Irene Lauretti: SEELEN-Zahlen


Irgendwann erkennen wir, dass unser Lebensweg eine Seelenreise ist. Je früher wir uns dessen bewusst werden, desto stimmiger und bestimmter können wir unsere Bestimmung leben: Wir lauschen der Stimme der Seele.

Der Geist ist logisch, doch die Seele ist analogisch, d.h. die Seele spricht mit uns in Bildern (Träumen, Mythen, Märchen, Geschichten, Symbolen, Metaphern, …) Wir müssen die Sprache der Seele zunächst lernen wie eine Fremdsprache.

Traditionellerweise war die Sprache des Geistes die Philosophie und Wissenschaft, die Sprache der Seele die Astrologie. Die uns bekannte Horoskop-Astrologie ist leider perspektivisch (Nordhalbkugel) und patriarchalisch verzerrt (außer Venus nur römische Götternamen der Planeten). Doch wir leben in einer neuen Zeit, einer neuen Energie und brauchen auch für die Sprache der Seele neue Bilder. Um sich von den  problematischen Aspekten der römisch geprägte Horoskop-Astrologie zu lösen, greifen immer mehr Autorinnen und Autoren auf die „reinen Zahlen“ und ihre Bedeutung zurück: Zahlen-Symbolik und Numerologie. Beide – Astrologie und Numerologie – starten ja mit den Geburtszahlen und ihre Bedeutung für die Seelenreise. Und die Seele spricht mit uns auch über Zahlen. Es ist sozusagen das ABC der Sprache der Seele.

Ich sehe in dem Buch „Seelenzahlen“ der Autorin Irene Lauretti eine neue Qualität der Numerologie, die ausdrücklich auf die Seelen-Qualität der Grund-Zahlen ausgerichtet ist. Darüber hinaus weist sie auf die 4 Meisterzahlen 11, 22, 33 und 44 hin und die ganz besonders mystische Zahl der 23. Der Impuls für das Buch hatte die Autorin 7 Jahre vor dem Aus-Formulieren in Trinidat (!) von einer „Erdfrau“ erhalten, die die Seelenqualität der Monats-Zahlen und der Monate ihr geheimnisvoll übermittelt hat. Aus diesem geheimen Schatz und seiner Deutung ist nun dieses Buch einer neuartigen Numerologie entstanden.

Es geht dabei vor allem um die drei SEELEN-Zahlen des Lebens (Tageszahl, Lebenszahl und Schicksalszahl), die quasi für die ganze Seeleninkarnation gültig sind PLUS einer daraus berechneten Geamtzahl, die als das GANZE noch einmal bestimmte Aspekte betonen kann. Die Seelenzahlen haben auch einen dynamischen Aspekt bezogen auf das aktuelle Jahres-Datum (2018 als 11 = 2) als „aktuelle Lebenszahl“. Darüber hinaus such einen „Katalysator-Monat“ und einen „Katalysator-Jahr“ als „Turbo-Zeiten“ für die eigene Seelenreise. Anders als anderer Numerologen, die von einem
7er-Zyklus oder 9er-Zyklus ausgehen, geht die Autorin von einem 10er-Zyklus aus, was sofort einleuchtend ist. Wenn man darüber hinaus noch das Tierkreiszeichen, den Aszendenten und die Mondstellung am Geburtstag numerologisch mit einbezieht, so liegt ein ganzer Komplex von statischen und dynamischen Zahlen, die die ganz persönliche „Seelenfrequenz“ ausmacht. Kurz: eine sehr komplexe Numerologie der Seele, zu dem man über das Buch Zugang bekommt, ohne ein großes astrologisches Studium absolvieren zu müssen.

Es gibt ja Partner-Astrologien, doch von einer Partner-Numerologie habe ich bisher noch nichts gelesen. Das scheint mir auch neu in dem Buch zu sein. Durch den Vergleich der SEELEN-Zahlen zweier Partner können sich die SEELEN-Zahlen einer Partnerschaft zweigen – mit besonderen Spiegelungen (ein intensives Resonanzverhältnis), allgemeinen Aufgaben und Herausforderngen
wie auch aktuellen Themen in einem neuen Jahr.


Besonders interessant ist der Hinweis in dem Buch, dass es auch für eine Familie über Generationen bestimmten karmische SEELEN-Zahlen gibt und die Zahlen sogar Aufschluss darüber geben können, wer ein familiäres karmisches Thema ein für allemal (er)lösen kann.

Was ich an dem Buch sehr sympathisch finde: Er erklärt dir nicht dein
ganzes Leben für deinen neugierigen Verstand, sondern liefert mehr eine
„Übersetzung“ von Seelenbotschaften über Zahlen. Irgendwann brauchst du kein Wörterbuch der Seele mehr, sondern verstehst deine Seele und ihre Sprache in den Zahlen unmittelbar.

 

 

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Matthias Beck: Krebs

Untertitel: Körper, Geist und Seele einer Krankheit

Im Grunde ahnt es jeder: Jede Krankheit ist einzigartig und der Weg der Heilung genau so unvergleichbar und individuell. Doch „Einzigartigkeit“ ist natürlich ein riesiges Problem für eine naturwissenschaftliche Medizin. Hier zählt Vergleichbares, Normierbares, Statistik, allgemein gültige Therapie-Methoden. Die naturwissenschaftliche Medizin kennt bei Krebs bekanntlich nur 3 Therapien: Operation, Bestrahlung, Medikamente („Chemo-Therapie“).

Lange Zeit schien Krebs nahezu ausschließlich durch einen genetischen Defekt verursacht zu sein, genetisch determiniert. Das Aufkommen der Epigenetik hat die deterministische Sicht der Genetik auch in der Sicht und Behandlung von Krebs „über den Haufen geworfen“. Diese recht respektlosen Worte passen zum dramatischen „Paradigmenwechsel“ in der Genetik. Epigenetik hat inzwischen über 1,5 Millionen Faktoren unterschieden, die Einfluss auf das Abschalten und Aktivieren der Gene nehmen können. Gott sei Dank! War es doch beängstigend, dass wir 99% gleiche Gene wie Affen und sogar noch 95% gleiche Gene wie Mäuse haben. Da muss es doch noch etwas ganz anderes geben, als nur die Gene! Die Epigenetik öffnet uns die Welt des „ganz anderen“ als Menschen jenseits der Genetik. Die Epigenetik hat so auch das Verständnis von Krebs als Geisel der Menschheit grundlegend verändert: Epigenetik erweitert das Verständnis für die Ursachen der Krankheit Krebs, ermöglicht aber auch dem Patienten, den eigenen Beitrag zur Heilung aktiv mitzugestalten, einen grundsätzlich neuen Weg im Leben einzuschlagen.

Wir brauchen eine personalisierte Medizin   

Um nicht missverstanden zu werden: Der Autor Univ.-Prof., Dr. med., Dr. theol. Matthias Beck wirft nun die naturwissenschaftliche Krebs-Therapie keinesfalls „über den Haufen“, sondern erweitert die Sichtweise der Krankheit und ihrer Heilung weit über das Naturwissenschaftlich-Medizinische hinaus. Er macht mit der Forderung ernst, die Disziplinen müssen bei der Bekämpfung von Krebs zusammenarbeiten. Denn Krebs ist letztlich immer eine Krankheit von Körper, Geist und Seele – also bedarf auch der Heilungsprozess immer auch die Beachtung aller drei Dimensionen: Körper, Geist und Seele. Und so ist im Heilungsprozess nicht nur die Naturwissenschaft gefordert, sondern auch die Geisteswissenschaft wir Psychoonkologie, ja auch die Philosophie und die Theologie, wenn es um die Seele geht. Hier ist allerdings auch der Patient in hohem Maße selbst gefordert, sich auf den Weg der Heilung bis zur Heilung seiner Geist-Seele zu machen.Das Wichtigste des Weges der Heilung kann ihm letztlich niemand abnehmen.

Teil 1: Krebs – Naturwissenschaft und Philosophie im Dialog

Krebs ist mehr als eine persönliche Krankheit oder eine Zivilisationskrankheit. KREBS ist DAS Symptom für fehlgesteuertes Leben, für Lebensverweigerung. 

Auch Krebszellen sind lebendige Zellen, aber sie leben an der Ordnung des Gesamtorganismus vorbei. (S. 13)

Lebt nicht auch die Menschheit an der Ordnung der Schöpfung vorbei? KREBS als Symptom kann alles in Frage stellen … bis zu der Frage hin, ob die Menschheit sich zum Krebsgeschwür auf Mutter Erde entwickelt hat. (So weit geht der Autor nicht!)

Doch der Autor diskutiert in diesem Teil des Phänomen des Lebens, um diese „krankhafte“ Trennung zwischen LEIB und SEELE endlich in unserem Denken zu überwinden, auch die Trennung zwischen Natur- , Geisteswissenschaft und an der Seele orientierte Philosophie und Theologie:

Zur Beantwortung derartiger Fragen müssen Erkenntnisse der Medizin, Psychologie, Philosophie, Theologie, Spiritualität integrativ zusammengebracht werden. (S. 18)

Der Autor beschreibt die Seele als das Lebensprinzip bei Aristoteles und vor allem bei Thomas von Aquin, in dessen Theologie Körper, Geist und Seele noch eine Einheit waren:

Die Seele formt also in dieser Philosophie den Körper zum Leib. Nur in der Einheit von (Geist-) Seele und Leib kann der Mensch (sich) erkennen. Damit ist jeder Leib-Seele-Dualismus ausgeschlossen. (S. 29) …
Während in der Sichtweise des Thomas von Aquin die Seele noch als innerste Mitte des Menschen mit Vernunft, Verstand, Gefühl, Emotion, Intuition und den Blick auf Absolutes umfasste, beschreibt der Seelenbegriff Freuds und jeder der nachfolgenden Psychologie nur noch die Welt der Gefühle, des Erlebens und Verhaltens. (S. 32)

Unsere „moderne“ Psychologie ist sozusagen seelenlos geworden., hat ihre steuernde Mitte verloren. So wird die Krankheit des Denkens und unseres ganzen medizinischen Systems zur Krankheit der Seele in der Lebensverweigerung von Krebs. Krebs als unsterbliche Zelle erinnert darin nur noch an die Unsterblichkeit der Seele, ihre Ausrichtung auf Höheres als eine endliche Zeitspanne zwischen Leben und Tod.

Teil 2: Die Bedeutung von Geist und Seele bei Krebserkrankungen

Im zweiten Teil geht der Autor an das Wesen der Krebserkrankung als

  • Desintegration und Zerstreuung statt Integration
  • Isolation statt Kommunikation auch mit der eigenen Seele
  • Außensteuerung statt Selbsterkenntnis
  • mangelnde Abgrenzung statt Eigenstand

Genau genommen findet der Mensch nicht in sich selbst seinen Eigenstand, sondern in seinem Seelengrund. Je mehr er dort ankommt, desto mehr ist er bei sich. (S. 78)

Teil 3: Die Spirituelle Dimension des Menschen

Auch wenn das Buch eine klare theologische Ausrichtung hat, so ist es nicht auf eine bestimmte Religion orientiert, sondern allgemeiner auf Spiritualität, die persönliche Antwort jedes einzelnen auf die GOTTESFRAGE.

Auch wenn der Begriff der Spiritualität sehr vieldeutig geworden ist:

Es soll nur so viel angemerkt werden, dass Spiritualität … etwas mit der Ausrichtung des Menschen auf die Dimension des zugrunde liegenden Seins zu tun hat: sei dies eine kosmische Dimension, die Dimension der Natur, das Leerwerden des Menschen in asiatischen Meditationsmethoden oder der Bezug zu einem personalen Gott wie im Judentum, Christentum, Islam. Spiritualität hat also – wie der Begriff sagt – mit Geist zu tun, mit menschlichem und „göttlichem“. (S. 83)

Es ist dabei wichtig, ein Gefühl für „Unstimmigkeit im Leben“ zu bekommen. „Entscheidend ist, wie der Mensch von der Unstimmigkeit zur Stimmigkeit findet.“ (S. 90) Diese Unstimmigkeit kann bis zur „Verfinsterung der Seele“ (S. 92) gehen. Um diese Zerstreuung durch „finstere, dubiose Kräfte“ zu überwinden, gilt es sich einzustimmen auf die „innere Wahrheitsstimme“, die göttlichen Antriebe im Menschen.

Auf dieser Ebene geht es darum, dass der Mensch seine tiefste Wahrheit, Berufung und Identität findet und nicht an ihr vorbei lebt. (S. 96)

Krebs kann ein Weckruf zur Wende im Leben sein, doch die Krankheit ist nicht völlig zu enträtseln, und das Buch macht keine Heilsversprechen.

So ist nicht jedes Leiden und jede Krankheit ein Indiz für das Herausfallen aus der innersten Mitte und nicht jeder, der mit seiner Wahrheitsstimme im Einklang lebt, ist immer gesund und leidfrei. (S. 115)
Die offenen Fragen wollten nicht beantwortet werden, es sollte auch nicht der Eindruck erweckt werden, dass man Spiritualität oder christlichen Glauben instrumentalisieren kann, um gesund zu werden. (S. 122)

Letztlich geht es um „eine größere Resillienz, also eine bessere Widerstandskraft gegen die Herausforderungen der Zeit“ (S. 122). Ja, und das leistet das Buch!

Weit mehr als nur ein Buch über Krebs, ein Buch über das LEBEN

Der Autor schreibt selbst im Vorwort: Das Buch „ist aber kein Ratgeber, den denen gibt es genug.“ (S. 7) Das Buch steht über allen Ratgebern zum Krebs, ordnet sie quasi ein … und es geht viel tiefer – bis an das Wesentliche im Leben. Es ist an keiner Stelle ein trockenes Fachbuch, auch wenn es einen sehr ausführlichen Anhang zur fachlichen Vertiefung hat. Das Buch liest sich für einen Laien leicht. Ich kann es nicht nur Menschen empfehlen, die direkt oder indirekt als Angehörige von Krebs betroffen sind oder sich ernsthaft um eine Krebs-Prophylaxe bemühen. Das Buch ist empfehlenswert für Fachkräfte wie Seelsorger, die Krebs-Patienten begleiten. Das Buch ist sogar eine wunderbare Einführung in die theologisch orientierte Philosophie des Lebens am konkreten Beispiel der Krankheit Krebs. Jeder, der sich ernsthaft Gedanken über das Leben macht, über den Zusammenhang von Körper, Geist und Seele, kann das Buch mit großem Gewinn lesen.

 

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Paul Ferrini: Weckruf der Seele

Untertitel: Wie wir selbsterschaffenes Leid erkennen, transformieren und heilen


Das neue Buch von Paul Ferrini ist wieder ein „Weckruf“, sich nicht in den Strukturen des Ego zu verheddern, sich nicht selbst zu täuschen, sondern den Weg zur Befreiung aus Leid und Schmerz konsequent weiter zu verfolgen. Ein großes Thema des Buches ist es, sinnvoll mit Schmerz und Leid umzugehen. Weder das Identifizieren mit dem Leiden in einer Opfermentalität noch das Ignorieren des Leidens in Gefühlskälte und Ego-Aktionismus können uns aus dem Leiden befreien.

Oft sind wir blind für die eigenen Unzulänglichkeiten. Da kann die Seele mit ihrer Unruhe zu einem „Weckruf“ werden.  In diesem Buch von Paul Ferrini steht die SEELE im Mittelpunkt der Gedanken.

Die Seele ist geduldig, doch wenn wir ihre Signale nicht hören, kann sie immer „unruhiger“ werden, immer mehr auf Lösungen hindrängen – bis es beim Nichtbeachten des Weckrufs der Seele zu einem Erdbeben im Leben kommen kann. „Aber wenn du zu lange im Gefängnis sitzt, wird deine Seele vielleicht unruhig. Und ein Gefängnis ist kein passender Ort für eine unruhige Seele.“ (S. 60)

Wenn Schmerz wirklich ein Weckruf ist, dann ist unser Schmerz nicht länger nötig, sobald wir aufwachen. Wenn die Botschaft gehört wurde, kann der Überbringer nach Hause gehen. Und es ist immer eine Botschaft der Liebe. Liebe dich selbst, und liebe deinen Nächsten, und all das wird vorbei sein. Krieg und Hunger werden ein Ende haben. Schwerter werden zu Pflugscharen. (S. 21)

Es ist vor allem wichtig, auf die Wachstumsbedürfnisse der Seele zu achten:

Freiwillige Veränderung in Kooperation mit dem Wachstumsbedürfnis unserer Seele kann ohne Kollateralschäden vonstattengehen. Aber unfreiwillige Veränderungen – Veränderungen, die passieren, nachdem wir uns wiederholt geweigert haben, dem Weckruf unserer Seele zu folgen – können unser Leben in seinen Grundfesten erschüttern. (S. 61)

Es geht immer und immer wieder darum, seine Lektionen zu lernen.

Auf welchem Weg du dich auch befindest, es gibt keinen Ersatz für die spirituelle Praxis. Uns spirituelle Praxis erfordert ein hohes Maß an Geduld und Disziplin. Es bedeutet, täglich präsent zu sein, auch wenn es schwer oder unbequem wird. (S. 22)

Ein großes Thema des Buches ist es, sich bewusst zu sein, dass nicht von Gott die Hölle erschaffen wurde, sondern dass jeder sie sich selbst erschafft.

Die meisten Scharlatane, die in der Verkleidung eines spirituellen Lehrers daherkommen, versprechen dir den Himmel und schicken dich zur Hölle. (S. 37)

Nur musst du die Verantwortung selbst übernehmen, dass du dich blenden und in die Hölle hast schicken lassen. Denn am Ende betrügt jeder nur sich selbst.

Gott hat dir einen freien Willen gegeben. Dieses wunderbare Geschenk ließ dir die Wahl, ob du im Himmel oder in der Hölle leben willst. (S. 98)

Das Buch ist wieder typisch Ferrini: Es liest sich sanft wie eine Meditation. Als Leser fühlst du dich nicht angeklagt, sondern nur erinnert und wie von liebevollen Eltern ans Licht geführt. Es ist durchaus nicht einlullend, warnt vor „spiritueller Arroganz“, spricht klare Worte.

Viele Hinweise, deinen Weg zu gehen, auch mit Verzweiflung umzugehen, mit Groll dem Göttlichen gegenüber. Es bedarf keiner Reparatur. Du bist von Grund auf Gut und ein Kind Gottes. Es gilt nur den ganzen Müll beiseite zu räumen, um deine wahre Natur wieder leuchten zu lassen. „Du brauchst Gott nicht, um heil zu werden. Alles, was du brauchst, ist die Erinnerung an deine Unschuld.“ (S. 107)

Am Ende geht es um das bedingungslose Vertrauen in den Fluss des Lebens, aber auch um den Respekt vor ihm als Naturgewalt. Auch wenn ein Fluss gefährlich und Übermut unangebracht sein kann, der Fluss ist es, der uns ans Ziel der Reise trägt.

Es gibt auf dieser Reise keine Rezepte: „Ich vertraue darauf, dass du den Weg findest, der für dich funktioniert.“ (S. 168) Außer zwei Tipps:

  • Erstens: Senke deine Erwartungen
  • Zweitens: Sei dankbar für das, was du hast (S. 184)

 

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Thomas Künne: Heilen mit kosmischen Farben

Untertitel: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden

Farblehre und Farbtherapie haben eine unumstößliche Tradition in Leben der Menschheit. Die 7 Farben des Regenbogens und die entsprechenden Farben der Chakren (Energiezentren) sind fast schon zum Allgemeinwissen geworden. Neben direkter Farbtherapie wird auch in der Innenarchitektur bewusst mit dem Charakter von Farben gearbeitet, um Räumen über die Farbe einen bestimmten Charakter zu verleihen. Oder an Farben orientierte „Typberatung“. Großen Einfluss hatte darauf auch Goethe und seine Farbenlehre, vor allem bei den Anthroposophen.
Wenn wir bisher von Farben gesprochen haben, so meinen wir (ohne uns dessen immer bewusst gewesen zu sein), das in sein Spektrum aufgeteilte Licht der Sonne. Unsere Augen sind sozusagen ein Organ der Sonne.

Das neue Buch von Thomas Künne erweitert nun unsere Sicht der Farben in die kosmische Dimension: Es ist nicht nur die Sonne, die ihr sichtbares Licht ausstrahlt, sondern auch die Planeten unseres Sonnensystems schwingen in für unser menschliches Auge unsichtbare Farbfrequenzen, die das Buch von Thomas Künne jetzt in unsere Augen sichtbare Farben „oktaviert“ („ableitet“, um einen unkorrekten, doch zunächst verständlicheren Begriff zu verwenden). Das Buch enthält 11 Farbkarten (9 Planeten plus Sonne und Erde), die einen überraschend harmonischen Farbfächer ausmachen. Im ersten Moment gibt es einige Irritationen! Für Mars würden wir als Farbe Rot erwarten, es ist aber (in seiner Wellenlänge) Blau. Dagegen ist Jupiter rot. Der Mond ist gelb anstatt das zu erwartende silbern, die Sonne ist grün anstatt golden. Das macht deutlich, dass wir es hierbei nicht um die Spektralfarben der Sonne zu tun haben, sondern um kosmische Farben, um Seelen-Farben. Es ist, als ob unsere Seele sich in diesen Farbkarten an etwas erinnert.

Der Durchbruch des Buches besteht darin, die spezifischen Eigenfrequenzen der Planeten unseres Sonnensystems in für uns sichtbare Farben „oktaviert“ (Erklärung im Buch). In dieser Dimension könnten wir von den Wesens- oder Seelenfarben der neun Planeten, der Sonne und Erde sprechen. Das Buch leitet im theoretischen Teil dieses „Sichtbarwerden“ der Seelenfarben unseres Sonnensystems her – und dieser Teil (bis S. 73) ist nicht nur für Laien gut zu lesen, sondern auch sehr spannend, wann man sich auf diese neue Welt der kosmischen Farben einlassen kann und will.

Praxis-Teil: Arbeit mit den „kosmischen Farbtafeln“

Der Autor hat das Stichwort in Worten von Maria Montessori (einer großen Kinder-Pädagogin) selbst gegeben (S. 41):

Hilf mir, es selbst zu tun.

Das Buch ist eine Hilfe zur „Selbsttätigkeit“. Um die „Schwingungstherapie“ des Buches umzusetzen, braucht es keine Stimmgabeln, keine Klangschalen, keiner spezieller Farblampen, nichts dergleichen. Das „Werkzeug der Heilung“ liegt in Form der 11 kosmischen Farbtafeln den Buch bei. Okay, es geht nicht um die Heilung grobstofflicher Krankheiten, sondern das Heilen auf feistofflicher Ebene. Es sind eher Disharmonien, denen hier der Energie-Impuls einer speziellen Farbfrequenz „fehlt“.  Es sind „Beschwerden“, bei denen man nicht direkt zum Arzt oder Psychotherapeuten gehen würde. Es sind die kleinen „Unstimmigkeiten“. Der eigene „Klangkörper“ hat fühlbare Dissonanzen, man ist „aus der eigenen (Umlauf-) Bahn“ (!) geworfen, die Eigenfrequenz tönt aktuell etwas schrill.

Neben solche feinstofflichen Beschwerden empfiehlt das Buch als Anwendung: die Stärkung der „astrologischen Signatur“, das Spiel mit den Farben des eigenen Tierkreiszeichens und Aszendenten. Auch jeder Wochentag hat seine eigene „Signatur“, und der „Montag“ trägt gar nicht so viel „Startenergie“, wie wir dem Montag zuschreiben. Montag ist der Tag des Mondes (das gefühlige Stimmigwerden für die Woche) und nicht des Mars, das ist eher der Dienstag (frz. Mardi) als Impulstag für Neues.

Der Autor gibt als Empfehlung (S. 76):

Das Buch möchte Horizonte erweitern und nichts „vorschreiben“ oder gar einschränken. Deshalb ist es nur klug, wenn Sie Ihre ganz persönliche Vorgehensweise finden. Denn jeder Mensch ist ein Individuum. Finden Sie Ihren eigenen Weg wie Sie mit diesem Buch und den kosmischen Farbtafeln „arbeiten“ möchten.

Jede Farbtafel hat im Buch 4 Seiten mit körperlich, geistigen und seelischen Wesensanteilen, einer Checkliste und eine Anregung zur Farb-Meditation (S. 94 – 137). Es werden auch Anregungen gegeben, mit diesem neuen, kosmischen Farbbewusstsein Kleidung und Wohnräume der Eigenfrequenz gemäß zu gestalten entsprechend der Aufforderung des Buches: „Bekennen Sie Farbe!“

 Mein Fazit: Wer eine besondere Affinität zu Farben hat und seinem Leben in jeder Hinsicht Farbe gibt, für den wird dieses Buch sehr viele neue Inspirationen geben, weil es hier den Samen einer kosmischen Farbenlehre ausbreitet. Wer gelernt hat, sein Leben als seelisches Schwingungsfeld wahrzunehmen, der wird in diesem Buch auch viele Anregungen finden. Das Buch schließt hier sogar einen Kreis des Heilens mit Schwingungen (der Autor Thomas Künne hat es in allen diesen Bereichen zur Meisterschaft gebracht): Die Erhöhung seelischer Schwingungen durch Klänge (Ohr), Farben (Auge), Düfte (Nase) und Vibrationen mit Schwingungsliegen im direkten Haut- und Körperkontakt.


 

Heilen mit kosmischen Farben: Stimmige Farbanwendungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit 11 Farbtafeln


 

Doreen Virtue | Robert Reeves: Nähre deine Intuition

Untertitel: Mit den Ernährungstipps der Engel die spirituellen Sinne stärken

Das Buch war für mich ein „intuitiver Fehlkauf“. Damit meine ich: Ich wollte das Buch gar nicht kaufen! „Eigentlich“ wollte ich das ähnlich gestaltete Buch von Doreen Virtue über KREATIVITÄT erwerben. Das Buch hier lag in einem dicken Stapel in einer Buchhandlung, also dachte ich: Das ist das Neue von Doreen Virtue! Erst als ich das Buch fast gelesen hatte, fiel mir auf, dass das neue Buch noch gar nicht veröffentlicht ist! Meine Intuition hatte mir einen gewaltigen Streich gespielt und mich so zu diesem spannendem Buch geführt. [Ich führe diese kleine persönliche Geschichte nur an, weil es vielleicht Sinn macht, sich Gedanken darüber zu machen, wie das Buch zu einem gekommen ist. Da könnte schon eine Menge „Intuition“ im Spiel gewesen sein.]

Doch mehr noch: Ich halte mich für einen ziemlich ernärhungsbewussten Menschen. Meine ersten Schritte in eine vegetarische Ernährungsweise liegen über 20 Jahre zurück. Ich habe selbst einige Ernährungsweisen erprobt. „Fastfood“ ist nur noch selten Notbehelf, bin auch mit der Thematik „Superfood“ vertraut. Um so mehr hat mich das Buch gepackt! Bisher dachte ich: Physisch wertvolle Nahrung für den Körper, mental wertvolle Nahrung für den Geist, seelische Nahrung für die Seele. Das Buch jedoch öffnet eine Welt, mit bestimmten physischen, hochschwingenden Nahrungsmitteln die Seele zu nähren. Um genauer zu sein: Es geht darum, uns durch eine bewusste und bestimmte Ernährungsweise der Intuition zu stärken, die schon immer Teil von uns ist. Auch unpassende Ernährung lässt uns unsere Intuition nicht wahrnehmen. Das Buch hat mir eine noch einmal neue Sichtweise zur physischen Nahrungsaufnahme geschenkt. Und ich denke: Es kommt bei mir genau zur richtigen Zeit! Ich spüre selbst, dass ich vor einem neuen Bewusstseins-Sprung stehe, doch mein intuitiver Kanal dafür noch nicht genügend „freigeputzt“ ist. Mit anderen Worten: Das Buch, das sich mir aufgedrängt hat und ich JETZT in den Händen halte und rezensiere, ist not-wendig, um diesen Bewusstseins-Sprung jetzt vollziehen zu können! Das ist gelebte Intuition!

Was ist überhaupt „Intuition“?

Die Autoren weisen darauf hin, dass Intuition für jeden etwas anderes sein kann, weil bei jedem ein anderer intuitiver Kanal dominant sein kann. Hier die „Definition der Engel“ (S. 21):

Intuition ist deine Fähigkeit, göttliche Heilung und Botschaften für deine Lebensreise zu empfangen und zu interpretieren. Intuition verleiht dir die Klarheit zu erkennen, dass du auf dem richtigen Weg bist und verstehst, welche Veränderung du in deinem Leben vornehmen musst.

Intuition ist nicht einfach nur der „6. Sinn“. Es ist eine ganz andere Art von Sinn. Die Autoren unterscheiden bei der „Übersinnlichkeit“:

  • Hellfühlen
  • Hellsehen
  • Hellhören
  • Hellwissen

Hormone und Chakren (Chakras)

Ich habe in letzter Zeit schon öfter Bücher gelesen und rezensiert, die auf den Zusammenhang zwischen Hormonen und Chakren aufmerksam machen. Hormone werden von Drüsen ausgeschüttet – und Drüsen stehen in einem engen Zusammenhang mit den Chakren. Drüsen und Chakren sind offensichtlich die Schnittstelle zwischen dem physischen und energetischen Körpersystem. Das Buch bearbeitet dieses fundamentale Thema auf neue und umfassendere Weise als alles andere, die ich bisher gelesen habe.

Indem Sie Ihre Drüsen- und Nervensysteme mit der richtigen Ernährung unterstützen, sorgen Sie dafür, dass Ihre Intuition klar und deutlich bleibt. Und umgekehrt reduzieren Sie Ihr Stresslevel, indem Sie auf Ihre Intuition hören, da Ihr Bauchgefühl Sie führen und dafür sorgen wird, sich gar nicht erst in stresserzeugende Situationen zu begeben.
Außerdem kann Ihre Intuition Sie zu einem Stressbewältigungs-Programm führen, das genau auf Ihre Interessen, Ihren Zeitplan und Ihr Budget abgestimmt ist. (S. 29)

Hier kurz der Zusammenhang zwischen Drüsen und den 7 Haupt-Chakren:

  • Wurzel-Chakra: Nebennierendrüse
  • Sakral-Chakra: Eierstöcke / Hoden
  • Nabel-Chakra: Bauchspeicheldrüse
  • Herz-Chakra: Thymusdrüse
  • Kehl-Chakra: Schilddrüse
  • Stirn-Chakra: Hypophyse / Hypothalamus
  • Kronen-Chakra: Zirbeldrüse

Im Buch werden die 7 bekannten Haupt-Chakren um 2 wichtige Systeme erweitert: die Ohr-Chakren und die Hand-Chakren. Das ist sofort einleuchtend. Viele feinfühlige Menschen nehmen Energien über ihre Hände wahr, die Handchakren sind das Organ dafür. Und wer hellhörig ist, der braucht dafür die Ohr-Chakren als „spirituelles Organ“. Beide korrespondieren wohl nicht mit endokrinen (Hormon-bildenden) Drüsen. Bei den Händen sind es aber Schweißdrüsen. Mit anderen Worten: Das Buch ist schon auf der Ebene der „Physiologie der Intuition“ (Teil 1) bahnbrechend.

Intuitive Nahrungsaufnahme für die Intuition

Der 2. und Hauptteil des Buches zeigt, wie der Leser lernen kann, INTUITIV die für ihn richtige Ernährung zu finden, die auch die jeweilige bevorzugte Art der Übersinnlichkeit fördert.

Man darf sich dazu nicht von Süchten leiten lassen: nicht zu essen, wonach es einem „gelüstet“, sondern was der Körper wirklich braucht. Intuitive und süchtige Impulse zu unterscheiden ist schrittweise zu lernen. Das Buch gibt dazu alles von „Leitprinzipien der Ernährung“ bis zu Kräutertees. Es ist mehr als ein „Rezeptbuch“ und schon gar nicht ein „Du darfst ab jetzt nur noch …“. Es sind Bausteine, „Zutaten“ für eigene sich mit der Zeit auch ändernde intuitive Selbst-Rezepte, um Schritt für Schritt nach der Intuition des Körpers die ideale „Nahrung für die Seele“ zu finden. Es ist nichts „Exotisches“ dabei, alles für den eigenen Haushalt anzuwenden. Dazu gehört unter vielem anderen auch, sich Nuss- und Samengetränke wie „Mandelmilch“ selbst herzustellen.

Der dritte Teil des Buches gibt Anregungen, sich zu entgiften und die Chakren zu reinigen. Das 11. und letzte Kapitel regt an, die tägliche Lebensweise den Rhythmen der Seele anzupassen. Jeder Tag von Montag bis Sonntag hat seine energetische Signatur. Einige weichen deutlich von dem ab, was unsere Gewohnheit glaubt. So ist der Montag energetisch gar nicht so geeignet, neue Projekte zu starten, sondern … Okay, das steht dann im Buch.

Das Buch ist bahnbrechend für die Verbindung von physischer Ernährung über hauptsächlich pflanzlicher Nahrungsmitteln und der Entwicklung von Intuition und Seele. Es ist wahrscheinlich ein zu großer Sprung von Fastfood zu „Ernährung für die Intuition“ und setzt schon eines entwickelten Gesundheitsbewusstseins und gesunde Ernährungsweise für den Körper voraus. Man sollte wenigstens schon etwas Sympathie für vegetarische und vegane Ernährung haben.

Für mich schließt sich mit diesem Buch der große Kreis der EINHEIT von Körper, Geist und Seele, was auch das Titelbild schön zum Ausdruck bringt. Eine dringende Empfehlung für Menschen, die sich spirituell weiter entwickeln wollen. 


 

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Monnica Hackl: Kraftquelle Ahnen

Untertitel: Wie wir uns mit den Vorfahren versöhnen und ihren Schutz und Beistand gewinnen


Wir sind uns heute bewusst, dass die meisten Krankheiten ihre Ursache in der Seele und im Geist haben, sich diese Konflikte im Körper nur als Symptome ausdrücken. Für diese seelisch-geistige Sichtweise liefert die Autorin noch eine ganz andere, weitgehend unbedachte Dimension: unsere seelische Verbundenheit zu unseren Ahnen, die Seele Verstorbener. Mehr noch: Manche Krankheiten oder Belastungen sind gar nicht anders zu verstehen und auch nur auf dieser Ebene der Ahnen zu heilen. Der bewusst gesuchte Seelen-Kontakt zu unseren Ahnen kann uns stärken (Wir sind Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen), aber auch belasten, wenn wir diese seelischen Beziehungen nicht geklärt haben.

Der erste Teil des Buches macht diesen Zusammenhang so eindringlich bewusst, dass es unmittelbar einleuchtend ist, dass eine ganzheitliche Heilung der Seele die – wie die Autorin es nennt – „Stammbaumheilung“ einschließen sollte.

Und so leben auch die verstorbenen Ahnen weiter, allerdings nicht in der stofflichen Form, die wir kennen, sondern eher in einer energetischen, feinstofflichen. Seit alters her sprechen die Menschen daher von den Verstorbenen nicht unbedingt als Toten, sondern als Seelen. (S. 20) …

Wenn wir uns mit ihnen versöhnen und uns gut mit ihnen stellen, geben sie uns beinahe so etwas wie eine Garantie für ein glückliches und erfolgreiches Leben. (S.12)

So wie wir eine „Renaissance der Seele“ erleben, so auch all der Themen, die mit der Seele zusammen hängen, damit auch einen neuen Zugang zu unseren Ahnen und: einem immer populärer werdenden seelischen Heilungsweise, die sich diesem Thema verschieben hat: dem Schamanismus (die Autorin ist eine schamanische Heilerin aus Süddeutschland).

Techniken der „Stammbaumheilung“ (ab S. 88)

Während einer schamanischen Reise hat die Autorin eine unangenehme Beziehung zu einer Verwandten mit einem Geistführer klären können. Sie hat dieses Ritual dann so weit modifiziert, dass es auch ohne lange schamanische Ausbildung für jeden praktikabel ist. Es bedarf dazu eines feinfühligen Menschen (der „Schamane“), eines Klienten und 2 bis 3 Helfer, die dieses Ritual gemeinsam durchführen. Genaue Beschreibung im Buch S. 95 – 104

Die tiefe Bedeutung des Rituals erklärt die Autorin mit den Worten einer befreundeten Ärztin:

Durch dieses Ritual wird all die Liebe wieder zugeführt, die einem Menschen verweigert worden ist. (S. 108)

Dieses Ritual steht im Mittelpunkt, doch die Autorin beschreibt noch weitere Hilfen:

  • „Die heilige Magie der Säulen und Pfeiler“ von z.B. gotischen Kirchen
  • Andere Seelen intuitiv „erspüren“
  • Eine (selbst initiierte) schamanische Reise durchführen
  • Eine Begleitung von professionellen Schamanen selbst
  • Die Seelenreise zu den eigenen Kindern
  • Die schamanische Arbeit mit dem Zellgedächtnis
  • Die Stammbaumheilung (nach Dr. Kenneth MacAll)
  • Die Arbeit mit den magischen Pflanzen der Schamanen
  • und nicht zuletzt: „Selbst zu guten Ahnen werden“

Zur Bedeutung dieser Heilung der Seelenbeziehung zu den Ahnen schreibt die Autorin:

Meiner Erfahrung nach ist es nur ein- bis zweimal im Leben nötig, diese Zeremonie zu zelebrieren. … Ein bis zwei tief greifende schamanische Behandlungen im Leben verändern die seelische Konstitution so positiv, dass es wieder möglich wird, gestärkt durchs Leben zu gehen und auch schwierige Probleme unbeschadet zu überstehen. Psychologen würden dazu sagen, dass der Betreffende eine gesunde Resilienz aufbauen konnte. Der Begriff bedeutet die seelische Widerstandskraft, Krisen zu überstehen, und die Eigenschaft, trotz widriger Ereignisse seinen Lebensmut zu behalten. (S. 109)


Mein Fazit: Was mich an dem Buch vielleicht am meisten fasziniert ist die Leichtigkeit, mit der die Autorin das Thema behandelt. Es gibt dort keine großen „esoterischen Geheimnisse“ oder „wilde schamanische Praktiken“. Alles ist unaufgeregt dargestellt, so dass jeder einen leichten Zugang zur Thematik bekommen kann und angeregt ist, die verblüffend einfachen Heilungstechniken „einfach“ einmal auszuprobieren. Nicht zuletzt machen viele unglaubliche „Fallgeschichten“ das Buch so lebendig, dass man den Eindruck bekommen kann, die Ahnen schauen einem beim Lesen über die Schulter. Das Buch schafft einen leichten Zugang zu einer sehr vernachlässigten Welt, deren Heilung so bedeutsam sein kann. Wunder-voll!


 

Kraftquelle Ahnen: Wie wir uns mit den Vorfahren versöhnen und ihren Schutz und Beistand gewinnen (Klick mich)


 

Amy B. Scher: Heile dich selbst, wenn es sonst keiner kann

Untertitel: Ganzheitliche Energieheilung bei inneren Blockaden, Stress und gesundheitlichen Beschwerden

Heute ist immer mehr Menschen bewusst: Jeder tiefgehende und nachhaltige Heilungsverlauf ist vor allem auch ein Selbstheilungsprozess. Heilung kann man nicht einfach „machen lassen“. Echte Heilung ist fast so etwas wie eine selbstverantwortliche Lebensaufgabe, zu sich selbst zu finden, sein WAHRES SELBST zu finden. Der Körper heilt aus der Kraft gesunder Gedanken, einem offenem Herzen, angemessener Selbstliebe und die Führung der Seele. Es gibt wunderbare Bücher von Menschen, die ihren ganz persönlichen und oft wundervollen Weg der Selbstheilung beschreiben. Oft werden Menschen, die den Weg der Selbstheilung konsequent gehen, zu Experten der Heilung, selbst Heiler mit einem eigenen Klientel (wie auch die Autorin selbst). Doch häufig sind die Umstände und die verwendeten Methoden der Selbstheilung zu speziell, um sie für den eigenen „Fall“ einfach 1:1  nachmachen zu können: „Bei dem Autor mag es funktioniert haben, doch nicht bei mir …“ sind dann die resignierenden Einschätzungen.

Ich glaube, das Buch von Amy B. Scher schließt hier eine große Lücke, um Anleitung für nahezu JEDEN Fall der Selbstheilung zu geben. Sagen wir es erst einmal so: Es wäre doch stark, wenn es ein Buch gäbe, einen Werkzeugkasten, der alles enthält, was man braucht, nichts fehlt für eine eigenverantwortliche Selbstheilung. Das Buch der Autorin ist ein solcher „Werkzeugkasten der Selbstheilung“, der offen lässt, wie man damit arbeitet. Jeder kann damit seinen ganz persönlichen Plan zur Selbstheilung erstellen.

Der Weg der Heilung von Amy B. Scher

Die Autorin ist an Lyme-Borreliose erkrankt (Auswirkung eines Zeckenbisses).

Da meine Krankheit nicht korrekt diagnostiziert und daher über lange Zeit unbehandelt geblieben war, hatten die Schäden an meinem Körper ein gigantisches Ausmaß angenommen. … (S. 32)
Nachdem einige Jahre verstrichen waren, an denen sich eine Fehldiagnose an die andere reihte und ich Behandlungen über mich hatte ergehen lassen, die mich beinahe umbrachten, erhielt ich – endlich! – meine korrekte Diagnose. Im Leben eines chronisch erkrankten Patienten ist das sozusagen der Sechser im Lotto mit Zusatzzahl. (S. 33)

Noch einmal: eine korrekte Diagnose als Sechser im Lotto mit Zusatzzahl! 

Es folgt eine unendlich lange Geschichte der Selbstfindung und Selbstheilung. Ihr wird bewusst, dass körperliche Beschwerden nicht durch „körperliche Reparatur“ beseitigt werden, sondern um etwas ganz anderes geht, nämlich sich selbst an Seele, Geist und Körper (etwa in dieser Reihenfolge) zu heilen.

Die Autorin schreibt:

Ich möchte Ihnen mit meinem Leben und meiner Lebensführung wirklich ein Beispiel für Ihre eigene Heilung geben. (S. 49)

Diese „coolste Reise des Lebens“ ist nicht weltabgewandt und asketisch, im Gegenteil, geprägt von wachsender Lebensfreude und zunehmenden Glücksmomenten. Der Schlüssel ist das, was man heute „Energie-Medizin“ nennt. Dazu bedarf es keines großen Fachwissens, sondern eine Handvoll energetischer Techniken und vertrauensvolle Heilungsdisziplin (also Durchhaltevermögen und Geduld).

Für den Heilungserfolg brauchen wir nur eines zu tun: unsere innere Arbeit machen. Auch wenn wir uns obendrein die Unterstützung durch die Medizin oder alternative Heilweisen sichern, den Löwenanteil des Prozesses müssen wir selbst bewältigen. Daran führt kein Weg vorbei. (S. 67)

Im Gegenteil: Damit fängt erst der einzigartige Weg der eigenen Heilung an! Der Weg ist einzigartig, auch wenn er allgemeinen regeln folgt:

  1. Widerstände auflösen und wieder in den Fluss des Lebens kommen
  2. innere Blockaden aufspüren (wie innere emotionale Muster aus der Vergangenheit) und lösen
  3. angstbesetztes Stressverhalten auflösen

Der Werkzeugkasten der Selbstheilung

1.1 Sich dem Prozess des Heilens hingeben statt zu kämpfen durch

  • singen (chanten)
  • wohlgesetztes Bitten (Gebet)

1.2. Die energetische Heilungsgrundlage schaffen durch

  • Ausrichtung der Energiepole des Körpers (erden)
  • Rechts-Links-Balance (Augen-Acht)
  • Thymusdrüse aktivieren (klopfen)
  • Gedanken und Gefühle optimieren (Selbstbeobachtung)

2. Innere Blockaden aufspüren und lösen durch

  • unbewusste Programmierungen erkennen (Muskeltest)
  • die Sprache des Körpers (Symptome) verstehen (Chakren und Organe)

3. Stressverhalten ändern durch

  • unverarbeitete Erlebnisse klären (EFT-Klopfakupunktur)
  • schädliche Grundüberzeugungen loslassen
    (energetische Reinigung „The Sweep“ / Chakra-Punkte beklopfen)
  • ungesunde emotionale Verhaltensmuster umwandeln (3 Herzen-Methode)
  • Ängste ausräumen (die gelernten Methoden kombinieren)

4. Den eigenen Heilungsleitfaden erstellen (der Baum der Heilung)

Der eigene Heilungsplan darf nicht kompliziert sein und sich so leicht wie „Zähneputzen“ in den Alltag integrieren lassen. Der „Baum der Heilung“ ist dabei eine gute Orientierungshilfe.

Was aber noch wichtiger ist, die „Logik der Heilung“ zu kennen, um nicht zu früh aufzugeben. Wie Krankwerden einem Muster folgt, so auch die Heilung:

Vergessen Sie nicht: Zu dem Zeitpunkt, als ihr Körper die ersten sicht- und spürbaren Symptome produziert hat, waren Ihre energetischen Dysbalancen ja schon (mindestens) eine ganze Weile vorhanden! Dasselbe gilt für das Offenbarwerden der physischen Heilung: Die „Reparaturarbeiten“ in Ihrem Körper sind oft schon längere Zeit im Gang, bevor sich irgendwelche Veränderungen zeigen.“ (S. 346)

Sie erkennt letztlich in ihrem Heilungsprozess, was ihre Ärztin ihr zur Aufgabe gegeben hat:

Sie müssen Ihren Daseinszweck für sich finden. Wenn Sie das geschafft haben, werden Sie heilen. Wenn Sie Ihrem Herzen folgen, ,werden Sie heilen. (S. 364)

Mein Fazit: Alle geniale Lösungen müssen leicht einsehbar und irgendwie einfach zum Umsetzen sein. Das ist bei diesem Buch der Selbstheilung bestimmt der Fall! Der Schlüssel ist die energetische Neuausrichtung aus der Seele (die Seele ist ein großes Energiefeld).  Die Autorin weist auch ausdrücklich darauf hin, dass nicht alle Werkzeuge benutzt werden müssen. Vielleicht reicht auch eine EINZIGE, die mit der richtigen Hingabe durchgeführt wird. Bei allem ist es auch wichtig, Hilfe zu suchen und um Hilfe zu bitten. Das geht bis hin zu Anregungen von „Heile dich selbst“-Gruppen und wie sie mit dem Buch arbeiten können.


 

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Hasselmann/Schmolke: Junge Seelen – alte Seelen

Untertitel: Die große Inkarnationsreise des Menschen

Das Buch ist wohl das vorläufig letzte und der Höhepunkt eines Lebenswerkes von Varda Hasselmann und Frank Schmolke: die Entwicklung eine ganze Buch-Reihe über das Wesen der menschlichen Seele, publiziert in einem Zeitraum von etwa 20 Jahren über acht Bücher (ohne die Romane).

Es ist für mein Verständnis das beste und umfassendste einer „neuen Seelelehre“, die wir Menschen so dringend brauchen. Und es ist überhaupt kein Wunder, dass diese Lehre aus der „Kausalen Welt“ (ein hoher Bereich der „Geistigen Welt“) übertragen („gechannelt“) wird: Aus keiner anderen Perspektive ist die Größe der menschlichen Seele zu übersehen wie aus der kausalen Welt, weil sie bis in diese Sphäre hineinreicht.

Die Autoren vermuten, dass es 500 Jahre dauern kann, bis diese Lehre die ganze Menschheit erfasst hat. Ich will von mir auch nicht behaupten, dass ich alles „verstanden“ hätte (was für eine Anmaßung wäre dies!). Doch ich weiß wohl, dass ich bisher nichts Umfassenderes gelesen habe – und mein eigenes Denken über die Seele hier mehr als genügend Raum findet.

Die letzte große Seelenlehre in unserem Kulturkreis ist aus meiner Sich die von Pythagoras (von ca. 2.500 Jahren), die aber nur sehr bruchstückhaft überliefert ist. Für mich ist die Buchreihe der Neuen Seelenlehre von Hasselmann/Schmolke eine wunderbare Brücke zu Pythagoras zurück und für diesen Zeitraum menschlicher Evolution in der Größe angemessen. Ich glaube, wir können aus dieser Neuen (und alten!) Seelenlehre heraus vieles besser verstehen.

Die Struktur des Buches:
5 Seelenalter mit 35 Inkarnations-Stufen

Grundsätzlich sind Seelen unterscheidbare Energie-„Körper“. Das Besondere an uns Menschen ist, dass unsere Seele einen individuellen Aspekt hat, wir unsere „In-Dividualität“ über die Inkarnationen hinweg nicht verlieren. Der Mensch (als homo sapiens sapiens) ist ca. 40.000 Jahre alt. Wir müssen in diesem „Inkarnationszeitraum“ denken – und vielleicht leben Menschen „der ersten Generation“ noch unter uns, natürlich als sehr alte und nahezu königliche Seelen. Und selbst wenn es „nur“ Menschen der letzten 2.000 Jahre wären! Wir müssen uns bewusst sein, dass wir in der Welt der Seelen mit diesen „Seelen-Zeiträumen“ rechnen müssen.

Das Buch unterscheidet 5 Inkarnationsalter:

  • die Säuglings-Seele
  • die Kind-Seele
  • die Junge Seele
  • die Reife Seele
  • die Alte Seele

Jedes Seelen-Alter kann in 7 universelle Grundenergien differenziert werden (ich verwende hier die Adjektive statt der Berufe, also „heilend“ statt „Heiler“; ich denke, es beschreibt die Qualität einer Energie besser als ein kulturell misszuverstehender „Beruf“ wie Heiler oder gar König):

  • Energie 1: heilend
  • Energie 2: künstlerisch
  • Energie 3: kriegerisch
  • Energie 4: gelehrsam
  • Energie 5: weise
  • Energie 6: priesterhaft
  • Energie 7: königlich

Eine Säuglings-Seele geht dann 7 Inkarnationsstufen durch, bis sie zu einer „Kind-Seele“ wird:

  • Säugling 1 (lies: Säuglings-Seele mit der dominierenden Grundenergie 1 = heilend)
  • Säugling 2 (lies: Säuglings-Seele mit der dominierenden Grundenergie 2 = künstlerisch)
  • und so weiter

Zu Ende gedacht ergibt das 35 Inkarnationsstufen (5×7). Die Autoren differenzieren noch weiter: Jede Inkarnationsstufe hat in der Regel ein Früh-, Mittel- und Endstadium, so dass wir rein rechnerisch auf 105 Inkarnationsstadien kommen (35×3). Das ist schon eine „Hausnummer“, mit der wir die Inkarnation von menschlichen Seelen über Jahrtausende „klassifizieren“ können. Das Buch enthält Beispiele von Persönlichkeiten von „Jung 1“ (lies: Junge Seele mit der Grundenergie 1) bis „Alt 7“ (lies: Alte Seele mit der Grundenergie 7), also wie Paris Hilton (S. 534) bis Jesus und Sokrates (S. 539).

Was mich besonders beeindruckt hat:

Das ist natürlich abhängig von meinem Bewusstseinsstand und ganz subjektiv:

  • Dass der Menschen ein „Kind von Mutter Erde und Vater Himmel“ ist, hat für mich eine neue Bedeutung bekommen: Die Evolution von Mutter Erde hat uns KÖRPERLICH zum „homo sapiens“ geführt. Das ist unser (beseelter!) Mutter-Anteil. Wenn diese Wesen sich dann mit einem väterlichen Seelenvolk (Energie 2) vom Himmel verbunden haben, dass ist das eine Hochzeit von Mutter Erde und Vater Himmel, irdischer und himmlischer Seele, die uns Menschen als „homo sapiens sapiens“ hervorgebracht hat. „Die Seele“ ist also nicht einfach nur weiblich: sie ist weiblich in ihrem mater-ialistischen Aspekt (die „Mater“), sie ist männlich in ihrem himmlischen Aspekt.
  • Endlich auch eine für mich schlüssige Erklärung, warum der Neandertaler ausgestorben ist:  Es war eine Verbindung von Frühmenschen mit einem anderen Seelenvolk, das ihre Mission offensichtlich erfüllt hat.
  • Alleine die Unterscheidung zwischen menschlicher und tierischer Seele im Anhang des Buches lässt wissen, dass wir das Thema SEELE nicht „anthropozentrisch“ mit der „menschlichen Seele“ identifizieren dürfen, und erahnen, dass DIE SEELE ein noch viel umfangreicheres FELD letztlich ALLER ENERGIEN ist. Denken wir nur beispielsweise an „die Seele der Galaxien“ oder „die Seele der Universen“ (auch jenseits des uns bekannten). Das bedeutet: Das Buch (die ganze Buchreihe) ist KEINE „universelle Seelenlehre“, sondern „nur“ eine Lehre der menschlichen Seele auf dem Planeten Erde. Das ist doch schon „allerhand!“.
  • Was ich an dem Buch vielleicht nach dem ersten Eindruck am meisten bewundere (ich habe es noch lange nicht „verdaut“), ist die feinsinnige Sprache und die Sprache der angemessenen Analogie: Wir müssen uns beim Lesen des Buches immer gewusst sein, dass hier (mindestens 35) unterschiedliche Energiequalitäten in Sprache ausgedrückt („verbalisiert“) werden. Man darf beim Lesen des Buches nicht an der Oberfläche der Worte bleiben, sondern muss die Energiequalität dahinter (über-) sinnlich erfahren. Dass dies so gut gelingen kann, ist schon Ausdruck einer hohen Qualität des Buches! Das Buch ist in diesem Sinne „energetisch packend“!

 

Mein Fazit: Ich kann nur Bewunderung für dieses Buch (und die ganze Buch-Reihe) zum Ausdruck bringen und bin dankbar, dass uns diese neue Seelenlehre in der turbulenten Zeit der menschlichen Evolution und Geschichte als Orientierungsrahmen vor liegt.

Ich will zustimmend die letzten Worte zitieren: „Versucht, das Gesagte zu verstehen, bevor ihr tiefer und gegebenenfalls mit anderen Methoden in diese Zusammenhänge eindringt.“ (S. 526)

Mich selbst hat das Buch um Meilensteine voran gebracht. Es wird alle Seelen erreichen, die jetzt reif dafür sind und unser Wirken koordinieren.


 

Junge Seelen – Alte Seelen: Die große Inkarnationsreise des Menschen (klick mich)

Angelika Gulder: Der Seelen-Navigator

Untertitel: In 7 Schritten zu deinem wahren Lebensplan

Das Buch gefällt mir sehr gut! Ich kann vieles aus meinem eigenen Seelenweg bestätigen. Mehr noch: Es hätte mir das eine und andere erleichtert, wenn ich das Buch schon vor 5 Jahren hätte lesen können.


Das Buch spricht Leser in einer bestimmten „Übergangsphase“ an, Menschen, die nicht mehr im Ego-Leiden verstrickt sind, sondern ihr Leben so weit in Ordnung gebracht haben, so dass sie jetzt frei sind, ihre Potenziale (aus der Seele) bewusst leben zu können. Vielleicht ist es besonders für „Erdenengel“ gedacht (die Autorin schätzt, dass dies 10% der Menschheit sind), also Menschen, die als Engel auf der Erde inkarniert sind, um der Menschheit zu helfen, diese kritische Phase in der Evolution schöpfungsgerecht zu transformieren. Hier hilft das Buch sehr, auf seinen Seelenweg und seine Bestimmung zu kommen, ohne noch große Umwege gehen zu müssen. Es ist nicht nur für Erdenengel gut, dass es dieses Buch gibt!

Das Buch ist sehr praktisch orientiert, keine „Lese-“ , sondern ein Arbeitsbuch.

Der erste Teil „Die Geistige Welt“ ist zwar ein „theoretischer Teil“, führt in das Wissen ein, das unbedingt notwendig ist, um sich im großen Raum der Seele orientieren zu können. Er ist eine grobe Orientierungshilfe für den „Sternenhimmel“ von „Grundannahmen“ bis zu „Seelenfamilien“. Es geht nicht um eine philosophisch untermauerte „Seelenlehre“, sondern ein grobes Zurechtfinden im Raum der Seele.

Der zweite Teil „Der Seelen-Navigator“ präsentiert ein in sich schlüssiges Konzept, seinen Seelen-Navigator zu finden, um bei den großen Entscheidungen des Lebens sich von der Seele führen zu lassen. Die Autorin konzentriert sich dabei auf Methoden, die schnell zielführend sind wie die Kombination aus Numerologie, Tarot und die Stadien einer mythologischen Heldenreise.

Am Ende dieses „Durcharbeitens“ (das vielleicht nur einmal im Leben in dieser Tiefe notwendig ist und dann nur noch modifiziert werden muss) steht das Selbst-Bewusstsein über:

  1. die eigene archetypische Seelenrolle (von insgesamt sieben) „über alle Leben hinweg“
  2. die archetypische Seelenrolle für das jetzige Leben (aus denn 22 Themen des Tarot numerologisch berechnet)
  3.  die Formulierung des eigenen Genius (sein „Schöpfungsgeist“) in wenigen Sätzen (Was kann ich in meiner Kreativität am besten?)
  4. Die Formulierung der eigenen Berufung in wenigen Sätzen
  5. Die noch anstehenden 5 Hauptaufgaben („Big Five“) der Seele für den Rest dieser Inkarnation
  6. die Lernaufgabe in dieser Inkarnation zu verstehen (Welche Schattenthemen sind zu erleuchten?) und
  7. den so gefundenen „Seelen-Navigator“ in den Alltag zu integrieren.

Der dritte Teil „Den Weg der Seele gehen“ gibt noch drei wesentliche Hilfen mit auf den Weg:

  • Erkenntnisse in Ziele umwandeln
  • die Visualisierung des Seelen-Navigatore (Bild-Collagen)
  • die geistige Welt um Hilfe bitten (Meditationen)

Die Autorin schreibt über ihren Seelen-Navigator (S. 177 f.):

Alles, was du dir vornimmst, kannst und solltest du mit deinem Seelen-Navigator vorab überprüfen. So verhinderst du, dass du Ziele verfolgst, die aus dem Ego stammen und dich von deinem Seelenweg eher entfernen, und kannst stattdessen deine ganze Energie auf die Ziele richten, die wirklich zu dir und deiner Seele passen. Je bewusster du mit deiner Seele in Verbindung bist und ihren Weg gehst, desto glücklicher und erfolgreicher wirst du sein. Das ist es, wonach sich alle Menschen tief im Innersten sehnen. Du hast es jetzt in der Hand.

Die Autorin schreibt vieles aus ihrer eigenen Lebenserfahrung. Als Leser muss man mit dieser „Hommage der Autorin an sich selbst“ (ich war die erste, die …) umgehen können. Doch es sind alles sehr hilfreiche Beispiele aus ihrem Leben, um das weitgehend konzeptionelle Buch insgesamt doch sehr anschaulich zu halten.

Mein Fazit: Das Buch ist ein Werkzeug für den Herz-Verstand (ein vom Herzen geführter Verstand), den Weg im engen Kontakt mit der Seele zu gehen. In diesem Sinne ist er sehr praktisch und EINFACH – auch umzusetzen. Einfach genial!

Wenn ich sage, das Buch ist sehr geeignet für eine Übergangsphase, dann meine ich damit (aus eigener Erfahrung), dass wir nach der Übergangsphase keinen Navigator IN die Seele mehr brauchen, sondern mit dem NAVIGATOR DER SEELE SELBST verbunden sind. Dann ist unser Leben aus der Seele nicht mehr indirekt (über das Konzept eines Seelen-Navigators), sondern wir können DIREKT und „konzeptionsfrei“ aus der Seele selbst leben. Eine „Übergangszeit“ dahin (den eigenen Seelenweg zu finden und ihn sicher zu gehen) ist kaum zu vermeiden. Und dafür ist das Buch super!


Der Seelen-Navigator: In 7 Schritten zu deinem wahren Lebensplan (Klick mich)

Julia Cameron: Der Weg des Künstlers

Untertitel: ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität

Wie bespricht man ein Buch, das schon ein Vierteljahrhundert alt ist und nach wie vor ein Bestseller? Was gibt es da noch zu sagen? Ich bin in der merkwürdigen Lage, meine Buchbesprechung zu rechtfertigen, bevor ich sie überhaupt begonnen habe. Das Buch ist längst entdeckt, ich brauche keinen Beitrag zu seiner Entdeckung mehr zu leisten. Vielleicht liegt der Sinn meiner Buchbesprechung darin, meine ganz subjektive Erfahrung mit dem Buch zu beschreiben.
Manchmal verwende ich in meinen Buchbesprechungen große Worte wie „Pflichtlektüre für jeden, der …“ Dieses Buch ist wirklich eine Pflichtlektüre. Weniger im Sinne eines Lehrbuches als im Sinne eines Reiseführers: Wer sich auf die Abenteuerreise seines kreativen Selbst begeben will, der ist gut beraten, das Buch als Reiseführer für den spirituellen Pfad zu nutzen, um Fallen zu entgehen und den Pfad sicher zu meistern, den Pfad des Lebenskünstlers sozusagen.

Mein Zugang und meine Erfahrung

Ich habe das Buch schon seit über 10 Jahren unberührt in meinem Regal. Jetzt hat es sich mir aufgedrängt und mich gleich auf einer „Seelenreise von Frankreich nach Deutschland zurück“ gepackt, einer Reise mit Flugzeug, Bus und Bahn. Ich habe es in vier Tagen gelesen und gleich mit den verordneten „Morgenseiten“ begonnen. Und gleich am zweiten Tag mich zum „Künstlerteffen“ verabredet. Ich habe mein ganzes Leben noch nicht so intensiv „Tagebuch“ geführt wie mit dem Lesen dieses Buches. Es ist mir alles SOFORT einsichtig. Viele Autoren, die sich im Literaturverzeichnis angibt, gehören zu meinen Lieblingsautoren: Melody Beattie, Betty Edwards, Shakti Gawain, Susan Jeffers, Ken Keys, Alice Miller, Sheila Ostrander und Lynn Schroeder, M. Scott Peck, Sanaya Roman und Duane Packer, nicht zuletzt: Anne Wilson Schaef. Ich fühle mich längst als Teil dieser Seelenfamilie.

Das Buch trifft mich zu einer Zeit, da ich mein Leben um die SEELE neu formiere:

  • Kreativität ist für mich eines der wichtigsten Facetten der Seele. Das Buch behandelt diesen Aspekt der Seele wie kein anderes.
  • Ich überarbeite meinen Workshop und meinen eKurs „spirituelles Schreiben“ in meiner Autorenschule und habe hier ein Buch in den Händen, das hohe Maßstäbe setzt, an denen ich mich selbst messen lassen will.
  • Mein eigenes Schreiben bereitet sich auf ein neues Niveau vor. Das ist das Buch, das mir diese Transformation (früher hieß es „Quantensprung“) ermöglicht.

Nach dem ersten Lesen habe ich sofort mit dem zweiten Durchgang begonnen. Ich habe mich verpflichtet, es in 12 Tagen (statt 12 Wochen) so durchzuarbeiten, dass ich das für mich jeweils Wichtigste jedes Schrittes erfasse und mir erarbeiten kann. Das geht auch! Gleich beim ersten Tag habe ich meine größte Blockade als „Schattenkünstler“ erkannt und sinnvolle Schritte zur Heilung begonnen. Gleichzeitig habe ich mir vorgenommen, in diesen 12 Tagen kein neues Buch mehr zu lesen, um meine Lesesucht zu besänftigen.

Niemandem wird es beim Lesen des Buches so ergehen wie mir. Es „trifft mich“ in einer einzigartigen Situation mit einer ganz speziellen Hilfe. Doch jeder kann mit dem Buch seinen Schatz finden, so wie ich ihn in diesem Buch gefunden habe. 

Gehe unbeirrt und geführt deinen Pfad

Wenn das Buch dir in die Hände fällt, dann hat es eine tiefe Bedeutung. Ich scheue mich nicht zu sagen: eine heilige Bedeutung. Es ist nicht nur eine Aufforderung, deinen Weg zu gehen, sondern ist auch ein Führer, ihn unbeirrt und vertrauensvoll gehen zu können. Deine Seele kann dir kaum deutlicher eine Botschaft überbringen. Mit diesem Buch bist du auf dem Pfad deiner Seele. JEDER von uns ist ein Künstler, wenn er aus seiner Seele lebt. JEDER ist ein Schöpfer, je mehr er sich mit seinem kreativen Selbst identifiziert. Das Buch ist für jeden geeignet, der in seine Seele erwacht. Du wirst deine Blockaden erkennen und lösen, deine Potenziale frei legen, das Leben leben, für das du bestimmt bist. Das Buch wird es dir nicht leicht machen, sondern die Arbeit mit ihm einfordern. Doch es wird dir Freude bereiten mit jeder Seite des Buches, die du in dein Leben integrierst. Das Buch ist nicht ohne Grund ein Bestseller. Es liegt an dir, dass es DAS BUCH deines schöpferischen Lebens wird, wie es für viele andere Menschen auch schon geworden ist. 



Julia Cameron:
Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität (klick mich)


 

 

 

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