten- und Biophysiker natürlich prädestiniert. Hoffentlich reduziert er diese Energien nicht auf das Physikalische!

Was ich in diesem Buch zugänglich mache, ist die Quintessenz meiner gesamten Forschungsarbeit. (S. 10) Das Geheimnis des Glücks ist in jedem von uns verborgen und kann entschlüsselt werden – vorausgesetzt, wir kennen den Glückscode. (S. 11)

Das ist doch eine weitere (sympathische!) Überraschung, dass ein Physiker sein Buch über Glück und Liebe zur Quintessenz seiner Forschung erklärt! Was ist also das Geheimnis? Was der Glückscode?

Der Glückscode setzt sich aus 7 Lebensprinzipien zusammen, in den sieben Kapiteln des Buches dargestellt.

1. Prinzip: Wahre Wünsche

Im Einstieg ist schon eine rechte Ohrfeige an die Glücksbücher der „esoterischen Szene“ mit der naiven Wunschbestellung beim Universum, wobei er über seine eigenen Erfahrungen schreibt:

Die Wünsche waren zur Sucht geworden, und wie bei jeder Sucht musste die Dosis unaufhörlich erhöht werden. Befriedigung aber gab es nicht. Die Vorfreude, die ich anfangs noch gespürt hatte, ließ merklich nach. Es waren eher Bestellungen, die ich bei mir selbst aufgab, und ich erwartete das Eintreffen des Erwünschten allmählich nur noch mit lauen Interesse. (S. 24)

Unsere „normalen“ Wünsche sind in der Regel Ausdruck eines Suchtsystems in unserer Suchtgesellschaft (> Anne Wilson Schaef). Auch unsere Sehnsucht, das Glück in einer Partnerschaft zu finden, endet meist im Desaster.

Wünsche, das haben wir gesehen, maskieren oft unser Unbehagen an uns selbst; sie drücken unsere Ängste und unsere Unsicherheit aus. Deshalb entzaubern sich die meisten Wünsche nach ihrer Erfüllung. Sie machen uns nicht glücklich, häufig machen sie uns sogar ziemlich unglücklich. Weil nicht das Glück, sondern, plakativ gesprochen, das Unglück in uns lauert und alles vergiftet, wonach wir greifen.
Diesen Mechanismus zu erkennen, lehnen wir ab, weil wir intuitiv spüren, wie erschreckend diese Einsicht ist. (S. 33)

Im ersten Prinzip geht es Dieter Broers darum, dass wir gegen alle inneren und äußeren Haben-Wollen-Muster „die Kunst des Wünschens“ wieder neu lernen,

die Befreiung von materiellen Gütern als Befreiung der Seele und als Chance ihrer Reifung. Wunschlos glücklich sein heißt: wollen, was wir wirklich wollen. (S.  46)

Es geht also nicht um Glückskonsum, Glücksrezepte, sondern um die Seele und ihre Glückseligkeit. Auch das ist Energie: Seelenenergie.

Der 1. Glückscode sind die HERZENSWÜNSCHE

2. Prinzip: Das Wesen der Seele

Um sich mit seiner Seele verbinden zu können, ist es wichtig zu wissen, „was unsere Seele ausmacht“:

Sie ist Bewusstsein, das sich zwar für eine Weile individuell manifestiert, doch zugleich unsterblich ist. Sie führt ein Eigenleben, das die Anbindung an die Materie nur sporadisch erlebt. Die Seele ist frei, unsterblich und unendlich. (S. 55)

Okay, doch unter „das verlorene Paradies“ entfaltet Dieter Broers ein wirkliches Geheimnis der Seele:

Im Laufe meiner Forschung kam ich zu dem Schluss, dass es am Anbeginn allen Lebens eine „Urseele“ gab. Viele Philosophen, Mystiker und übrigens auch Physiker, darunter geniale Quantentheoretiker und Strophysiker, vertreten dieselbe Ansicht. Sie gehen davon aus, dass der Ursprung aller geistigen und seelischen Phänomene in der Urseele liegt. Sie ist der göttliche Atem, der uns eingehaucht wurde. Sie ist die gewaltige Kraft, die uns Menschen fragen und hoffen lässt. (S. 57)

Die URSEELE ist das Paradies in uns, das im Laufe der Evolution in unzählige Seelen aufgespalten wurde.

Das Massenphänomen der kranken Seele ist nicht die Folge eines falsch gelebten Lebens, sie ist vielmehr die Konsequenz einer fortschreitenden Aufspaltung der Seele. (S. 60)

Dies ist durchaus eine alte Idee im Schamanismus, die Idee der fragmentierten Seele. Dieter Broers entwickelt hier den Kern einer wirklich neuen, modernen „Seelen-Psychologie“ (klingt etwas „doppeltgemoppelt“, doch unserer konventionelle Psychologie ist die SEELE längst abhanden gekommen).

Es kommt darauf an, dass wir Kontakt mit dem kosmischen Prinzip der Urseele aufnehmen, um uns spirituell wieder mit ihr zu vereinigen. Da die Urseele die universelle Grundlage unseres Menschseins ist, ist er der unbewusste Sehnsuchtsort, den wir umkreisen, wenn wir das Glück suchen. (S. 61)

Das Glück bedeutet Selbst-Bewusstsein der Seele als Teil der Urseele.
(S. 62)

Was für ein Satz, was für eine Tiefe! Ja, aus alledem ergibt sich auch eine neue Sicht des „idealen Partners“:

Wenn es gelingt, einen Partner zu finden, mit dem wir glückhaft verschmelzen, so haben wir auch Zugang zur Urseele. Die Zersplitterung wird ein Stück weit zurückgenommen. Im geliebten Menschen sehen wir bestätigt, dass wir nicht isoliert und einsam sind, sondern im spirituellen Sinne aufgehoben und geborgen.
Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir den ersten Schritt hin zum Selbst-Bewusstsein der Seele allein tun. Solange wir unsere Unerlöstheit auf jemand anderen projizieren, verdoppeln wir unsere Defizite, statt sie zu überwinden. Am Anfang steht daher die „Alleins-Erfahrung“. (S. 67)

Deshalb ist es so wichtig, dass zuerst Ihre Seele glücklich sein muss, bevor sie bereit sind für einen Partner. Dass Sie das Gefühl einer „gesättigten“ Seele kennen, die voller Licht und Freude ist.
Erst wenn Sie jederzeit in einen Zustand tiefen Glücks gleiten können, untrennbar verbunden mit der Urseele, gelingt es Ihnen im besten Sinne wählerisch zu sein. Sie brauchen dann keine schnellen „Seelentröster“ mehr, die lediglich einen schalen Nachgeschmack hinterlassen. Sie können gelassen und gesättigt auf jenen Menschen warten, den Ihre unsterbliche Seele ersehnt. (S. 72)

Der 2. Glückscode ist das WESEN DER SEELE.

Ich denke, diese sehr ausführliche Besprechung der ersten beiden Prinzipien macht die Tiefe des „Glücks-Ansatzes“ bei Dieter Broers deutlich. Die anderen fünf Prinzipien dann etwas kürzer:

3. Prinzip: Die Kraft der Resonanz

Auch in diesem Kapitel über Schwingung, Schwingungskörper, Resonanz, Anziehung lernen wir von einem „Energie-Experten“ eine Menge Neues.

Schwingung ist ein kosmisch wirksames Kommunikationsmedium – eine spirituelle Energie, die alle Grenzen des Vorstellbaren sprengen.
Hier nähern wir uns einem elementaren Schlüssel des Glücks. Unsere seelischen Schwingungen nämlich sind mit einem universalen Schwingungssystem vernetzt, das wir aktiv steueren können. (S. 76)

Bei dieser Sichtweise wird langsam verständlich, warum uns die Botschaft wahren Glücks über einen Quanten- und Biophysiker vermittelt wird.

Machen Sie sich klar, dass Ihre Seele das Kostbarste ist, das Sie besitzen. Pflegen Sie IHre Seele. Gehen Sie gut mit ihr um. Entdecken Sie, wie Sie sie in Schwingung versetzen. …
Die beste Vorbereitung auf Ihren künftigen Partner ist, knapp zusammengefasst, die Reinigung, Entwicklung und Erweiterung ihrer Seele. (S. 89)

Den Seelenpartner finden nur Menschen, die mit der Seele suchen, sich über die Urseele miteinander in Verbindung fühlen und so den Menschen anziehen, der uns wirklich liebt. Dieter Broers nennt dies „glückhafte Resonanz“.

Der 3. Glückscode ist die (Anziehungs-) KRAFT DER RESONANZ

 

4. Prinzip: Die Heilkraft der seelischen Energie

Schwingung ist Bewegung, und Bewegung setzt Energie voraus. Dieter Broers ist im nächsten Kapitel dieser „höheren Energie“ auf der Spur, die die Schwingungen der Seele verursachen. Hier zitiert er den hinduistischen Mystiker Sri Aurobindo:

„Die Energie, die die Welt erschafft, kann nichts anderes sein als reiner Wille, und Wille ist Bewusstsein, das sich in den Dienst eines Wirkens und eines Resultates stellt.“
(Sri Aurobindo, zitiert S. 116)

Wenn wir uns mit dieser Ur-Energie verbinden, dann verbinden wir uns mit dem DEIN WILLE GESCHEHE. So sind wir im EINKLANG mit der göttlichen Schöpfung.

Die strukturelle Gleichheit aller Energie ist es, die uns physikalisch gesehen mit dem Kosmos verbindet. Denken wir uns nun den kosmischen Willen hinzu, fällt das letzte Puzzleteil an die richtige Stelle: Die Bewegungsgesetze des Kosmos sind auch die unseren und umfassen sämtliche physikalischen und seelischen Prozesse. …
Das betrifft die Seele unmittelbar. Energie ist ihre Nahrung, Energie ist das, was sie ausströmt, und Energie ist es, was sie mit allem verbindet. Fehlt diese Energie, so beginnt ein langer Leidensweg. (S. 117)

Und als Konsequenz:

Seelische Gesundheit, die Voraussetzung des Glücks, ist nur durch Selbsterkenntnis zu haben. Es ist eine energetische Arbeit an der Seele, ungeachtet äußerer Einflüsse. (S. 119)

Dieter Broers beschreibt nun die vielen Möglichkeiten, der Seele energetische Nahrung zuzuführen, sie energetisch zu heilen. Hier kommt auch die Quantenphysik ins Spiel. Wir kennen die zunehmende Bedeutung der Quanten-Heilung. Entscheidend dafür die die Erkenntnis des „formenden Beobachters“ (S. 142) Die Quantenphysik hat erkannt, dass man nicht neutral beobachten kann, sondern durch die Beobachtung selbst verändernd einwirkt.

Berühmt dafür ist das Gedankenexperiment von Schrödinger und seiner Katze, das Dieter Broers hier darstellt, um den Kern der Quantenphysik und Quantenheilung zu verstehen. Und in der Konsequenz für den idealen Partner:

Durch energetische All-Bewusstheit erschaffe ich mir den idealen Partner. Er ist ein Aspekt von mir selber, der noch unentwickelt ist. Der Partner manifestiert sich unweigerlich, damit ich wieder zu mir selbst heimkomme und zu meiner verlorenen Ganzheit. So erfahre ich mich als Teil der Urseele.
(S. 146)

Eine schöne Formel des schöpferischen (kreativen) Dreiklangs:
Beobachten – eingreifen – geschehen lassen.
(S. 147)

Der 4. Glückscode ist SEELISCHE ENERGIE.

5. Prinzip: Durch Hingabe die Glücksverbote überwinden

Dieses Kapitel ist wohl das schwerste, das zu durchleben ist. Es ist die „Arbeit an der Seele“. Denn das Entscheidende, das uns von unserem Glück abhält, sind die inneren Glücksverbote, die Mauern und Schutzwälle, die uns von unserem Glück trennen. Hierzu gehören Schuld- und Schamgefühle und das „Verhängnis der Selbstbestrafung“ (S. 158). Wir können auch unheilvolle Paarbeziehungen  eingehen, asymmetrische Partnerschaften.

Sie beruhen nicht auf Gleichklang und Seelenverwandtschaft, sie sind auf Unglück gebaut. (S. 159)

Solche Sucht-Beziehung liegen vor, wenn (vor allem Frauen) die Sucht haben, gebraucht zu werden und (vor allem Männer) den Retter spielen wollen. Wir gehen solche Beziehungen unbewusst ein, um uns selbst zu bestrafen.

Weitere Glücksverbote sind Unwertgefühle, Selbstentwertung, falsche Anpassung oder Emotionalisierung der Beziehung (Gefühlsrausch statt Seelenfrieden). Dieter Broers zeichnet die Landkarte der inneren Glückssaboteure auf.

Und die Heilung? Wenn wir in das Schwingungsfeld KOSMISCHER LIEBE („Agape“) kommen, dann kommen wir in Hingabe und Demut.

Das Tor zum Glück ist Hingabe. Sie ist gegenwärtig, wenn Sie meditierend Ihre Verbundenheit mit dem Kosmos aufschließen. Dann gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Ihnen und der Welt. Sie geben und nehmen im Gleichklang. Sie spüren echte Freude, die nicht zielgerichtet ist. Sie suchen weder Kick noch Erregung, sondern sind seelisch ganz bei sich. (S. 179)

Sie werden die Gegenwart der Liebe völlig ruhig und gelassen spüren: als Hingabe, Freude, Einssein. (S. 180)

Dass diese „Arbeit an der Seele“ nicht so einfach ist, zeigt Dieter Broers Empfehlung:

Trennen Sie sich von Menschen, die Ihnen eine seelische Unterwerfung abverlangen und Ihren Glücksanspruch unterdrücken. (S. 181)

Es gleicht der Aufforderung an einen Alkoholkranken: Trenne dich von der Flasche.
DAS IST ARBEIT!

Der 5. Glückscode ist HINGABE.

6. Prinzip: Die Liebe beschützen

Die Liebe einer Seelenpartnerschaft wird von außen und innen bedroht und bedarf des bewusstsen Schutzes.

Die Liebeskunst nun besteht darin, das Glück nach innen zu leben, es aber nicht von äußeren Faktoren abhängig zu machen – von Meiningen, Bewertungen, gesellschaftlichen Bedingungen, die man uns aufzwingen will. (S. 189)

Weitaus schwieriger als die „äußeren“ sind die „inneren Feinde“ zu erkennen und zu zähmen wie Respektlosigkeit, Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit.

Der Glückszustand der Seele wird massiv angegriffen von uns selbst, von Ego, Intellekt und Instinkt. Ein Krieg tobt in unserem Inneren. (S. 195)

Wenn Sie schon einmal darunter gelitten haben, dass die große Liebe sich in kleinteiligen Scharmützeln verflüchtigte, so lag es sehr wahrscheinlich auch daran, dass das Ego die Oberhand über die Seele erhielt. (S. 198)

Doch die Zähmung des Egos gehört zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben der spirituellen Entwicklung. (S. 206)

Dieter Broers zeigt in diesem Kapitel die verschiedenen Erscheinungsformen des zersetzenden Egos auf wie Besitzanspruch, Eifersucht, Kontrollsucht, Versuchungen des „Fremdgehens“, Stress, Überreizung.

Eine in Selbst-Bewusstsein der Seele ruhende Liebe ist sich dieser „inneren und äußeren Feinde“ bewusst und weiß sich bewusst zu schützen.

Der 6. Glückscode ist SCHUTZ.

Das 7. Prinzip: Wachstum im Einklang

Die große Liebeskunst ist die Balance zwischen Verschmelzung („Selbstaufgabe“) und Selbstentfaltung. Liebe gelingt, wenn BEIDE ZUSAMMEN WACHSEN (im doppelten Wortsinne!)

Wenn Sie Ihren liebenden Seelenpartner gefunden haben, so stehen Sie vor dem noch nicht erwachten Teil Ihrer Seele. Deshalb korrespondieren Sie. Deshalb verfügen Sie über fast telepathische Kräfte für den anderen.
Ihr idealer Partner repräsentiert das, was Sie sind, und das, was Sie noch nicht sind.  Er macht Ihnen zugänglich, was möglich wäre. Und damit schärft er Ihren Möglichkeitssinn. Das gesamte Potenzial Ihrer seelischen Fülle wird geweckt.
Das ist das Geheimnis des Wachstums. Sie verlieren nichts, wenn Sie sich hingeben, vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich um Ihren Seelenpartner. (S. 230)

Erst in der Korrespondenz mit dem idealen Partner sind wir bereit, das gesamte seelische Glück auszuleben: als Hingabe und Entgrenzung. (S. 232)

Der Ur-Wunsch seelischer Balance, der die Liebe ist, verfährt nicht manipulativ. Das Ich und das Du verschmelzen in Freiheit. Und wachsen im Wir. (S. 234)

Statt des gemeinsamen Wachstums im WIR erleben wir in Beziehungen eher das Korrigiert-Werden durch den Partner. Wir kennen alle die SPIRITUALISIERUNG dieser EGO-Manipulation in der

These, der Partner werde uns „karmisch geschickt“. Er sei gekommen, um unsere Fehler zu korrigieren. Viele Menschen hängen der irrigen Vorstellung an, eine Beziehung sei eine karmische Therapie. …

Korrektur ist nur der vorbewusste Wille eines unerlösten Partners, der uns formen möchte.
Sie haben also keinen Anlass, sich demütig zu zeigen, wenn jemand Sie mit aller Gewalt ändern möchte. Hören Sie auf die Alarmsignale Ihrer Seele. Sobald Sie merken, dass jemand Sie mit wortmächtigen Argumenten in die eine oder andere Richtung ziehen will, können Sie sicher sein: Dies ist nicht der Seelenpartner. Er ist nicht der Leuchtturm, dessen Strahlen Sie anziehen. Er ist ein Suchscheinwerfer, der sein gnadenloses Licht auf Sie richtet, auf der Suche nach Ihren vermeitlichen Schwächen. (S. 235)

Gemeinsames Wachstum  vollzieht sich in gemeinsamen Schwingungen.

Die gemeinsame Meditation hilft Ihnen sozusagen, gewaltfrei zu kommunizieren. Schwingungen können niemals Gewalt ausüben. (S. 236)

Glückliche Paare leben in einem Zustand der Synchonisierung. (S. 243)

Sie schwingen immer mehr in der selben Frequanz, sind „ein Herz und eine Seele“. Dieter Broers klammert die SEXUALITÄT nicht aus, auch wenn sie nur ein einziges Kapitel umfasst. Die Bais einer glücklichen Sexualität ist die SEELE und nicht der Trieb des Körpers.

Das ist der 7. Glückscode: EINKLANG.

Fazit: Es ist ein wundervolles Buch. Ausnahmsweise zitiere ich als mein Fazit das Fazit des Buches selbst: „Der Kosmos meint es gut mit Ihnen. Er will, dass Sie den idealen Partner finden und mit ihm vereint bleiben. Das ist Ihre Bestimmung. Sie werden glücklich sein, für immer.“ (S. 256) Dieter Broers gibt uns die sieben Schlüssel als Glückscode dazu in die Hände.

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Der Glückscode: Die kosmischen Quellen für Selbsterkenntnis, Liebe und Partnerschaft

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Interview mit Dieter Broers zu diesem Buch:

 

Okay, ich bin nicht ganz so glücklich, dass „Schrödingers Katze“ im Mittelpunkt es Interviews über das Buch steht (im Buch S. 139 – 145 von insgesamt 255 Seiten).
Es könnte der Eindruck entstehen, nur ein Quantenphysiker könne wirklich lieben. Doch ich muss zugeben: Nach einem Dutzend Büchern zur Quantenphysik habe ich dieses Gedankenexperiment von Schrödinger im Glückscode zum ersten Mal richtig verstanden!
Kompliment also an Dieter Broers für seine didaktischen Fähigkeiten!

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